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SALAM BOMBAY #17 von Christian Fürst

SALAM BOMBAY #17


Von 

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20.04.2007 um 9:40 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Darf man Menschen gegen ihren Willen fotografieren?

Falkland Street, die berüchtigte Straße der Prostituierten in Bombay. Die dort - wie oft inzwischen auch bei uns - durch Zwang, Entführung und Menschenhandel zu ihrer Arbeit gezwungen werden. Und die Kinder sind immer dabei. Prostituierte gehören für mich zu den bedauernswertesten Menschen Indiens, weil sie von der Gesellschaft verachtet und erniedrigt, und von den Behörden ignoriert werden. 80 Prozent aller Huren in Indien, so Schätzungen, sind inzwischen mit HIV infiziert. Früher wurden die Frauen oft in Metallkäfigen ausgestellt, das wurde inzwischen verboten

Ich habe lang gezögert, ob ich hier fotografieren sollte, habe mich dann aber doch entschlossen, um einmal auf das Schicksal dieser Bevölkerungsgruppe aufmerksam zu machen

Hier, wie auch Alexander M. bemerkt, ein Klassiker über die Falkland Road

http://www.maryellenmark.com/frames/falkland.html


die Fotografin hat mehrere Monate in dem Gebiet gewohnt und langsam ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. die vorzüglichen Bilder sind deshalb natürlich erheblich näher an den handelnden personen.

Anmerkungen:





Stefan Negelmann, 20.04.2007 um 9:42 Uhr

ja, das ist ein schwieriges Thema - und natürlich nicht nur fotografisch.

So, wie Du es abgelichtet hast, ist es auch sehr gut...

Viele Grüße
Stefan



foCuseD - C. Dieterich , 20.04.2007 um 9:43 Uhr

Leider schauen viel zu viele Menschen immer wieder weg.... damit meine ich jetzt aber nicht die Frau auf dem Bild...

Bild und Text sind mal wieder bestechend Christian.

Lieben Gruss aus England

Carsten



Juergen M., 20.04.2007 um 9:49 Uhr

!


Vienna , 20.04.2007 um 9:51 Uhr

in allen Belangen wieder allerfeinstens.......

lg.pezi



Erica Conzett ec, 20.04.2007 um 9:51 Uhr

eine eindrückliche szene die zum nachdenken anregt.
hättest du dazu nichts geschrieben würde man es als koketrieren der jungen frau (mädchen) sehen, da der knabe so scheinbar glücklich lächelt...........
mit deiner info, sieht man ein mädchen das sich schämt, ihr gesicht zu zeigen. die trogödie dahinter, und trotzdem ein so umwerfendes lächeln dazu.
die BEA ist toll
erica



Arnd U. B., 20.04.2007 um 9:55 Uhr

Fotografisch wieder ganz fein. Im Kommentar schließe ich mich Erica an - habe es genauso empfunden. LG Arnd


Ubbe Friesländer, 20.04.2007 um 9:57 Uhr

ich kann deine erwägungen gut nachvollziehen...
schnell ist man mit seiner kamera fehl am platze; es ist immer ein va banque spiel und ich bin auf meiner reise in indien stets zu schüchtern gewesen...
im nachhinein bereue ich das ein wenig, denn vieles hätte ich gern dokumentiert - so wie du es mit deinem bild gemacht hast.

deshalb ziehe ich meinen hut vor fotografen, die diese momente und szenerien unaufdringlich und sensibel einfangen könnnen...

mojen wind
ubbe



Tina O, 20.04.2007 um 10:01 Uhr

was für ein thema... aber ja, auch das kann durchaus fotografiert werden, sollte es auch. fotografie dokumentiert alle facetten des lebens, nicht nur positive. und wenn man das auf die einfühlsame weise tut, die du nunmal einfach beherrschst, ist es ein bild, bei dem ich mich freue, dass du es gemacht hast.


