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Puhh, das war ja ausführlich. Vielen Dank dafür Carlo.
Ich habe da auch noch einen Tipp, der stammt allerdings aus meiner anlalogen Zeit und aus der Fotografie von Feuerwerken:
Mittlere Blende, Verschluß auf BULB, Objektiv mit einem schwarzen Karton zuhalten und immer beim Einschlag den Karton seitlich wegziehen. So kann man Blitze sammeln. Bei den Feuerwerken hat das funktioniert. Da ich mit meiner G 2 nicht über 15 " komme habe ich es mit dieser noch nicht versucht, auch über das Rauschen bei Langezeitbelichtung kann ich nix sagen.
@ Ulf: Ausprobieren!
@ Sabine: Das nächste kommt alsbald!
@ Thomas: Na klar, ist doch eine super Idee! Analog könnte man ja – das geht aber nur bei einigen Maschinen – den Filmtransport ausschalten und Mehrfachbelichtungen machen – wäre der gleiche Effekt wie mit dem Karton. Bei Feuerwerken hab ich das auch schon gemacht:
Bei Blitzen hab ich das aber noch nie ausprobiert!
Gruss Carlo
Schönes Tutorial erstmal! Die wesentlichen Sachen hast du genannt.
Ich bin ja nicht wie du von der Fotografie zum Wetter, sondern umgekehrt dorthin. Ich warte nicht auf jede Front, ich weiss persönlich schon vorher ziemlich genau, ob mich was erreichen könnte, weite Fahrten versuche ich zu meiden. Wenn man fachliche Prognosen schätzt, dann empfehle ich http://www.estofex.org .
Vielleicht sollte man mehr Flexibilität bei der Blendenwahl mitbringen. Ich habe es oft, dass ich einen Standort meist so früh erreiche, dass die Blitze gut und gerne >30 km weg sind und daher nur sehr schwach aufleuchten. Dafür ist eine Blende vn 5,6 bei weitem zu dick, man muss schon das Risiko eingehen und je nach Lichtintensität und Entfernung der Blitze mit kleiner Blende beginnen und dann langsam hochgehen (ich schwöre also auch drauf, versuch es doch auch mal!). Bei Nahblitzen, die man evtl. aus einem Haus erwischen kann, sind in der Regel viele Aufnahmen auch bei grösster Blende überbelichtet. Es macht also auch keinen Sinn im Gewitterkern Versuche auf Blitze zu starten, hierfür lohnt allerhöchstens eine Videokamera.
Was auch seinen Reiz hat, Gewitterfotografie am Abend und bei Tag. Am Abend mag es noch gelingen, auf 5-20 Sekunden Belichtung bei mittlerer Blende zu kommen, bei Tag bleibt einem aber nichts anderes übrig als auf Reaktion zu fotografieren. Man beschaue natürlich das Gewitter und dann kann man oft entscheiden, in welche Richtung es am wahrscheinlichsten wird, dass ein Blitz auftaucht. Tagblitze aufnehmen bedeutet allerdings noch mehr Lotterie, es hat im wesentlichen nur dann Sinn, wenn auch pulsierende Blitze oder Blitzstaffetten bzw. Crawlerlightnings auftauchen. Bei den ersten beiden Fällen signalisiert die erste Ladung die Reaktion, die weiteren Entladungen landen mit Glück bei normaler Belichtung auf der Kamera. Bei Crawler sind die Entladungszeiten dagegen sogar mehrere Sekunden lang in Extremfällen, sodass es möglich wird, bei Beginn den Crawler zu fotografieren.
Das wichtigste: Gelassenheit und Ruhe bei jeder Gewittersituation. Als aller erstes sollte man seine Umgebung abchecken, Blitze aufnehmen kann man gerade nachts "nebenbei" ausüben.
Auch bei Tagblitze empfiehlt es sich nicht, hektisch auf jeden Blitz drauf zu fotografieren, die Ergebnisse werden meist nichts. Ruhe bewahren und dann versuchen, wenn besagter Fall möglich wird, also z.B. ein Blitz wiederholt binnen weniger Sekunden an einem Fleck aufflackert. Wenn man ruhig abdrückt, sofern man die erste Ladung sieht, reicht das hin. Gerade bei Crawler kann die Reaktion gemütlich erfolgen, habe "Krallenblitze" mit bis zu 5 Sekunden Entladungsdauer beobachten dürfen und das ist sehr lang!
