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...an den Bloddy Sunday in Derry (Nordirland), heute vor 40 Jahren. Was als friedlicher Protest begonnen hatte, endete in einem Blutbad.
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Canon F1, Scan vom Postiv, Kodak Tri-X
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Vielen Dank an Zacki 2 , der das Bild für die Galerie vorgeschlagen hat...
@harry k., ich sag's dir ja nur ungern, aber Tiefdruck ist für satiniertes Papier, und das hat vor 40 Jahren keine einzige Zeitung verwendet; die damals gängige Drucktechnik war (Rollen-)offset, also genau andersherum.
Hauptsache der H.v.S. hat mal wieder Gelegenheit für einen Klugschiß gefunden.
Detlef Lampes Bilder sind und bleiben unwiederbringliche Zeitdokumente, da ist mir die Qualität, besonders hier in der begrenzten FC-Wiedergabe weitestgehend latte, zumal ich die seltene Gelegenheit und das Glück hatte, viele davon im Original sehen zu dürfen.
Es ist ein wichtige Zeitdokument und ich hoffe, es wird es in die Galerie schaffen. Es tut gut, mal ein "natürliches" und "normales" Bild zu sehen. Und nicht diese verkünstelten bearbeiteten Bilder.
@Lleizar, so wie du "argumentieren" Fanatiker und Sektierer.
harry k. wollte mit Spezialwissen auftrumpfen und hat Unfug geschrieben, weiter nichts. Kein Grund für Hassausbrüche.
@ Heinrich
Zitat
"Die Behauptung von harry k. ist einfach möglichst gewichtig klingender Unsinn, weiter nichts."
Ich habs hier noch, selbst wenn du nachträglich editiert hast ;-) und Hassausbrüche? Niemals nicht, nimm Dich nicht so wichtig, Heinrich :-)
Ich unterstelle jetzt einfach mal, daß man das von mindestens 90% Deiner Aussagen ebenfalls behaupten kann :-) und ganz bestimmt auch von einigen meiner und etlicher anderer User.
Aber immerhin hast Du insoweit Fortschritte gemacht, als das Du Deinen Dreck mittlerweile auch öffentlich schleuderst, mein Kompliment :-)
P.S.
Solltest Du mir sonst noch etwas mitzuteilen haben, bitte nicht unter diesem Bild, das haben weder das Bild, noch der Autor verdient.
Tja, wo er Recht hat ....
Ich wollte aufs Zeitungsraster hinaus, dass eine Vorbereitung im Fotoabzug erforderte. Und das Zeitungs-Bildraster ist typisch für den Offset-Druck.
Vielleicht sagt der Fotograf ja etwas dazu, ob es eine spezielle Vorbereitung beim Ausbelichten war. In meinen Augen würde das den Unterschied zwischen der von mir monierten Qualität und einem auch in technischer Hinsicht zeitgeschichtlichen Dokument ausmachen, und zielführender als das Wutgespucke eines Lleizar S wäre es allemal.
(Meinen vorletzten Kommentar habe ich tatsächlich direkt nach dem Abschicken noch einmal geändert, weil er mir zu unfreundlich erschien. Aber es gibt ja Menschen, die einem selbst so etwas zum Nachteil auslegen wollen.)
Naja, auftrumpfen und so .... Unfug und so ....
Ich hab so gearbeitet und davon hab ich geschrieben. Und Scans meine Abzüge würden unbearbeitet auch ähnlich aussehen.
Aber passt schon. Heinrich wird es bestimmt besser wissen.
Ich finde es auch schade, daß es nicht in die Galerie aufgenommen wird. Anscheinend gibt es hier in der FC doch mehr "Be- und Verarbeitungsfreaks" als ich dachte.
Technik versus Aussage eines Bildes. Offensichtlich ein nicht zu gewinnender Kampf.
Detlef, Dein Bild ist trotzdem ein spitzenmäßiges Zeitdokument.
Das Ergebnis kommt nicht unerwartet und sollte auch
niemanden großartig wundern. Danke fürs zeigen. Aber...
Nachdem man sich hier kaum vernünftig über Fotografie
auseinandersetzen kann und jetzt in der Drucktechnik
ähnliches zu befürchten ist, wird es im visuellen Sektor
langsam eng für uns Augentiere.
