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Elektrischer Strom ist die Bezeichnung für eine gerichtete Bewegung von Ladungsträgern, zum Beispiel von Elektronen oder Ionen, in einem Stoff oder im Vakuum. Ruhende Ladungsträger können durch unterschiedliche Kräfte in Bewegung gesetzt werden, meist sind das Coulomb- oder Lorentzkräfte. Einmal in Bewegung, können sich die Ladungsträger auch in feldfreien Räumen weiterbewegen. Ein Beispiel dafür ist die Elektronenbewegung in einer Elektronenröhre.
Umgangssprachlich wird elektrischer Strom auch „Strom“ genannt. Manchmal ist damit die Übertragung oder Bemessung von elektrischer Energie gemeint, was jedoch physikalisch nicht korrekt ist. Auch wird die physikalische Größe der Stromstärke, also die pro Zeit fließende Ladung, umgangssprachlich als Strom bezeichnet.
Das Formelzeichen für die zeitlich konstante elektrische Stromstärke ist I. Die zeitabhängige Stromstärke wird mit i oder auch als i(t) bezeichnet. Gemessen wird die Stromstärke in Ampere, benannt nach dem französischer Physiker und Mathematiker André Marie Ampère. Das Einheitenzeichen ist das A. Das Ampere ist SI-Basiseinheit.
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Elektrische und magnetische Energie
* Elektrische Energie ist u. a. als potenzielle Energie im elektrostatischen Feld von elektrischen Ladungen (z. B. in Kondensatoren) gespeichert. Die speicherbaren Mengen sind jedoch erheblich zu gering für viele praktische Zwecke wie KFZ-Antrieb oder Energiespeicher für die Energieversorgung. In Kraftwerken und Batterien wird sie daher z. B. aus Wärmeenergie bzw. chemischer Energie erzeugt, über Stromleitungen zu den Verbrauchern transportiert und bei den Verbrauchern in andere Energieformen verwandelt (Kraft, Licht, Wärme).
* Magnetische Energie ist in magnetischen Feldern wie im Supraleitenden Magnetischen Energiespeicher enthalten.
Ein Vergleich zeigt, dass es nicht wirtschaftlich ist, elektrische Energie unmittelbar ohne Umwandlung in andere Energiearten zu speichern.
In einem elektrischen Schwingkreis wechselt elektrische Energie im Takt der Frequenz mit magnetischer Energie.
......selbst bei unseren Bildern fliesst einiger Strom und setzt dann manchmal auch virtuelle Energien frei ! ;- )))
Hier noch etwas sehr interessantes aus der Geschichte ! ! !
Die technische Nutzung des elektrischen Stromes begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Telegrafie und der Galvanik. Für beide Anwendungen reichten zunächst die Leistung von Batterien aus. Um 1866 fand Werner von Siemens das dynamoelektrische Prinzip und nutzte es bei der Entwicklung des ersten elektrischen Generators, den er als Zündmaschine für die Zündung von Sprengladungen vermarkten konnte. Ab 1880 entwickelten sich diese Generatoren immer mehr zu Großmaschinen, um den Strombedarf der immer größer werdenden Stromnetze befriedigen zu können. In erster Linie dienten diese Netze zur Bereitstellung von elektrischem Strom für die Beleuchtung mit Bogen- und Glühlampen in der Öffentlichkeit und den ersten Privathaushalten. Eine weitere Anwendung des elektrischen Stromes bestand in seinem Einsatz in Leuchttürmen, da die Bogenlampe eine wesentlich höhere Lichtstärke besitzt als die zuvor verwendeten Kerzen oder Petroleumlampen. Infolgedessen entstanden die ersten Kraftwerke, die zunächst noch mit einfachen Wasserturbinen und Dampfmaschinen angetrieben wurden. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts stehen leistungsfähige Dampfturbinen zur Verfügung, die bis in die Gegenwart als Kraftmaschinen bei der Stromerzeugung dominieren.
In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts fiel nach dem so genannten Stromkrieg die Entscheidung zwischen Gleichstrom- und Wechselstromsystem zugunsten des Wechselstroms. Ausschlaggebend für die heutige Form der elektrischen Energieverteilung waren unter anderem folgende Punkte:
* Die verlustarme Transformierbarkeit des Wechselstromes auf beliebige Werte von beispielsweise 6 V für Ladegeräte bis 500.000 V für Röntgengeräte.
* Bei der Leistung eines typischen Großkraftwerkes mit 1000 MW Leistung und einer bei Kleinverbrauchern üblichen Niederspannung von 230 V würde sich eine Stromstärke von etwa 4,5 MA ergeben. Dieser hohe Strom lässt sich unmöglich in einem Verteilernetz handhaben. Mit Netztransformatoren lassen sich diese Leistungen mittels Hochspannungen in den so genannten Verbundnetzen verteilen. Dies erzwingt aber Wechselstrom.