N. Nescio, 20.04.2007 um 10:07 Uhr

es gefällt mir, wie du ihr gesichtverbergen darstellst.
es ist meiner meinung nach nämlich nur gerechtfertigt, menschen zu fotografieren, ohne daß sie es ausdrücklich wollen, wenn die folgen daraus für sie positive sind. gegen den eigenen willen fotografiert zu werden wird bestimmt als raub von anstand, selbstachtung - zurschaustellung - empfunden.
fotoamateure und touristen tun diesen menschen normalerweise nichts gutes. man müßte sich zeit nehmen, ins gespräch kommen, eine beziehung schaffen, auf basis derer fotografiert werden nicht als unangenehm empfunden würde. jemand, der für medien mit breitenwirksamkeit arbeitet, kann etwas positives bewirken. kann.
lg gusti



Thorsten Strasas, 20.04.2007 um 10:20 Uhr

Moralisch gesehen, darf/soll man es nicht. Aber es ist gut, dass Du es trotzdem getan hast.
Moral, so hart es klingen mag, hilft nicht immer weiter. Vor allem, wenn man Missstände zeigen will.
Schließe mich Tina an, es ist die Frage, wie man es tut. Dein Bild wirkt nicht voyeuristisch oder sensationsheischend, sondern einfühlsam. Dieses Bild hat seine Berechtigung, es sollte auf jeden Fall gemacht werden.

Grüße
Thorsten



Alexander M., 20.04.2007 um 10:40 Uhr

Ich kann keinen Bezug zwischen deiner Beschreibung und dem Bild herstellen...könnte auch auf einem Kindergeburtstag entstanden sein.

Zum Thema "Falkland Road" gibts bereits seit 25 Jahrem einen Klassiker der Reportagefotografie

http://www.maryellenmark.com/frames/falkland.html



Christian Fürst, 20.04.2007 um 10:44 Uhr

@ Alexander M.
merkwürdig, die anderen können es. Und auf den Klassiker wollte ich auch verwiesen. Die Dame hat allerdings ein halbes Jahr in dem Viertel verbracht, ich nur eine Stunde



Michael Reinold, 20.04.2007 um 10:54 Uhr

Interessante Diskussion. Gut das das Foto von dir gemacht wurde. Es wird der jungen Frau sicherlich nichts mehr nutzen, aber man muß trotzdem auf solche Mißstände hinweisen.
Fotografisch gefällt mir der Gegensatz der abwehrenden jungen Faru und des lächelnden Kindes sehr gut.

LG Michael



Chris U. Jutta , 20.04.2007 um 11:11 Uhr

Absolut gut !!!!!

LG Chris



Michael Hintz, 20.04.2007 um 11:12 Uhr

In jeder gestalterischen Beziehung eine klasse s/w Arbeit.
Gefällt mir richtig gut.

LG Michael



Olaf Rocksien, 20.04.2007 um 11:16 Uhr

der bekannte STERN-Photograph Thomas Höpker hat oft Menschen gegen ihren ausdrücklichen Willen abgelichtet - aus meiner Sicht nicht des Themas wegens, sondern aus eher egoistischen Motiven. Dieses Vorgehen halte ich für verwerflich.
Deiner Argumentation kann ich folgen und sehe absolut die Notwendigkeit, sich derartiger sozialer Rand- und Reizthemen anzunehmen. Du stellst die abgebildeten Menschen nicht bloß, sondern sie werden be- und damit geachtet in ihrer Persönlichkeit, indem auf ihre Lebensumstände aufmerksam gemacht wird, für die sie stellvertretend stehen.
Dennoch halte ich es für richtiger, den Menschen, sofern sie denn einer Erklärung zugänglich sind, die Intention des eigenen Vorgehens zu erläutern und ihnen die Lauterkeit der Absicht transparent zu machen - oft führt dies zu großer Kooperationsbereitschaft. Manchmal allerdings zwingt auch das bloße Motiv ein schnelles und konsequentes Handeln auf - hier wird m.E. durch die Scham des Mädchens deren Tragik noch verstärkt und das Bild inhaltlich stark in der Symbolik. Formal genommen ist es sowieso Spitze!
Es wird wohl immer einer Einzelfallentscheidung bedürfen.

O.



Wolfgang T., 20.04.2007 um 11:18 Uhr

Ein bedrückendes Bild - vor allem zusammen mit deiner detailreichen Schilderung.
Dennoch ist mir nicht klar, ob ich an deiner Stelle dieses - zweifellos gute - Foto gemacht hätte.