Ich hatte mich schon ernsthaft gefragt, ob denn wirklich keiner einem Lleizar S mal sagen will, dass seine Einlassungen nicht nur ausgesprochen peinlich sind, sondern auch jede Art von Diskussion unmöglich machen.
mein bedauern...
schimmer, in meinen augen bist du peinlich und wirkst frustriert. denk mal darüber nach...
keine sorge, ich mag dich aber trotzdem (ein wenig)!
@alle, die es angeht und weil ich ja auch um eine Stellungnahme gebeten wurde...
Ich kann mich jetzt nach 40 Jahren leider nicht mehr an alle Details erinnern...sie haben mich damals als junger Reporter auch nicht sonderlich interessiert. Ich war noch in der Ausbildung und wollte unbedingt nach Nordirland...das hatte meine Chefredakteurin aber nicht erlaubt ("Zu gefährlich"). Ich habe dann einfach eine Woche Urlaub genommen und bin auf "eigene Kappe" nach Belfast geflogen. Als ich zurück kam, gab's zwar erst Ärger, dann aber entschied unser Politikchef, dass ich eine 3teilige Reportagen-Serie machen sollte. Die Fotos wurden (wie immer) unter großen Zeitdruck von LaborantInnen im Labor gemacht, die Abzüge waren üblicherweise extrem "knackig", d.h. auf Grauwerte wurde verzichtet, damit die Fotos im Druck nicht so "matschig" wirkten.
Meine hier (und auf meiner Website) gezeigten Fotos sind seinerzeit alle gedruckt worden...die Abzüge hatte ich mir nach dem Klischieren "besorgt", die Negative wanderten ins Zeitungsarchiv - das war damals so üblich...
Ich hoffe, dass mein Ausflug in die "fotografische Steinzeit" etwas zur Aufhellung beigetragen hat.
Im übrigen ist das Votingergebnis (jedenfalls
für mich) keine Überraschung, man MUSS das Foto nicht mögen und die Mehrzahl der Voter mochte es nun mal nicht. Um so mehr hat mich überrascht, dass sich manchmal trotzdem solche Fotos in die Galerie "mogeln":
ich finde es ehrlich gesagt ziemlich unwichtig, ob jemand frustriert ist, wenn eindeutig zu lesen ist, dass seine äußerungen über fotografie instinktfrei, niveaulos und zumeist leidenschaftsarm, aber selbstbeweihräuchernd wirken. so was bildet sich dann auch sichtbar in der fotografischen sichtweise ab und in der verurteilung und beschimpfung derer, die die dinge anders sehen, weil sie anders sehen können. nicht nur weil dieser fotograf hier diese eigenschaften nicht zu haben scheint, sondern weil er gut fotografieren konnte und vermutlich noch kann und sich gewisse nicht vorhandene eigenschaften auf die bilder auswirken, ist das ein gutes bild.
wenn ich wollte könnte ich lange vorträge über drucktechniken halten, weil ich damit aufgewachsen bin und schon welche gehalten habe. dies halte ich dann doch in diesem rahmen für unangemessen.
Ich beneide Dich für 40 Jahre engagierte Reportagefotografie!
Dieses "Forum" versteht davon ungefähr so viel wie der Geranienzüchterverein vom Amazonaswald!
Da kann ich den Vorrednern nur zustimmen.
@Adrena Lin: obwohl ich noch nicht einmal ein Jahr hier dabei bin, sind mir so einige Kommentare echt zuwider. Und was tatsächlich alles in der "Galerie" landet, hat für mich mit Fotografie nichts zu tun. Es sind Kunst-Bilder, die nur von der Technik der Bearbeitung leben. Und das ist schade.
Aber: die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht gehen einige Kommentatoren hier doch mal in sich. Konstruktive Kritik ist eine Sache - aber sich unsachlich zu äußern, eine andere. Besonders wenn man vom Nordirland-"Konflikt" keine Ahnung hat.
Ich habe als einziger im Voting zu diesem Bild kein uneingeschränktes Lob, sondern auch eine Kritik abgegeben: Ein Reportagefoto, auf dem man die Gesichter der Personen in der ersten Reihe nicht erkennt, hatte auch schon vor 40 Jahren ein Qualitätsproblem. (Wo diese Probleme herkommen, hat der Fotograf ja mittlerweile erklärt, nur gab es diese Information halt erst nach dem Voting.)
