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Thomas hat seine Mutter zum Essen in seine
Zweier-Wohn-gemeinschaft eingeladen.
Während des Essens stellte seine Mutter fest,
wie schön seine Mit-bewohnerin Juli eigentlich ist.
Schon seit Längerem spielte sie mit dem Gedanken,
dass die beiden eine Beziehung haben könnten
und das machte sie unsicher.
Während des Abends, als sie die beiden beobachtete,
begann sie sich zu fragen, ob da wirklich mehr
vorhanden war, zwischen Thomas und seiner
Mitbewohnerin, als das normale Auge zu sehen bekam.
Ihre Gedanken lesend sagte Thomas:
"Mutter, ich weiss was Du denkst, aber ich versichere
Dir, dass wir nur miteinander wohnen."
Etwa eine Woche später, sagte Julie zu Thomas:
"Seit deine Mutter bei uns zum Essen war, kann
ich meine silberne Salatschüssel nicht mehr finden."
Thomas antwortete ihr: "Nun, ich glaube kaum,
dass sie sie mitgenommen hat, aber ich werde
ihr schreiben."
So setzte er sich hin und schrieb:
"Liebe Mutter, ich sage nicht, Du hast die
silberne Salatschüssel mitgenommen und
ich sage auch nicht, Du hast sie nicht mitgenommen.
Aber der Punkt ist, dass seit Du bei uns zum
Essen warst, fehlt eben die Salatschüssel.
In Liebe, Dein Sohn Thomas."
Mehrere Tage später erhielt Thomas einen
Brief von seiner Mutter in welchem stand:
"Lieber Thomas, ich sage nicht, dass Du mit
Julie schläfst, und ich sage auch nicht, dass
Du nicht mit ihr schläfst. Aber der Punkt ist,
wenn sie in ihrem eigenen Bett geschlafen hätte,
hätte sie die Salatschüssel schon längst gefunden.