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356 C Porsche von Christian Wiegand ´71

356 C Porsche


Von 

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12.08.2007 um 21:46 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Porsche 356 C 1600 SC
Baujahr: 1962
Was für ein Fahrzeug ? von Christian Wiegand ´71
Was für ein Fahrzeug ?
Von
12.8.07, 10:43
12 Anmerkungen

Motor: 4-Zylinder-Boxermotor (Viertakt)
Hubraum: 1582 cm³
Bohrung x Hub: 82,5 x 74 mm
Leistung: 52,5 kW (95 PS)
bei 1/min: 5800
Max. Drehmoment bei 1/min: 124 Nm bei 4200
Verdichtung: 9,5: 1
Ventilsteuerung: Stoßstangen und Kipphebel (zentrale Nockenwelle)
Kühlung: Luftkühlung (Gebläse)
Getriebe: 4-Gang-Getriebe mit Porsche-Ringsynchronisierung, Knüppelschaltung Radaufhängung vorn: Kurbellenkerachse mit Stabilisator
Radaufhängung hinten: Pendelachse mit Längsschubstreben
Federung vorn: 2 durchgehende Blattfederstäbe
Federung hinten: 1 runder Drehstab auf jeder Seite
Karosserie: Kastenrahmen aus Stahlblech, mit Bodengruppe fest verbunden
Spurweite vorn/hinten: 1306/1272 mm
Radstand: 2100 mm
Reifen: 165 – 15 (Gürtel)
Maße L x B x H: 4010 x 1670 x 1315 mm
Leergewicht: Coupé 935 kg
Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h


Der Porsche 356 ist das erste Serienmodell von Porsche. Grundlage war 1948 der von Ferry Porsche initiierte „Porsche Nr. 1“, ein zweisitziger Mittelmotorroadster mit Rohrrahmen und einem auf 26 kW (35 PS) gesteigerten 1,1-Liter-VW-Motor (Leistungsangabe entsprechend „Einzelgenehmigung“ der Kärntner Landesregierung vom 8. Juni 1948). Als „Geburtstag“ des Porsche 356 gilt der 7. Juli 1948, an dem der erste Testbericht über ein Porsche-Coupé erschien. Im April 1965 endete die Produktion der Baureihe 356; 76 302 Wagen wurden gebaut.

In Serie ging der Porsche 356 mit einem geänderten Rahmen und mit Heckmotor. Die ersten 50 Wagen mit Aluminiumkarosserie wurden in Handarbeit in Gmünd in Kärnten gebaut, wohin Porsche gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ausgewichen war.
1950 zog Porsche nach Stuttgart-Zuffenhausen zurück. Die Produktion wurde in Räumen der Karosseriewerke Reutter aufgenommen, die bereits Ende 1949 den Auftrag erhalten hatten, 500 Stahlkarosserien zu fertigen. Das Design stammte von Erwin Komenda, der schon die Karosserie des VW Käfer gestaltet hatte.
Die ersten Porsche 356 enthielten viele Serienteile von VW, darunter den (leistungsgesteigerten) 4-Zylinder-Boxermotor mit einem Hubraum von 1086 cm³, das Getriebe, die Bremsen. 1950 kamen zusätzlich ein 1,3-Liter-Motor heraus sowie Duplexbremsen vorn.
Während seiner Produktionszeit entwickelte sich der Porsche 356 stetig weiter, behielt aber typische Merkmale wie die für Porsche patentierte und vom VW Käfer bekannte vordere Kurbellenkerachse und die an Längsschubstreben geführte hintere Pendelachse mit Drehstabfedern bei. Die Motoren entfernten sich mehr und mehr vom „Original“ bis hin zum 2-Liter-Carrera-Motor (Fuhrmann-Motor) mit obenliegenden Nockenwellen und einer Leistung von 95 kW (130 PS).
Der Porsche 356 wurde in mehreren Modell-Generationen hergestellt. Alle Varianten hatten einen 4-Zylinder-Heckmotor und Hinterradantrieb.
• 1948 – 1955: 356 (Urmodell)
Der erste von Porsche entwickelte und produzierte Sportwagen, der unter dem Namen Porsche vertrieben wurde. Bereits zu Beginn der Produktion konnte der Wagen als Coupé oder Cabrio erworben werden. Erkennbar sind die ersten Porsche 356 an der zweigeteilten Windschutzscheibe aus Sekuritglas mit Mittelsteg (ab Modelljahr 1952 einteilige Scheibe, aber mit einem Knick in der Mitte). Serienmäßig hatte der Wagen eine durchgehende Sitzbank für Fahrer und Beifahrer, Einzelsitze waren auf Wunsch erhältlich.
• 1955 – 1959: 356 A
Das zweite Modell des 356 (ab Herbst 1955), das durchgängig während der kompletten Produktionszeit in drei Karosserie-Varianten (Coupé, Cabrio, Speedster/Convertible D) mit fünf Motortypen hergestellt wurde. Neu waren die nun einteilige, gebogene Frontscheibe und Türscheiben aus Hartglas (Sekurit) sowie das an der Oberseite gepolsterte Armaturenbrett.
Zusätzlich wurde der 356 A ab 1958 als Hardtop-Cabriolet (Cabrio-Karosserie mit festem, abnehmbaren Hardtop) angeboten.
• 1959 – 1963: 356 B
Der Porsche 356 bekam in dieser Modellvariante ein umfassendes Facelift, das den Wagen moderner und eleganter erscheinen ließ. Die Scheinwerfer und die Stoßstangen wurden höher gesetzt, sodass der Wagen freundlicher erschien. Das Lenkrad erhielt eine versenkte Nabe, Drehfenster verbesserten die Frischluftzufuhr und die Heckscheibe wurde von einer Heizdüse beschlagfrei gehalten.
• 1963 – 1965: 356 C
Der 356 C entspricht weitgehend der letzten Ausführung des 356 B. Äußerlich unterscheidet er sich von dem Vorgänger nur durch neue Felgen mit einem kleineren Lochkranz und neuen Radkappen, die durch Scheibenbremsen an allen vier Rädern erforderlich wurden. Die hintere Ausgleichsfeder wird nur noch als Sonderausstattung geliefert. Auf Wunsch ist außerdem ein Sperrdifferenzial erhältlich. Die Auswahl an Motoren wird (einschließlich Carrera) auf drei reduziert, d. h., die 60-PS-Version (auch „Dame“ genannt) entfällt. Als Karosserievarianten werden Coupé und Cabriolet angeboten
Zeitgleich neben dem 356 C bzw. 356 SC lief die Produktion des Porsche 911 an. 1965 löste der Porsche 912 (4-Zylinder-Motor, 90 PS) als „Einsteigermodell“ den 356er ab.

http://de.wikipedia.org/wiki/Porsche_356


Porsche 356 C von Christian Wiegand ´71
Porsche 356 C
Von
12.8.07, 21:43
2 Anmerkungen

Anmerkungen:

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Günter Walther , 13.08.2007 um 1:17 Uhr

Die Fleißarbeit des Textes muß man schon mit einer Anmerkung loben, natürlich auch das schöne Auto.
MfG Günter



A.Eugen , 13.08.2007 um 21:25 Uhr

Ein Sahnestück der Porsche...
gruß Eugen



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