Dies ist eine Bezahl-Funktion
Premium-Nutzer knnen schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos pro Woche hochladen
> Jetzt Premium-Mitglied werden
 

Annika von Agora Bilddiskussion intensiv

Annika


Von 

Neue QuickMessage schreiben
28.09.2011 um 16:26 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Die Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv


Bitte auch vor dem Einsenden eines Fotos durchlesen.

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion Intensiv@fotocommunity.net

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 28.09.2011 um 16:26 Uhr

KDH schreibt:

Ich sehe ein Portrait, ein Mädchenbildnis in klassischem S/W und im Gegensatz zu den Sensoren moderner Kameras hier im quadratischen Format. Das alles erinnert (oder vielleicht besser gesagt: soll) an Mittelformat und sehr schnellen, körnigen S/W-Film (erinnern).
Für mich ein sehr nahes, emotionales Bild, das wesentlich mehr als nur eine äußere Erscheinung zeigt. Sei es Angst, Schrecken, Unterwürfigkeit oder auch Sehnsucht, vielleicht Erstaunen die in den Gesichtszügen und der in sich gedrehten Körperhaltung der abgebildeten Person liegen. Mit Mutmaßungen darüber bin ich dann doch eher zurückhaltend, denn das liegt nun wiederum in der Fantasie eines jeden Betrachters sowie den Intentionen des Bildautors.

Das Bildformat und S/W gefällt mir für Menschenbildnisse ganz besonders, auch weil es einer anderen Sichtweise und Darstellung der portraitierten Person durch den Fotografen bedarf. Hier ist dies durch die leicht schräge Kopfhaltung und das bildausfüllende Motiv sehr gelungen. Die Tonwerte liegen im Bereich von fast tiefschwarz bis reinweiß womit ein schönes Licht- Schattenspiel erzeugt wird. Die Durchzeichnung der Lichter und Schatten ist nahezu perfekt und das ist sicherlich auch ein Effekt des sichtbaren Filmkorns. Der Hintergrund geht weich und fließend ineinander über, dadurch wird die Person sehr gut in den Vordergrund gestellt. Farben wären hier nur Störfaktor.

Wo Licht ist, ist auch Schatten, sagt man und zwei Dinge tun meinen Augen dann doch weh. Einmal sind es ihre Augen zum anderen die ziemlich scharfen Haarsträhnen. Zwei Dinge, die aus meiner Sicht dann nicht zu dem ansonsten weichen Portrait passen. Ihr linkes Auge (im Bild rechts) sieht aus als wenn es ausgestochen wäre. Der helle (Licht)Fleck und der schwarze Punkt passen m.E. dort irgendwie nicht zusammen. Und dann ist natürlich noch dieser Fokuspunkt. Ihr rechtes Auge, das den Betrachter förmlich anzieht und in das Gesicht und in Gefühls- und Fantasiewelten eintauchen lässt. Auch hier ist mir der Schärfepunkt der Pupille immer bezogen auf die vorliegende Bildschirmdarstellung - zu hart, zu übertrieben im Gegensatz zur Gesamtansicht des Bildes.

Für mich ein gutes, spannendes und zugleich auch gefühlvolles Portrait, was ich aber dann doch lieber als großformatigen Print in der Hand halten möchte.



Don Fröhlich, 28.09.2011 um 18:13 Uhr

Die Grauwerte vermitteln Weichheit, Sanftheit, aber vielleicht auch Verblassen (Erinnerungen?), zusammen mit dem (Film)korn einen Retrotouch, der Spielraum lässt für sentimentale Gefühle.
Die Haltung des Kopfes lässt das seidige Haar über eine Gesichtshälfte fallen, so wird das Haar fühlbar, man möchte es zur Seite streichen, das Gesicht berühren.
In den entrückten Blick kann man wirklich tief eintauchen. Irritierend finde ich jedoch den schwarzen Ring um die Iris herum.
Für mich assoziiert der Hintergrund Natur, eine Wiese vielleicht, ein angrenzender Wald, einen unvergesslichen Tag, ganz allein mit ihr.
LG Don



Herbert Rieger, 28.09.2011 um 18:15 Uhr

Das Bild eines jungen Mädchens ?
Das Thema ist zumindest ganz abweichend von den üblichen Portraits junger Frauen angepackt.
Was irritiert, das ist das Auge der jungen Dame, es sieht aus als hätte man am Bildschirm einen schwarzen Ring um die Iris gezogen - um Bildschärfe vorzutäuschen. Sehr ungewöhnlich.