@ Kirsten: Danke Dir!
@ Christian: Danke für Deine Ausführungen! Bei mir ist es ein topografisches Problem. Bei Entfernungen von 30 km ist es bei mir so, dass die Blitze vielfach hinter Hügeln und Bergen verschwinden. Zudem finde ich Blitze auf eine solche Distanz auch nicht wirklich fotogen, weil sie für meinen Geschmack zu klein ausfallen – so gesehen ist es mir aber klar wegen der Blendenwahl. Mir gefallen Blitze am besten, die sich in einer Distanz von 5 bis 10 km bewegen, da kommt auch die Landschaft zum Zuge – ich kann mir aber gut vorstellen, das weiter entfernte Blitze sich gut in ein Bild einfügen können, ohne die Hauptrolle darin zu übernehmen.
Natürlich haben Blitze tagsüber auch ihre Schönheiten, nachdem ich aber dutzendweise Filme ohne Erfolg belichtet habe, musste ich mir eingestehen, dass es sich für mich nicht wirklich lohnt – auch sind die Kontraste dann manchmal so gering, dass das Bild in meinen Augen einfach nicht gut ist.
Zu den Crawlern: Ich warte sehnlichst darauf ;-)
Gruss Carlo
Torsten Kämpf, 2.08.2003 um 16:26 Uhr
Danke für deine Ausführungen, Carlo!
Ich werds demnächst wohl auch mal versuchen.
@Carlo: Ich werde in meiner Zeit hier bestimmt mal 2 Bilder reinstellen, bei dem auch weit entfernte Blitze in meinen Augen schön sind :-) Natürlich weitab von Perfektionismus, aber ehe ich gar nichts kriege, nehme ich Wetterleuchten wohl gerne wahr!
Edit -->
Hier gibs was zum Wetterleuchten/Ferngewitter:
Am schönsten kommen freistehende, wetterleuchtende Cumulonimbus-Wolken. Das sieht nahezu überirdisch aus! Aber auch schön, wenn Wolken nachts durch Blitze sichtbar werden, als wenn Blitze aus dem Einheitsgrau der Wolkenunterseite herausleuchten!
vielen Dank für die ausführliche Information zum Thema Blitzfotografie. Ich denke, dass du vielen motivierten "Blitzern" mit deiner Hilfestellung geholfen hast. Hoffen wir also auf viele neue "Blitze".
Es blitzt und blitzt und blitzt ... Herrlich, wie es Dich gepackt hat, hier hartnäckig an einem Thema zu arbeiten, das beeindruckende Resultate ergibt. Solche Ausdauer bringt Erfahrung. Davon nasche ich gerne etwas.
Klasse Anleitung!
Ich werde mich mal an deine Tipps halten und gucken, was ich so auf die Reihe krieg.
User wie du sind Gold für die FC, das ist es was diese Community für mich interessant macht. Andere, die mehr können als ich und die mit ihrem Wissen nicht geizen.
Weiter so
Mike
Mit der Rotfärbung der Blitze ist es vermutlich genauso wie bei Sonne und Mond: Die Atmosphäre ist ein riesiges Filter. Sie filtert den roten Lichtanteil am stärksten heraus und streut ihn in alle Richtungen. Deshalb sind Sonne und Mond nahe am Horizont rot (weil der Lichtweg durch die Atmosphäre dann sehr lang ist), deshalb ist der Himmel blau (es ist das gestreute blaue Licht, das ohne Atmosphäre weit oben an uns vorbei „geflogen“ wäre), deshalb gibt es das Alpenglühen (Rot kommt besser durch die Atmosphäre bis zum Berg) und deshalb sind Schatten blau (dorthin gelangt nur der gestreute Blauanteil). So wird es auch mit den Blitzen sein. Die Luft filtert den Blauanteil heraus (und macht damit vermutlich (?) die Wolken auf Fotos auch mitten in der Nacht bläulich – auch lange nach der „Blauen Stunde“). Je weiter weg, desto stärker ist der Effekt und auch je dreckiger die Luft ist, desto stärker der Effekt ... funktioniert extrem gut bei Rauch (Rote Sonne hinter Schornsteinrauch), aber nicht bei Wasserdampf (Wolken).
