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Den Film kann ich nicht sehen. Aber das Foto allein ist ja auch äusserst sehenswert! Spannende Szenen auf zwei Bühnen. Und dann noch das, was wir nicht sehen können ...
Schief, mitten rein, der Schärfepunkt liegt irgendwo hinter der ausgestreckten Hand, verrauscht, überzogene Kontraste, zugesuppte Tiefen, ausgefressene Gewänder. Von mir aus, über Technik kann man streiten.
Über den Gesichtsausdruck des Mannes ganz links nicht. Ich interpretiere ihn als "aufdringlicher Kerl mit der Kamera, was hast du hier zu suchen".
Natürlich ist so eine Meinung Sakrileg. Also Feuer frei.
HvS
PS: Mein Beruf ist, Menschen im Gedränge und in wesentlich privateren Situationen zu fotografieren, meist bei viel schlechteren Lichtverhältnissen. Was dabei herauskommt: siehe HP.
schön, das nicht nur profis fotografieren.
bildwirkung, hvs, die muss man nicht nur sehen, die muss man fühlen, mein guter.
rein subjektiv natürlich :)
@Jürgen, ich zitiere mich: "Über Technik kann man streiten." [Nachtrag zur Klarifizierung: Dieses Bild zeichnet sich sicher nicht durch Technik aus, aber man kann darüber streiten, ob Technik für ein Bild entscheidend ist.]
Worüber man nicht streiten kann: über den Gesichtsausdruck des Menschen bildlinks. Ich habe mir den Film auf vimeo mehrmals angeguckt, um sicher zu stellen, dass es nicht um einen Einzelnen mit schlechter Laune geht. In diesem Film und auf den Fotos sind etliche andere, die genau dasselbe ausstrahlen: "Du mit der Kamera, geh weg."
Ich kann es nicht glauben, dass das wirklich keiner merken will?
Heinrich, gerade der Profi müsste wissen, dass, wenn es nur Bilder von Situationen gäbe, wo der Fotograf mit offenen Armen empfangen wird, wir vieler spannender Vorgänge nicht ansichtig werden würden. Unter anderem dafür gibt es doch Profis.
Ich persönlich finde es abstoßend, was da für ein Gewese um die katholische Kirche und ihre Heiligenverehrung gemacht wird und ich würde so eine Prozession niemals besuchen. Deshalb freut es mich, sowas von einem Augenzeugen bildlich geschildert zu bekommen.
Die Situation des Fotos kann ich nicht beurteilen, ich war nicht dabei. Aber gerade wenn der Bildautor mitten im Getümmel und, so wie du annimmst, nur widerwillig geduldet war, ist es schwierig, überhaupt ein Bild zu bekommen; Da ist dann Technik wirklich zweitrangig. Und ich weiß auch, wovon ich da spreche.
Was man/n so alles in einen Gesichtsausdruck reindeuten kann! Für mich schaut der benannte Herr ein wenig...debil. Mehr nicht!
Aber es ist ja bekannt, dass die eigenen Erfahrungen bei der subjektiven Beobachtung massgeblich für die nachfolgende Interpretation sind. Insofern will ich HvS gar nicht die seinen absprechen.
Das Foto lebt von der Szenerie, von den transportierten Emotionen, von der Authentizität. Ja, es braucht immer Einen, der mit dem Finger auf andere zeigt.
"HvS
PS: Mein Beruf ist, Menschen im Gedränge und in wesentlich privateren Situationen zu fotografieren, meist bei viel schlechteren Lichtverhältnissen. Was dabei herauskommt: siehe HP."
ziemlich überheblich! finde ich zumindest... ;-)
und er ganz links... sieht den fotografen gar nicht! seine blickrichtung und sein *tunnelblick* sprechen eine ganz andere sprache als: "aufdringlicher Kerl mit der Kamera, was hast du hier zu suchen".
"Ich habe mir den Film auf vimeo mehrmals angeguckt, um sicher zu stellen, dass es nicht um einen Einzelnen mit schlechter Laune geht. In diesem Film und auf den Fotos sind etliche andere, die genau dasselbe ausstrahlen: "Du mit der Kamera, geh weg."...
@heinrich, nichts dergleichen ist zu sehen! ich sehe nur und das auschließlich: wunderbare nähe des fotografen zu den menschen, die ihn weder als fremdkörper noch als das sehen, wovon du so mit nachdruck sprichst. tut mir leid und schade, wenn dich solche bilder nicht so berühren wie mich. das hat aber auch nichts mit fehlinterpretation meinerseits zu tun, weder des videos noch der darin eingebundenen bilder (das hier eingeschlossen)!
