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Diese geheimnisvolle Oasenstadt – mitten in der syrischen Wüste – habe ich mehrmals besucht. Sie hat mich immer wieder fasziniert, obwohl bis heute erst ca. 15% freigelegt sind.
Einst war sie eine blühende Handelsstadt mit etwa 30.000 Einwohnern gewesen. Hier trafen sich die Händler von der Seidenstraße mit den Römern, denn Palmyra gehörte zum Großrömischen Reich.
Doch mit der Zeit verherrlichte sich die Stadt immer mehr selbst. Zenobia ernannte sich zur Kaiserin und prägte eigene Münzen, die sie auf der einen Seite als Kaiserin und ihren Sohn auf der anderen Seite als Kaiser zeigten.
Diese Machenschaften ließ sich der römische Kaiser Aurelian nicht länger bieten und im August 272 besetzte er die Stadt, ohne sie jedoch zu zerstören.
Allerdings kam es bereits im Frühjahr 273 zu einem Aufstand in Palmyra, und die römische Garnison wurde euphorisch niedergemetzelt. Aurelian eilte sofort wieder nach Syrien und diesmal ließ er seine Truppen plündern, töten und zerstören. Palmyras Glanz war damit für immer erloschen.
In Rom gab es ein großes Volksfest, und Zenobia wurde in goldenen Ketten in einem von Hirschen gezogenen Triumphwagen durch die Stadt geführt.
Da ist eine besondere Stimmung im Bild, weiß aber nicht genau wieso, vielleicht die Farben, die Weite - ich komme noch drauf. Wenn jetzt der obere Torbogen auch noch mit auf dem Bild wäre, wäre es perfekt ;-)) So auch sehr schön, wär ich auch gerne. LG Martina
die im Altertum waren nicht viel besser als die Menschen heute, Hochmut kommt vor dem Fall und die Mächtigen der Welt waren moralisch auch nicht besser. Könnte es sein, dass Aurelian heute Bush heißt? LG Wolfgang
@ Martina
Mit dem Torbogen hast Du recht. Ich habe noch ein ähnliches Bild von einer anderen Reise nach Palmyra, da ist mehr vom Torbogen drauf. Allerdings ist der Torbogen im oberen Bereich nicht mehr komplett, es fehlen ziemlich viele Steine. Ich hatte mich für meine Version entschieden, weil mir die Stimmung hier besser gefiel.
LG Joachim
So ein Blick in die Geschichte der Antike macht uns immer wieder schlagartig bewusst, dass es Machthunger, Anmaßung, Krieg und Grausamkeit seit eh und je unter den Menschen gab und unvermeidlich scheint. Eine deprimierende Tatsache.
Wie schön muss diese Stadt gewesen sein, so wie du uns hier einen Teil der Anlage, besonnt und mit schönem Blick in die Landschaft, zeigst.
VG
Annelie
Monumentales Bild.
In der Gegenwart denkt man oft, ach war das Leben damald schön, aber um keinen Pfifferling wollte ich damals gelebt haben.
Viele Grüße Eddie