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Morgenritt von Eckhard Meineke

Morgenritt


Von 

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28.06.2007 um 13:42 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Keitum 1993. Das Bild wurde durch eine teilweise beschlagene Fensterscheibe aufgenommen und nicht weiter elektronisch bearbeitet.

Anmerkungen:

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Andreas Pawlouschek, 1.08.2007 um 23:38 Uhr

Ich verstehe die fc-Welt nicht. Dies ist ein hervorragendes Bild, Fast ein Musterbeispiel, wie aus Unschärfe Kunst entsteht. Ein fotografischer Turner. Null Reaktion. Stelle das Bild auf den Kopf und es geht in die Galerie.


Eckhard Meineke , 2.08.2007 um 8:12 Uhr

Lieber Andreas, das Bild ist aber in der kurzen Zeit seiner digitalen Existenz recht oft angeklickt worden. Übrigens entstand der Effekt so, dass ich durch die beschlagene Fensterscheibe des Hotelzimmers fotografiert habe. Also alles Natur, wie es sich in den Zeiten, als wir fotografisch groß geworden sind, gehörte. FG EM


Helene Kramarcsik, 6.11.2007 um 10:26 Uhr

Durch das beschlagene Fenster erhält das Bild eine Nebelstimmung und erweckt den Eindruck eines kühlen und nebligen Novembertages. Gefällt mir sehr gut.
Vielen Dank für Deine Anmerkung zu
Waldrand # 01 Kopie von Helene Kramarcsik
Waldrand # 01 Kopie
Von
17.6.04, 10:46
33 Anmerkungen
LG Helene



Eckhard Meineke , 6.11.2007 um 20:53 Uhr

Na ja ... was soll man hier eigentlich noch einstellen, um Anmerkungen zu bekommen? Es lag vielleicht an der frühen Phase meiner Mitgliedschaft, und viele Leute entdeckt man mit ihren Fotos ja auch nur zufällig. Mit dem Novembermorgen liegst Du hier aber falsch; es war ein Sommer- oder allenfalls Herbsturlaub auf Sylt. HG Eckhard


Helene Kramarcsik, 7.11.2007 um 8:06 Uhr

Auch hier vielen Dank für Dein Feedback.
Leider bin ich nun zu müde, nach meiner Nachtschicht, als daß ich auf alle Deine Feedbacks näher eingehen könnte. Werde wohl später noch die anderen Beiträge lesen.
LG Helene



Eckhard Meineke , 7.11.2007 um 13:04 Uhr

Kein Wunder, ich auch ... lass' Dir Zeit; auch meine Feedbacks werden erst wieder ab Donnerstag kommen können. HG Eckhard


Kerstin Stolzenburg , 8.03.2008 um 11:51 Uhr

Es gibt Bilder, lieber Eckhard, bei denen tut man sich mit Besprechungen nicht so leicht, weil sie den Betrachter auf emotionaler Ebene ansprechen. Mit diesem Foto geht es mir so. Ich habe es bereits viele Male angesehen und es ist ganz sicher eines der schönsten, die ich bisher von Dir kenne bzw. überhaupt kenne.
Nun könnte man in einer ersten Reaktion ausrufen: Was für ein wundervolles Bild!. Das ist es auch, ohne Frage, und vielleicht müsste man es sogar bei diesem Ausruf belassen, denn es ist auch ein Bild, dessen Stimmung man mit Worten vielleicht gar nicht erfassen bzw. das man leicht zerreden kann.