"Schief, mitten rein, der Schärfepunkt liegt irgendwo hinter der ausgestreckten Hand, verrauscht, überzogene Kontraste, zugesuppte Tiefen, ausgefressene Gewänder. Von mir aus, über Technik kann man streiten."
das kann man getrost so im raume stehen lassen. vielleicht mal einen gang in eine dunkelkammer riskieren, wäre meine empfehlung. denn hier über technik streiten, sicher unwichtig... denn: das bild ist voller emotionen, der fotograf eigentlich unbemerkt im getümmel. ob da nun was "absäuft" oder nicht. das bild hat so viel *seele*! eines deiner besten aus der serie (für mich).
danke @georg fürs zeigen hier! :-)
wenn man absolut nicht WILL, dann --- na, will man nicht. Dann werden eben Voter, die sonst bei einem Pixel Abweichung von der Senkrechten „kippt!“ rufen, jeden Sensorfleck als absolutes KO-Kriterium sehen und Tonwertverläufe mit der Bildschirmlupe untersuchen, so richtig kuschelig: Kann doch jedem mal passieren, Kumpel!
Wenn einer auf dem Bild voll angepisst guckt, dann… na, dann ist der vielleicht behindert. Wenn 20 auf dem Video genauso gucken, dann… na sorry, die meisten von uns haben’s nicht angucken können. Und die eine, die es tat, die hat nur glücklich strahlende Menschen gesehen. (Dass auf dem Video kein einziger auch nur lächelt – geschenkt.)
Wenn der Fokus irgendwo liegt, dann… na, dann sollte der Kritiker mal in die Dunkelkammer gehen.
Und wenn das alles irgendwie komisch klingt, dann… na, dann ists eben die Form. (Der sagt, er macht das beruflich? Pfui. Wie gut, dass wir das nicht tun.)
Ihr baut euch echt eine eigene Welt.
HvS
PS: Leute, die anderen mit kurzer Brennweite so ins Gesicht springen, dass die mit steinernem Gesicht woanders hingucken, mögen „mittendrin“ sein, sind aber vor allem eines: Fototerroristen. Im Gegensatz zu drei Urlaubsknipsern eines Kubaners, der in der Hoffnung auf ein paar Dollar in die Kameras plinkert. Aber über die kann man sich ja wohlfeil aufregen.
PPS: harry k., wenn du Georg Friedrich in die Kategorie Fotoreporter (Marke "Hauptsache, ich krieg geile Bilder") packen willst, akzeptiere ich deine Argumentation.
michael se.........., heute um 13:32 Uhr
dieser wunderbare beitrag zaubert mir ein lächeln in meine gesichstzüge... WO IST DIE KAMERA, ICH MÖCHTE FOTOGRAFIERT WERDEN! ;))
Jung, schrei nicht so rum, wenn sich Erwachsene sachlich unterhalten. Husch, zurück in die Raucherecke, da kannst du deine dicke Hose herzeigen! *gutmütig wegscheuch*
Wahrscheinlich habe ich einen Knick in der Optik, aber niemand auf dem Foto schaut in Richtung des Fotografen. Auch der Herr links nicht.
Alle sehen doch in die gleiche Richtung am Fotografen vorbei, dem Fingerzeig folgend und da muss ich mir nichts schön reden.
Oder sehe ich ein anderes Bild?
Vollkommen unverständlich ist mir auch @Xtradas Meinung zu den intellektuellen Fähigkeit des Mannes links. Solche Annahmen sollte man, nach meinen Dafürhalten und der Fairness wegen, einfach mal für sich behalten.
Heinrich, ich packe ihn tatsächlich zu den Fotoreportern. Welche Kategorien du für diese Arbeit bereitstellst ist deine Sache. Die anderen Bilder von ihm zeigen mir, dass er sich sehr wohl in Situationen hineinfinden kann und deswegen glaube ich nicht, dass "geile Bilder" nach Hause zu bringen sein oberstes Ziel ist, welches er mit allen Mitteln durchsetzt. Eigentlich denke ich genau gegenteilig.
Trotz allem braucht solch eine Aktion sehr wohl (professionelles) Durchsetzungsvermögen. Und das als terroristisches Verhalten zu bezeichnen zeigt mit nacktem, ausgestreckten Zeigefinger auf dich und verdeutlicht deine Schwarz/Weiß-Malerei.
