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Ein kühler, nebliger und staubiger Morgen in Varanasi im Januar 1982.
Viel hat sich nicht geändert :-)).
Es wird nie langweilig in Kashi, der Stadt des Lichts, wie Varanasi, das frühere Benares, auch von den gläubigen Hindus genannt wird. Ansässige Moslems ärgern sich über die Schweine, dafür schlachten sie ab und an eine der frei herumlaufenden, in Kashi besonders heiligen Kühe. So sind handfeste Probleme vorprogrammiert. Hinzu kommt noch dass im Zuge eines radikaler werdenden Hinduismus von gewissen Kreisen auch großer Wert darauf gelegt wird, dass vom moslemischen Eroberer Aurangzeb in Moschen umgewandelte Hindu-Heiligtümer unbedigt wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden sollen. Was leider nicht ohne Gewaltanwendung zu bewerkstelligen ist. Die Hindus haben dabei den Vorteil dass Shiva versprochen hat, dass jeder, der in Varanasi stirbt, direkt ohne den langen und schwierigen Umweg über die Wiedergeburten ins Nirwana eingeht.
Was für ein beeindruckends Doku. Man kann immer wieder feststellen, dass sehr viele Krieg aus religiösen Gründen geführt wurden, eigentlich bitter und traurig, wo doch die Religion dem Menschen Gutes bringen sollte und nicht Tod und Leiden. Oder seh ich das falsch? LG;E va
hat sehr viel atmosphäre. klasse. und die schweine sehen ganz anders aus als bei uns, fast wie wildschweine!^^ danke für die doku, auch der erklärende text ist sehr interessant!
Ein herrliches altes Bilddokument. Ich glaube Dir gern, daß sich seit damals optisch nicht viel geändert hat.
Im Süden ist das ähnlich. Handys und Internet sind dazugekommen und die schönen bemalten LKW sind fast ausgestorben Aber der Rest sieht oberflächlich betrachtet fast noch aus wie vor 20 Jahren.
LG Heidi
Deine Bilder gehören mit zum Besten, was die fc zu bieten hat. Soviel Ausdruck, soviel Atmosphäre, jedes Bild ein Seherlebnis. Sie gehen durch's Auge in den Kopf.
Danke für Deine guten Wünsche zum Wochenanfang. Noch 33 Arbeitstage und dann gibt es nie mehr Arbeitswochen für mich :-)))
Ich wünsche Dir auch eine ganz tolle Woche.
LG, Herbert
Wenn das Auto nicht mit im Blickfeld wäre, könnte man sich glatt um 100 Jahre oder mehr zurückversetzt fühlen.
Egal, auf welches interessante Detail man im Bild schaut - der Blick kehrt immer wieder zurück auf den Bildmittelpunkt ... auf den stolz und aufrecht gehenden jungen Mann, der seine Schweine zum Markt oder zum Metzger treibt.
Grüsse von Peter