Der Blick durch dieses beschlagene Fenster erscheint mir zunächst wie eine Erinnerung, die immer wieder wach wird, wie der Duft einer frisch gemähten Sommerwiese oder des alten Hauses auf Rügen, das ich mit meiner Kindheit verbinde, in dem es immer gleich nach Bohnerwachs und feuchtem Stein roch und das einen auch viele Jahre später noch genauso empfing; es ist wie das Murmeln eines klaren Gebirgsbaches in der Stille eines Morgens, wie das Bersten von Muschelschalen unter den Fußsohlen beim Spaziergang am Strand oder wie die Stimme eines lieben Menschen, die man auch nach langer Zeit in sich trägt; es ist wie laue Abendluft mit einem Geruch von würzigem Heu oder das indirekte Licht der Sonne, mit dem wir Farben, Reflexionen und Schatten in uns aufnehmen
Das Bild vermittelt eine Traumsituation, es hat etwas Zauberhaftes an sich, nicht zuletzt wohl auch aufgrund des scheinbaren Glanzes auf dem Boden. Das Sichtbare ist leicht verschwommen, aber es ist als Gesamtbild vorhanden und wunderschön. - Wie manche Gefühle des Glücks, die man im Laufe seines Lebens erfahren hat, die als solche gar nicht immer unbedingt die ganz großen Gefühle sein mussten, vielleicht in der Art der oben beschriebenen. Man könnte sie auch als das kleine große Glück bezeichnen. Solche Momente haben sich tief in die Seele eingegraben, und auch wenn man sie in der Erinnerung nicht mehr klar abgrenzen kann, als lägen sie hinter einer beschlagenen Scheibe, so sind sie doch immer bei uns. Manchmal tauchen sie wie aus dem Nichts wieder auf, es genügt ein Duft oder ein Klang, um die alten Bilder wiederzufinden; dieses Bild ruft bei mir eine solche Erinnerung wach. -
Und es können gleichzeitig auch Gefühle des Glücks sein, die man mit einem Moment verbindet, der noch nicht im Bereich der Erinnerung liegt, Augenblicke, die einem erscheinen, wie dieser junge Morgen in Deinem Bild, friedvoll, noch etwas losgelöst vom Alltag, voller Vorfreude auf das, was vor einem liegt.
Der Mensch in der Mitte, im Mittelpunkt des Bildes wäre natürlich ein weiterer Punkt, den man in eine solche Betrachtung einbeziehen kann. Neben all dem kleinen Glück, das unser Leben bereichert, könnte er, symbolisch und allgemein betrachtet, das große Glück bedeuten, von dem man selbst bzw. als Betrachter des Bildes, in aller Verschwommenheit, vielleicht auch nur eine Ahnung hat.
Und welch ein Glück wäre es, wenn wir die Welt in einer solchen Friedlichkeit sehen könnten, wie sie hier im Blick aus dem Fenster erscheint.
Kerstin



Eckhard Meineke , 11.03.2008 um 18:27 Uhr

Liebe Kerstin, es ist ja immer auch die Frage, ob man das, was man fühlt, ausdrücken kann und ausdrücken mag. Hinter einem Finde ich super! steckt sicher auch viel Gefühl. Was die Schönheit betrifft, so gehört dieses Foto ja auch noch zu denen, die ich auf meiner privaten Webseite als Essenz aus vielen Jahren Fotografie eingestellt habe; so etwas gelingt einem nicht alle Tage, abgesehen davon, dass man erst einmal in Keitum sein muss, ein Reitplatz vor dem Hotel vorhanden sein muss, das Licht stimmen muss, die Fenster beschlagen sein müssen, jemand überhaupt reiten muss, man noch nicht am Strand ist und die Kamera dabeihaben muss ... gut, das ist natürlich Unsinn, und wenn ich auch nicht glaube, dass das Bild Balance (2)), das ich am Freitag einstellen werde, mein zweitbestes Bild ist, so müssen eigentlich immer die verrücktesten Umstände zusammentreffen, um solche Bilder wie dieses und jenes aufnehmen zu können. Das macht ja schließlich auch den Reiz der freien Fotografie gegenüber der Berufsfotografie aus, die ich mir als Beruf überhaupt nicht vorstellen könnte.

Wie Gerüche, optische Eindrücke, Töne, Tasteindrücke und alles das, was wir mit den fünf Sinnen aufnehmen, in der Erinnerung und dem Wiedererleben zusammentreffen, das hast Du absolut wunderbar beschrieben, liebe Kerstin; besser kann man es gewiss kaum ausdrücken. In unseren Träumen mögen diese Dinge auch eine Rolle spielen; wir erwachen wohl nicht oft genug aus unseren Träumen, um das zu erfahren oder uns daran zu erinnern. Die Traumwelten der Tagträume verbinden wir oft mit Bildern wie diesen, die das Gehirn aus der Erinnerung und der Imagination zusammenführt; hier zeigt sich eine solche Szene real beziehungsweise wir verarbeiten sie mit der angedeuteten geistigen Perspektive zu einem Traumweltbild. Das Bild könnte also für etwas stehen, was wir uns als einen Moment höchsten irdischen Glücks vorstellen.

Das Glück, das, wenn wir Glück haben, unser Leben durchzieht, kann vielleicht überhaupt nur aus einer Menge großer und kleiner Glücksmomente bestehen. Nur großes Glück könnte man vielleicht gar nicht aushalten (Wer hält den Himmel aus.); nur kleine Glücksmomente wie der Geschmack des Bonbons oder das Rascheln des Windes wären vielleicht zu wenig.