Alexander M., 20.04.2007 um 11:25 Uhr

@Christian

Die anderen sondern automatische Worthülsen ab die du ihnen mit deinem Kommentar quasi vorgegeben hast ;-)



Harn New, 20.04.2007 um 11:32 Uhr

hi christian,
da ist ja ein "Nichtfan".
Von wann sind eigentlich die Bilder??
Auch schon etwas älter ??, wie meine Bilder??

LG arnold



Christian Fürst, 20.04.2007 um 11:41 Uhr

@ Harn New:
Arno, damit kann ich leben, wir wollen ja diskutieren und nicht lobhudeln.

Die Bilder sind überigens vom 13. März dieses Jahres



Michaelangelo X, 20.04.2007 um 12:13 Uhr

man darf Menschen gegen ihren Willen fotografieren, wenn das Bild etwas über sich selbst Hinausweisendes zeigt, das ethisch gerechtfertigt ist. und das ist hier der Fall.
[ein anderes Beispiel: man darf und soll auch den 'Sicherheitsbeamten' fotografieren, der in irgendeinem kommerziellen oder politischen Interesse ein Bild verhindern will, um Information / Aufklärung über Fakten zu verhindern.]



Edelgard Feiler, 20.04.2007 um 12:48 Uhr

Exzellente Aufnahme.
LG
Edel



Siegfried Vogel, 20.04.2007 um 12:48 Uhr

!!


Zdenek Baranek, 20.04.2007 um 13:14 Uhr

Klasse Bild und sehr gute Info.LG Zdenek


Micha Grätzbach, 20.04.2007 um 13:42 Uhr

... wenn das Bild auf den ersten Blick und ohne deine begleitenden Worte so anschaut, könnte man an das allseits bekannte Spiel: "Jetzt bitte nicht!" denken ..................


Rolf Pessel, 20.04.2007 um 13:50 Uhr

Ein hartes unmenschliches Thema.
Leider finde auch ich in Deinem Bild keinen echten Bezug dazu.
Das Bild aber finde ich sehr gelungen.
LG Rolf



Christian Fürst, 20.04.2007 um 14:08 Uhr

@ Rolf Pessel:
ich verstehe nicht ganz, das gilt auch für Alexander M oder Micha G.:
Wäre es nur verständlich, wenn man die Huren im Geschlechtsverkehr sähe?. ich meine das nicht polemisch. Reportagefotografie heißt doch nicht, dass ein Bild sich automatisch von selbst erklären muss. innerhalb einer Serie sollte das schon so sein. aber Erläuterungen und text wirken immer zusammen.

Ists vielleicht eines der Probleme hier, dass in der FC jeder glaubt, Bilder müssten durch sich selbst erklärt werden.

Wie gesagt? dies ist keine polemische, rhetorische Frage.

CF



Rolf Pessel, 20.04.2007 um 14:21 Uhr

@ Christian, es ist sicher nicht so, dass Bilder nicht immer explizit und selbsterklärend sein müssen.
Was mir bei Deinem Bild hier auffällt ist das Kindergesicht mit dem ansteckenden Lächeln und den großen dunklen Augen. Nichts deutet auf ein Leid hin, deswegen kann man das verdecktet Gesicht der Mutter (?) durchaus auch als Spiel interpretieren und nicht als Scham. Kinderbegurtstag wurde hier schon angemerkt.

Ich persönlich ziehe es schon vor, wenn Bilder eindeutiger sind, denn die Geschichte lehrt mich, dass man alles hineininterpretieren kann - und auch medial bekommt.
Die Bilder aus "Falkland Road" bezeugen, auch wenn sie völlig angekleidete Menschen zeigen, aufgrund ihrer Bildsprache den Missstand deutlich und lassen keinen Zweifel aufkommen.
Das sehe ich bei Deinem Bild nicht.
Aber ich bewundere Deinen Mut, dort hinzugehen, dort zu fotografieren und uns mit diesem Thema zu konfrontieren. Ich konnte das nicht.
LG Rolf



Christian Fürst, 20.04.2007 um 14:25 Uhr

@ Rolf Pessel:
Okay, ich sehe, was Du meinst. sicher habe ich da eindeutiger Bilder, aber ich wollte das thema nur mit einem solchen anreißen, um Verständnis zu werben, dass ich mit der Kamera einfach "draufgehalten" habe. Im übrigen ist es wirklich so, dass Menschen in indien, die Leiden, nicht immer, oder nur selten, als leidende erscheinen, und solche, die NICHT LEIDEN, vorgeben, zu leiden. Verrückt??? schau Dir die bettlerprofis an.