* Die Drehstrommaschine ist robust und benötigt keinen Kommutator, der sich abnutzen kann, funktioniert aber nur mit Wechselstrom.
Die Nachteile sind die schwankende Spannung, die z. B. zur Folge hat, dass alle elektronischen Geräte über Gleichrichter gespeist werden, und die daraus resultierende Leistungsschwankung, die als Blindleistung in Erscheinung tritt und seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts zum Einsatz der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung ( HGÜ ) geführt hat.
Die Speicherung des Gleichstromes in Akkumulatoren versprach zunächst Vorteile und mit den gleichzeitig gebauten Straßenbahnnetzen war ein interessanter Markt für diese Stromart vorhanden. Aus heutiger Sicht wären auch extrem große Akuumulatoren erheblich zu klein, um nennenswerte Ladungen zu speichern. Und durch die Entwicklung der Leistungselektronik lassen sich beide Stromarten problemlos ineinander umwandeln, wie moderne Mehrsystemfahrzeuge beweisen.
...noch haben wir welchen, nur wie lange noch, und woher, und woraus, und wofür?, das sind hier die egal ob aus Gleich, Wechsel, oder Drehstrom spannungsgeladenen Fragen, oder?
GG
bild, super. text, ausgezeichnet.die meisten interessieren sich nicht von wo, wie , wie lange noch, denn ihr strom kommt aus der steckdose......leider
lg charles
ohne Strom geht fast garnichts und das wird ausgenutzt.
Keiner schützt uns vor diesen Gierigen.
Auch ein Wechsel bringt nicht viel,weil es sich meistens um Tochterfirmen handelt.
Dein Bild allerdings ist vom Bildaufbau her sehr gelungen.
LG Evi
3 Mrd. Gewinn......., da werde ich wohl mal zu eon hin und fragen, ob sie mir Strom nach Hause tragen !
Danke @Frank, für Deine traurige Nachricht, was mich im sozialen Gefüge noch bissiger werden lässt......
Mächtig viel Power steckt in dem Bild, vor allem auf der linken Seite. Und die rechte Seite ist in ihrer Größe mit viel Energie genau auf das richtige Maß gebracht.
Volker, ich komme eben nach Hause und rate mal, was ich fotografiert habe? STROMMASTEN! Das ist ein Zufall. :-)))
Einen Teil Deiner Informationen kannte ich schon. Aber interessant auf jeden Fall.
Nur würde ich den Preistreibern bei EON und Co gerne mal in den Allerwertesten treten!
Außerdem sollte Grundversorgung mit Energie (Öl, Gas, Benzin, Strom) staatlich monopolisiert und per Gesetz nur zum Selbstkostenpreis verkauft werden.
Unfassbar, dass in Deutschland im Winter arme und alte Menschen zu Hause frieren!!!
LG Anja
LG Anja
Genau @Anja und mein Blut kommt sehr in Wallung, wenn dann einige Fakten reinballern......
........so hörte ich es vor einer Weile ja auch schon, dass jeder 4. Beschäftigte, im Billiglohnsektor arbeitet...
Kann sein dass die Arbeitslosenstatistik durch soetwas und andere Dinge ganz stark manipuliert wird und sich die Politikverbrecher auf die Schultern klopfen, weil sie den Betrug nicht sehen,wollen,können.........
.....Viele normale Dinge werden schon zum Luxus und es wird noch ,,besser" - keine Frage ! ! !
Besten Dank für @EURE Worte ! ! !
Eine energiereiche Aufnahme! :-))
Die Probleme, die sich im Zusammenhang mit dem Fotoobjekt ergeben, klären wir in der Diskussion nicht. Das müsste anders gemacht werden...
LG Martina
ich steh grad unter ihm. aber nicht mehr lang!!!
gelungener bildaufbau und das blau ist sehr schön. ich könnte es mir vielleicht auch als hochformat vorstellen?
lg, ute.
Ich hatte angenommen, dass unser Strom grün ist.
Das ist dann doch wohl sehr blauäugig??
Die Präsentation deiner Stromvariante gefällt mir aber gut.
LG henry
Sie sehen immer aus wie gigantische Marionetten! Ein tolles Bild! Sowohl die Bildeinteilung gefällt mir als auch dieses wunderschöne Blau! - Echt 'spannend' gemacht! :))
Mann, was Du alles über Strom weißt ... bin beeindruckt.
Ich weiß darüber nur: nix Strom, nix Accu aufladen und nix fc :-)
Die Bildgestaltung hier ist echt Spitze !!
Besonders die rechten Linien sind schon eine Art Denksportaufgabe ...
Viele Grüsse
Peter