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Die Einwohner von Segesta waren der Legende nach Nachfahren der Trojaner. Das hat die Griechen, die mit ihnen auf der Insel leben, in keiner Weise beeindruckt. Erst später die Römer, die sich selbst auf trojanischen Ursprung zurückführten, gewährten ihnen Sonderrechte. Die Stadt Segesta lag in einer Dauerfehde mit Selinunt, das südwärts, am Meer lag. Im verheerenden Bruderkrieg der Inselgriechen mit den Festlandsgriechen suchte es darum seine Chance durch eine Allianz mit Athen. Athenische Kundschafter reisten an, um sich von der ökonomischen Stärke der Segestaner zu überzeugen. Dass sie nur deshalb den Tempel erbaut hätten, um die Athener zu blenden, der aber danach nie fertig gestellt wurde, ist aber eine unbewiesene Theorie. Tatsache ist, dass der Tempel um 430 v. Chr. gebaut wurde und dass er sozusagen im Rohbau steckenblieb. (Was er mit vielen Häusern des 20. und 21. Jahrhunderts auf Sizilien gemeinsam hat) Er hat 36 dorische Säulen mit einer Höhe von jeweils 9,36m.
Potjomkin lässt grüßen !!!!!!!!! Abgesehen davon, dass das wieder ein exzllentes Foto ist, fasziniert mich natürlich die Legende um diese gewaltigen Säulen und vielleicht ist es ja der Ursprung für viele andere Geschichten, wie wir sie etwas besser kennen... Einer modernen Sage zufolge ließ ja der Günstling (und Geliebte) der russischen Zarin Katharina II. 1787 vor dem Besuch seiner Herrscherin im neu eroberten Krimgebiet entlang der Wegstrecke Dörfer aus bemalten Kulissen zum Schein errichten, um das wahre Gesicht der Gegend zu verbergen. Diese Legende wurde von Gegnern Potjomkins am Hofe lanciert, die ihm seine gute Beziehung zu Katharina der Großen neideten.
Viele Grüße Gerd
Tja, nun sieht man - im Vergleich zu deinem gesamten Bild des Tempels - wie riesig es ist. Schön, dass du das Foto zeigst. Sehr imposantes Gebilde.
lg, Heidi
Der Anschnitt schafft eine "Monumental-Perspektive", die fast jede Sage glaubhaft wirken läßt :-))! Und obendrein macht Dein Bild die Hitze auch optisch deutlich - Waaasser.
Viele Grüße Ise
Ja wenn doch nur die Rohbauten aktuellen Datums auch so hübsch anzusehen wären...
Aber wenigstens kann man sich sicher sein, dass sie keine 2.500 Jahre alt werden. ;-)
LG, Mathias
Ich liebe solche alten Steine und die dazu gehörige Geschichte und Geschichten.
Gefällt mir sehr gut, sehr warme Farben und kolossale Architektur.
LG
Wolfgang