Dies ist eine Bezahl-Funktion
Bezahlende User knnen schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos / Woche hochladen
> Jetzt Premium-Mitglied werden
 

Muschelsammler von Agora Bilddiskussion intensiv

Muschelsammler


Von 

Neue QuickMessage schreiben
29.01.2012 um 14:38 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv




Wichtig: IMMER USER_ID ODER USERNAME MIT ANGEBEN IM MAIL AN AGORA

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net
-------------------------------

Aufgenommen habe ich das Foto vor langer Zeit am Strand Meia Praia, Lagos, Portugal. Ich versuche zur Zeit, mit der Bearbeitung neue Möglichkeit für meine Erzählung zu finden, wobei das Bild immer als Fotografie bleiben sollte.

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 29.01.2012 um 14:38 Uhr

Yuuki schreibt:


Ich sehe ein blau weisses altes Boot an Anker liegend bzw. angehängt an einem weissen Sandstrand. Relativ entfernt sehe ich eine Person abgewendet von dem Boot in der Ferne die immer weiter sich entfernt. Sie trägt etwas bei sich. Das Sonnenlicht wirkt sehr stark und färbt den Strand noch weisser. Im Hintergrund sieht es aus als wären Berge.

Was mir gefällt:
Mir gefällt die Geschichte sehr. Eine Person alleine legt an eine Strand an. Will der Protagonist alleine sein? Ist er sozusagen gestrandet? Will er alleine etwas entdecken bzw. wie der Titel sagt Muscheln sammeln. auf einer einsamen Insel? Das Bild find ich deshalb sehr schön weil es eben viel Spielraum offen lässt und trotzdem den Spielraum der Geschichte einschränkt.
Bildgestalterisch hat der Fotograf einen horizontalen Ausschnitt gewählt der Ruhe widerspiegelt und insbesondere das fast mittig liegende Boot unterstützt die Stimmung. Die Person ist versetzt fotografiert und gibt dadurch eine gewisse Spannung. Da sie Bildgestalterisch einen Punkt darstellt wird mein Blick immer wieder zu ihr hingezogen. Während der starke Schatten des Bootes der den starken Kontrast zum hellen Licht meinen Blick wieder zum Boot zieht.


Was mir nicht gefällt:
Mir ist das Licht hier ein wenig zu hell. Es zieht meinen Blick immer wieder links oben ins Eck. Ich hätte gerne mehr Struktur des Strandes gesehen bzw im Hintergrund. Der Sand hat hier sehr reflektiert. Ich hätte im nach hinein vielleicht hier ein wenig die hellen Stellen abgedunkelt und auf der linken Seite mehr Platz gelassen um das Weite Gefühl noch mehr zu unterstützen. Vielleicht würde ich den Titel auch anders wählen da er wiederum die Geschichte ein wenig eingrenzt und ich gerade darin einen grossen Reiz des Bildes sehe.

Fazit:

Die Bildidee gefällt mir sehr gut. Das Bild ruf in mir das Gefühl der Freiheit hervor und der Entdecker wird wach. Ich denke viele von uns würden gerne an diesem Strand jetzt entlang gehen und die Atmosphäre genießen. Ein Bild das ich mir gerne anschaue und auch aufhängen würde. Ein Lob an den Fotografen.



Janne Jahny, 29.01.2012 um 18:53 Uhr

positiv: in mir wird eine Stimmung erzeugt. Die hat allerdings mit dem Titel wenig zu tun. Durch die Überbelichtung sehe ich einen trägen, extrem heissen Tag im Süden. Lazy days of summer.

Das wärs dann schon.

Negativ: Mir würde auch, wie Yuuki, etwas mehr Weite nach links gefallen. Das hat was mit der Richtung zu tun, in der das Boot "schaut". Wo käme es hin, wenn es jetzt ins Wasser käme ?
Eigentlich habe ich ein Faible für überbelichtete Bilder (in diesem Fall ganz klar der korrekten Belichtung des Bootes geschuldet), aber hier fehlt mir die Verbindung zu dem Menschen. Vielleicht liegts an meinem Monitor, aber die Person schwebt irgendwie im Nichts, im strukturlosen Weiß.
Und mein Hirn will auch wissen, ob sich da links der Übergang vom Sand zu Wasser abzeichnet. Also ein klein wenig mehr Strukturen, um dem Auge und dem Hirn ein wenig mehr "Futter" zu bieten würde ich mir wünschen.
Nee, ich würds mir nicht an die Wand hängen (komisch, aber das ist wirklich ein Kriterium für mich oder auch für andere), dafür fesselt mich das Foto nicht genug.



christine frick, 29.01.2012 um 19:27 Uhr

Bei mir lenken mich die Farben etwas ab und deshalb könnte ich mir eine deftige Bearbeitung in S/W sehr gut vorstellen. Dann kann man das auch unter der Rubrik Fotokunst einordnen. So ganz frei von jeglichen Zwängen und ganz nach dem Motto von Theodor Hofmeister : " Nicht kleinlich, peinlich genau, wie die Photographie es sonst bedingt, sondern gross, breit, flott scharf oder unscharf, wie es einem beliebt "

Ich mag es aber auch so , wie es ist !
LG Chris



rot kohl, 29.01.2012 um 19:46 Uhr

technisch finde ich viele fehler - größtenteils zu krassse bearbeitung, ausreissende höhen, absaufendes schwarz. bei so großen flächen fällts einfach zu sehr auf - und stört gewaltig.


