Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Favoriten speichern?Mehr Freunde speichern?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Ich erinnere mich, als 16jährige mit einigen Freundinnen während eines Schulausflugs nach Meißen am Vormittag bei Vincenz Richter gelandet zu sein und - bar jeder Aufsicht - natürlich in angemessenem Maße dem Wein zugesprochen zu haben. :-))))))
Da waren die Preise allerdings andere... :-))))
"Ein neben der Frauenkirche stehendes attraktives, im Jahr 1523 als Zunfthaus der Tuchmacherinnung errichtetes Fachwerkhaus beherbergt die traditionsreiche Weingaststätte (Weinstube) Vincenz Richter (Vincenz Richter hatte im Jahr 1873 das Schankrecht für das Haus erworben).
Sie ist nicht nur wegen der heimischen Weine und der sächsischen Küche, sondern auch wegen der wertvollen historischen Inneneinrichtung einen Besuch wert.
Dazu gehören Rüstungen und Waffen aus dem Bauernkrieg, Bilder von Thomas Müntzer und dem ungarischen Freiheitskämpfer Lajos Kossuth, spanische Sturmhauben, die nun als Lampenschirme dienen, spätmittelalterliches Mobiliar, Innungskrüge der Meißner Handwerkerzünfte und weitere wertvolle Zinngegenstände, alte Kelter- und Küferwerkzeuge, frühe Stadtansichten, Porzellane und frühgeschichtliche Funde.
Der Stammtisch ist aus der Eichenholzwelle der im Jahr 1883 abgerissenen Meißner Schiffsmühle gebaut.
Zu den Gesellschaftsräumen des Hauses gehören neben der "Weinpresse" die "Kleine Folterkammer" und die "Große Folterkammer", die mit zahlreichen Folter- und Prangerinstrumenten ausstaffiert sind."
Wollte noch mal die Internetleitung von meinem Mitarbeiter nutzen um kleine Gruesse aus St. Petersburg zu senden. Werde auch gleich einige Shoots von SP hochladen. Hoffe sie werden Euch gefallen. So nun zu Deinem Bild. Bei diesem Bild und den schoenen Zeilen dazu koennte man denken, dass man in der in einem Werbespot ist .Liest sich richtig gut. Ich finde den kleinen Kupferkelch niedlich. Ist richtige Handarbeit. Da kann man ja schon die Alterserscheinungen sehen. Klasse Szene. So jetzt muss ich noch ein bischen beeilen. Wir sind doch hier 2 Stunden voraus, und ich muss morgen wieder frueh raus. Dann habe ich bis Freitag auch wieder kein Internet, weil wir wieder wo anders sind.
So hat jeder seine Erinnerung. Meine an Meißen ist: ich 13 Jahre alt und mit Ausgewählten! aus einem Ferienlager besuchten wir in Meißen eine Kirche. Dort war gerade Gottesdienst und auf jedem Platz lagen Gesangsbücher, die wir dann später in unseren Tasche wiederfanden - was macht man nicht so alles aus Übermut und dann noch in der Gruppe, da fühlt man sich besonders stark. Unsere Betreuer im Ferienlager kamen dahinter, nahmen sie uns ab und schickten sie zurück.
Was war nun schlechter - Alkohol in diesem Alter oder Wegfinden spielen ;--) ?
Herzlichen Gruß Ruediger
@rüdiger:
*lol*: schließlich war ich drei jahre älter als du! ich wusste, was ich tat! du aber... :-))))) - du ahntest vielleicht, dass du noch nicht strafmündig warst :-)))))
Die fc bietet nicht nur schöne Fotos, sondern ist mitunter auch höchst informativ. Als ich in Dresden war habe ich diese Ecke verpaßt obwohl ich einen ortskundigen Verwandten dort habe.
Schön präsentiert. Das kupferne Weinglas hängt genau richtig. Der Rahmen mit Weinreben, links die Hausecke, unten die Häuser, paßt prima.
Die Sonne beleuchtet alles sehr schön.
Gefällt mir sehr.
Gruß
Reiner
@reiner:
dann solltest du unbedingt nachhholen, was du versäumt hast! und bei vincenz richter einkehren - vielleicht triffst du ja rüdiger in der frauenkirche gleich nebenan (man sieht hier links ein stück mauer) und mich bereits mit einem ordentlichen schoppen! :-))))
Bei dem Titel war ich versucht, mich um dich zu sorgen, wo du dich denn so rumtreibst... Hast aber schön geschrieben, dass das lange her war.... Meißen ist toll. Ich habe es vor drei Jahen besuchen dürfen.
leider kenne ich Meißen und somit dies Lokal nicht, aber ich kann mich sehr wohl an Streiche auf meinen Klassenfahrten erinnern, die ähnlich gelagert waren.. von daher bringt auch ein ganz fremdes Weinglas norddeutsche Vergangenheit ins Gedächtnis ... das gefällt mir.
Liebe Grüße, Renate
Tolle Info, Martina.
Was wäre das Leben ohne.............?
Das alte Wirtshausschild hat aber auch schon einiges abbekommen. wie die Beulen zeigen.
LG
Bernd
Ein Weib hab' ich, singen kann ich nicht, aber ein Glas Wein (oder mehrere) würde ich dort gerne mal wieder trinken. Ja, das ist schon lange her, als ich dort war, und zu DDR- Zeiten ging dort ohne vorherige Reservierung nichts. Dafür waren die Preise moderat. Möchte nicht wissen, was ein Schoppen jetzt kostet?
