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Stahlwelt von Christian Brünig

Stahlwelt


Von 

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27.07.2003 um 18:43 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Die verbleibenden Hochöfen 7 & 8 der Südwesthütte in Duisburg aus dem Hubschrauber CB1 von Südost. Sie werden im August gesprengt; die vom Erdboden erreichbaren Teile sind bereits weitgehend weggeknabbert, z.B. die unteren Teile der Gichtrohre und Staubsäcke, die Stützen der Kranbahnen hinter den Öfen. Durch die Nähe des Vorbeiflugs war etwas Aufwand erforderlich: 4 Aufnahmen mit 15er Fisheye auf Fuji S2, entzerrt, gedreht, zusammengeschraubt mit einer einschlägigen Software und etwas USM. Paar unscharfe Übergänge, aber in wenigen Wochen müssen wir das Foto in den Channel Historisches verschieben:-(( Vielen Dank an Corneel Voigt und die reichlichen und süßen Brombeeren... Auch ist der Waserbehälter zwischen den beiden Öfen einmalig.

Anmerkungen:

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Dan Hinze, 27.07.2003 um 18:44 Uhr

Was für eine Perspektive!


Robert Krettek, 27.07.2003 um 18:45 Uhr


Faszinierend was Dich fasziniert.

R.K.



Marion Leisten, 27.07.2003 um 18:48 Uhr

Na wenn mir das mal nicht bekannt vorkommt ;)
Tolle perspektive. Gefällt mir

LG Marion



Christian Brünig, 27.07.2003 um 18:52 Uhr

Vgl. u.a.
ISPAT-Hochofen von Connie Engel
ISPAT-Hochofen
Von
22.7.03, 23:10
18 Anmerkungen
Sicherheitshinweise von Christian Brünig
Sicherheitshinweise
Von
24.7.03, 21:47
11 Anmerkungen
@Marion: auch schon mal dran vorbei geflogen?;-)



Detlef Nerstheimer, 27.07.2003 um 18:53 Uhr

Klasse, und wenn man dann noch von deinem Aufwand erfährt, fasziniert es total.
Gruss, Detlef



Marion Leisten, 27.07.2003 um 19:02 Uhr

Nö nur schon so ca. 1000 x dagewesen ;) Ich glaub ich kenn mich da besser aus, als bei mir zu Hause :))


Kees Koomans, 27.07.2003 um 19:09 Uhr

Schöne aufnahme, gefällt mir sehr gut.

Gruss. Kees.



Horst Bauer, 27.07.2003 um 19:17 Uhr

Super Bild! Wo sind die Sponsoren für Hubschrauberflüge?
Gruß Horst



Thilo Krumme, 27.07.2003 um 19:44 Uhr

muss mich immer wieder wundern, dass du nach dem 11.september immer noch deine privaten überflug-genehmigungen bekommst. da helfen doch sicher nur beziehungen zu höchsten stellen. aber die ergebnisse sind, wie so oft,diesen logistischen aufwand wert!
g.t.



Dan Hinze, 27.07.2003 um 19:54 Uhr

Der CB1 wurde nach den unfassbaren Taten des 11. Septembers modifiziert. Das Fluggerät ist jetzt auf militärischen wie zivilen Radarsystemen nicht mehr sichtbar. War ein hartes Stück Arbeit, aber es hat sich gelohnt.


Christian Brünig, 27.07.2003 um 20:26 Uhr

CB1 ist doch Modellhubschrauber!!


Hans-Henning Pietsch, 27.07.2003 um 20:51 Uhr

ist ja eine irre Perspektive. Und wieder einmal kreisen die Sprengmeister über unserer Industriekultur. :-((((
mfG, Henning



Uwe Schürfeld, 27.07.2003 um 20:54 Uhr

Ein Novum in dieser Art und Weise!