Herbert Rieger, 29.01.2012 um 22:34 Uhr

Vordergrund klar dargestellt, das Boot hätte ich mir noch etwas mehr ausmittig plaziert gewünscht.
Hintergrund sehr schön zart dargestellt mit dem einsamen Sammler.
Für mich hätte das Bild in reinem SW besser gewirkt, die Farben stören den Ausdruck von Einsamkeit.



Wolf Schroedax, 29.01.2012 um 22:42 Uhr

:::: Das Wasser ist hinten, wo die Zeichnung des Sandes aufhört . Der Mann trägt keinen Muschelsack, sondern den Außenbordmotor. Anders wird doch die schon beschworene Geschichte nicht draus ....
:::: Ebbe. Das Boot ist seewärts angepflockt, damit die Flut es nicht landeinwärts versetzt.
:::: Es ist Mittag/ früher Nachmittag, Juni/Juli. Der trockene Sand ist sehr heiß. Die Sonne brennt tötlich. Nix barfuß !
:::: Siesta, ein kühles Getränk, Schatten sind angesagt.

Komme abends oder im September wieder ....



rhin, 30.01.2012 um 0:32 Uhr

Der Autor schreibt: "Ich versuche zur Zeit, mit der Bearbeitung neue Möglichkeit für meine Erzählung zu finden". Worin die Bearbeitung genau besteht, wissen wir ja nicht, aber wir sollten zumindest in Betracht ziehen, dass die Überbelichtung nicht ein technischer Fehler, sondern bewusst herbeigeführt ist.
Ich assoziiere hier - wie einige andere Kommantatoren auch - einen gleißend hellen Mittag. Allerdings stört mich dabei der leicht bläuliche Ton des Sandes etwas (weil das wiederum kühl wirkt). Ich hätte ihm eine Andeutung seiner natürlichen Farbe gelassen.
Gruß, Rüdiger



Claudia Jenniges, 30.01.2012 um 11:35 Uhr


Ich war nach Betrachten der Vorschau sehr erleichtert, dieses Foto "ganz" zu sehen, vorher fragte ich mich, warum wurde links und rechts nicht mehr Platz gelassen, das Motiv angeschnitten.  Fast wäre dies ein Kriterium gewesen es nicht anzuklicken.
Aber dieser Punkt geht an die fc.

Die Bildkomposition halte schon für gelungen und dies ist eines der wesentlichen Merkmale für meine Beurteilung von Fotos, nämlich dass es meine Aufmerksamkeit erregt.

Das Format irritiert mich etwas, ist wohl nicht 3:4 oder? Allerdings frage ich mich, in wie weit, im Zeitalter der digitalen Bildbearbeitung, die analogen Filmvorgaben noch Gültigkeit haben (müssen). Aber dies wäre ein "Foto-Ethik-Exkurs" :)
Die Person, o.r. bildet den Eckpunt eines neuem, gedachten Rechtecks, leider nicht ganz im Verhältnis zum Gesamtbild, aber als Idee super.
Der Tampen hält das Foto im Gleichgewicht, zu Boot und Person.

Die Bildbearbeitung, Teilentsättigung der Farben und Verstärkung der Kontraste ist vom Autor gewollt (s. o. Bildbeschreibung), um - meine Vermutung - Protagonist und Antagonist in den Fokus zu rücken. 
Die Diskussion, in wie weit diese krasse Bearbeitung noch als Fotografie bezeichnet werden kann, möchte ich hier nicht anleiern. Ob der Bildaussage etwas verloren ginge, bei weniger EBV kann nun schlecht beurteilen, denke aber, dass dies nicht der Fall wäre. 
Der Autor möchte seine Geschichten erzählen, von daher ist für mich dieser kreative Raum zulässig, obwohl mir der Kontext zu seiner Arbeit an sich fehlt.