Übrigens finde ich diese Detailansicht lobenswert, denn auf Bildern sieht man immer nur das gesamte Haus.
LG Hans- Rainer
@alle:
danke für eure kommentare bisher - es ist ja richtig nett: wenn man mal ein zipfelchen der decke zurückschlägt, kommen auch andere leute gleich auf den geschmack! :-))))))))
@hans-rainer:
ich denke mal, das ist eine eigenart von mir, nicht so häufig eine umfassende wiedergabe einer örtlichkeit zu machen, denn das sieht man vor allem auf städte- und landschaftsaufnahmen sehr häufig. ich mag das detail, den ausschnitt so, dass man aber immer noch erkennen kann, worum es geht. und ist der ausschnitt zu eng, gibts zusätzlich eine info (s.o.) :-))))).
"wer nicht liebt wein, weib und gesang bleibt ein tor sein leben lang ..." Hier in deinem bild geht es nur um wein, das sind zwei schöne dinge zu wenig; :-))))
die kräftigen leuchtenden farben gefallen mir besonders gut an diesem bild; lg von JO
@bernd:
klar doch, dafür bin ich immer zu haben :-)))
@jo:
nun ja, nummer zwei - da sollte man etwas heimlicher tun :-))) - und nummer drei: bei vincenz richter werden wohl die gäste zu vorgerückter stunde dem gesang frönen, aber was ich wirklich gesehen und gehört habe, war, dass auf der freitreppe des hauses ein trompeter - wer auch immer das war - ein abendständchen brachte. hach, war das schööön :-))
Hallo Martina, Vincent lässt grüßen !
Zur weiteren Veranschaulichung deines Exkurses und zum leichteren Finden dieser schönen Gaststätte in Meißen ein kleiner Beitrag von mir:
In Verbindung mit Meißen hat sich bei mir eine originelle Erinnerung eingraviert. Während eines Kuraufenthaltes vor Jahren hatten wir Meißen - und speziell den Meißener Dom - besichtigt. Der Aufstieg in den Glockenturm bescherte uns u.a. einen wunderbaren Ausblick über die Stadt. Damit aber nicht genug.
Beim Betrachten des gewaltigen Glockenstuhls fielen mir ein paar herabhängende Seile auf, die mich zum Glöckner wider Willen werden ließen. Kurzum, ich zog in meinem damals jugendlichen Leichtsinn an den Seilen und erstarrte beinahe vor Schrecken, als ein ohrenbetäubendes Läuten begann. Einmal die Glocken in Bewegung gebracht begannen sie ihr Eigenleben und waren nicht mehr zu stoppen bis sie nach einiger Zeit ihren Schwung verloren und verstummten.
Nach dem Abstieg vom Turm empfing uns der nette Küster mit einem freundlichen Lächeln und fragte nach dem unfreiwilligen Glöckner. Ich sah mich schon zu irgendwelchen Bußarbeiten verdonnert und atmete erleichtert auf, als er mir andeutete, dass mit einer Gabe von damals fünf Mark mein Seelenfrieden wieder hergestellt sein würde (+++).
Das war mir der Spaß (im Nachhinein) wert !
Mit dieser schönen Erinnerung ging es wieder heimwärts.
.
@werner:
*selten so gelacht!* :-)))))))))))))
meißen scheint es doch in sich zu haben: was man alles so nach und nach erfährt! hoffentlich finden sich noch einige nette geschichten an!
aber du schießt den vogel ab hier! weinseligkeit, gesangbuchwegbeförderung, nichterkennen der stadt meißen, ddr-tradition "sie werden platziert" etc. : alles total lustig - aber ein unfreiwilliger glöckner, nee, der ist mir auch noch nicht untergekommen *immer noch schüttel vor lachen*!!! :-))))))
im übrigen waren die fünf emmchen eine moderne form des ablasshandels! :-))))
Das macht ja hier richtig Spaß, Dein Foto zu betrachten und die Geschichten dazu zu lesen. Im Foto: schöne satte Farben, in den Geschichten: das wirkliche Leben. Als Bewohner der Weingegend Rheinhessen und Nachbar des Rheingaus, kann ich mitreden. In vino veritas.
LG MIchael
Liebe Martina, selten habe ich so gespannt die Anmerkungen zu Deiner schönen Detailaufnahme gelesen.
Durch die politischen Ereignisse bedingt kenne ich Meißen nicht, bin aber fasziniert von Euren erzählten Erlebnissen die das Bild auslöste.
Vor allem finde ich sehr Bemerkenswert dass es halt nicht so freudlos und trist in der ehemaligen DDR zuging wie uns die Politiker immer Glauben machen wollten.
LG Dieter
Wenn manche wüßten, was sich in der freudlosen DDR alles zugetragen hat würden sie staunen. Da war keine Rede von Trübsinn und Unterdrückung sondern es ging immer hoch her. Das der Sozialismus als die bessere, weil gerechtere Ordnung nicht funktioniert hat und als Diktatur nicht funktionieren konnte ist die andere Tatsache. Unsere Generation wird aber eine gerechtere Demokratie sicher nicht mehr erleben. Zur Lösung der zukünftigen großen Weltprobleme habe ich aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben. LG Velten