Außer harry k. war der Bildautor selbst der einzige, der direkt und sachlich etwas zu einer Bilddiskussion beitrug (danke dafür, ich habe es gern gelesen). Die restlichen Reaktionen waren Kommentare, die man als unsachlich/unfein und/oder ohne jeden Bildbezug einstufen darf:
Lleizar S – „Hauptsache Klugschiss“
Lleizar S – „du deinen Dreck öffentlich schleuderst“
don ricchilino – „schimmer ist peinlich“
Matthias von Schramm – „instinktfrei, niveaulos“, allgemeiner Rundschlag
Irelandfriend - „unsachliche Kritik, vom Nordirlandkonflikt keine Ahnung“
Ich gehe davon aus, dass ein solcher „Diskussionsverlauf“ den Beteiligten genauso wenig Spaß macht wie mir und würde deshalb Wiederholungen gern verhindern. Deshalb meine Fragen: Wenn Unsachlichkeit meinerseits gesehen wird, worin besteht sie, was kann ich besser machen?
Naja, "unterirdische Bildqualität" für ein Fotodokument solcher Güte (oder wieviele Bilder von vor 40 Jahren vor Ort in Derry hast du sonst aus der fc in Erinnerung?) ist vielleicht auch keine passende Bemerkung.
@ Heinrich von Schimmer. Vielleicht sind ja die Gesichter der Personen in der ersten Reihe deshalb nicht zu erkennen, weil sich die Leute demonstrativ mit den Rücken zu den Soldaten gewandt hatten... ;-)
Es soll ja auch Leute geben die sich selber gerne lesen (mit dem Hören haperts ja bei einigen), daher schreiben Sie auch so viel. Aus Mangel an Sachkenntnis wird dann eben auch viel Dünnsinn geschrieben.
@Heinrich v. Schimmer:
Das ist mein Originalsatz, auf den sich hier bezogen wurde.
"Konstruktive Kritik ist eine Sache - aber sich unsachlich zu äußern, eine andere. Besonders wenn man vom Nordirland-"Konflikt" keine Ahnung hat.
Wollte ich nur mal klarstellen. Und die Unwissenheit über den Nordirland-"Konflikt" habe ich auf Aussagen wie "Was soll die religilöse Scheiße?" (geschrieben unter das Bild von Detlef "Under Fire") geschrieben - und auch niemanden persönlich gemeint!
Du hast auch in Deinem letzten Kommentar gefragt, was besser zu machen ist: aus mehreren Kommentare nicht irgendwelche Inhalte herausnehmen und so aus dem Zusammenhang reißen.
Und jetzt ist gut.
Das Foto ist eine Wucht, da ist die Quali wahrhaft unerheblich (und so schlecht nicht ;-)).
Ich habe einen kleinen Bildband vom Hulton G.Archiv/London mit vielen solchen Fotografien, u.a. Bilder, die sogar über 150 Jahre alt sind, die Wirkung solcher Bilder kann man nicht in Worte fassen...
Daher, für ein solches Forum m.E. ein Armutszeugnis.
Aber wenigstens hatte es ja mal anno 2008 hier geklappt ;-). Die Zeiten ändern sich :-(.
Meinen Respekt für dieses Foto!
vlg Kati
Herr Schimmer sucht krampfhaft nach dem Haar in der Suppe.
But who cares....
Reportagefotografie hat mehr Bilder hervorgebracht, die man nicht vergessen kann, die in der Erinnerung haften bleiben.
"... sie reicht aus, um die wichtige Rolle, die die Fotografie in der Geschichtsschreibung spielt, zu dokumentieren."
"Aber die Studiofotografie, so wichtig sie auch ist, hat stets nur eine Nebenrolle gespielt. der echte Fotoreporter zog aus, um die Welt im Bild festzuhalten, wie sie ist ."
(Vorwort zu "Stern-Bilder" 40 Jahre Zeitgeschehen - 40 Jahre Fotojournalismus)
Was interessiert mich da ein einzelnes Haar, das ein Bondageliebhaber entzückt zwischen zwei Fingern hält. Es könnte eh sein ganz eigenes sein ;-)
scheint ein miserabler chefredakteur gewesen zu sein, wenn er dem druck dieses und anderer in der qualität in nichts nachstehenden bildern zustimmte...
ich nehme an, der verleger wird ihn zeitnah gefeuert haben... :-)))
@Irelandfriend, dein Beitrag steht mitten im schönsten Rudelbashing, bezieht sich aber gar nicht auf mich, sondern auf Kommentare von anderen unter einem anderen Bild, aber *ich* könnte das in Zukunft besser machen? Gut, ist notiert - schon deshalb, weil es ja bis dato die einzige Antwort ist, die wenigstens in die Nähe meiner Frage kommt.