Das große Glück, so stellen wir uns vor, könnte mit einem Menschen verbunden sein, der aus dieser Traumwelt zu uns kommt oder unser Leben zu einer solchen Traumwelt macht. Nun, zwischen Vorstellung und Realität gibt es bei diesem Thema in der Wirklichkeit der Dinge oft die größte Spannung; vielleicht sollten wir gar nicht zuviel ... nicht so viel ... voneinander erwarten, um nicht gründlich ent-täuscht zu werden. Manches hält möglicherweise auch nur eine begrenzte Frist; mit dem Verweile doch! ist bereits die Unmöglichkeit oder sehr geringe Wahrscheinlichkeit dauernden Glücks angedeutet. Und doch, wie lange es immer dauern mag oder ob es sich verwandelt; ohne einen anderen Menschen ist es nicht möglich; die Du-Problematik hatten wir bereits angesprochen.
Und mit der friedlichen Welt ist es leider auch nicht weit her. Aber träumen wird man von ihr doch dürfen, und neben den wirklichen Inseln stellen auch manche Menschen Inseln des Friedens dar. Eckhard



Kerstin Stolzenburg , 11.03.2008 um 22:43 Uhr

Lieber Eckhard, Deine Antwort könnte das, was ich denke, nicht besser und schöner beschreiben, herzlichen Dank dafür; ich kann an dieser Stelle wohl nichts hinzufügen.
Ich hoffe, Dein Bild Balance (2)" am Freitag oder Samstag noch besprechen zu können; ich reise am Sonntag für eine Woche ins Piemont zwischen Turin und Asti.
Kerstin



Eckhard Meineke , 11.03.2008 um 23:34 Uhr

Liebe Kerstin, dann sollten die weiteren Bilder am besten darauf warten, dass Du wieder zurückkommst ;-). Eckhard


Kerstin Stolzenburg , 12.03.2008 um 7:16 Uhr

Lieber Eckhard, wenn die Bilder das so lange aushalten können ;-) Danke.
Kerstin



Eckhard Meineke , 12.03.2008 um 7:58 Uhr

Ich schätze, Sie müssen einfach warten lernen. In diesem Fall lohnt es sich doch ;-). Eckhard


Kerstin Stolzenburg , 13.03.2008 um 7:52 Uhr

Lieber Eckhard, Du kannst die Bilder ruhig einstellen, ich kann sie ja auch noch besprechen, wenn ich wieder da bin ;-)
Kerstin



Eckhard Meineke , 13.03.2008 um 8:39 Uhr

Stimmt, warten müssen sie sowieso. Da ich aber in der nächsten Woche die Freude haben werde, 40 + X Staatsexamensklausuren durchzusehen, kann ich mich wohl kaum auch noch mit intensiver Bilddiskussion befassen. Vielleicht sollte ich am Mittwoch dann nur das Bild "Das Versprechen" einstellen. Oder so ;-). Eckhard


Kerstin Stolzenburg , 13.03.2008 um 8:45 Uhr

Lieber Eckhard, ich wundere mich sowieso schon, wie Du das alles schaffst. Ich würde auch gern noch ein Bild einstellen vor meiner Fahrt in den Süden, mache es aber lieber nicht, da mich die Bilddiskussion an den Rand meiner Kapazität bringen würde.
Und für den Freitagabend habe ich mich auch noch zu einem Fotoworkshop angemeldet ...
"Das Versprechen" ist sicher ein interessantes Bild ;-)
Kerstin



Eckhard Meineke , 13.03.2008 um 8:48 Uhr

Die in der fc verschwendete Zeit arbeite ich abends nach; meine Frau ist auch Wissenschaftlerin.

Das "Versprechen" ist ein sehr schönes Bild mit tiefer Symbolik; es wird Dir gefallen. Eckhard



Kerstin Stolzenburg , 13.03.2008 um 12:42 Uhr

In der fc verschwendete Zeit: Was die Besprechung der (wenigstens meiner) Bilder betrifft, würde es im realen Leben kaum jemanden geben, der sich so intensiv damit auseinandersetzen könnte und wollte, wie es hier möglich ist. Die sich daraus entwickelnden Diskussionen sind oft sehr schön. Sie könnten zwar sicher noch intensiver sein, wenn man sich vorstellt, sie zu zweit oder zu dritt "vor Ort" führen und dadurch anders entwickeln zu können, aber das ist ja leider nicht möglich.
Den Begriff "verschwendet" würde ICH deshalb so lange nicht benutzen wollen, wie es hier diese (sehr) kleine Gruppe gibt, die sich diese Zeitgeschenke machen kann und will.
Du schriebst an anderer Stelle einmal von Deinem fotografierenden Bruder. Besprecht Ihr Eure Bilder eigentlich manchmal?

