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Nikon D 300 / Sigma 10-20@11mm / F 13 / ISO 200 / Aufnahmemodus M / 1 - 4 Sek ( HDR aus 3 Bilder ) Stativ, Kabelauslöser, Aufnahme vom 27.12.2009 weitere Fotos vom Rathaus werden folgen...
Geschichte GosLars
Schon seit römischen Zeiten war der Harz eine der wichtigsten Erz fördernden Regionen Europas. So entstanden im Harz und am Rande des Harzes Siedlungen, wo Metalle aus dem Erz gewonnen und veredelt wurden. Archäologische Funde aus England belegen, dass viele der angelsächsischen Grabbeigaben, wie ein unter einem Londoner Parkplatz gefundenes Schwert, ihren Ursprung im Harz hatten.
Aus einer dieser am Nordrand des Harzes gelegenen Siedlungen ging wohl Goslar hervor. Goslar wurde offiziell 922 durch Heinrich I. gegründet. Schon im 11. Jahrhundert wurde eine Kaiserpfalz durch Heinrich II. in der Stadt gebaut. Grund waren die nahen, reichhaltigen Silberbergwerke im Rammelsberg. Zu dieser Zeit gelangte eine Silbermünze aus Goslar bis zu den Färöern, wie der Münzfund von Sandur belegt. Erweitert wurde die Pfalz durch Heinrich III.. Sie war damit die größte Pfalzanlage der Salier. Die Stadt wurde daraufhin ein wichtiger Herrschaftsort des ostfränkischen Reiches. Hier fanden Reichstage statt, und oft wurde die Stadt von Kaisern und Königen besucht. Kaiser Heinrich IV. gewährte Goslar Reichsunmittelbarkeit, wodurch die Stadt herzoglichem Einfluss entzogen und stattdessen direkt vom Kaiser abhängig wurde. Im Jahr 1180 wurden die Goslarer Hüttenbetriebe von Heinrich dem Löwen zerstört, was vermutlich zur Abwanderung von Bergleuten und der Begründung des Oberharzer Bergbaus führte.
Nach dem letzten Besuch eines Königs (Wilhelm von Holland) im Jahre 1253 entwickelte sich Goslar zu einer Freien Reichsstadt und wurde Hansestadt. Für Goslar bedeutete dies eine langewährende Festschreibung der 1340 erneut bestätigten reichsunmittelbaren Stellung und eine erhebliche Selbstständigkeit. Erst als die Könige und Kaiser wieder an Einfluss verloren, wurde es den in Wolfenbüttel residierenden Herzögen von Braunschweig und Lüneburg möglich, die Stellung Goslars zu schwächen und die mehr als einhundert Jahre an die Stadt verpfändeten Erzbergwerke am Rammelsberg im 16. Jahrhundert wieder unter ihre Kontrolle zu bringen.
Zwischen 1530 und 1657 fielen 28 Menschen den Hexenverfolgungen zum Opfer.
Goslar war während des Dreißigjährigen Krieges zunächst auf der kaiserlichen Seite. Mit dem Restitutionsedikt von 1629 übernahmen die Jesuiten den Dom und die Kaiserpfalz. Goslar wurde daher im Jahre 1632 vom schwedischen König Gustav II. Adolf für die Konspiration mit dem Feind bestraft. Im Goslarer Akkord 1642 wurde Goslar vom Kaiser abgetreten und fiel den Welfen zu.
Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 verlor Goslar seinen Status als Freie Reichsstadt und wurde vorübergehend preußisch. Im Jahre 1807 wurde Goslar durch den Frieden von Tilsit dem von Napoléon Bonaparte gegründeten Königreich Westphalen zugeteilt. Nach den napoleonischen Kriegen wurde Goslar durch den Wiener Kongress dem Kurfürstentum bzw. Königreich Hannover zugesprochen.