Silenzio, der nicht abstimmen darf, hat sich
nach betrachtung des fotos mal die mühe gemacht
die vielen, zum teil euphorischen anmerkungen
zumindest zu überfliegen und war doch sehr überrascht,
nicht eine zu finden, in der sich jemand mit der
bildaussage beschäftigt oder dargelegt hätte, warum
er gerade dieses foto für so überragend hält.
Silenzio, der keine ahnung hat, schließt daraus, dass
fotos aus krisen- oder kriegsgebieten generell sehr gut sind,
und er überlegt, da er nicht einmal gut fotografieren kann,
in seinem sommerurlaub in afghanistan zu knipsen.
@Detlef Lampe,
Dass das Foto, so wie es hier zu sehen ist, gedruckt wurde, spricht meiner Meinung nach nicht gerade für das betreffende Blatt. Ich habe früher auch einige Fotos an Zeitungen verkauft, aber so ein Bild (sorry) hätte man mir um die Ohren gehauen. Ich sage nichts gegen das Bild als Reportagefoto an sich. Es ist schon klar, dass Fotos für den Druck knackig sein müssen, aber mit knackig hat das hier nichts zu tun.
Vielleicht einfach nochmal vergrößern, womöglich war ja auch das Papier zwei Gradationen zu hart.
Grüße
Reinhard
@ alle, die es angeht. Irgendwie nervt es, wenn man hier weder richtig liest noch genau hinschaut...
@ Heinrich von Schimmer. Die "beiden Personen bildlinks" sind unscharf, weil sie hinter einem Schutzschild stehen. Am besten zu erkennen bei dem Mann mit Locken und Brille, dessen Gesicht zur Hälfte ebenfalls durch das Plastikschild abgedeckt wird und deshalb unscharf ist.
@Einsiedlerkrebs. Zum Vergrößern braucht man bekanntlich das Negativ. Das aber schlummert im Zeitungsarchiv, wie ich oben in der Stellungnahme, um die ich gebeten worden war, geschrieben habe...
nach deiner Erklärung ist das nachvollziehbar. Ohne die aber eben nicht, und genau das ist es, was ich mit dem Qualitätsproblem meine.
Jetzt nochmal ernsthaft: Ein Voting über ein Foto. Schätzungsweise 100 Leute haben außer ui toll geil + nichts beizutragen, eine Handvoll schreibt contra. Einer (ich) begründet sein Contra. Über den fällt die übliche Truppe her, ausschließlich mit persönlichen Angriffen. Die Reaktion auf ein Gesprächsangebot besteht aus weiteren Anpinkeleien, danach wird übers Abendessen diskutiert.
Das lässt mich an eine Kombination aus verhaltensauffälligen Fünfjährigen und Jehovas Zeugen denken, aber nicht an Erwachsene, die sich über Fotografie autauschen. Was erzeugt dieses Verhalten - und vor allem, wie wollt ihr aus dieser Schmierenkomödie jemals wieder rauskommen?
@ Heinrich v. Schimmer. Das Problem ist, dass hier Leute wie Du munter drauflos plappern, ohne sich das Foto genau angeschaut zu haben. Damit hast Du Dich als Fotograf in meinen Augen disqualifiziert. Denn gerade von Fotografen erwarte ich, dass sie genau hinschauen. Und nicht erklärt bekommen müssen, dass Gesichter hinter verkratzten Plastikschilden nun mal unscharf sind. Das ist einfach nur peinlich...
@Heinrich v. Schimmer: Vielleicht solltest du auch mal über Deinen Stil nachdenken! ("verhaltensauffällige Fünfjährige" etc.) Dann sind die Reaktionen vielleicht auch anders.
Und daß die beiden Personen vor einem Polizei-Schutzschild stehen, kann man erkennen, wenn man sich das Bild genau anschaut!