Sanne H. Echt, 20.04.2007 um 14:43 Uhr

ich sehe auf dem bild eine frau, die nicht fotografiert werden will und einen jungen, der lächelt, also fotografiert werden will. ich finde es respektlos, so ein bild zu veröffentlichen, wenn die frau eindeutig nicht drauf zu sehen sein will. um uns die missstände zu erklären, hättest du ein ganz anderes bild wählen können. meine meinung.

lg Sanne



Das Tinchen, 20.04.2007 um 14:43 Uhr

Es regt zum Nachdenken an, ohne Text und mit noch mehr. Und zu einem Bild gehört für mich auch Text, wie in einer vernünftigen Zeitung, ansonsten sollte man die Bild angucken.
Es ist gut so ein Foto zu zeigen, gut darüber zu reden.



Wenke Fronsdal, 20.04.2007 um 15:32 Uhr

a camera is a weapon.
never photograph people against their will.



Elisabethk Kerbl, 20.04.2007 um 15:38 Uhr

hmm, ich denke man sollte nie etws gegen den willen der betroffenen machen

ach wenn es für einen guten zweck ist, aber es ist jeder für sich selbst verantwortlich.
...



Johannes Gstöttenmayer, 20.04.2007 um 16:23 Uhr

Hmmm
Tolles Foto

Die Fotografie ist ein Komunikations und Dokumentationsmittel!
Sie ist prädistiniert dazu Misstände aufzuzeigen!
Viele Misstände sind erst durch das Fotografische Werk von einigen genialen Fotografen zum Thema gemacht worden.
So lange Fotografie nicht zum Zweck des persönlichen Voyeurisums missbraucht wird finde ich es babsolut korrekt.
Jeder hat einen anderen Antrieb zu fotografieren.

Also wenn du es schaffst das erlebte zu verarbeiten und uns zum diskutieren bringst hat das Foto seinen Zweck erfüllt.

Den es ist kein Foto das beleidigt oder blamiert sondern Aufmerksamkeit erregt!
Ein journalistischer Background ergänzt das Bild.
Nicht fotografieren ist bis zu einem gewissen Grad auch wegschauen!°
Ich weis das ist für manche auch leichter!



Anja Lohneisen, 20.04.2007 um 18:04 Uhr

als ob sie glaubt, ihr gesicht zu verlieren/verloren zu haben... nachdenklich machend, aber wenn man den buben anschaut, muss man unwillkürlich trotzdem lächeln.


Carol Zwilling, 20.04.2007 um 21:10 Uhr

Toller Moment,Interessantes Bild aus so ein armes Land.
Lg.Carol



Petra Sommerlad, 20.04.2007 um 21:43 Uhr

Zu dem Bild hab ich den Text klar gebraucht sonst hätte ich nicht kapiert worum es eigentlich hier geht. Die Frage ob man Leute gegen ihren Willen ablichten soll stellt sich immer wieder in bestimmten Situationen. In diesem Fall hier ist dieses sich Verstecken eigentlich symbolisch für die Situation und insofern - als man die Frau ja nun auch nicht erkennt - vertretbar in meinen Augen. LG PEtra


Lady Sunshine, 20.04.2007 um 21:45 Uhr

Sehr erschütternd... - und wieder mal total stark !
Bild und Text !
lg Lady Sunshine



Wolfgang Weninger, 20.04.2007 um 22:08 Uhr

... Entrüstung allenthalben ... aber es ist der Mensch, der sie zu dem macht, was sie sind ...
Servus, Wolfgang



Simona Carli, 20.04.2007 um 23:30 Uhr

a difficult and painful theme for the women.....good you, Chris, for the sensibility that shows....... I applaud!