Im Jahre 1824 besuchte der Dichter Heinrich Heine die Stadt Goslar. Er schreibt in seinem Werk Harzreise über Goslar: „Aber seit die Muhme tot ist, können wir ja nicht mehr gehn, nach dem Schützenhof zu Goslar, dorten ist es gar zu schön.“
Im 19. Jahrhundert lag die Stadt wirtschaftlich am Boden, und viele historische Gebäude wurden abgerissen, darunter auch der Dom. Aus dieser Krise wurde die Stadt erst wieder durch die Reformen Christian von Dohms sowie wirtschaftlich durch die Entdeckung des „Neuen Lagers“ im Erzbergwerk Rammelsberg erweckt.
Schönes HDR vieleicht solltest du aber mal mit 5-10
Aufnahmen experimentieren dann kann man sogar die Bücher im Schrank lesen wenn man das will ansonsten gefällt mir dieses Bild sehr gut.
eine wunderbare HDR-Aufnahme
zeigst Du uns hier und dazu eine sehr
ausführliche Bildbeschreibung.
Da kann ich nur sagen einfach
Spitzenmäßig.
Klasse Foto!!
LG
Thomas
Wunderbar sind Bild und Bearbeitung, ich mag es so mit der schönen Zeichung, Belichtung und Ausrichtung sind große Klasse und bei den wertvollen Utensilien müssen die Sterne ja so funkeln :-) sehr interessant ist auch die Info zum Bild.
LG Ruth
Zum Niederknien schön, lieber Kalle!!!
Und die Infos sind ja immer spitze!
Und nun bohren die Dänen bei uns wieder nach Erz... mal sehen, was dabei herauskommt...
Heute morgen war übrigens oben vom Rammelsberg eine gigantische Fernsicht und ich war echt traurig, dass ich meine Cam nicht dabei hatte... Man konnte die Schlote in Salzgitter dampfen sehen...;-)
Dir einen schönen Abend
Mel
Eindrucksvolle HDR Aufnahme!Zum Glück ist dir dein Stativ auch immer auf den Fersen(wie bei mir),damit wir solch wunderschöne Aufnahmen bewundern dürfen!Gefällt mir wieder ausgesprochen gut erst Recht mit der genauen Erläuterung!Klasse!
VG Christian
Das ist ein wunderbares Foto mit einer sehr guten Beschreibung.Diese alten Gemäuer haben immer etwas besonderes.Das besondere an dieser Arbeit,sind auch die Lichter im Bild.vg.Gisbert
Man kann sich nur bei diesen sehr passenden AM's den Vorschreibern anschließen, lieber Kalle. Deine Aufnahme sieht bald noch schöner aus, als das Kabinett in Wirklichkeit. Wirklich einmalig die Lichtwirkung!
Herzlich alles Gute,
Jutta
Herrliches Leuchten der Farben und das glitzern der Truhe!Tolle Lichtstimmung im Kontrast zu den weißen Wänden!Wieder eine Profiaufnahme!:-)))
lg klaus
dieses gewölbe zeigst du uns im schönsten licht. durch deine bilder lerne ich die vielfältigen seiten von goslar kennen. es geht mir wie susanne, ich habe viel lust, goslar selbst für mich neu zu entdecken.
lg hilke
Gratulation zu dieser Spitzen-Aufnahme!!
Da kann eine Anfängerin, wie ich, nur davon träumen, so hervorragend fotografieren zu können!!
Viele Grüße
Renate
Ich bewundere es jedesmal aufs Neue, wie Du es schaffst mit unglaublich schönen Bildern, dann auch noch einen tollen Text, Goslar zu präsentieren. Ich sehe die Stadt mit völlig neuen Augen und werde bei meinen nächsten Fahrten viel mehr auf Historisches achten.
Liebe Grüße und einen guten Rutsch für Dich und Deine Familie.
Gudrun und Pavarotti
kommt in diesem Licht stimmungsvoll rüber..schade das man in dem hinteren Schrank nicht erkennen kann um was es sich da handellt...trotzdem...sehr gelungene Aufnahme...
wolfgang