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Hallo Eckhard,
hab gerade einen Streifzug durch Deine Fotohome und auch Deine Webseite unternommen. Statt vieler begeisterter Anmerkungen mach ich hier mal eine, weil mir das Foto als erstes aufgefallen ist.
Aber es sind viele, viele andere auch, die mich begeistert haben, die eine eigene Sprache sprechen und abseits des gewohneten liegen.
Werd öfters mal vorbei schauen! Lg, Jonny
das ist ja eine seltene Sache, dass einmal jemand Anmerkungen zu einem der zuerst eingestellten Bilder macht! Wenn Du unter meinen Bildern einige gefunden hast, die Dich interessieren und erfreuen, freue ich mich auch. Leider gibt es in der fc manche Leute, die ebenso gute Bilder machen wie sie persönlich ungenießbar sind, und das große Abenteuer für mich besteht darin, die Fotofreunde mit den guten Bildern zu entdecken, mit denen man auch als Mensch etwas anfangen kann. HG Eckhard
Das ist ein Bild, welches den Gestaltungsregeln in der Bildsprache zwar widerspricht und somit den Beweis dafür liefert, daß jede Regel auch durch Ausnahmen bestätigt werden kann. Wenn man die Grundlagen (Regeln) kennt, dann kann man aber auch erst wirklich diesen bewußt widersprechen.
Finde Dein Bild als sehr gelungen, denn auch ohne Deinen Titel fühlt man sich sofort und auf Anhieb inmitten im Himmel sitzend um ein großartiges Wolkenspiel betrachten zu können.
Einen herrlichen Freisitz inmitten des Himmels hast Du uns hier geschenkt.
LG Helene
Als ich noch in einem Fotoclub war, war auch gelegentlich von sogenannten Regeln in der Fotografie die Rede, aber da ich, als ich dort eintrat, bereits über vierzig Jahre lang fotografiert hat, habe ich nie begriffen, wovon da eigentlich die Rede war. Vor allem der sogenannte "Goldene Schnitt" hatte es den fotografischen Brüdern und Schwestern angetan. Aber der ist ja auch nur eine subjektive Erfindung und keine Tatsache. Ich gehe einfach von der angestrebten Bildaussage aus und mache dann das Foto so, wie ich es mir denke. Manchmal denke ich auch gar nichts, und manchmal macht die Kamera das Foto von ganz alleine ... HG Eckhard
Mit minimalistischen Fotografien hatte ich die Umwelt ja letztens wieder nach Kräften geplagt. Aber wenn eine Aussage darin ist, die sich umgekehrt proportional zur Masse des Gezeigten verhält, finde ich es in Ordnung. HG, Eckhard
Ich werde den Deich in Stade bei Gelegenheit noch einmal aufsuchen ;-). Frei heißt ja auch von der Erde frei. Die Sitzfläche ist schief; das ist der Preis der Freiheit. HG, Eckhard
Das Bild lässt mich denken "Die Gedanken sind Frei"
Sind sie das?
Sind sie nicht beeinflusst von dem was wir wissen, was wir erzählt bekommen was wir lesen...... was wir täglich vorgesetzt bekommen. Die Kunst ist es glaube ich jedem und allem gegenüber offen zu bleiben und auch mal denken zu können ohne zu bewerten.
das Bild behauptet ja nicht, dass wir frei sind, und der Satz "Die Gedanken sind frei" bezieht sich darauf, dass in einer repressiven staatlichen und gesellschaftlichen Umgebung, wie sie in Europa in früheren Zeiten und bis unmittelbar vor unsere Gegenwart üblich war und in vielen Gegenden der Welt noch üblich ist, die einzige Freiheit in den Gedanken liegt.
Auf diese politische Freiheit, seine Gedanken zu äußern, bezieht sich übrigens auch der berühmte Satz "Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!" in Schillers "Don Carlos".
Die philosophisch-kognitive Frage, wie frei unsere Gedanken sind, wird damit nicht berührt. Sie sind natürlich gebunden an die Möglichkeiten unserer Art, die Welt und uns selbst zu verstehen.
Das ist aber aufgrund unserer logischerweise begrenzten kognitiven Fähgkeiten auszuschließen. Stanislaw Lem hat dieses Problem einmal sehr anschaulich in seinem Roman
"....ich schau den weißen Wolken nach und fange an zu träumen", lieber Eckhard. Deine Bank ist mir lieber, als die, die mir das Geld aus der Tasche zieht. vG Gert
Lieber Gert, die Leute, denen die Bank das Geld aus der Tasche gezogen hat, hatten wohl oftmals nicht den richtigen Blick für die wirklichen Verhältnisse, wie man ihn auf einem solchen Freisitz durch ruhige Überlegung gewinnen könnte. Eckhard