Ich stelle es mir sehr bereichernd vor, wenn man mit seinem Partner, neben allem, was einen sonst verbindet, auch fachlich vertieft diskutieren kann; Du sprachst die Arbeit Deiner Frau durch einen Literaturverweis unter einem Bild von Adrian an.

Dass ein Foto von Dir mit dem Titel "Versprechen", bei dem man auch ein klein wenig, warum bloß ??, an eine Frau Y. denken muss, eine tiefe Symbolik beinhalten dürfte, überrascht mich nicht wirklich ;-))
Ich freue mich sehr darauf.
Kerstin



Eckhard Meineke , 13.03.2008 um 16:21 Uhr

Die Zeit in der fc sehe ich natürlich nicht als verschwendete Zeit an; wie Du dir denken kannst, war das uneigentlich gemeint. Es kommt nur darauf an, seine Zeit hier nicht mit Leuten zu verschwenden, die gar nicht kommunizieren und zurückgeben wollen. Aber das findet man ja schnell heraus.

Mein fotografierender Bruder ist neun Jahre älter als ich und gottlob so weise, dass er hier nicht auch noch mitmischt. Natürlich kann er viel besser fotografieren als ich, kümmert sich aber primär um Natur- und Makrofotografie. Der Austausch ist aber wegen Ortsferne nicht so intensiv. Meine Sachen in der fc kennt er natürlich.

Meine Frau ist Sprachgeschichtlerin, genau wie ich (ich ohne -in), was ungeheuer bereichernd ist.

Gut das Bild "Das Versprechen" nimmt in loser Weise auf Frau Y. Bezug ... aber immerhin zeigt es keine Menschen, vor allem keine so schöne Frau. Eckhard



Eckhard Meineke , 13.03.2008 um 16:40 Uhr




Kerstin Stolzenburg , 13.03.2008 um 19:58 Uhr

Lieber Eckhard, ich stelle mir vor, dass Du eine nette Dame aus der hessischen SPD-Landtagsfraktion meinen könntest (ganz sicher kann man sich allerdings doch nie sein ;-)) Immerhin war eine Frau Y. in den letzten Tagen oft im Gespräch und wurde in der Presse auch als "Frau Y." besprochen.
-- Was mir jedoch besonders gefällt, ist, dass Du neuerdings in einigen Fällen akribisch darauf achtest, so kleine "sprachliche Unsauberkeiten" zu umgehen, obwohl ich sie sehr mag und in diesem Fall doch wohl niemals vermutet hätte, dass bei Dir ein "in" angehängt sein könnte ;-)))
Kerstin



Eckhard Meineke , 14.03.2008 um 0:11 Uhr

Natürlich habe ich die ehrliche und hübsche Dame aus Hessen gemeint. Die Movierung von Funktionsbezeichnungen ist ein interessantes Thema, und radikalen Geistern, die hier unbedingt die Geschlechterdifferenz ausgedrückt haben wollen, sollten die Verhältnisse in der Weltsprache Englisch nahegebracht werden. Sprachspiele haben im übrigen nur Sinn, wenn es jemanden gibt, der sie versteht, sich auf sie einzulassen. Es hätte schlimmer kommen können, sagte der Tintenfisch, der seinen Füller verloren hatte. Eckhard


werner weis, 1.11.2009 um 21:07 Uhr


Traum
Erwachen
Ausritt
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noch Sand in den Augen


eine Fotografie wie ein Gedicht



Eckhard Meineke, 2.11.2009 um 19:40 Uhr

Lieber Werner, das finde ich auch, auch wenn der Filter aus einer beschlagenen Fensterscheibe bestand. Das Gefühl dieses Morgens ist mir noch präsent; gut, dass man nicht immer auf elende Schornsteine schauen muss. Eckhard



werner weis, 15.12.2010 um 6:09 Uhr


revisited:

eine wertvolle Fotografie



Eckhard Meineke, 16.12.2010 um 7:52 Uhr

Lieber Werner, sie hat mich innerlich bereits lange begleitet; das kann man in der Tat nicht von jedem Bild sagen. Eckhard



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