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Mein Weg durch Himmel&Hölle (1) - Wo alles begann von Georg Mahkorn

Mein Weg durch Himmel&Hölle (1) - Wo alles begann


Von 

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5.03.2006 um 0:46 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Lijiang - YUNNAN Provinz - Oktober 1991 sieben Uhr morgens - Hier beginnt meine 3 1/2 monatige Trekking Tour bis Lhasa

Alexandra David-Neel hat mich mit Ihrem Buch "Mein Weg durch Himmel und Hölle" dazu inspiriert ihren Fußstapfen zu folgen:

Auch sie startete zu etwa gleichen Jahreszeit nur 100 Jahre früher ihren mehrmonatigen Marsch zu Fuß in Begleitung eines Tibetischen Mönches durch das auch damals verbotene Gebiet nach Lhasa. Ihr Ausgangspunkt ist dieser über 5.600 Meter hohe Berg direkt bei Lijiang. - Also marschierte ich auch von hier los ... mit einem Rucksack von 40 Kilo.

Liebe Betrachter und Leser begleitet mich doch durch meine Fotoschau und meiner Geschichte von meine Himmel- und Höllenerfahrungen bis Lhasa ... weiter Bilder werden folgen

/* diese Foto ist fototechnisch nicht sondernlich gut oder interessant, bildet aber den Startpunkt meiner Geschichte und Reise*/

****************
Anmerkung:
Der Titel ist angelehnt an das (sehr empfehlenswerte) Buch von Alexandra David-Neel "Mein Weg durch Himmel und Höllen" (ISBN: 3596164583)

Klappentext:
Das Abenteuer meines Lebens - Tibet. Das »Land, wo der Schnee wohnt«.
Alexandra David Néel schildert in diesem Buch die Verwirklichung ihres Lebenstraumes, das Land zu erforschen, in das kaum ein Ausländer je seinen Fuß gesetzt hatte. Sie durchquerte kurz nach dem Ersten Weltkrieg dieses Land zu Fuß und erkundete das geheimnisvolle Lhasa, die für alle Fremden bei Todesstrafe verbotene Hauptstadt Tibets. Eine in jeder Hinsicht faszinierende Frau: von grenzenloser Energie, schier unerschöpflichem Wissensdurst - und einer außergewöhnlichen schriftstellerischen Begabung. Ein Klassiker der Reiseliteratur. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Auszug: Warum ich nach Lhasa ging

Alle meine Reisen, besonders die in unerforschte und «verbotene» Regionen, waren - beinahe zwanghaft betriebene - Traumverwirklichungen. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Schon von meinem fünften Lebensjahr an, als frühreifes kleines Ding in Paris, sehnte ich mich über die engen Grenzen, in denen ich wie alle Kinder meines Alters gehalten wurde, hinaus. Damals gingen meine Wünsche, über die Gartenpforte hinweg, auf die daran vorbeiführende Straße und hinaus in die unbekannte Ferne. Aber wunderlich genug, bestand dieses Unbekannte für mein Kindergemüt immer nur aus einem einsamen Fleck Erde, wo ich allein und ungestört hausen wollte, und da der Weg dahin mir nun einmal verschlossen war, suchte ich die Einsamkeit hinter jedem beliebigen Busch oder Sandhaufen im Garten. Später erbat ich von meinen Eltern nie andere Geschenke als Reisebeschreibungen, Landkarten und als höchstes Glück eine Ferienreise ins Ausland. Als junges Mädchen konnte ich mich stundenlang in der Nähe einer Eisenbahnlinie aufhalten, wie magisch gefesselt von den glänzenden Schienensträngen und der Vorstellung der vielen Länder, wohin sie führten. Allein, wiederum zauberte mir die Phantasie nicht Städte, Gebäude, glänzende Feste oder eine bunte Volksmenge vor; nein, ich träumte von wilden Bergen, von riesigen verlassenen Steppen und unzugänglichen Gletscherlandschaften! Später schriftstellerte ich, und wenn ich auch nie eine Stubengelehrte wurde, verschaffte mir meine Vorliebe für orientalische Philosophie und vergleichende Religionswissenschaft doch die Stellung einer Lektorin an einer belgischen Universität. --

*****************
Anmerkung: das Gebiet was ich gleich beschreiten werde ist heute (1991) immer noch verbotenes Terain. Auch lerne ich einen chinesischen Bauern(jungen) "Fan Jun Shen" kennen der mich bis Lhasa begleitet. Es wurde die Reise seines Lebens ... aber nicht nur für ihn. (Bilder+Story siehe nächste Folgen)

Anmerkungen:

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Herbert Rulf, 5.03.2006 um 18:47 Uhr

Das Jadedrachen-Schneegebirge, immer wieder ein imposanter Anblick. Du hast Glück, das Wetter ist noch recht gut. Ich war dort mal über Sylvester, da war morgens um 10.oo Uhr noch die Strasse gefroren und der Schnee reichte bis ins Tal. Damals gab es sicher auch noch keine Seilbahn wie heute.
Wie bist Du überhaupt von Peking nach Lijiang gekommen ? Per Bahn und Bus oder gab´s schon einen Flug ?
Gruß, Herbert



Hanne L., 6.03.2006 um 19:48 Uhr

Die Welt der Schnee- und Eisriesen ist ist beeindruckend und spannend! Tibet habe ich noch nicht besucht, litt am Khunjerab Pass schon an der Höhenkrankheit und habe dadurch Riesenrespekt vor den großen Höhen. Bhutan reizt mich dennoch sehr ...
Liebe Grüße, Hanne



Phatcharin Becker, 14.03.2006 um 7:39 Uhr

Ich beginne mit dir.


Silke N., 26.03.2006 um 18:09 Uhr

au mann, ey wie spannend..
ich kenne das buch und habe es vor jahren schon förmlich in mich eingesaugt...

ich finde es klasse, dass du dich auf ihre spuren begeben hast.. ich glaub ich muss da dran bleiben...

lg silke



greenchili, 2.10.2009 um 12:16 Uhr

unglaubliches Bild, Alexandra D.N. ist auch meine Lieblingsschriftstellerin in der Tibetliteratur, dagegen ist H.Harrar ein Waisenkind,
Ich finde deine Reise und Bilder sehr ungewöhnlich.
Liebe Grüssse
Dorothea



Michael Jo., 17.12.2011 um 16:47 Uhr

Waahnsinn ...; aber R E S P E K T !!
ich begrabe hiermit mein - in deinem Profil v. mir angemerktes - Vourteil (nur, weil sich da ein Mensch in Busines-Klamotten präsentiert ...; sorry !) .

Alexandra David-Neel: ihr Buch wiederholt in d. Hand
gehabt bei einem engagierten Nepal- und Tibet-Freund
(der selbst 5 Jahre in Nepal lebte - zunächst als Entwicklungshelfer; dann aber aus familiären Gründen doch wieder
zurückkehrte nach D, mit nepalesicher Frau - und sich einen Dreck scherte, über das Naserümpfen der Dörfler in seiner alten westfälischen Heimat).
Lb. Gr. Michael



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