Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Favoriten speichern?Mehr Freunde speichern?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Die verbleibenden Hochöfen 7 & 8 der Südwesthütte in Duisburg aus dem Hubschrauber CB1 von Südost. Sie werden im August gesprengt; die vom Erdboden erreichbaren Teile sind bereits weitgehend weggeknabbert, z.B. die unteren Teile der Gichtrohre und Staubsäcke, die Stützen der Kranbahnen hinter den Öfen. Durch die Nähe des Vorbeiflugs war etwas Aufwand erforderlich: 4 Aufnahmen mit 15er Fisheye auf Fuji S2, entzerrt, gedreht, zusammengeschraubt mit einer einschlägigen Software und etwas USM. Paar unscharfe Übergänge, aber in wenigen Wochen müssen wir das Foto in den Channel Historisches verschieben:-(( Vielen Dank an Corneel Voigt und die reichlichen und süßen Brombeeren... Auch ist der Waserbehälter zwischen den beiden Öfen einmalig.
Super Bild! Wo sind die Sponsoren für Hubschrauberflüge?
Gruß Horst
Thilo Krumme, 27.07.2003 um 19:44 Uhr
muss mich immer wieder wundern, dass du nach dem 11.september immer noch deine privaten überflug-genehmigungen bekommst. da helfen doch sicher nur beziehungen zu höchsten stellen. aber die ergebnisse sind, wie so oft,diesen logistischen aufwand wert!
g.t.
Dan Hinze, 27.07.2003 um 19:54 Uhr
Der CB1 wurde nach den unfassbaren Taten des 11. Septembers modifiziert. Das Fluggerät ist jetzt auf militärischen wie zivilen Radarsystemen nicht mehr sichtbar. War ein hartes Stück Arbeit, aber es hat sich gelohnt.
Ein Klasse Bild mit einmaliger Perspektive
Warum in den Chanel Historisches Verschieben
das gehört in die Gallerie hab leider mein Vorschlagslimit erreicht
Ich finde das Bild SUPERGUT....aber nun kommt DIE Frage....??Warum müssen denn so schöne Objekte durch Sprengung für immer Zerstört werden????......Find ich einfach nur schade,oder???
Mensch, links ist ja noch das linke Triebwerk zu sehen! Dann betank schon mal den Hubi, bis zum August ist es ja nicht mehr weit. Und die Organisation der Luftbetankung nicht vergessen, wer weiß wann zur Tat geschritten wird. Schließlich wollen wir Bilder von der Sprengung aus der selben Perspektive sehen
Gruß Jörg
@Rainer: darüber haben wir in Fachkreisen unendlich diskutiert. Unabhängig vom Standpunkt in der Debatte: Wir Schrottrobber haben keine Chance. Was bleibt ist festhalten, solange die Sachen noch stehen
@Alle: nach der Sprengung gibt es dann den Realnamen der Hochöfen...
"Stahlwelt" weil dies eine gewaltige LAndschaft praktisch ausschließlcih aus Stahl ist (vielleicht bisschen Kupfer in den Elektroleitungen) und teils nichts anderes als dieses Material zu sehen ist. Und Welt, weil dies tatasächöich eine eigene Art der arbeitswelt war. Selbst moderne Hochofen-und Stahlwerke sind unvergleichbar...
@Frank pp: man muss nur an leidlich schönen Wochenenden an der Unfallklinik Buchholz warten udn sich einschleichen zum nächsten Organspender-Einsatz, vulgo Motorrad-Unfall:-(((
Ein tolles Bild! Ich bin neugierig auf ein Bild vom Hubschrauber ;-)
Die Hochofen von Duisburg hab ich mal gesehen beim fernsehnserien Tatort(mit Schimanski..) und die sehen so aus wie bei uns hier im Westen von die Niederlande.
Grüß Rein
Interessanter Panorma-Effekt. Die Hochöfen scheinen in einem Winkel von 60° und mehr zu stehen. Tatsächlich sind sie parallel ausgerichtet. Aber egal. mussten beide passen;-)
@Christian: Das ist aber gut zu verstehen, da der Bildstandpunkt nicht 100% zentral ist ... so ist alles, was nach links geht, stärker gedreht, was einem noch einen zusätzlichen Einblick in die Gichtgasleitungen gibt ...
vlg, Connie
Das ganze Bild ist der Hammer. Und ich baue nur ModellSCHIFFE - falsches Fachgebiet, wie sich nun zeigt. Es sei denn, es gibt mal ein Objekt, das nur von der Wasserseite zu Knipsen ist ;-)))
Es war wettermäßig übrigens die Rückseite einer Kaltfront, die am frühen Morgen durchgezogen war. Daher super klare Sicht, etwas windig und eine interssante Wolkenmischung aus sanften Cumuli unten und etwas Cirrostatus oben - schöne Lichtflecken am Boden inclusive!
@ CB : Ja, Zollverein. Das H0-Modell für´s Wohnzimmer. Ist wahnsinnig geil, der Bausatz. Besonders wenn man 2 davon kauft und es dann so umbaut, wie es im Original gehört. TRIX hat da etwas "Geschummelt".
Hier der aktuelle Sachstand der *ganz nah* gelegenen Hochöfen:
Ruhrorter Hochöfen werden gesprengt
Die Tage der letzten beiden Ruhrorter Hochöfen sind gezählt. An ihnen nagt der Zahn der Zeit, sie werden gesprengt.
1990 und 1992 sind die stählernen Ungetüme in den Ruhestand geschickt worden - die letzten von ehemals acht Ruhrorter Hochöfen. Seit den 60er Jahren hatten sie täglich je 2500 bis 2800 Tonnen Roheisen geliefert. Durch den Beschluss, die Roheisenherstellung von Thyssen-Stahl räumlich zu konzentrieren, waren die damals noch vier Hochöfen überflüssig geworden.
Ein Ofen wurde kurze Zeit später abgerissen, ein weiterer Mitte der 90er Jahre demontiert und nach Indien verschifft. Abnehmer war ein Bruder des Ispat-Besitzers Lakshmi N. Mittal, der ebenfalls in der Stahlbranche tätig ist.
Ispat Ruhrort geht davon aus, den Abbruch der beiden Hochöfen kostenneutral bewältigen zu können. Immerhin stecken in den rostigen Kolossen zusammen rund 10 000 Tonnen Stahl, der im werkseigenen Konverter statt zugekauften Schrottes verwendet werden kann.
Zunächst soll der Hochofen 7 verschwinden. Vor dem Sprengstoff kommt der Schneidbrenner: Anlagenteile wie etwa die Schrägaufzüge werden entfernt, dann der fünf Zentimeter dicke Hochofenpanzer durch Einschnitte "geschwächt".
Nach der laut Ispat-Werkszeitung noch für diesen Sommer geplanten Sprengung wird der so spektakulär gefällte Riese in konverter-taugliche Stücke zerlegt, damit aus Stahl wieder Stahl werden kann.