Jansen Kowalski, 28.09.2011 um 18:46 Uhr

ganz besonders gefällt mir die körnung. sie macht das bild interessant, fast schon ein kleines bisschen rebellisch, nach dem motto: "ihr könnt mich mal mit eurer bildkomposition!"

sehr stark ist auch ihr blick, so viel mehr ausdruck als auf vielen anderen portraits, und das nur mit der halb so viel augen.

wirklich ein klasse bild, gefällt mir außerordentlich gut.



Christoph Sochanowski, 28.09.2011 um 19:32 Uhr

ihre Haare geben dem Bild eine tolle kompositorische Note


Klaus Peter Neßler, 28.09.2011 um 20:13 Uhr

Vorab
Ich hab mich mal ein bisschen im Internet umgeschaut.
Bildersuche: Pupille.
Es gibt schon Menschen, die einen dunklen Ring um die Iris haben.
Ich habe zwar kein Bild gefunden, bei dem der Ring so dunkel war, wie bei dem vorliegendem Bild.
Vielleicht spielt hierbei die Bearbeitung auch eine Rolle.

Zum Bild selbst
Eine Junge Frau die mich direkt anschaut.
Der Hintergrund verschwimmt in Unschärfe, was der Fantasie Raum gibt.
Man könnte sich eine Wiese am Waldrand vorstellen.

Der Blick ist sehr direkt. Der Mund steht etwas offen.
Fragend oder fordernd?. Melancholisch. Ich weis nicht so recht.
Das Gesicht ist durch die fallenden Haare geteilt.

Diese Komposition zeigt für mich eine gewisse Zwiespältigkeit.
Ich glaube genau das gibt dem Bild die Spannung.

Ein Bild, das dazu anregt nach einer Geschichte zu suchen.
Die grobkörnige Bearbeitung passt sehr gut zu dem Bild

Kritik
Für mich ist das rechte Auge etwas zu dominieren.
Ich glaube das liegt an dem gossen Lichtreflex auf der Iris.


KPN



Dreamtime Photography, 28.09.2011 um 20:17 Uhr

Die Körnung und das Bild SW sowie das Bildformat gefällt mir.
Die Haare auf dem bedeckte gesischts Hälfte ist sehr irritierend. Das Augen ist wegen die scharfe Kunturen ist schon fast beängstigend und wirkt sehr kalt. Deswegen ist für mich keines wegs pro.
Wenn ich das gesamte Bild ansehe, denke ich dabei an Portraits von Picassos Bildern. - Tête de Femme -



ttoomm, 28.09.2011 um 20:31 Uhr

Körnung, Bild, Ausschnitt, Licht etc. gefallen mir sehr gut. An sich ein schönes Bild.
Dieser komische Ring um die Pupille sieht für mich nach missglückter Bildbearbeitung aus und macht den ansonsten stimmigen Gesamteindruck völlig kapput.
Schade.
Tom



Thomas Bregulla, 28.09.2011 um 22:06 Uhr

Ein Gesichtsportrait. S/W. Quadratisch.
Ein entrückter Blick, ein Auge verdeckt.
Das Bild hat eine Ebene, im Hintergrund sehr unscharf, könnte eine Wiese sein, oder ein Getreidefeld, das ist nicht zu erkennen. Es gibt keine weitere Bildbeschreibung, keinen Kontext, lediglich der Titel "Annika".
Man könnte sich jetzt beliebige Geschichten ausdenken, über ein Picknick, über den Sommer, über das erste Ausgehen - mit Annika.
Das Bild ist sehr einfach gestaltet. - Das hilft dabei, ins Träumen zu geraten und sich eine Geschichte zu erfinden. Das Bild selbst erzählt aber nichts. Die Frau auf dem Bild schaut lediglich. In die Kamera und damit zum Betrachter.

