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...welchen Weg du auch gehst... (17. DER REIHE: WAS MAN MIT RAPS...) von KLEMENS HARAZIM

...welchen Weg du auch gehst... (17. DER REIHE: WAS MAN MIT RAPS...)


Von 

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1.07.2007 um 22:56 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
..es gibt kein Zurück...

...auf deinem Lebensweg...

...und: verliere nicht das Ziel aus den Augen...

17. MOTIV DER REIHE: WAS MAN MIT RAPS ALLES MACHEN KANN...

Zweite Staffel dieser REIHE... - letztes Bild dieser REIHE...
Der aufmerksame Betrachter erkennt natürlich schnell,
dass es bei der großen Vielfalt der Motivformen
eben NICHT um den Raps geht,
sondern um die Bandbreite (m)einer Gestaltungsfindung...
...hier: Komposition mit diagonaler Verspannung...

- Ottensteiner Hochebene, Weserbergland -

NIKON CP 8800 + Picasa + PS

- siehe auch aus dieser REIHE:




- siehe auch zum Thema Wege und Kreuzungen:


Anmerkungen:

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Ralf Perlak, 1.07.2007 um 23:17 Uhr

... der Weg ist das Ziel ...

lg ralf



Michel Tronchetti , 1.07.2007 um 23:35 Uhr

Très belle photo

La cabane dans la colline von Michel Tronchetti
La cabane dans la colline
Von
24.6.07, 23:51
39 Anmerkungen




Fredi Gyger, 2.07.2007 um 0:22 Uhr

luftig dreidimensional
Ein krönender Abschluss Deiner Serie, mit welcher Du uns eine Demonstration Deiner Beherrschung des Photohandwerkes sowie Deines geschulten Auges geliefert hast.
Auf Deine nächste Serie bin ich gespannt...
Herzliche Grüsse, und guter Start in die neue Woche
Fredi



Lady Sunshine, 2.07.2007 um 4:38 Uhr

Das stimmt !
Aber eigentlich sind unsere Wege ja vorgegeben - davon bin ich überzeugt.
Ein wunderschönes Bild !
lg Lady Sunshine



Marco Schweier, 2.07.2007 um 6:29 Uhr

Eine super Linienführung. Macht das Bild hochinteressant. Der Blick erkundet alle vier Richtungen des liegenden X.
Gruss Marco



Martina Bie., 2.07.2007 um 10:08 Uhr

kein zurück auf dem lebensweg - das ist wahr. manchmal möchte man einen weg noch einmal gehen, um einer sackgasse zu entgehen, aber im nachhinein hat selbst ein irrweg seinen reiz gehabt :-))).
dein bild bietet vier entscheidungsmöglichkeiten. welche ich wählen sollte, liegt an der jeweiligen situation. du bietest den ebenen, glatten weg an - den würde ich nehmen, um schnell ans ziel zu kommen oder unwegsamkeiten und schwierigkeiten auszuschließen.
der andere, der mit den pfählen markierte, der vielleicht gar keiner ist, der wäre mir recht, wenn ich neues entdecken wollte, wenn ich einkalkuliere, auch mal fehlzutreten, wenn ich das risiko will... und das passiert gar nicht so selten :-)))...
aber da hast du mich schon wieder verführt, ein bisschen zu philosophieren. bleiben wir also streng am bild: die vier verschiedenen flächen und die wege bzw. abgrenzungen bilden auf grund deines standpunktes ein rechteck, bestehend aus dreiecken. auflockernd und lebendig wirkt der zaun, der diagonal durchs bild führt und ihm zusätzlich tiefe verleiht. die farben gelb und grün sind immer wieder der "frühlingsbringer"! :-)))
für deine schöne serie bedanke ich mich sehr; deinem anspruch zu zeigen, was man mit raps alles anstellen kann, bist du voll gerecht geworden.
lieben gruß, heute noch mal aus dem norden!
martina



Lutz-Henrik Basch, 2.07.2007 um 12:47 Uhr

Hallo Klemens,
schöne Farbflächen und tolle Linienführungen zeichnen Dein Bild aus. Gefällt mir auch!
Herzl. Gruß aus Berlin
Lutz



M Zett, 2.07.2007 um 15:36 Uhr

Herrlich wie Du dieses geschwungene Kreuz der Landschaft hier zusammen mit der feinen Lichtstimmung kombiniert hast. Ein ganz hervorragendes Bild, in welches man regelrecht versinken will. Sehr fein Klemens.
lg Micha



Ralf Perlak, 3.07.2007 um 13:15 Uhr

ich noch mal ...

das "gemeine" an diesem Kreuzweg ist, daß man sich für eine Richtung entscheiden muß, stehe ich auf der Kreuzung führt jeder Weg weg (heißt es deswegen "Weg", weil er weg führt ?) und in jeder Richtung versuchen mir andere Farben und Strukturen glaubhaft zu machen, daß ich den richtigen Weg gewählt habe, jeder Weg erzählt mir verheißungsvolle Geschichten, wie gut, wahr und richtig er ist

und bin ich ihn gegangen, bleibt das Gefühl, sich für den einzig richtigen entschieden zu haben

hat "Richtung" etwas mit "richtig" zu tun ?

lg ralf



Der Sauerberger, 4.07.2007 um 14:38 Uhr

Ja, aus Raps kann man viel machen - u.a. auch schwungvolle Bilder :-)

Gruß vom Sauerberger



KLEMENS HARAZIM, 4.07.2007 um 18:22 Uhr

@ alle:
vielen Dank für eure Anmerkungen
und für die Gedanken zum Thema
"Weg, Gabel und Kreuzung..." -

Die Meisten konzentrieren sich mehr auf die "Kreuzung",
(die ja eigentlich keine ist !)
weil die vier Richtungen der Feldränder
die Bildfläche wie ein Kreuz
und einmal bild-diagonal gliedern...