Achim Blum, 27.07.2003 um 21:17 Uhr

Ein Klasse Bild mit einmaliger Perspektive
Warum in den Chanel Historisches Verschieben
das gehört in die Gallerie hab leider mein Vorschlagslimit erreicht



Christian Brünig, 27.07.2003 um 21:18 Uhr

@Achim: siehe oben; die Hochöfen werden voraussichtlich im August 2003 gesprengt


Rainer Werle, 27.07.2003 um 21:24 Uhr

Hallo Christian.

Ich finde das Bild SUPERGUT....aber nun kommt DIE Frage....??Warum müssen denn so schöne Objekte durch Sprengung für immer Zerstört werden????......Find ich einfach nur schade,oder???

Gruss aus Duisburg
Rainer



Jörg R, 27.07.2003 um 21:33 Uhr

Mensch, links ist ja noch das linke Triebwerk zu sehen! Dann betank schon mal den Hubi, bis zum August ist es ja nicht mehr weit. Und die Organisation der Luftbetankung nicht vergessen, wer weiß wann zur Tat geschritten wird. Schließlich wollen wir Bilder von der Sprengung aus der selben Perspektive sehen
Gruß Jörg



Christian Brünig, 27.07.2003 um 21:33 Uhr

@Rainer: darüber haben wir in Fachkreisen unendlich diskutiert. Unabhängig vom Standpunkt in der Debatte: Wir Schrottrobber haben keine Chance. Was bleibt ist festhalten, solange die Sachen noch stehen
@Alle: nach der Sprengung gibt es dann den Realnamen der Hochöfen...
"Stahlwelt" weil dies eine gewaltige LAndschaft praktisch ausschließlcih aus Stahl ist (vielleicht bisschen Kupfer in den Elektroleitungen) und teils nichts anderes als dieses Material zu sehen ist. Und Welt, weil dies tatasächöich eine eigene Art der arbeitswelt war. Selbst moderne Hochofen-und Stahlwerke sind unvergleichbar...



Christian Brünig, 27.07.2003 um 21:52 Uhr

@Frank pp: man muss nur an leidlich schönen Wochenenden an der Unfallklinik Buchholz warten udn sich einschleichen zum nächsten Organspender-Einsatz, vulgo Motorrad-Unfall:-(((


Rein van Kroonenburg, 27.07.2003 um 22:37 Uhr

Ein tolles Bild! Ich bin neugierig auf ein Bild vom Hubschrauber ;-)

Die Hochofen von Duisburg hab ich mal gesehen beim fernsehnserien Tatort(mit Schimanski..) und die sehen so aus wie bei uns hier im Westen von die Niederlande.
Grüß Rein



Connie Engel, 27.07.2003 um 22:45 Uhr

Bezeichnend auch der schwarze Rahmen um Dein überaus gelungenes Gesamtbild: Trauer :o( !!!
vlg, Connie



Christian Brünig, 27.07.2003 um 23:08 Uhr

Interessanter Panorma-Effekt. Die Hochöfen scheinen in einem Winkel von 60° und mehr zu stehen. Tatsächlich sind sie parallel ausgerichtet. Aber egal. mussten beide passen;-)


Connie Engel, 27.07.2003 um 23:16 Uhr

@Christian: Das ist aber gut zu verstehen, da der Bildstandpunkt nicht 100% zentral ist ... so ist alles, was nach links geht, stärker gedreht, was einem noch einen zusätzlichen Einblick in die Gichtgasleitungen gibt ...
vlg, Connie



Sascha Braun, 27.07.2003 um 23:17 Uhr

Ach das meinste :-)

Sieht gut aus ! Leider sind die geraden Kanten gebogen :-( Kann man nix machen :-(

Die Wendeltreppe am Wasserturm, die ist ja echt der Hammer !

Gruß Sascha



Andreas Grav, 27.07.2003 um 23:37 Uhr

Das ganze Bild ist der Hammer. Und ich baue nur ModellSCHIFFE - falsches Fachgebiet, wie sich nun zeigt. Es sei denn, es gibt mal ein Objekt, das nur von der Wasserseite zu Knipsen ist ;-)))

Andreas.