Und sich im Zusammenhang mit Reportagefotografie über kurze Brennweiten zu beschweren ist lächerlich! Genauso lächerlich, wie zu bemängeln, dass auf dem Video niemand lächelt (wobei ich zugeben muss, dass ich deinen ersten Absatz so gut wie überhaupt nicht verstehe).
@hbs, dort steht: "er SCHAUT ein wenig..." und somit KEIN Wort über die "intellektuellen Fähigkeiten" des Mannes oder "Annahmen" darüber! Das ist nicht nur ein sprachlicher, sondern vor allem ein sachlich-fachlicher Unterschied!!
Thema beendet!
@heinrich: bei aller diskutablen unterschiedlichkeit zu ansichten und überzeugungen über fotografie wo, wann, wen oder wie; deine thesen erscheinen mir zumindest ein wenig moralinsauer und die interpretationen über die stimmung am "set" bewerte ich persönlich in einer bandbreite von vage bis abenteuerlich.
userschelte mit dem vorwurf subjektiver wahrnehmungsstörungen erachte ich für unangebracht.
nach deiner bewertung bin ich ein bekennender fototerrorist.
*kopfschüttel*
Böswillige verleugner der realität diejenigen, die heinrich von schimmers interpretation der blicke, gesichtsausdrücke, mienenspiele nicht folgen wollen?
Ich sehe hier eigentlich nur den unbedingten willen eines users, obiges bild schlecht zu reden.
Es ist schief.
Mit verlaub: die lade, die da aus der kirche getragen wird, schwankt wohl im gewühl. Da darf, ja da soll sogar das bild auch etwas kippen.
Mitten rein.
Mit verlaub: wohin denn sonst?
Der schärfepunkt liegt irgendwo.
Mit verlaub: die exakt gesetzte schärfe scheint eine der obsessionen des kritikers, und er übersieht, dass bilder wie dieses gerade nur aufgrund der gleichmässig verteilten schärfe funktionieren.
es gibt keine privilegierte bildzone.
vorder-, hinter- und mittelgrund, randzonen und mitte sind gleichermassen wichtig. Sehr schön zu beobachten u.a.: an dem links ins bild ragenden kopf und den hinten auf den sockeln stehenden oder hockenden figuren.
Mit verlaub: dies ist ein dramatisches, expressionistisches bild, keine impressionistische licht-und schattenstudie.
Argumente technischer art abgewimmelt? Geschenkt.
Der staatsanwalt greift zu seinem letzten, dem totschlagargument, über das er nun auch nicht mehr mit sich reden lässt:
Der fotograf ist ein unerwünschter eindringling, hat sich, ohne die leute um ihre einwilligung zu fragen, in eine szene eingemischt, die ihn nichts anging.
Beweis: alle blicken böse, schenken dem fotografen kein lächeln, keinen ermunternden blick, m.a.w.: die blicke sagen: weg da.
Mit verlaub: es handelt sich nicht um eine läppische glamour-people-veranstaltung, zu der der fotograf eingeladen ist, wo also alle selbstverliebt und bemüht eine gute figur zu machen, sobald sie merken, dass sie im sucher sind, in die kamera des eben so selbstverliebten fotografen schauen.
Sondern: um ein religiöses weihespiel, eine hochdramatische angelegenheit, in der jeder akteur seine rolle zu spielen und dem ernst des spieles angemessen zu reagieren hat.
Die präsenz des fotografen mit einem lächeln quittieren, ihm zeigen, dass man ihm wohlgesonnen ist? Bewahre: das wäre dem ernst des schauspiels nicht angemessen. Schlimmstenfalls duldet man seine präsenz, bestenfalls man ignoriert sie, man sieht ihn nicht. Und es entsteht ein um so eindringlicheres ignorieren, je stärker, je intrusiver der fotograf in die szene dringt. Ich nenne das: partizipatives ignorieren von seiten der protagonisten um des ernstes des schauspieles willen. Und takt des fotografen: den bogen nicht zu überspannen. Was ihm hier anscheinend gelungen ist. Daher die eindringlichkeit der szene. Die sich nicht an der elle der people-glamour-fotografie messen lässt.
Als ich die Lustigkeit über eine angezogene Sau in einem Kinderwagen nicht teilen wollte, bezeichnete der werte Herr HvS es als Gutmenschen Getue, hier aber schlägt er mit der moralinsauren Keule zu.
Ich glaube, so jemanden nannte man nach dem Mauerfall einen Wendehals.
.