Würde ich etwas verändern an dem Bild? - Vermutlich nicht. Für meine Belange ist es ein gutes Portrait, eins, das sich gut auf einem Schreibtisch oder Sideboard machen würde. In einem netten Rahmen.
Beim Mann von Annika, oder ihren Eltern.

Aber es ist ohne Aussage. - Es sei denn, man kennt Annika. Ohne diese Kenntnis ist es ein gut fotografiertes und bearbeitetes Portrait einer jungen Frau.



Max Stockhaus, 28.09.2011 um 22:28 Uhr

Was ich an dem Portrait hier mag ist Bild-Schnitt und der Ausdruck des Models.

Was ich persönlich nicht so gelungen finde ist die für mich zu grobe Körnigkeit (bei dreimal Verkleinern wird das Bild besser),
die helle Schulter
und das unnatürlich wirkende Auge.
(das würd ich ja dann gern mal in echt sehen ;)

lgm




Matthias von Schramm, 28.09.2011 um 23:29 Uhr

es gibt so eine bildwertigkeit für mich. es gibt bilder auf die man schaut, die einem gefallen und deren wirkung mit der zeit banaler und unbedeutender wird. bei einigen hier bei agora vorgestellten bildern geht es mir so. dieses bild hat das potenzial bei längerem betrachten immer mehr eindruck bei mir zu hinterlassen. der effekt ist dann, dass ich die details des bildes immer mehr betrachte und immer öfter, dass es eine geschichte erzählt und ich immer weniger lust auf bewertung habe. ich sehe z.B. keinen ring um die iris, ich sehe einen rahmen um die annika. die iris war schon einige bilder hier vorher.

wunderbare grauwerte, schönes vollkorn, ein schnitt der vieles offen lässt, ein blick zwischen wahnsinn und klarheit und sofort die erinnerung an die haare und juliane werding und dies war ein schwerer tag, weil in ihr eine welt zerbrach.

http://www.youtube.com/watch?v=8s9Z37FSV84



Josef Kiffmeyer, 29.09.2011 um 12:59 Uhr

Das Auge ist ja bei einem Portrait nun mal der Blickfang. Es wirkt ein wenig alienhaft, schon durch seine ovale Form, die ich noch bei keinem Portrait gefunden habe, egal wie die portraitierte Person guckt oder den Kopf hält.
Des weiteren, ich hätte früher nie einen solch grobkörnigen Film für das Portait eines jungen Mädchens genommen, sondern einen feinkörnigen 15 DIN-Film mit Feinkornentwickler entwickelt. Beim Abzug dasselbe Verfahren, einen weichen Feinkornentwickler und seidenmattes Fotopapier.
Aber scheinbar ändert sich da der Geschmack der Fotografen?
SG Josef



Lea la.e, 29.09.2011 um 15:26 Uhr

Der Blick der jungen Frau ist ziemlich starr und entgeistert, was das Bild wiederrum interessant macht. Die Haare auf der einen Gesichtshälfte und die dicke Umrandung um die Iris ist etwas irritierend.
Trotzallem tolles und ausdrucksstarkes Foto!
LG Lea