Christian Brünig, 27.07.2003 um 23:40 Uhr

Es war wettermäßig übrigens die Rückseite einer Kaltfront, die am frühen Morgen durchgezogen war. Daher super klare Sicht, etwas windig und eine interssante Wolkenmischung aus sanften Cumuli unten und etwas Cirrostatus oben - schöne Lichtflecken am Boden inclusive!


Connie Engel, 27.07.2003 um 23:46 Uhr

@Andreas: Wenn alle Stricke reißen hilft nur noch sowas:



Christian Brünig, 27.07.2003 um 23:48 Uhr

@Connie, Andreas::-))


Andreas Grav, 28.07.2003 um 0:20 Uhr

@ Connie : Wie jetzt... noch in der Schachtel ? Mein Zollverein ist schon fast fertig.

Andreas.



Torsten Anneessen, 28.07.2003 um 2:05 Uhr

Hätte nicht gedacht, dass man Fisheye-Aufnahmen zu solch einem Pano zusammenschrauben kann. Sieht cool aus.
VG Torsten



Christian Brünig, 28.07.2003 um 6:14 Uhr

@Andreas: Zollverein? Hochofen?


Andreas Grav, 28.07.2003 um 9:44 Uhr

@ CB : Ja, Zollverein. Das H0-Modell für´s Wohnzimmer. Ist wahnsinnig geil, der Bausatz. Besonders wenn man 2 davon kauft und es dann so umbaut, wie es im Original gehört. TRIX hat da etwas "Geschummelt".

Andreas.



Zelluloidfreak, 28.07.2003 um 13:04 Uhr

Supergenial! Mehr kann ich dazu nicht sagen :))

Ciao, Kai



Harald Meyer, 28.07.2003 um 21:44 Uhr

Favorit !!!


Christian Brünig, 29.07.2003 um 0:11 Uhr

Weitere Fotos vom Objekt:
Wendeltreppe von Christian Brünig
Wendeltreppe
Von
29.7.03, 0:07
23 Anmerkungen



Christian Brünig, 29.07.2003 um 2:07 Uhr

Hier der aktuelle Sachstand der *ganz nah* gelegenen Hochöfen:
Ruhrorter Hochöfen werden gesprengt

Die Tage der letzten beiden Ruhrorter Hochöfen sind gezählt. An ihnen nagt der Zahn der Zeit, sie werden gesprengt.

1990 und 1992 sind die stählernen Ungetüme in den Ruhestand geschickt worden - die letzten von ehemals acht Ruhrorter Hochöfen. Seit den 60er Jahren hatten sie täglich je 2500 bis 2800 Tonnen Roheisen geliefert. Durch den Beschluss, die Roheisenherstellung von Thyssen-Stahl räumlich zu konzentrieren, waren die damals noch vier Hochöfen überflüssig geworden.

Ein Ofen wurde kurze Zeit später abgerissen, ein weiterer Mitte der 90er Jahre demontiert und nach Indien verschifft. Abnehmer war ein Bruder des Ispat-Besitzers Lakshmi N. Mittal, der ebenfalls in der Stahlbranche tätig ist.

Ispat Ruhrort geht davon aus, den Abbruch der beiden Hochöfen kostenneutral bewältigen zu können. Immerhin stecken in den rostigen Kolossen zusammen rund 10 000 Tonnen Stahl, der im werkseigenen Konverter statt zugekauften Schrottes verwendet werden kann.

Zunächst soll der Hochofen 7 verschwinden. Vor dem Sprengstoff kommt der Schneidbrenner: Anlagenteile wie etwa die Schrägaufzüge werden entfernt, dann der fünf Zentimeter dicke Hochofenpanzer durch Einschnitte "geschwächt".

Nach der laut Ispat-Werkszeitung noch für diesen Sommer geplanten Sprengung wird der so spektakulär gefällte Riese in konverter-taugliche Stücke zerlegt, damit aus Stahl wieder Stahl werden kann.

Willi Mohrs

WAZ vom 06.07.2003



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