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Einen weiteren Test mit der Canon 7D und dem,
Sigma 150-500 5,0-6,3 / DG APO OS HSM.
F/7,1, 1/320 Sek., ISO 3200, 403 mm.
Dieses Foto habe ich nicht entrauscht.
Aufgenommen am 28.11.2009
Ich wünsche euch allen einen geruhsamen 3. Advent.
Stockente am Reutlinger See
Die Stockente bringt 700-1500 g auf die Waage. Ihre Länge beträgt 58 cm und ihre Flügelspannweite bis zu 95 cm. Sie kann bis zu max. 110 km/h schnell fliegen.
Das Prachtkleid des Männchens Erpel genannt ist grau mit brauner Brust bräunlichem Rücken und schwarzen Ober- und Unterschwanzdecken. Der Kopf ist metallisch grün mit weißem Halsring darunter der Schnabel grün-gelb. Am Hinterrand der Flügel befindet sich ein metallisch blaues weiß gesäumtes Band der "Spiegel". Die Schwanzspitzen sind aufgerollt (Erpellocken). Das Männchen ist von Juli bis August im Schlichtkleid zu sehen das dem Weibchen ähnelt.
Das Weibchen ist nicht so prächtig gefärbt und hat eine braun-grau gesprenkelte Tarnfärbung. Das einzige auffällige ist der Flügelspiegel der dem des Männchens entspricht.
Die Enten mausern zweimal im Jahr d.h. sie verlieren ihre Federn und ersetzen sie durch neue.
weibliche Stockente (Anas platyrhynchos)
Die Enten haben ca. 10.000 Daunen und Deckfedern die sie vor Nässe und Kälte schützen. Sie fetten ihr Federkleid immer ein damit kein Wasser durch das Gefieder dringt. Eine Drüse an der Schwanzwurzel die Bürzeldrüse liefert das Fett . Die Ente nimmt das Fett mit dem Schnabel auf und streicht es damit ins Gefieder.
Auf dem Wasser wird die Ente von einem Luftpolster getragen. Die Luft hält sich zwischen dem Daunengefieder und die Deckfedern schließen die Daunen ab. Zusammen mit dem Fettpolster unter der Haut verhindert die eingeschlossene Luftschicht dass die Ente auskühlt. Luft und Fett sind schlechte Wärmeleiter dadurch geht kaum Körperwärme verloren.
Verbreitung:
Die Stockente ist die häufigste und am weitesten verbreitete Entenart. Sie kommt auf der ganzen Nordhalbkugel vor von Europa über Asien bis nach Nordamerika .
Lebensraum und Lebensweise:
Die Stockente ist sehr anpassungsfähig und kommt fast überall vor wo es Gewässer gibt. Stockenten schwimmen auf Seen in Teichen Binnengewässern Bergseen und halten sich auch in kleinen Wald- und Wiesengräben auf.
Auffällig ist ihr Badverhalten. Es ist gekennzeichnet durch drei Badebewegungen: Kopfeintauchen dann heftiges Flügelschlagen auf die Wasseroberfläche gefolgt von einem Vornüberkippen ins Wasser. Im Flug knan die Stockente Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h erreichen
Die natürlichen Feinde der Stockente sind Füchse und Greifvögel .
In der Wildnis können Enten 10-15 Jahre alt werden. Unter menschlicher Pflege werden sie aber auch 40 Jahre alt.
Ernährung:
Die Nahrung der Stockente besteht überwiegend aus pflanzlichen Stoffen. Sie liebt Sämereien Früchte grüne Wasser- Ufer- und Landpflanzen Insekten Weichtiere Larven kleine Krebse Kaulquappen Laich kleine Fische Frösche Würmer und sogar Mäuse . Im Herbst frisst sie Eicheln und andere Nüsse . An Futterstellen fressen die Stockenten auch gelegentlich Brot und Küchenabfälle.
Bei der Futtersuche und bei Gefahr tauchen die Enten unter. Wenn sie das bei der Futtersuche tun nennt man es "Gründeln". Der Schwanz ragt dabei senkrecht nach oben aus dem Wasser heraus. Mit ihrem Schnabel beißen sie Pflanzenteile ab und drücken das Wasser das sie auch aufgenommen haben durch die Hornleisten des Schnabels nach draußen. Diese Teile des Schnabels wirken wie ein Küchensieb. Die Nahrung bleibt daran hängen.
Fortpflanzung:
Stockenten: Hinten ein Weibchen vorne ein Männchen
Die Paarungszeit ist das Frühjahr. Die Balz (Paarungsspiel) läuft dabei nach einem komplizierten Ritual ab.