TwiN PearL, 21.04.2007 um 9:23 Uhr

Ja, derart intime Porträts sind nur über eine Verständigung beider Seiten möglich, wenn zwischen dem "Objekt" und dem Fotografen ein gewisses Vertrauensverhältnis entstanden ist. Aus diesem Umstand heraus wird die Wirkung des Photos über eine sachliche Dokumentation hinausgehen, also eine eigene Bildsprache entwickeln.
Ich danke Dir für die erschütternden Informationen und dieses berührende Porträt...lg Jutta



Olaf Luppes, 22.04.2007 um 7:30 Uhr

Man erkennt sie ja nicht. Wie das rechtlich ist, kann ich nicht sagen. Dieses Foto sitzt mal wieder genau so, dass man sich damit beschäftigt. Und das ist auch gut so.
Vom Aufbau her irgendwie passend. Links, die Scheu, die Realität, rechts das Kind, locker und offen.
Sehr gut.
VG
Olaf



Jutta Schär, 22.04.2007 um 9:52 Uhr

lieber Christian, es ist richtig es zu zeigen, denn alles was man sieht, kann man auch besser begreifen und da die frau nicht zu erkennen ist, spricht eh nichts dagegen, wichtig ist meiner meinung nach nur, dass du damit klar kommst, es wird immer welche geben, die es anders sehen....
lg jutta



Doro E., 23.04.2007 um 14:56 Uhr

schwierig .....inhaltlich schliess ich mich johannes an .
letztendlich sind es immer situationsabhängige einzelentscheidungen des fotografen .
das bild hier gefällt mir ausgesprochen gut , auch aus rein ästhetischen gesichtspunkten , unabhängig vom thema .



Martin B...., 23.04.2007 um 18:43 Uhr

zu dem thema fällt mir eine andere reportage ein, zwar nicht in mumbai aber unter anderem auch in indien:

http://www.kids-with-cameras.org/calcutta/

http://www.zanabriski.com/




Edeltrud Ulbl-Taschner, 24.04.2007 um 10:21 Uhr

Ich denke, so darf man fotografieren. Die Frau auf dem Bild kann nicht identifiziert werden.
Danke schön für die Informationen.
LG Edeltrud



Herbert Rulf, 24.04.2007 um 14:25 Uhr

Wer Dein Gesamtwerk sieht, weiss dass du weit weg von Voyeurismus und Sensationsfotografie bist.
Rechtliche Diskussionen - zumal von juristischen Laien - finde ich hier völlig fehl am Platze.
Deine Entscheidung, hier zu fotografieren, ist o.k., Die Fotos haben eine Aussage, bringen Dein Anliegen rüber. Gäbe es Tabus in der Fotografie, die eindringlichen Fotos eines James Nachtwey hätten nie die Welt aufgerüttelt.
Gruß, Herbert



Christian Fürst, 25.04.2007 um 9:43 Uhr

@ anette wahl:
schön, dass es emotionen aufwühlt. genau deshalb hab ichs ja veröffentlicht. Das Bild zeigt und enthüllt niemanden. nur die Scham der Mädchen, die dort Freiwild sind. Dass Du mit ihnen ein paar tage verbracht hast, ist interessant, ändert aber gar nichts an den tatsachen. Und dass das von Dir beschriebene Buch andere Bilder zeigt, ist ebenso klar.
Die Unterstellung, ich hätte nur das übliche Touristenbild gemacht ist absurd (siehe den text), da ich Entwicklungen in Indien aktiv und passiv seit 25 Jahren verfolge



Christian Fürst, 25.04.2007 um 19:36 Uhr

@ Anette Wahl:
Vielleicht solltest Du auch ein wenig darüber nachdenken, was Du, und vor allem, wie Du es schreibst. Reine Polemik ersetzt keine Argumente



Christian Fürst, 25.04.2007 um 21:50 Uhr

@ Annette Wahl: Polemik ist Streitkunst um des Streitens Willen unter dem Missbrauch von Argumenten. So lässt es sich zumindest auch interpretieren. aber lassen wir das. Du willst hier nicht runter von deiner Palme und ich keinen sinnlosen Wortkrieg.
Und kehren wir zu den Ausgangslinien zurück
CF



Bin Im Laden, 28.04.2007 um 17:13 Uhr

Dear Christian, Annette Wahl is absolutely right. You always, immer und überhaupt stets you have to ask everybody ob er will be photographed. I even wake die leute up , die wo ich will ablichten, falls sie are sleeping. Otherwise impossible to get an interesting picture. You always have to stand absolutely und unter all circumstances exactly nearest to the law ......... especially in Germany.
Hab' ich this lady auch erst aufwecken tun. Und siehst du, wie friendly she has reacted :



Peace and love always,
Bin





 
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