Wie Mimik in Sizilien zu beurteilen ist, weis ich nicht, in Spanien sind sich die Träger aber ihrer ungeheuren Wichtigkeit bewusst und scheuchen höchst rüde alles beiseite, was ihnen nicht sofort Platz macht und so interpretiere ich die Gesichter auch hier.
enorm! die Dichte an Gemütsbewegungen und Aktionen und die sehr individuellen Gesichtsausdrücke der Darsteller ...niemand schaut hier auf den Fotografen. Etwas ganz anderes bewegt die Massen. ... Schön, dass du uns mit deinen Fotos einen Eindruck von diesem für die meisten wahrscheinlich ähnlich wie mir schon fremdartig religiösen Spektakel vermittelst!
"die lade, die da aus der kirche getragen wird, schwankt wohl im gewühl. Da darf, ja da soll sogar das bild auch etwas kippen."
*schmunzelt* Ja, wenn die Lade kippt, dann sollte auch das Haus kippen. Das ist nur fair.
"gleichmässig verteilten schärfe"
Apropos "mit Verlaub:" das muss richtig heißen: 'gleichmäßig verteilte Unschärfe'.
"dies ist ein dramatisches, expressionistisches bild, keine impressionistische licht-und schattenstudie."
Apropos apropos: Mit impressionistischer Licht- und Schattenstudie ist sowas gemeint? http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/873510/display/26115028 *grübel* Hmmm, da bin ich mir jetzt auch nicht so sicher, ob das wirklich besser ist. *grinst*
"um ein religiöses weihespiel, eine hochdramatische angelegenheit, in der jeder akteur seine rolle zu spielen und dem ernst des spieles angemessen zu reagieren hat."
Wenn jeder der Akteure da seine Rolle spielen und dem Ernst des Spiels angemessen reagieren würde, dann müssten ja alle Akteure zu erst ein Mal so "debil" gucken wie der Mustermann ganz rechts. So wie der Rest hier guckt, verliert das Ganze an Authentizität. *hochdramatisch guck* Aber zugegeben, für das miese Schauspiel der Truppe kann der Fotograf natürlich wirklich nichts. *nickt*
"Natürlich ist so eine Meinung Sakrileg."
Quod erat demonstrandum. *nickt lächelnd*
....und mein Beruf ist es, Bilder auszustellen; so überlege ich mir einen "Galerie"-Vorschlag hier sehr genau....
Glückwunsch zum gesamten Portfolio
...und marie-antoinettesgiraffenhals hat es für meine Begriffe genau auf den Punkt gebracht.
und wieder versuchen wir uns gegenseitig
davon zu überzeugen, einen besseren
geschmack zu bekommen oder sich eine
professionellere betrachtungsweise
anzugewöhnen. manchmal mag ich die
einfache kommentare wie: ´gut´, ´scheiße´
oder ´in den see´. wir schaffen es doch
eh nicht. wer mag schon seine betrachtungs-
weise umstellen? wir sind auch nur eine
ansammlung von steiftieren, mit dem
bewegungstalent einer bahnschranke.
Vorausgeschickt: Ich finde es sehr erfreulich, dass dieser Austausch trotz weit voneinander entfernter Standpunkte und der Tatsache, dass ich ja nun echt kein Blatt vor den Mund genommen habe, ohne die in der FC sonst so beliebten persönliche Angriffe auskommt. (Der eine oder andere Quakfrosch, der es einfach nicht lassen kann, wird natürlich immer dabei sein. Geschenkt.)
@Marie-Antoinette, zum Thema „schlechtreden“ eine Antithese: Ich habe das Bild als technisch und „fotografen-ethisch“ schlecht beurteilt und dafür meine Gründe angegeben. Diejenigen, die mit immer neuen und vor allem stark wechselnden Begründungen kommen – von „Gottseidank Hobbyist“ bis „notwendiges professionelles Durchsetzungsvermögen“ oder Absurditäten wie „die Lade schwankt, dann sollte das Bild auch schief sein“ (da warte ich auf das nächste Segelboot mit schiefem Meereshorizont im Voting!) – die wollen das Bild mit aller Gewalt schönreden.
Ein Anhaltspunkt für Schönreden um jeden Preis ist, dass du mir gar eine obsessive Affinität zu exakt gesetzter Schärfe vorhalten willst. Ausgerechnet im Voting der FC, in dem es bei anderen Bildern schon bei minimalen Unterschieden zwischen Augenbraue und Pupille Kritik hagelt :-) Aber ich denke, da sind dir einfach in der Hitze der Diskussion die Pferde durchgegangen.