Aber warum magst du eigentlich keine rötlichen Blitze?
Danke, Stefan, für Deine Erklärungen! Ich wusste, der Physiker in Dir wird mir das schon erklären können!
Wieso ich keine roten Blitze mag: Weil die halt immer so weit weg und deshalb unglaublich klein erscheinen. Je näher, desto grösser, das ist mir lieber, aber dann sind sie halt nicht mehr rot ;-) Zudem gehen durch die Distanz auch die Feinheiten der Blitze verloren, die «Federn» eben, wie Du das mal genannt hast.
Gruss Carlo
.. mit genuss schaue ich deine blitzfotos und mit staunendem auge, tut mir leid, das ich dazu noch nie angemerkt habe, aber man (ich ) schafft halt nicht alle fotos, aber diese mühe du dir hier gemacht hast ist sehr lobenswert und alle können davon profitieren.. in diesem sinne meinen dank, vieleicht auch stellvertrettend für alle nichtanmerker.
gruss roland
@Carlo: tolle Seite, hast dir riesig Mühe gegeben, jetzt stinkts mir erst so richtig, dass meine Kamera nicht langzeitbelichten kann.
@Stefan: gut erklärt, nur am Anfang hat sich ein Fehler eingeschlichen, die Atmosphäre filtert nicht den roten Lichtanteil am stärksten heraus und streut ihn in alle Richtungen, sondern den blauen. Das führt dann konsequent zu deinen restlichen Ausführungen.
danke für die tollen tipps und die mühe die du dir dafür gemacht hast.
liebe grüße
claudia
Franz Haberstock, 19.04.2004 um 21:09 Uhr
Hallo Carlo,
vielen Dank für Deine Anmerkung zu meinem "Riesen-Blitz". Durch Dein Blitz-Brevier bin ich nun ein kleines Stück gescheiter geworden; und vielleicht werde ich dadurch doch bald wieder mal einen Blitz einfangen...
Ein großes Lob Dir für Deine prima Ausführungen zum Thema und die ansprechenden Fotos!
Eigentlich komme ich auch aus dem Bereich der Meteorologie, aber schon seit Jahren beschäftige ich mich ebenso intensiv mit Fotografie. Also möchte ich euch noch ein paar zusätzliche Tipps zur Gewitterfotografie mitgeben:
1. Blitze am Tag
Ohne Hilfmittel ein fast sinnloses unterfangen. Ich persönlich verwende einen starken Graufilter, welcher eine 1000-fach längere Belichtung zulässt. So ist selbst ab Tag kein Gewitter ein Problem. Müsste man ohne Filter bespielsweise mit 1/80 Sekunden belichten, so kann man mit diesem B+W Filter 12,5s belichten. Schließt man die Blende erhöht sich dieser Wert natürlich noch deutlich.
2. Aus welcher Richtung ein Gewitter fotografieren?
Das kennen wir doch alle: Ein nettes Gewitter zieht auf, doch bevor man das erste schöne Bild schießen kann, beginnt es zu regenen und man kann einpacken. Hierzu ein Tipp aus meiner meteorologischen Erfahrung. Wie schon geschrieben sollte man unbedingt die Radarbilder im Auge haben und sich möglichst an der Südwest-Südost-Flanke des Gewitters plazieren. Hier befintet man sich oft unter der Regenfreien Basis und kann lange knippsen ohne nass zu werden. Richtung Norden und Nordosten beginnt es hingegen schnell zu regnen und das meist bevor man etwas auf's Bild bannen konnte.
@ Björn:
Vielen Dank für Deinen Beitrag und die hilfreichen Ausführungen!
Hast Du schon mit dem 1000-fach-Graufilter gearbeitet? Das Resultat würde mich sehr interessieren! Aber: Würde der Graufilter nicht auch die Intensität des Blitzes auf dem Foto verringern? Hmmm... oder über Gebühr mach ich da einfach einen Denkfehler?
