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Wangen-Nuolen; Flugzeug über Landepiste hinaus in See gestürzt
Am Samstagabend, 1950 Uhr, ist auf dem Flugplatz Wangen-Nuolen ein Privatflugzeug beim Landen über die Landepiste hinaus geraten und in den angrenzenden Zürichsee gestürzt. Der Pilot konnte sich selber schwimmend ans Ufer retten. Er blieb unverletzt.
Der 57-jährige, flugerfahrene Pilot aus dem Kanton Zürich war mit der einmotorigen Jesna um ca. 1930 Uhr in Sittendorf/TG gestartet und wollte in Lachen zwischenlanden, um am nächsten Tag ins Tessin weiterzufliegen. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse kam er beim Landen wegen starkem Rückenwind zu schnell auf die Landepiste. Zudem war die Piste infolge starkem Regenfall mit viel Wasser belegt. Dies führte dazu, dass der Pilot das vollgetankte Flugzeug nicht rechtzeitig zum Stehen bringen konnte. Er geriet über den Pistenrand hinaus auf die Wiese und stürzte schliesslich in den angrenzenden Zürichsee.
Im Einsatz standen neben der Polizei rund 30 Leute des Seerettungsdienstes und der Ölwehr des Feuerwehrstützpunktes Pfäffikon. Für die Bergung des Flugzeuges wurde ein privates Transportunternehmen beigezogen.
Die genauen Umstände des Flugunfalles werden durch die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt abgeklärt.
wie heißt es so schon, im richigen moment an der richtigen stelle *g* .
der scheinwerfer lenkt etwas vom flieger und dem taucher ab, aber er beleuchtet die szene recht gut. ohne beschreibung hätte ich das aber auch für ein boot halten können.
ich schätze der Pilot wird`s nicht zugeben, aber der wollte doch nur ein paar Unterwasseraufnahmen machen...
:-}
feine Aufnahme, zu schade für die Zeitung, irgendwie
@ alle: Vielen Dank für die zahlreichen Anmerkungen! Das freut mich!
Noch eine Erklärung zum doppelsternförmigen Licht: Die Feuerwehren bei uns haben solche kleinen (aber potenten) Doppelstrahler, weshalb es nicht nur einfache Sternstrahlen gibt, sondern solche in doppelter Ausführung. Ich hab extra mit Blende 16 fotografiert, weil ich vor Ort das Gefühl hatte, die Belichtung mit geschlossener Blende besser kontrollieren zu können – war aber nur so ein Bauchgefühl. Durch die geschlossene Blende ergab sich eine etwas lange Belichtungszeit – da bin ich dem Polizeitaucher schon dankbar, dass er solange still gehalten hat :-)
Dieser Flugplatz ist übrigens der einzige offizielle der Schweiz (oder zumindest einer der ganz wenigen), auf dem auch Wasserflugzeuge landen dürfen – der Pilot hat das aber wohl etwas missverstanden ;-)
Gruss Carlo
Natürlich ist dies eine Bildgelegenheit, der wir eigentlich nie begegnen und daher nicht kennen. So macht uns das Bild neugierig. Verwundert taucht man ein, erkennt knapp das Flugzeug und wird vom Licht geblendet.