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Kuranyi gelingt Goldenes Tor beim verdienten 1:0 gegen den Club
Eine "extrem schwere Aufgabe", so Chef-Trainer Mirko Slomka hat Schalke 04 in einem ereignisreichen Duell der Altmeister gelöst. Dank eines Kopfballtores von Kevin Kuranyi gingen die Knappen beim 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg als verdienter Sieger vom Platz.
Wie angekündigt hatte Slomka gegenüber der Partie beim VfL Bochum nur eine Änderung vorgenommen: Für Mesut Özil begann Levan Kobiashvili. Auch in taktischer Hinsicht gab es keine Überraschung. "Es war das erwartet schwere Spiel. Die Nürnberger haben ein extremes eins gegen eins über den ganzen Platz gespielt", analysiert der Schalker Coach sachlich, was Fabian Ernst flapsig auf den Punkt brachte: "Wir haben uns gewundert, dass die nicht noch in der Halbzeit mit in die Kabine gekommen sind..."
Die Aufgabe für die Knappen war damit klar: "Wir mussten uns in diesen direkten Duellen behaupten, um das ganze Spiel zu gewinnen", so Slomka und gab zu: "Das war eine extrem schwere Aufgabe, bei der wir zunächst einen schweren Stand hatten." So gab es vor dem Wechsel Torchancen meist nur nach Standardsituationen, auch wenn alle Schalker bei Marcelo Bordons freiem Kopfball aus wenigen Metern schon den Torschrei auf den Lippen hatten (39.). Doch wie schon in den vergangenen drei Schalker Heimspielen ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Das machte Mut: Alle drei Partien gegen den VfB Stuttgart, Borussia Mönchengladbach und Energie Cottbus konnten die Knappen nach der Pause für sich entscheiden. Zudem entschied sich Trainer Slomka für einen Wechsel: Özil wurde für Kobiashvili eingewechselt, "damit kam mehr Kreativität ins Spiel". Nun erzwangen die Hausherren fast im Minutentakt Torszenen. Die VELTINS-Arena kochte, als Beauchamps Foul gegen Kuranyi nicht mit einem Elfmeter geahndet wurde (57.) - und kochte über vor Freude, als dem Mittelstürmer sieben Minuten später nach gelungener Vorarbeit von Hamit Altintop das Tor des Tages gelang. "Entscheidend war, dass wir die Ruhe bewahrt haben", befand Christian Pander: "Wir wurden in der zweiten Halbzeit für bessere Spielanlage belohnt."
Anschließend boten sich den Königsblauen einige Gelegenheiten zum beruhigenden zweiten Treffer, doch dieser gelang selbst nach dem Platzverweis für Tomas Galasek (81.) nicht mehr. "Auch wenn wir in der Schlussphase den ein oder anderen Konter zum Abschluss hätten bringen müssen, bin ich froh, dass wir gegen einen sehr schwer zu spielenden Gegner gewonnen haben", resümierte Mirko Slomka und blickte anschließend bereits aufs kommende Wochenende: "Ich glaube, dass die Meisterschaft am letzten Spieltag entschieden wird. Wir wollen mit einem Vorsprung in die letzte Partie gehen und es beim zweiten Derby besser machen als zuletzt in Bochum."
Nürnbergs Trainer Hans Meyer fasste sich bei seiner Analyse kürzer. Er studierte zunächst ausgiebig die Opta-Daten zum Spiel, dann meinte er lakonisch: "Verdienter Erfolg des eventuellen späteren Deutschen Meisters."
Schalke: Neuer - Rafinha, Bordon, Rodriguez, Pander - Ernst, Hamit Altintop - Lincoln (88. Varela) - Asamoah (67. Halil Altintop), Kuranyi, Kobiashvili (46. Özil)
Nürnberg: Schäfer - Beauchamp, Wolf, Galasek, Pinola (53. Reinhardt) - Spiranovic - Kristiansen (67. Pagenburg), Engelhardt - Polak (71. Mintal), Schroth, Saenko
Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)
Tor: 1:0 Kuranyi (64.)
Zuschauer: 61.482 (ausverkauft)
Rote Karte: Galasek (82./Notbremse)
Gelbe Karten: Bordon (5/2) - Beauchamp (2), Pinola (5/4)
Das Foto ist eine klasse Mischung aus Schärfe und Dynamik - mit viel Schalke-Blau!
Nächsten Samstag gehts gegen den BVB - viel Glück ...
ihr werdets brauchen ;-))
*duckundweg*
ein super Bild. Diese unscharfe Menschenmasse im Hintergrund und ein perfekt getroffenes Modell, das wie ein Dirigent oder Anheizer wirkt.
L.G.
Carsten
gekonnt die Emotion(en) rübergebracht,
sind eigentlich nur noch beim Spiel
gegen den BVB zu toppen
:-)
schau´n wir mal was noch
an Nervenkitzel kommt
;-)
lg
Kl@us
Diese überaus dynamische Aufnahme gefällt mir sehr. So sogar noch besser, als wenn sie knackscharf wäre. die leichte Bewegungsunschärfe bringt es hier.