Ralf Kesper, 29.09.2011 um 18:05 Uhr

Dieses Bild ist für mich ein Fata Morgana Bild. Es zieht den Blick auf sich und lädt zu einer längeren Betrachtung ein. Zunächst liegt das an dem gleichermassen sinnlichen wie auch unschuldigen Ausdruck. Ein ansonsten oft unvorteilhaft geöffneter Mund unterstreicht hier die Wirkung eher noch. Sehr gelungen finde ich den Schnitt im Viereckformat. Man ist nah am Gesicht und trotzem wirkt es stimmig, da durch die Schräghaltung des Kopfes eine Diagonale von links unten nach rechts oben bilden. Zudem wird der Blick über das im Focus befindliche unverdeckte zum verdeckten Auge geführt, welches ideal im goldenen Schnitt liegt. Also komplett klassisch umgesetzt. Hier beginnt nun meine Kritik. Die Fata Morgana enthüllt beim näher kommen ihre Fehler. Es ist klassisch schön, aber nicht aussergewöhnlich..okay, kann man so oder so sehen. Der Ring ist auch für mich eher störend, aber falls der hier nicht manipuliert wurde... was soll´s. Ich mag es, wenn Gesichter Charakter haben und auch gewisse Fehler. Doch hier sehe ich Flecken über Flecken. Erinnert stark an Akne. Waren es ursprünglich mal Sommersprossen, hätte ich die zu gerne gesehen. Dieser Akneeffekt hier stört mich. Die Bereiche der Stirn und des Naserückens ware vermutlich durch die Kontrastanhebung überstrahlt...was auch ein Grund für die "Akne" und Flecken im Gesicht sind. Diese wurden sichtbar abgewedelt. Doch Konturen in diesen Bereichen sind nicht mehr zu erkennen. Zur Kaschierung ein grobes Korn zu wählen, war eine gute Lösung. So passt das ja wieder zur klassischen SW Gestaltung. Andererseits sind dabei die Tonwerte etwas auf der Strecke geblieben und das Bild wirkt auf mich etwas flau. Zudem ist der Bereich des Halses abgesoffen. Im dunklen Bereich haben sich Linien gebildet. Und auch die Tonwertabrisse im Hintergrund sind bei genaueren Hinsehen trotz Korn zu erkennen.
Damit bleibt das für mich durchaus ein sehr schönes Portrait, aber im Voting gäbe es von mir trotzdem ein Contra.

lg Ralf



Josef Safranek, 29.09.2011 um 20:18 Uhr

ja auch mich erinnert es sofort an Juliane Werding.
Bin angenehm überrascht um die Weichheit in den Gesichtszügen (trotz des Korns)vielleicht ein paar Sommersprossen aber auch die rauhen Lippen.Der Gesichtsausdruck wirkt abschätzend und erwartungsvoll.
weis nicht ob ich den Kopf oben abgeschnitten hätte.
Vielleicht bringt es aber so mehr Spannung rein.
Für mich sehr gelungen in SW. das ja schon ausführlich besprochen wurde.

lg. jo



Stoni., 29.09.2011 um 20:38 Uhr

Es gibt Bilder die wirken einfach...
Hier ist das der Blick, der scheinbare Moment, das Korn im Bild, die etwas flauen Kontraste. Die Summe macht es intensiv.
Einzig am Auge bleibe ich immer wieder hängen - und suche dabei nach dem Fehler im Bild. Ja, da ist er: Die Kontraste im Auge liegen deutlich über dem Rest des Bildes. Unsicher bin ich noch, ob mich das nun stört oder gerade das die Faszination des Bildes ausmacht... Wie auch immer: ich bin selten an einen Bild so lange hängen geblieben.
Fazit: Ziel erreicht.



Max Stockhaus, 30.09.2011 um 8:03 Uhr

Hab das Bild jetzt schon ein paar Mal angeklickt und länger betrachtet.
Der Ausdruck des Gesichts ist spannend und fesselnd.
Ich überlege, wie der Fotograf / die Fotografin es geschafft hat den zu erzeugen.
??

Ansonsten siehe Dany La Nuit (wobei jedes Papierbild auch schon eine Bearbeitung ist).

Das Auge ist (vermutlich) überbearbeitet worden.
Wenn ich das Bild auf 10x10 cm herunterzoome wird es noch deutlich besser !

lgm






Svenni75, 30.09.2011 um 9:55 Uhr

Ich mag das Bild. Nicht weil es handwerklich sehr gut gemacht ist, sondern weil Annika einen sehr vieldeutigen Gesichtsausdruck trägt. Sie verbirgt Ihr halbes Gesicht hinter den Haaren, gleichzeitig ist der Mund -zum verbalen "Angriff"?- halb geöffnet und der Kopf geneigt. Die Spiegelung im Auge verleiht ihr etwas katzenhaftes.
Es ist schwierig die Mimik genaug zu deuten, aber auf jeden Fall schaut die Dame einen sehr genau an...