Mir hat es Spaß gemacht zu betrachten.



lophoto, 30.01.2012 um 18:04 Uhr

inhaltlich ist es doch ganz fein.....
leere einsamkeit zu sich finden.....alles dabei.....
auch der raum eigner gedanken ist gegeben.....

viel inhalt, mit wenig erreicht.

technisch i.o. für mich......
denke das ich es in sw gemacht hätte......aber so passt auch farbe zur stimmung.

ich finde es gut



Matthias von Schramm, 31.01.2012 um 10:13 Uhr

mir gefällt die vorgangsweise des fotografen und bildbearbeiters ganz und gar nicht. ich benötige für eine erzählung, einen text, eine geschichte, etwas was in gedanken lebt und richte mir dann ein altes bild per software so hin, damit es passt. dies klingt quälerisch, also irgendwie auch bildquälerisch und das sieht man dem bild leider auch an, wie ich finde. der bildaufbau ist lieblos, soll ein klischee bedienen, bedient aber nur eine verschnittene szene, bzw. ist eine verschnittene szene. die leicht übertriebene bea verliert sich in strukturlosigkeit mit viel überflüssigen raum an den falschen stellen.

also da sucht man sich doch lieber einen illustrator für seine erzählung. freilich kann man passende alte fotos nehmen, aber die müssen schon so wirken, weil sie erinnern und bestenfalls anregen.

das hier regt mich leider zu wenig an.



ub33020, 31.01.2012 um 18:53 Uhr

Schade das uns der Fotograf nicht mehr über Erzählung preisgibt, in die er das Foto einbinden will. Ich würde das Bild gerne im Kontext der Erzählung sehen, da für mich dann einige "Ungereimtheiten" des Bildes möglicherweise als kontextbezogene Ausprägung zu sehen sind.

Als Beispiel: Für mich wirkt die Person oben rechts störend (obwohl der Titel ja "Muschelsammler" lautet). Wenn diese Person jedoch Protagonist der Erzählung ist, ergibt die Abbildung natürlich Sinn. Das gleiche gilt für die für mein Empfinden zu starke Belichtung des Hintergrundes, hier hätte ich etwas mehr Kontrast eingesetzt.

Mir gefällt das Bild wirklich gut, da es mir sehr viel Raum für eigene Gedanken lässt. Wie gesagt, einige Dinge wie z.B. die Person und der Hintergrund stören mich, aber das ist ausschließlich meine eigene persönliche Einstellung und soll auf keinen Fall als negative Kritik am Fotografen verstanden werden.

Gruß
Uwe







Kommissar Lohmann, 1.02.2012 um 0:59 Uhr

Dieses Bild spricht mich leider gar nicht an - ich kann weder mit "dem Inhaltlichen" noch mit der Ästhetik etwas anfangen- ich empfinde es auch nicht als besonders spannend "komponiert", weil das Boot mittig und der Mensch versetzt fotografiert wurden - das kommt mir etwas an den Haaren herbeigezogen vor ..

ich denke es ist einfach Geschmacksache, ob einem diese krassen Kontraste liegen oder nicht ..



Günter Richter Paderborn, 1.02.2012 um 11:05 Uhr

Der Autor will eine Geschichte erzählen und passt das Foto der Geschichte durch eine Überbelichtung an.
Im Vordergrund steht hier nicht das Foto, sondern die Geschichte. Ob der Mann einen Motor oder einen Korb trägt ist hier nicht wichtig. Die Bearbeitung lässt uns an einen Korb glauben.
Als eigenständiges Foto kann die Aufnahme, meiner Ansicht nach, nicht bestehen; sie ist hier nur Mittel zu Zweck.



Wolf Schroedax, 1.02.2012 um 16:19 Uhr

Wo bleibt denn nun die Geschichte, wo bleiben die raumfüllenden Gedanken ?????
Der Autor sollte uns heute Abend noch was erzählen. Sonst ist das Ganze doch nur heiße Luft, leere Versprechung, UserTest / statt voting, Missbrauch des channels, oder so .....



rot kohl, 1.02.2012 um 17:23 Uhr

wenn man DAS "überbelichtung" nennt, oder "anpassung der töne für die aussage". dann hat echt ein laie an den reglern gedreht. das will ich meinen augen nicht antun.

wenn schon bearbeiten, dann so, dass das bild (technisch gesehen) nicht komplett zerstört wird.



goldmund, 1.02.2012 um 18:35 Uhr

Geschichten kann man auch erzählen, ohne ein Bild vollständig kaputt zu bearbeiten. Zumal die "Geschichte" auch dürftig wäre, wenn das Bild technisch besser wäre. Ohne den Titel käme man im Leben nicht auf einen Muschelsammler und wir sind hier ja nicht im Geschichten-Forum, oder?


Matthias von Schramm, 1.02.2012 um 18:37 Uhr

im gegensatz zu wolf schroedax interessiert mich die geschichte dahinter nur sehr am rande. ausserdem wundert es mich wolf, dass du nach dieser geschichte verlangst, da du doch jedesmal eine eigene lieferst, eine die diesmal zugegebenermaßen dem bild gerecht wurde. nur umgekehrt halt nicht.


Agora Bilddiskussion intensiv, 1.02.2012 um 18:48 Uhr

Hier geht es weiter:


Der Fotograf bedankt sich für die Diskussion.





 
Informationen zum Foto
  • 14.882 Klicks
  • 19 Kommentare
  • 1 mal als Favorit gespeichert

  • E8800
  • 61.0 mm
  • f7.8
  • 1/220
  • ISO 50
  • 0EV
Schlagworte
Verlinken/Einbetten

Bei folgenden Diensten verlinken:




vorheriges (122/216)naechstes