Gruss Carlo
@ Carlo: Schon, aber nur minimal. Vom Prinzip ist es nichts anderes als eine 2Min Belichtung bei Nacht. Der Blitz ist da auch nur 1xtel Sekunde da. Tagsüber sind die Blitze naürlich bei weitem nicht so eindrucksvoll wie Nachts. Aber es ist doch wie es ist. Morgens freut man sich auf ein nette Nachtgewitter und wann kommt es!?!? Kurz bevor es dunkel wird. Aus diesem Grund hab ich das mit dem Filter mal probiert und bin ganz zufrieden :-)
@ Björn:
Da geh ich doch gleich mal einen bestellen :-)
Wünsche Dir noch ein paar Gewitter bis Saisonende (es naht mit riesigen Schritten!)
Gruss Carlo
Muss mich hier als Newcomer unbedingt auch noch anreihen. Dein Beschrieb ist echt super! Habe mich schon paarmal bei solchen Blitzfotografien gefragt wie das "geknipst" wird. Scheint, das ich beim ersten Tag in der FC dem schon ein Stücken näher bin. Hätte gerne Deine Vernissage am Freitag gesehen. Leider schon verbucht, da ich es heute erst in dem "Käseblättli" gelesen habe. ;-)
Werde mal sehen zu welchen Standorten ich hier in der March komme. Ich liebe eben auch die Landschafts Photographie und besonders im Zusammenhang mit den Wetterspielen.
Schönen Gruss und alles Gute für den Freitag!
Roger
Ähem .... auch auf die Gefahr hin, dass ich völlig daneben liegen .... ist mal jemandem aufgefallen, das Carlo hier 'nen unglaublichen Glückstreffer gelandet hat? Oben links im Bild .... da hat er einen Kugelblitz aufs digitale Zelluloid gebannt. Eine Refklektion kannst doch nicht sein, da er a) immer im Freien Blitze fotografiert und b) dort oben kaum jemand mit ner Taschenlampe rumwinken kann. Wenn das wirklich ein Kugelblitz ist, dann schätze ich mal, das dieses Bild vom Seltenheitsgrad etwa die Wahrscheinlichkeit eines Loto-Jackpots hat.
Carlo: oder hast du eine Idee was das da oben links sein könnte?
@ Frank: Wenns ein Kugelblitz wäre, würde ich mir selber auf die Schulter klopfen... ;-) ist aber «nur» ein kleiner verspielter Blitz, der immerhin etwas von Bildgestaltung versteht.
Vielen Dank für Deine Anmerkung!
Gruss Carlo
Danke für die ausführliche Erklärung. Hier eine andere Art Gewitter. Blitze auf Nasen. Aber bitte nicht suchen. Als ich die Kamera endlich schußbereit hatte, waren die Blitze schon vorbei und es donnerte - die Lei(d)kuh kam angerast.
Danke für den Besuch auf meiner HP. Hoffentlich hast Du die echten aber leider im falschen Serienmodus aufgenommenen Blitze auch gefunden:
Die sind auf einer Seite, wo man sie nicht vermutet! Und da etwas weiter unten. Ich habe mal schnell noch einen Anker gesetzt.
[http://www.w-schlegel.de/Allerlei/body_allerlei.htm#Blitze ]
Gruß von Wolfgang und ein gesundes Neues Jahr.
Danke fuer diese *genialen* Tipps !!!!!!
Sollten sich dennoch all diejenigen angesprochen fuehlen, die hier wirklich gute Tipps gegeben haben, es macht Freude auf mehr .. und vorallem neue Techniken ... :-)) .. Gruß aus Berlin
Daniel
Tolle Blitz-Bilder hast Du!
Und reichlich gelobt bzw. in der Galerie geehrt wurden sie ja auch schon.
Zu Deiner Anleitung zur Gewitterfotografie:
Ich stimme Dir in ziemlich allen Punkten zu. Meine (noch geringe) Erfahrung stimmt mit Deiner überein.
Vielleicht noch ein paar Worte zur Blende und zum Wetter:
Wetter: Wenn es regnet, ist es eigentlich schon zu spät zum fotografieren. Man sollte versuchen, die herannahende Gewitterfront mit ihren Blitzen dann einzufangen, BEVOR Regen und Hagel die Sache ungemütlich machen und bevor der Sturm Bäume etc. hin und her bläst und in der Langzeitbelichtung unscharf erscheinen lässt.