...tatsächlich ist mir aber die PERSPEKTIVE
noch wichtiger
und der BLICKVERLAUF...:

...folge ich dem gebogenen Verlauf des Zaunes,
so komme ich von der Kreuzung erst mal weg,
um dann von rechts zu ihr zu gelangen,
auf einem auffälligen, sicheren Weg...

von dort an der "Kreuzung" angelangt,
bietet sich mir dann nur noch ein Scheideweg,
an dem ich mich ent-"scheiden" muss,
wobei die vorherige Perspektive (diese !)
mir schon den erwünschten Weg gezeigt hatte...

...insofern ist es gar keine echte Entscheidung mehr,
eher das Festhalten an der vorher bestimmten "Ziel-Setzung"...,
gegen eine mögliche Verlockung,
links auf einen "Abweg" zu kommen,
der sich zudem noch als "Gerade-Aus-Weg" anbietet...

"Der Weg ist das Ziel..."
ist also nur die halbe Wahrheit... -

"Das Ziel ist der Weg...!" -
(und wenn er noch so verschlungen verlaufen mag...)
möchte ich hier stattdessen zum Ausdruck bringen... -

...was mir aber noch bewusster geworden ist,
nachdem ich die Gedanken von Martina und Ralf
"geprüft" hatte,
darum besonderen Dank euch Beiden...!

LG Klemens



Martina Bie., 5.07.2007 um 8:29 Uhr

Das Verhältnis zwischen Weg und Ziel liegt immer im Auge des Betrachters, denke ich, lieber Klemens. Ich halte mich da gern an eine orientalische Weisheit, die besagt:
"Dem betrachtenden Wanderer ist der Weg das Ziel. Dem ewig Hastigen ist das Ziel der Weg."
:-)))
Seien wir also eher die betrachtenden Wanderer, die nie übersehen, was rechts und links neben ihnen passiert - und ich meine, dass unsere Bilder dies durchaus beweisen.
Besessen durchs Leben zu rennen, immer auf ein Ziel zu, und dabei zu vergessen, dass der Weg dorthin etwas unendlich Wichtiges ist - das trübt den Blick, das verzerrt die Bilder, das frisst die Emotionen auf...
In diesem Sinne: Weiten wir immer wieder unseren Blick...
LG Martina
(heute mal mit Großschreibung :-)))))...)



Barbara-J. , 6.07.2007 um 13:00 Uhr

Wahnsinnig tolles Rapsfoto! Sehr passender Titel!!!
LG; Babsi



KLEMENS HARAZIM, 6.07.2007 um 14:35 Uhr

@ Martina:
"Der Weg ist das Ziel" ist -
...wie gesagt: "...nur die halbe Wahrheit..." -
von Hasten habe ich ja nichts gesagt...

...viele Teilstrecken unseres Lebens
verlaufen ja gar nicht gradlinig,
auch nicht durchgehend,
manches Mal muss man sich einen neuen Zugang erschließen
wie hier ! -
um die Richtung beizubehalten -

und genau das geht nicht
ohne ein Ziel zu verfolgen... -
deswegen meinte ich: "Das Ziel ist der Weg...",
also im Sinne von: "...bestimmt den Weg..."

...ohne Hast... ;-))

PS.:
...deine Großschreibweise finde ich wesentlich angenehmer zu lesen... -
auch wenn mir natürlich deine Gedanken
das Wichtigste sind... ;-))

LG Klemens



Ralf Perlak, 6.07.2007 um 14:57 Uhr

ich denke, darüber könnte man stundenlang philosophieren, m.E. birgt gerade in der heutigen erfolgorientierten Zeit der Tenor "das Ziel ist der Weg" die Gefahr in sich, daß man nach dem Erreichen des Zieles dieses abhakt und sich dem nächsten zuwendet, aber da bleibt so viel (im wahrsten Wortsinne) auf der Strecke, daß der Sinn der "Zielerreichung" in Frage gestellt werden muß

klar, zielloses Herumirren ist auch sinnlos, aber den eigenen Lebensweg in seiner Gesamtheit mit allen Höhen und Tiefen als Ziel zu begreifen und zu erleben, gibt letztendlich doch dem Wanderer mehr als jedes abhaktes Ziel

in diesem Sinne .... lg ralf

die Beiträge unter Deinen Bildern sehe ich sogar als ein Beispiel dafür, die Betrachter bleiben "stehen" und machen sich Gedanken, kaum solche Anmerkungen wie "tolle Farben, klasse Schärfe" und dann weiter zum nächsten Bild in der Hoffnung, auch mal unter den eigenen etwas zu lesen ....



Brigitte Lucke, 7.07.2007 um 19:04 Uhr

Gott sei Dank verlaufen unsere Lebenswege nicht immer geradlinig, und manchmal ist es ein Bruchteil eines Augenblicks der über die Wegrichtng entscheidet.
Das Ziel bestimmt den Weg oder ist der Weg das Ziel?
Das muss jeder für sich entscheiden.
Irgendwie möchte man doch ankommen, oder?
Manchmal schnell, weil das Ziel so verlockend ist, manchmal verweilt man ein bischen, weil der Weg so schön ist, manchmal macht das Ziel auch Angst...
Ich stimme mir Dir überein Klemenz, irgendein "Ziel" d.h. eine Orientierung brauchen wir schon, auf welchem Weg wir dort hingelangen, ist doch sehr subjektiv.
Gruss Brigitte



Gisela Schwede, 15.05.2010 um 19:58 Uhr

von Deinen Bildern mit feldern, Farben und Strukturen bin ich begeistert!
LG Gisela



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