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.....erschossen am 26.06.2006 lange vor dem Erreichen der Geschlechtsreife.....warum?
Wer Lust hat, kann hier seine Gedanken zu Beppo oder Bruno, wie immer man ihn nennen mag, loswerden.
Ausschnitt aus der Allgäuer Zeitung.
Überaus traurig, daß man diesem herrlichen Tier
keine Chance gegeben hat sein Leben zu
genießen. Jedes Lebewesen hat schließlich
nur eines und das ist kostbar.
Hierzu fällt mir die Bezeichnung: "Bestie Mensch"
ein.
LG Renate
diese Scheiß meschen meinen gott spielen zu dürfen.Jaja,ein Bär darf umgebracht werden,wenn er Schafe tötet,aber wenn Menschen sinnlos Tiere abknallen ist das ja nur ganz natürlich...*augenverdreh
Ich hatte sogar meinen kleinen Glücksbären zuhause auf dem Nachttisch "Bruno" getauft... :-(((( *traurigbin*
Ganz ehrlich, seit gestern habe ich so einen Hals. Dass Bären Raubtiere sind, die auch dem Menschen gefährlich werden können, und keine Kuschelteddys aus dem Steiff-Sortiment, weiß man nicht erst seit gestern. Wenn man sich also entscheidet, Auswilderungsprogramme durchzuführen, muss man dieses Risiko mit einkalkulieren und letztlich auch dahinter stehen. Ansonsten sollte man Bäre dort lassen, wo sie die letzten 175 Jahre waren: In Zoos und Gehegen.
Nach dem Fall "Bruno" drängt sich mir schon fast der Verdacht auf, die Auswilderungsprogramme dienen nicht dazu, das Großwild Bär wieder in unseren Bergen und Wäldern heimisch werden zu lassen, sondern vielmehr dazu, einigen Vertretern der grünen Zunft auch mal die Jagd auf etwas anderes, "exotischeres", als Feldhase, Wildsau und Rotwild zu ermöglichen. Kann es Zufall sein, dass eine ganze Armada vermeintlicher finnischer Bärenspezialisten mit speziell ausgebildeten Hunden zwei Wochen lang vergeblich versuchen, den Bären lebend zu fangen, und er just 4 Stunden nach Wiedererteilung der Abschusserlaubnis den Jägern in gerade mal 150 Metern Entfernung abschussgerecht vor die Flinten tapst? Nein, meiner Meinung nach wollte man "Bruno" gar nicht lebend, sondern von Anfang an ausgestopft im Museum. Den Herrn Umweltminister Schnappauf sollte man da gleich daneben stellen. Meine Stimme bei der nächsten Landtagswahl hat sich die CSU mit diesem finalen Todesschuss jedenfalls verspielt.
Nichts desto Trotz und bei allem vielleicht verständlichen Ärger: Jetzt Morddrohungen gegen die Jäger auszusprechen, ist absolut unterste Schublade. Man sollte sich nicht auf das gleiche Niveau herab begeben wie die Individuen in Staatskanzlei und im grünen Rock, die das Leben eines Mitgeschöpfes nicht achten und es um des reinen Tötens willen erlegen. Klar, auch Bruno hat getötet: Schafe, Hasen, Ziegen. Aber er tat es um zu leben. Mein Schnitzel heute mittag war auch mal ein Schwein...
Die Initiativen von Rechtsanwälten, die Staatsregierung wegen Verstößen gegen das Artenschutzgesetz mit Klagen zu überziehen, begrüße ich im Übrigen ausdrücklich.
LG Matthias
Warum dürfen Braunbären in anderen europäischen Ländern in freier Wildbahn leben? Warum in Bayern nicht?
Warum schafft man es mit unserer Supertechnologie nicht, ihn zu fangen oder zu betäuben und ihn z.B. wieder in bärenfreundlichen Ländern auszusetzen?
Ich bin Münchner und schäme mich hier für mein Heimatland Bayern sehr.
Gruß, Georg
@alle: herzlichen Dank für Eure Beiträge. Erfreulicherweise ist keiner dabei, der den Abschuß befürwortet. Der Abschuß verstößt m. E. eindeutig gegen das Tierschutzgesetz und wahrscheinlich auch gegen weitere internationale Artenschutzgesetze. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel wurde in keinster Weise gewahrt.
Eigentlich hätten wir George Dabbelju um Amtshilfe ersuchen sollen. In den amerikanischen Nationalparks weiß man, wie man Bären betäubt und umsiedelt.
Vielleicht waren die finnischen Bärenjäger ja zu betrunken, um ihre Pfeile ins Ziel zu bringen. Der Suchtrupp hatte, nachdem der Bär in der Klamm gesichtet war, die Suche abgebrochen. Warum eigentlich? Nur einer der Bärenhunde mit Namen Jeppe hat die ganze Nacht lang alleine den Bären verfolgt und sich dabei total verlaufen. Sein GPS-Sender war ausgefallen und er suchte morgens bei Forstarbeitern Hilfe, die ihn zum finnischen Suchtrupp zurückbrachten.
Das klingt fast ein bißchen unprofessionell, oder?
LG Manuela
@ Manuela: Nur nicht den Dschordsch Dabbeljuh fragen... Die Amis knallen doch erst recht auf alles, was sich bewegt. Jetzt war der Bär auch noch recht zottelig... Vielleicht hätten sie ihn gar für einen islamistischen Terroristen gehalten...
Und das mit den Finnen, das klingt wirklich total professionell. Wäre noch das höchste gewesen, wenn Bruno den verirrten Hund zu seinem Herrchen hätte zurückführen müssen.
@Georg und Matthias:
Und FORZA SPD! Die haben den Minister Schnappauf auch angezeigt.
Der Vorwurf lautet auf „Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund“.
Warum sagt eigentlich die Bundeskanzlerin nix zu Bruno? Artenschutz ist doch nicht nur Sache der Bayern.
LG Manuela
@ Manuela: Die Äindschie ist wahrscheinlich froh, wenn der Problem-Edmund sie in Frieden lässt... Da wird sie sich doch nicht wegen eines Problem-Bären wieder mit ihm anlegen... *lol*
LG Matthias