Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
"Das Grösste Buch der Erde" befindet sich bei der Kuthodaw-Pagode in Mandalay.
Es wird wegen der 729 Mamortafeln, in die der gesamte buddhistische Kanon des 5. Buddhistischen Konzils eingearbeitet ist so genannt.
Durch diese und andere Reformmaßnahmen wurde Mandalay damals zum geistigen Mittelpunkt des Theravada-Buddhismus.
Nach dem ersten englisch-birmanischen Krieg mußte Birma 1826 Arakan und Tenasserim, nach einem zweiten Krieg 1852 ganz Niederbirma abtreten. Das nun auf Oberbirma beschränkte Königreich erlebte unter seinem vorletzten Herrscher Mindon (1853-1878) noch einmal eine hohe kulturelle Blüte. Mindon bemühte sich, dem Idealbild eine buddhistischen Friedenskönigs zu entsprechen. Vor allem eine Erneuerung der buddhistischen Religion lag ihm am Herzen. So ließ er 1871 das Fünfte Buddhistische Konzil einberufen, um eine Revision der heiligen Texte durchzuführen. Die von dieser Versammlung durchgesehenen Texte wurden auf 729 Marmortafeln eingraviert und im Bereich der Kuthodaw-Pagode (Mahalokamarajin-Pagode) in der 1857 von Mindon neu gegründeten Hauptstadt Mandalay aufgestellt. Die Tafeln sind heute noch vorhanden. Zur Vorbereitung ließ Mindon drei Exemplare des Tipitaka schreiben: eine übliche, geritzte Palmblatthandschrift, eines, bei dem mit Tusche auf Palmblatt geschrieben wurde, und eines mit Goldschrift auf gelackten Palmblättern. Das dauerte von 1856 bis 1865. Diese Manuskripte wurden in der neuerbauten Bibliothek von Mandalay untergebracht, zusammen mit den Tipitakas der früheren Könige (heute nicht mehr vorhanden). Noch während an diesen drei Kopien geschrieben wurde, begann die Arbeit an den Marmortafeln.
Der Lichtreflex der Sonne wurde absichtlich einbezogen.
Eine starke Tiefenwirkung und sehr zarte warme Farben machen den Reiz Deines Bildes aus. Mit dem Rahmen kann ich mich nicht so anfreunden, aber das ist nun mal Geschmackssache.
LG Hans- Rainer
Voting Center, 10.04.2005 um 19:50 Uhr
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 104 pro und 157 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste Mal ;-)
Die "Erleuchtung" ist bei mir leider ausgeblieben, auch wenn man sich dies wegen der Aktualität des Themas gerne wünschen würde, darum nur ein CONTRA!!!
Yikes! Warum so einen dominanten Rahmen um ein Bild, das Ruhe und Besinnung ausstrahlen soll? Das knallt alles weg.
Wirkt auch auf mich kippend. Contra.
Den Rahmen wählte ich deswegen, weil Gold in burmesischen Tempeln eine dominierende Farbe ist und sozusagen auch als Zusammenspiel mit der einstrahlenden Sonne.
Jedenfalls habe ich daraus gelernt und werde in Hinkunft nur noch zarte, nicht dominierende Rahmen verwenden.
Danke für alle Anmerkungen.
LG Gustav
An sich tolle Perspektive, Sonne wäre auch gut, leider reichts von der Belichtung nicht ganz an andere Galeriebilder heran...
Vielleicht könnte man da per EBV mehr herausholen?
Diesmal contra, könnte sich aber mit ein paar Verbesserungen ändern.
Alfred Hruby, 10.04.2005 um 19:50 Uhr
man wünscht sich hindurch zugehen