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...meinte Goethe zu seinem Phänomen der farbigen Schatten. Diese Naturerscheinung ist bis auf den heutigen Tag ungeklärt. Tausende Wissenschaftler, haben versucht dieses Phänomen wissenschaftlich zu erklären. Ohne Erfolg. Noch heute wird gestritten.
Wer Löst das Rätsel der farbigen Schatten?
Ich stelle Euch heute diese Frage. Oft habe ich sie fotografiert. Hier mit diesem Schneezaun besonders eindringlich.
Wenn Ihr bei Google: "Goethe Farbige Schatten" eingebt, findet Ihr alleine 2050 Seiten zu dem Rätsel der farbigen Schatten.
Hören wir Goethe, aus diesem Originaltext habe ich meinen Bildditel entnommen:
"Auf einer Harzreise im Winter (29. November bis 16. Dezember 1777) stieg ich gegen Abend vom Brocken herunter, die weiten Flächen auf- und abwärts waren beschneit, die Heide von Schnee bedeckt, alle zerstreut stehenden Bäume und vorrangenden Klippen, auch alle Baum- und Felsenmassen völlig bereift, die Sonne senkte sich eben gegen die Oderteiche hinunter.
Waren den Tag über, bei dem gelblichen Ton des schnees, schon leise violette Schatten bemerklich gewesen, so mußte man sie nun für hochblau ansprechen, als ein gesteigertes Gelb von den beleuchteten Teilen widerschien. Als aber die Sonne sich endlich ihrem Niedergang näherte und ihr durch die stärkeren Dünste höchst gemäßigter Strahl die ganze, mich umgebende Welt mit der schönsten Purpurfarbe überzog, da verwandelte sich die Schattenfarbe in ein Grün, das nach seiner Klarheit einem Meergrün,
nach seiner Schönheit einem Smaragdgrün verglichen werden konnte.
Die Erscheinung ward immer lebhafter, man glaubte sich in einer Feenwelt zu befinden, denn alles hatte sich in die zwei lebhaften und so schön übereinstimmenden Farben gekleidet, bis endlich mit dem Sonnenuntergang die Prachterscheinung sich in eine graue Dämmerung und nach und nach in eine mond- und sternhelle Nacht verlor".
Hier noch ein Link, wie man das Experiment zu den farbigen Schatten einfach zuhause machen kann.
Mich faszinieren die Strukturen in diesem Bild, der gelungene Aufbau - und die schönen Schatten. Weshalb sie farbig sind, darüber mache ich mir keine Gedanken. Es ist ein Genuss, sie zu betrachen!
LG Thomas
Deine Ansichtsweise würde für mich eine Sonnenuhr darstellen, welch ein sehr schönes Farbenspiel mit sich bringt. Geht man nach dieser so sollte ein Fotograf nach ihr leben. Das machst du vorzüglich Ernstfried. Leider kann Fotograf nur selten diese Gelegenheiten für sich beanspruchen, weil er/ sie nicht immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein kann...Schade...;-))
LG Abby
Klasse, was Du aus den Motiven machst. Gerade ein Sternchen für einen Schneezaun bekommen und schon kommt ein genz anderer - den ich noch besser finde.
lg
Lothar
Goethes Farbenlehre - ein Mysterium ! Viele herausragende Köpfe habe sich schon den Kopf darüber zerbrochen - ich habe keinen herausragenden Kopf, habe ihn mir aber auch schon darüber zerbrochen und bin zu keiner vernünftigen Erklärung gekommen.
Dein Photo ist ein bemerkenswertes Beispiel für dieses ungelöste "Problem".
Ein tolles Bild und ne schöne Bildunterschrift!
Das Schattenthema war mir neu, obwohl ich immer Spass an solchen Sachen habe. Danke für den Hinweis.
LG Frank
...mal ein ganz anderer "ernstfried" -
gelungener bildaufbau und die "bunten schatten" haben bestimmt mit dem winkeligen einfall der sonnenstrahlen zu bestimmten planetenständen in bezug auf jahres-/tageszeit unter berücksichtigung des betrachtens zu tun! (die mathematische formel hierzu habe ich gerade heute nicht bei mir, lach)
gruß sandra
(mal schauen, was die anderen so für ideen und analysen hatten...)