Peter Differendinx, 30.09.2011 um 10:25 Uhr

Das Auge ist einfach zu kontratsreich und scheinbar auch zu hell. Links ist es mir etwas zu leer. etwa 1/8 des Bildes auf der linken Seite abschneiden? Nur eine Idee. Das wars mit negativer Kritik.
Die positive Kritik würde die Seite sprengen, denn der Ausdruck, kontrast, Körnung, Aufbau es ist einfach perfekt und fesselt den Betrachter sofort!



lophoto, 30.09.2011 um 11:15 Uhr

die stirn wirkt mir zu weiß und steht zu dem rest des gesichts in arger konkurrenz.

die augen sind geschmackssache, mir gefällt es weil es in in der schärfe einen kontrapunkt zu der körnung stellt.

nee gute arbeit als gesamtes



Michèle Gareus, 30.09.2011 um 16:56 Uhr

Ich finde den Bildschnitt sehr ansprechend: Das quadratische Format, die Bildaufteilung, Kopfhaltung... alles sehr gelungen. Auch die sanfteren Farben finde ich sehr passend.
Was mich stört ist das fleckige Gesicht, sieht irgendwie sehr unsauber aus, auch ansonsten sind die Grauabstufungen nicht ganz sauber (vor allem in den unteren Ecken und auch der Schatten unter der Nase stört mich, das kann auch die Filmkörnung nicht kaschieren)
Das Auge ist ein viel zu starker Kontrast für meinen Geschmack.

Was mich aber am meisten stört ist, dass das Bild für mich nach mehrmaligem Betrachten viel zu gewollt aussieht! Ich sehe eigentlich nicht wirklich etwas in ihrem Blick, das für mich eine Geschichte erzählt, sondern den Versuch etwas rüberzubringen, dass ich als sehr un-authentisch empfinde. Ein Intim-Sein auf Biegen und Brechen, aber irgendwie transportiert es für mich nichts. Das studium ist ganz ansprechend, das punctum fehlt vollkommen, um es mit Barthes zu sagen ;)

Liebe Grüße,
Michèle



Das Herminsche, 30.09.2011 um 18:46 Uhr

Darf man hier auch einfach mal nur "hach" schreiben?
Wenn ja, dann

Hach!



Rachel Watson, 30.09.2011 um 18:46 Uhr

Ich bin keine Spezialistin aber ich mag diesees Körnige, dazu das klare Auge, das etwas Ausserirdisches oder irgendwie Durchdringendes hat, ein bisschen Horror ist dabei für mich. Mag es , denn es regt zu Diskissionen an, ist aussergewöhnlich. Rachel


The Yardfather, 30.09.2011 um 23:37 Uhr

Zum Format und der Bildästhetik wurde ja schon viel richtiges gesagt. Daher möchte ich mich mehr mit dem Ausdruck der abgebildeten, ziemlich hübschen jungen Frau beschäftigen. Also... Ich kann mit ihrem Blick ehrlich gesagt nichts anfangen - es ist mir schlicht zu nichtssagend! Ihr Blick ist suchend und wirbt um Interesse, aber es wirkt unbeteiligt, gestellt und irgendwie "creepy" Für mich ist das kein natürlicher, authentischer oder gar spontaner Ausdruck mit dem man etwas verbinden möchte oder kann, sondern eher eine über-emotionalisierte Modepose die irgend etwas undefinierbares vermitteln will. Was genau? Keine Ahnung! Sicher hat man derart leere bzw. neutrale und nichtssagende "Ausdrücke" auch schon von professionellen Models gesehen - und zwar genau aus dem Grund um das gezeigte Produkt in den Vordergrund zu stellen und das Model möglichst neutral und unbeteiligt (quasi wie auf Droge) wirken zu lassen. Nur: Dein Bildausschnitt ist sowas von nah dass davon auszugehen ist , dass du eher beabsichtigt hast, etwas über die Person zu erzählen bzw. den Betrachter an etwas sensibles und zartes heranführen möchtest. Genau so etwas, kann ich in dem Bild allerdings überhaupt nicht sehen.