Stockenten bauen ihr Nest aus Pflanzen an einer Uferböschung. Die Weibchen brüten zweimal im Jahr. 7-16 Eier werden 25-28 Tage lang ausgebrütet. Drei Tage vor dem Schlüpfen beginnen die Küken zu piepen. Mit dem Eizahn (spitzer Zahn am Schnabelende) bohrt es ein Loch in die Kalkschale des Eis und strampelt sich aus der Schale danach bleibt es erschöpft liegen. Enten sind Nestflüchter d.h. sie sind beim Schlüpfen bereits sehr weit entwickelt verlassen nach kurzem das Nest und können von Anfang an schwimmen. In den ersten Stunden ihres Lebens laufen sie demjenigen nach den sie zuerst sehen. Das ist meist die Mutter. Diese Form der Interakion von Lernen und angeborenem Verhalten heißt Prägung und ist bei Arten mit Brutfürsorge ein entscheidender Bestandteil des Fortpflanzungszyclus. Prägung unterscheidet sich vor allem durch zwei Besonderheiten von anderen Arten des Lernens. Erstens ist sie irreversibel und zweitens ist das Erlernen auf eine sensible Phase (auch kritische Periode) beschränkt. Nach 8 Wochen können die Jungenten fliegen.Die Ente passt auf die küken 50-60 Tage auf.
Die 7D ist schon eine ganz gewaltige Kamera,die sehr gut in der Hand liegt und wie du sehr schön zeigst auch super Bilder bei hohen Isozahlen meistert!Mir gefällt auch deine Erklärung zur Stockente sehr!
VG Christian
Verd.... zeigt doch nicht solche Fotos von der 7D, meine 50 D hat doch erst ein Jahr aufm Buckel, ich kann doch nicht schon wieder ne neue kaufen... :-)
Hallo Thomas , ein tolles Foto mit deiner neuen Kamera präsentierst du uns hier. Die Ente hast du Klasse eingefangen und mit einer ausführlichen Beschreibung eingestellt. lg Birgitt
Eine klasse Aufnahme, Test bestanden.
Hallo Thomas, ich bin gerade dabei, mir
eine neue Camera zu kaufen. Eine Canon
soll es sein. Nur welche....
LG Margarete
Die Investition hat sich vollauf rentiert ;-)) ... super Aufnahme dieser schönen Ente mit ihrem herrlichen Federkleid ;-).
Lg und einen schönen 3. Advent
Sabine
Da hast Du Dir was Tolles zugelegt:-) Der Test ist mehr als gelungen!!!! Bin erstaunt, dass die Stockente bis 40 Jahre alt wird. Schade, dass wir nicht solch eine Drüse besitzen, würden dann nie untergehen:-) Vielen Dank für die Info!
Gruß Anita
Das Bild ist Dir erstklassig gelungen, die Stockente hat eine sehr schöne Spiegelung und die Schärfe sitzt da wo sie sein muss!
Danke Thomas, für Deine ausführliche Dokumentation, ist wirklich sehr interessant!
LG, Rosetta
eine klasse Aufnahme mit der Neuen, die Anschaffung hat sich bestimmt gelohnt, Test mal wieder bestanden. Auch Deine Info ist sehr interessant zu lesen
lg Ingrid
na die neue Kamera und ihr seit ja schon ein dreamteam. Eine absolut gelungene Aufnahme, bei der man sieht wieviel Spass du mit ihr hast. Freu mich auf Nachschub,
Grüßle Beate
die aufnahme ist nicht schlecht, allerdings bei den möglichkeiten dieser kamera müste doch mehr drinnen sein...
zb mehr schärfe und kontrast des federkleides..
na ja, jede neue cam ist halt eine herausforderung, besonders wenn das objektiv nicht mithalten kann.....
lg josef
sehr schöne aufnahme und wo nichts rauscht, muss man auch nichts machen. ist so sehr gut wie fotografiert. ganz klasse mit dem vielen informationen zur entenwelt. mag ich.
lg loni
Ich trage mich auch mit den Gedanken einer EOS 7 D mir zu zulegen.Rauschverhalten ist gut,aber die Schärfe ist nicht so toll.Mich würde da ein Versuch mit dem Canon EF 100-400 mm F/4,5-5,6 L IS USM interessieren.LG Harald
hallo, Thomas...
erstmal..viel Freude mit Deiner neuen Kamera...
und das Entchen.ist Dir doch super gelungen..
ich seh nüscht rauschen...
mir gefällt das..
einen lieben Gruß
Dagmar
Danke das du dieses Bild eingestellt hast
Ich überlege mir eine neue Cam zuzulegen und war auf die 50D getrimmt
Dieses Foto überzeugt mich für die 7D
Eine Bitte: Mach mal ein Foto zb. Weihnachtsmarkt in eine erleuchtete Bude rein
Ob dann das Rauschen auch weg ist
Grenzfälle würden mich interessieren
Dein Entenbild kann man mit jeder Cam machen und 3200 ISO müssen nicht sein
LG
Hans
Sehr schöne Bildaufbau und Gestaltung gefällt mir sehr gut mit den natürlichen Farben und der Spiegelung...feine Arbeit mit der zeitintensiven Info., Thomas.Liebe Grüße von -Inga-