Ein zweiter: dies sei ein dramatisches, expressionistisches Bild. Ohne das künstliche Auf- und Ausreißen wäre es lichttechnisch einfach nur knips, da gebe ich dir Recht. Das steht dann aber im scharfen Widerspruch zur Reportage, die sollte ja nicht verfremden oder dramatisieren. Das lese ich jedenfalls immer wieder im Voting. Beispiel: Axel Heimken (das ist der mit der Bilderserie von der Castor-Blockade) bekam für sein einziges per PS dramatisiertes Afghanistan-Bild derart aufs Haupt, dass er es anscheinend wieder gelöscht hat.
@Der Jürgen: Wenn man Fototerrorist als jemanden definiert, der mit seiner Kamera Unwohlsein unter Menschen auf der Straße verbreitet – aber natürlich bist du das! Beispiel:
@heinrich: was haben die bilder von marie oder das da oben mit den zuständen im votingcenter zu tun?
du schlägst oft genug mit der moralkeule um dich, zitierst zur rechtfertigung eigener argumentation hingegen allgemeine zustände im voting.
obiger bildautor fällt z. b. im voting so gut wie gar nicht auf. was soll er denn mit deinen maßstäben anfangen?
du solltest dich, finde ich, bemühen, deine bildbewertung von deinen befindlichkeiten zu trennen.
Jürgen, ich habe hier nichts über Georg Friedrichs Verhalten im Voting oder Bilder von Marie geschrieben, da musst du mich, genauso wie beim Thema Befindlichkeiten, mit jemand anderem verwechseln. Zur Klärung: Ich bin der, der seinem letzten Beitrag ein "schön, dass wir ohne persönliche Angriffe auskommen" voranstellte.
Wieso ich das allgemeine Voting erwähnt habe: Unter den Leuten, die für dieses Bild mit Pro gestimmt haben, sind sehr viele, die bei Bildern anderer regelmäßig falsch gesetzte Schärfepunkte, Kippen etc. monieren.
nein, du konfrontierst aber mitglieder überflüssigerweise mit einem hier und da von dir vernommenen grundtenor im votingcenter. das halte ich für unangebracht, gerade bei autoren, die zu diesem grundrauschen nichts beitragen.
auch das abstimmungsverhalten einzelner oder deinerseits des gruppenzwangs verdächtiger mitglieder stehen hier nicht zur diskussion, finde ich.
"Diejenigen, die mit immer neuen und vor allem stark wechselnden Begründungen kommen – von „Gottseidank Hobbyist“ bis „notwendiges professionelles Durchsetzungsvermögen“ oder Absurditäten wie „die Lade schwankt, dann sollte das Bild auch schief sein“ (da warte ich auf das nächste Segelboot mit schiefem Meereshorizont im Voting!) – die wollen das Bild mit aller Gewalt schönreden."
Da kann ich mich als einzelner, auch wenn ich in Teilen zitiert wurde, nicht angesprochen fühlen. Heinrich wirft verschiedenste Meinungen und Argumente in einen Topf, rührt kräftig um und gießt das Ganze über ihm unbequeme Leute aus.
Über solche Verallgemeinerungen verliere ich kein Wort mehr!
wackelnde mauern.
eine zu posaunenschall sich neigende lade.
jericho.
oder:
ein stark behaarter kerl, der sich an eine säule lehnt.
samson und die philister.
sturz ins biblische absurdistan.
hingegen:
eine beständig mit dem kopf wackelnde alte dame bringt wieder alles ins starre loth.
nickend und schmunzelnd.
was allerdings nicht zu beweisen ist
Punkt
Wer so eine Prozession schon einmal miterlebt hat, der sieht auch, wie fantastisch diese Bilder das Geschehen wiedergeben. Mit unserem Verständnis von Religion hat das Ganze freilich wenig zu tun - das ist eher Welttheater, urgewaltiges Spektakel....
Klasse!!!!
@Heinrich v. Schimmer,
Da Du mich ja als Beispiel anführst ... Ich habe kein Bild per Photoshop aus Afghanistan dramatisiert und auch keins aus der Reihe gelöscht. Und aufs Haupt bekommen habe ich dafür auch nicht - kann es sein dass Du das was verwechselst?
Axel, dann weiß ich ja auch, warum ichs nicht gefunden habe. Ja, tatsächlich eine Verwechslung des Fotografennamens, sorry. Hier ist das Bild, nach längerem Suchen:
Ich habe mir gerade Deine Arbeit bei vimeo angeschaut und bin mehr als beeindruckt...großen Respekt.....eine absolut hervorragende , fesselnde Dokumentation....!!!
LG Andrea
Viel zu schade für dieses Forum hier !
Jutta.M., 19.01.2012 um 20:58 Uhr
pro!