Hoffe das war nicht zu hart für Dich... :-) Kai



I arkadas I, 1.10.2011 um 9:59 Uhr

. ich finds einfach nur verdammt stark..
genau meine welt!! ..

.. das einzige was mich hier ein bischen verunsichert.. ist dass ich nicht weiß.. ob es analog oder digital ist.

lg



Seelenblick, 1.10.2011 um 10:41 Uhr

Zur Info: Es wurde kein schwarzer Ring um die Iris gemacht! Annika hat sehr stechende Augen und durch meine Bearbeitung wurde ihr Auge nur ein wenig!! verstärkt, was auch durchaus meine Absicht war!
Das Foto wurde digital aufgenommen.



hagemeister11, 1.10.2011 um 11:33 Uhr

Danke für den Hinweis zur Entstehung das erklärt vieles.
Ich hätte auch auf digital getippt, ich war mir aber nicht sicher.
Dann würde ich auf die Spielerei mit dem Korn verzichten.
Ich bin innerlich hin und her gerissen, was das Foto betrifft, deswegen sage ich lieber nichts dazu.



mond.rose, 1.10.2011 um 19:42 Uhr

Ein überaus gelungenes Porträt. Das es digital ist, sieht man, beim Mittelformat würde nicht ganz so viel Korn entstehen. Meines Erachtens ist das Korn im Gesicht ein bisschen zu viel Dadurch geht das Sentimentale etwas unter und die Umwandlung in S/W sieht man auch ganz deutlich an der rechten Wangenhälfte. Ich nehme an, das Foto wurde in Farbe aufgenommen und in S/W umgewandelt. Die Augen sind sehr gut und ich mag auch den Fokus darauf. Der schwarze Ring ist mir erst beim zweiten hinschauen aufgefallen.
Die Haare mag ich sehr, sie kommen durch das Korn noch besser zur Geltung,
Gelungen, nur für mich etwas zu viel Korn im Gesichtsbereich!

lg



I arkadas I, 1.10.2011 um 23:10 Uhr

michael
"und ich frag mich jetzt wirklich warum die vorschläge meiner bilder (mit dem argument man wolle mich schützen) nicht gezeigt wurden."
... das verstehe ich jetz auch nicht... hm...

lg



Matthias von Schramm, 2.10.2011 um 7:49 Uhr

solche aussagen, wie von michael zeigen mir, wie notwendig es dann doch ist, dass man über das eine oder andere spricht, selbst wenn es zur sprachlosigkeit führt. ein bild von ihm hätte ich hier auch gerne gesehen.


Detlef Rüping, 2.10.2011 um 11:27 Uhr

Digitale Fototechnik wurde sicher nicht auf den heutigen Stand gebracht, um dem körnigen Retrolook neue Geltung zu verschaffen. Aber sei´s drum - jedwedes Stilmittel ist erlaubt, um Ausdruckskraft zu steigern. Damit verbunden ist allerdings auch eine Verminderung des Adressatenkreises, dem das Ergebnis zusagt. Mir persönlich sagt dieses hier nicht zu. Es irritiert mich, aus einem Auge angestarrt zu werden, wobei ich "angestarrt" wörtlich verstehe. Dieser Blick schafft Distanz. Schon die Tatsache, dass eine Gesichtshälfte vom Haarvorhang verhüllt wird, signalisiert mir eine gewisse mangelnde Bereitschaft des Modells, sich offen zu zeigen. Der Bannstrahl des einen Auges schafft, wie gesagt, eine weitere Barriere. Vielleicht soll das so sein, andernfalls ist es ausschließlich meine subjektive Reaktion.


Gabriela Ürlings, 2.10.2011 um 13:37 Uhr

Hier gehts weiter:
Spuren ins Nichts von Agora Bilddiskussion intensiv
Spuren ins Nichts
Von
2.10.11, 13:31
31 Anmerkungen


Seelenblick bedankt sich für die Diskussion





 
Informationen zum Foto
Schlagworte
Verlinken/Einbetten

Bei folgenden Diensten verlinken:




vorheriges (162/222)naechstes