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Die Böhmerland (tschechisch: Cechie) gilt als das längste Serien-Motorrad der Welt. Sie wurde in den Jahren 1925 bis 1939 von dem Mechaniker Albin Liebisch in Schönlinde (Krásná Lípa, Kreis Rumburg/Sudetenland, heute Tschechische Republik) produziert.
Sie zeichnet sich vor allem durch ihre dreisitzige Bank und Motorplatzierung vor dem Fahrer aus, was ihr zu der enormen Länge verhalf. Die zwei zigarrenförmigen Tanks wurden am Hinterrad angebracht und ließen so freien Blick auf die Ventil-Kipphebel des OHV-Einzylinders, die zwischen den Fahrerknien ihr Werk verrichteten. Später wurden sie jedoch manchmal durch zusätzlich montierte Tanks üblicher Bauart zugedeckt. Als Treibstoff sollte außer Benzin im warmen Zustand auch Diesel und Heizöl möglich sein.
Es wurden insgesamt ca. 3000 Exemplare gebaut, darunter auch Sondermodelle, z. B. eine kürzere Version für nur zwei Personen und eine längere für vier Personen. Letztere war für das Militär gedacht und hatte zwei Getriebe, von denen das erste vom Fahrer und das zweite von einem der Beifahrer geschaltet wurde. Somit verfügte die Maschine über neun Gänge. Es wurde auch eine Rennversion angefertigt, die 160 km/h schnell sein sollte. Ein Beiwagen samt Reserverad war auch erhältlich. Die Maschinen wurden im Montagewerk von 20 Arbeitern zusammengesetzt, aus Teilen, die von regionalen Zulieferern gefertigt wurden. Insgesamt waren ca. 300 Leute an der Herstellung beteiligt.
Es existieren noch ca. 75 Stück in Händen von Liebhabern und in Museen, davon ca. 40 fahrbereit. Der Preis eines originalgetreu restaurierten Exemplars wird (2002) auf ca. 30.000 Euro geschätzt.
Technische Daten des Hauptmodells:
Länge: 3170 mm
Radstand: 2230 mm
Hubraum: 600 cm³ bei Bohrung × Hub = 80 × 120 mm
Leistung: 16 PS bei 3600 U/min, später 24 PS bei 5000 U/min
Kraftübertragung: Kette
Höchstgeschwindigkeit: 95 km/h
Der Verbrauch eines erhaltenen Exemplars bei Anreise zu einem Böhmerland-Treffen von ca. 300 km Strecke wurde mit 4 l/100 km (Benzin) angegeben.
Gesehen beim Traktortreffen der Traktorfreunde Seitzenhahn in Taunusstein.
Da fehlt nur noch der "Wilde auf seiner Maschin".
Ein echt tolles Gefährt und eine echt tolle Aufnahme, nur den Text habe ich nicht gelesen, weil mir so ein Roman doch zu viel ist.
Beste Grüße!
Walter
aber hallo, was ein tooles teil.
ganz stark von dir präsentiert, die qualität des bildes ist erste sahne !
wünsche dir einen schönen sonntag !
vlg rudi
hallo Klaus, wunderbar wie Du diesen
Olttimer mit einer hervoragenen Schärfe
und einer tollen Perspektive festgehalten hast..
ich binn wiedereinmal begeistert....
Meine Purschen und ich sind immer auf der Suche nach solchen Oltimertreffen, solch ein Prachtexemplar habe ich lange nicht gesehen....
Bei diesem gigantischen Gefährt wäre endlich mal
ein Familienausflug drin! :-) .... zu dritt die Wisper
entlang .... zum Träumen schön !
Sehr beeindruckend ...
Bild und Info einfach klasse ....
Wünsche Euch MuK's einen guten Wochenanfang !
Es grüßt Euch herzlichst
Karin
Schon so alt und trotzdem noch so gut aussehend...
Damals hatten sie noch ein Auge fürs Schöne und einen höheren Anspruch an Qualität!
Sehr feine und interessante Aufnahme von diesem seltenen Gefährt .
HG Manfred
Toller "Hobel"! Prima Info dazu!
So einen habe ich noch nie gesehen - eindrucksvolle Aufnahme.
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(Bitte hier in meinem Profil auch die Verlinkungen, zu meinen Seiten - mit ganz anderen Fotos, in der FC mal anschauen, danke!).
Liebe Grüße
Otto,
Otto Hitzegrad,
Otto Hitzegrad(2) und
Otto Gradi
DA WAREN NOCH ECHTE SCHRAUBER AM WERK
schön das es solche Dinge noch zu bestaunen gibt..... Mit der Info eine tolle Aufnahme dieses außergewöhnlichen Gefährt's !
Hallo Klaus, auf diesem Feuerstuhl zu fahren, dürfte auch nicht gerade leicht sein, ein wahnsinniges Motorrad, das in Deinem ausgezeichneten Bild ganz besonders klass zur Geltung kommt!
LG Uwe