Zur Blende:
Meine Erfahrung: Je kleiner der Blendenwert, desto heller die Blitze auf den Fotos. ABER: Ab einer gewissen Blendenöffnung wirken Blitze auch schnell überstrahlt. Klar, so sehen sie gewaltiger aus, aber wer keine Überstrahlungen will, der sollte sein Verschluss etwas dichter machen! Ich habe mit sehr großen Blendenwerten begonnen (bei F18 verschwinden die Blitze beinahe!) und habe mich runtergearbeitet bis F8.
Zusatz: Meine Cam verfügt nicht über ISO-100, sondern minimal ISO-200.
So gesehen stimmen unsere Erfahrungen wieder fast überein, wenn man den ISO-Wert mit den Blenden verrechnet.
Zum Thema Rauschen: (hast Du dazu etwas geschrieben...?)
Ich empfehle dringend, die Rauschunterdrückung zu aktivieren! Und wer über RAW-Format verfügt und dieses bearbeiten kann, der sollte es unbedingt nutzen!
Genug gefaslet..., hier noch ein Bild von mir:
Noch was zu meinem Standort:
Ich habe meine Blitze bisher gemütlich von daheim aus eingefangen. Offenes Fenster und ein vorgelagerter, überdachter Balkon machen es möglich.
Wenn Regen und Hagel (ich wohne über 800m hoch) einsetzen, Fenster zu, Kamera aus! :o)
auf die Gefahr hin, dass es schon jemand anders geschrieben hat: statt Drahtauslöser funktioniert auch der interne Kamera-Timer / Selbstauslöser sehr gut und Dachfenster sind deutlich praktischer als ein Regenschutz ; )
Super Tutorial!
Bin gerade per Zufall drüber gestolpert.
Allein für die Ausführlichkeit gebührt dir eigentlich ein Fleißigkeits-Sternchen :-)
Und es beschreibt so zu 90% meine Vorgehensweise.
Wobei ich je nach Entfernung der Zelle auch gerne mal mit Blende/Zeit/ISO spiele.
Ich bevorzuge dabei auch das RAW Format da lässt sich öfters mal noch was retten wenn man daneben gelegen hat.
Interessante Anleitung!
Ich habe gerade -eigentlich für Aufnahmen von Wasser- einen ND-Filter gekauft (1000fache Verlängerung). Hat jemand Beispielbilder von Blitzen am Tag, die mit so einem Filter entstanden sind? Angeblich soll das ja funktionieren, aber nach den Ausführungen hier konnte ich noch keine Beispiele finden...
lg Sabrina
Sehr hilfreiches ABC! Beim nächsten Gewitter versuche ich es auf jeden Fall! Mir ist allerdings etwas aufgefallen, was ich nicht ganz verstehe. Du schreibst am Ende deines ABS`s "Ich fotografiere Blitze am Abend und in der Nacht mit Blenden zwischen 5.6 und 8, tagsüber auch bis Blende 16, um die Belichtungszeit zu verkürzen."
Müsste es nicht heißen "...um die Belichtungszeit zu verlängern."?
Viele Grüße
Konrad
hi carlo,
dann habe ich das ja fast "instinktiv richtig gemacht", da ich nachts draussen oft, ja schon bald aus gewohnheit bei langzeit shots auf 5.6 und bulb schalte. je nachdem auch unter 30 sekunden.
anbei ein müsterchen von der vorletzen grossen gewitterfront unserer region
lg und gut flash
pedro
Hey!
Ich glaub das hätt ich müssen früher lesen *GG*
bei mir is gerade der Weltuntergang vorbeigezogen und ich hatte keine Standorte und keine ahnung wie ich das machen sollte... bin mitn auto umher gefahren, nur war alles fürn Arsch!
werd mir deine Tipps zu Herzen nehmen und auf das nächste Gewitter warten ;-)
tja, da brauchts aber enorm viel Geduld - eine schöne präsentative Fläche - und Berechnungen und Vorarbeit um wirklich geniale Bilder zu schiessen.
Ich bleibe lieber unter der Wolldecke und verstecke mich...
den Thread lege ich mal unter die öffentlichen favoriten -
ist ja ein spannendes Thema - Danke für die Ausführung -
das macht auch nicht jeder ...