Da muß ich auch kein Diplom-Fotograf oder so sein - zwei gesunde Augen reichen. Und auch die Kommentare hättest du dir genau anschauen können. Sehr viele haben das Wort "Zeitdokument" benutzt. Sprich: sie wußten mit diesem Bild etwas anzufangen, ohne die nordirische Geschichte im Detail auszubreiten!!!!!
Und daß Detlef am Abend (genau zu richtigen Zeit) über ein Abendessen geschrieben hat, könnte man auch als Themenwechsel bezeichnen!!!
Und nu, laß es ENDLICH gut sein!!!
Genau das ist nämlich die Lösung, um aus dieser - wie du es nennst - Schmierenkomödie herauszukommen.
@Detlef: vielleicht kann man ja auch die Funktion "Anmerkung schreiben" sperren - dann wäre Ruhe im Karton.
warum dem bildautor hier geraten wird, die anmerkungen zu sperren, ist mir schleierhaft...
wann sonst bekommt man hier in der fc eine solche kurzweil geboten ? diese zeitpunkte sind mittlerweile so rar gesät, dass man sie mit dankbarkeit in sich aufsaugen sollte...
@Arno M.:du magst diese "Diskussion" vielleicht als Kurzweil betrachten. Ich finde aber, daß dies die Menschen auf dem Bild, um das es eigentlich gehen sollte, nicht verdient haben. Daher finde ich sollte, dieses Hin und Her endlich aufhören.
Eine sachliche Diskussion um das Thema im Bild oder das Bild an sich - gerne! Aber diese Kommentare sind wirklich einfach nur peinlich. Und solche gearteten Kommentare findet man leider häufiger in der FC. Was ich sehr schade finde.
Ach je.
Ihr stimmt genauso ab wie die Hasi- und Fogi-Fans, die ihr immer so gerne angiftet – nur halt nicht mit „ach süüüß“, sondern „boah ui toll Krieg SW Sozialkritik“. Einziger Unterschied: Wenn einer nicht eurer Meinung ist, sich gar mit dem Bild auseinandersetzt, dann wird’s sofort persönlich, es gibt hasserfülltes, hysterisches Gekreische. Und wenn das nicht reicht, Finger in die Ohren stecken und lalala singen. Das habt ihr hier wieder mal bestens vorexerziert.
Zum Qualitätskriterium: Politische Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts (Projekt Retrospect, zusammen mit dem Spiegel-Archiv) war ein gutes Jahrzehnt meine berufliche Hauptbeschäftigung.
Dieses Bild hier ist qualitativ Substandard. Zum Vergleich : http://tinyurl.com/83pt9x2
Mehrere Tausend Aufnahmen, größtenteils unter ganz anderen Bedingungen entstanden als hinter einer Polizeikette. Nicht 40, sondern fast 80 Jahre alt. Wischt den Blutdunst von euren Augen und vergleicht.
Wiederholung meiner Anmerkung von 12.31 Uhr, da offenbar nicht verstanden:
@ Heinrich v. Schimmer. Das Problem ist, dass hier Leute wie Du munter drauflos plappern, ohne sich das Foto genau angeschaut zu haben. Damit hast Du Dich als Fotograf in meinen Augen disqualifiziert. Denn gerade von Fotografen erwarte ich, dass sie genau hinschauen. Und nicht erklärt bekommen müssen, dass Gesichter hinter verkratzten Plastikschilden nun mal unscharf sind. Das ist einfach nur peinlich...
edit: Noch einmal zum Thema "genau hinschauen": Die von Dir erwähnte Polizeikette auf dem Foto besteht - wie unschwer zu erkennen ist - aus Soldaten...
mir ist grundsätzlich egal, von wem so etwas kommt...
es zeigt sich jedenfalls für mich, dass sich da jemand nicht eingehend mit der materie befasst hat...
die preisträger von 1973 beispielsweise sind auch in einer "miserablen" qualität... diese fotoreporter verfügten jedoch über etwas, was heutzutage hier zumindest weitgehend verloren gegangen ist bzw. als vernachlässigbare größe gehandhabt wird... den blick für das wesentliche für den einmaligen moment auf den es in einer reportage nun mal ankommt...
diesen blick hatte/ hat im übrigen auch der bildautor dieses bildes... davon durfte ich mich bereits überzeugen, danke an dieser stelle...
VerschlussSache, 1.02.2012 um 15:00 Uhr
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