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Beim Bild hingegen hätte ich oben noch bis kurz über die Augenbrauen geschnitten. Dadurch fällt die helle Stirn weg, die so doch von den Augen ablenkt. Un links könnte auch noch etwas weg, das macht das Bild ruhiger...
Ein ganz hervorragendes und auch außergewöhnliches Portrait....ich muß allerdings auch zugeben, das ich von dem Model sehr angetan bin. Sehr gerne weitere Aufnahmen dieser Art!!
Gruß, Uli
Hallo Martin :-)
durch deine Anmerkung zu meinem Foto "Gläser" - vielen Dank dafür - bin ich zu deinen Fotos gestoßen und an diesem hier hängengeblieben.
Es ist ein ein schönes und außergewöhnliches Porträt einer sehr attraktiven Frau, deren Blick man sich kaum entziehen kann. Ich würde auch nichts verändern, denn es stimmt für mich einfach alles.
Kompliment! :-)
Liebe Grüße vom Rhein,
Greta
Ein wirklich aussergewöhnliches Portrait, von der perfekten Aufnahmetechnik bis hin zum Modell - leicht exotisch und dieses Schmunzeln :) einfach herrlich. Diese wild hereinhängenden Haare geben dem Ganzen den letzten Pfiff. Exemplarisch gut ..deshalb -> ab in die Gallerie
LG
Joe
VOTING-CENTER, 26.02.2003 um 11:42 Uhr
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 114 pro und 123 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste mal ;-)
Ein wirklich aussergewöhnliches Portrait, von der perfekten Aufnahmetechnik bis hin zum Modell - leicht exotisch und dieses Schmunzeln :) einfach herrlich. Diese wild hereinhängenden Haare geben dem Ganzen den letzten Pfiff. Exemplarisch gut ..deshalb -> ab in die Gallerie
Das eine Elend ist sicher NeatImage beim falschen Motiv. Das andere Elend ist das übermäßige Scharfzeichnen, so wie hier. Oder hat die offensichtlich junge Dame bereits Orangenhaut im Gesicht?
Das Gesicht ist wunderhübsch, der Blick, der Schnitt auch. Aber für mich sind die angesprochenen Dinge technische Mängel, die man hätte vermeiden können, daher leider contra.
Gefällt mir einfach besser als ein «herausgeputztes» Studiobild. Ausserdem sprechen mich der Ausschnitt und der natürliche, offene Gesichtsausdruck meiner Namensvetterin an. Pro.
Sympatisches Gesicht, gut getroffen. Den Ausschnitt finde ich o.k., die Grauwerte gut. Die fehlende Schaerfe am rechten Auge ist allein fuer mein CONTRA verantwortlich.
Schade.
Gruss
Heribert
Bei nem anderen Porttrait habe ich wegen der fehlenden Schärfe des einen Auges contra gestimmt. Jetzt müsste ich eigentlich konsequent sein. Hier jedoch wäre es unlogisch. Bei der Betrachtungsperspektive ist auch dei Unschärfe des einen Auges o.k., zumal es durch den leichten Schatten eh etwas in den Hintergrund tritt. Also doch pro!
Danke an alle, die hier mit abgestimmt haben. Für mich positiv, dass viele Contras auch ihre Meinung kund getan haben, denn nur Schulter klopfen bringt uns nicht weiter.
Gruß, Martin
@ Venjamin: auch nicht richtig. Die Brennweite spielt bei der Schärfentiefe keine Rolle. Entscheidend ist der Abbildungsmaßstab und die Blende. Je größer der Abbildungsmaßstab um so geringer die Schärfentiefe. Gut zu beobachten bei Makroaufnahmen. Je näher man ans Objekt drangeht umso geringer die Tiefenschärfe. Da bei Mittel- oder Großformat der Abildungsmaßstab viel größer ist, vorrausgesetzt natürlich man fotografiert genau so formatfüllend wie bei einem Kleinbildfilm, ist die Schäfentiefe hier auch geringer. Das kann man durch die Wahl einer geeigneten Blende korrigieren.
@ Veniamin: Ich sehe nicht, wie Dein Argument, mein Argument widerlegt. Die Normalbrennweite entspricht so ungefähr der Länge der Bilddiagonalen. Objektive höherer Brennweite haben (durch den höheren Abbildungsmasstab - Danke Rainer) einen geringeren Bereich der Schärfentiefe.
@ Venianmin & Rainer: ...Da im Mittelformat nicht unbedingt durchschnittlich mehr ablendet wird als im KB-Format (schon das höhere Gewicht macht vielleicht eine Verwacklung wahrscheinlicher), ist die Schärfentiefe im Mittelformat durchschnittlich geringer als im KB-Format.
Ich sage ja gar nichts gegen das Mittelformat (habe ja selber eine Ausrüstung). Man kann dies doch auch sehr gut zur Bildgestaltung einsetzen.
@ Burkhard: "Objektive höherer Brennweite haben (durch den höheren Abbildungsmasstab - Danke Rainer) einen geringeren Bereich der Schärfentiefe."
Stimmt so nicht. Wenn Du mit einem Weitwinkel nahe genug ans Objekt drangehst erreicht Du den gleichen Abbildungsmasstab wie mit einem Tele. Es kommt darauf an in welchem Masstab ein Objekt auf dem Film abgebildet ist. So ist das physikalisch gesehen richtig.
Hätte Martin dieses Portrait mit einem 400er Tele aus großer Entfernung aufgenommen, so das die ganze Person auf dem Negativ abgebildet ist, wären beide Augen scharf (wahrscheinlich sogar die ganze Person), da der Abbildungsmastab viel kleiner und somit die Schärfentiefe viel größer ist.
@ Rainer: Ich verstehe Dich nicht richtig. Auf der einen Seite argumentierst Du, dass die Brennweite keine Rolle spielt ("Wenn Du mit einem Weitwinkel nahe genug ..."). Auf der anderen Seite argumentierst Du, dass die Brennweite eine Rolle spielt ("Hätte Martin das Portrait mit einem 400er Tele ...). Ja was denn nun? Vielleicht sollten wir in der Argumentation ein paar Parameter fixiert halten (wie zum Beispiel die Entfernung) und dann ceteris paribus argumentieren. Ich hätte diese Annahme explizit machen müssen. Also:
1. Ich meine einen absoluten Bereich der Schärfentiefe, nicht relativ.
2. Ich nehme eine fixe Entfernung an (die im Schärfebereich beider Objektive liegt).
@ Burghard: Das Beispiel mit dem 400er sollte verdeutlichen das die Schärfentiefe nicht von der Brennweite abhängt. Martin hat das Foto mit einem 100er gemacht, und bei einen großen Abbildungsmasstab eine geringe Schärfentiefe.
Mit dem 400er und einem kleinen Abbildungsmasstab hätte er eine größere Schärfentiefe - obwohl nach gängiger Meinung vieler Fotografen ein 400er ja einen viel kleineren Schärfentiefebereich hat als ein 100er.
Also nochmal: der Schärfentiefebereich wird nur durch den Abbildungsmasstab und die Blende beeinflusst. Brennweite und Entfernung spielen da keine Rolle.
Ein Beispiel zum verdeutlichen: Wenn Du mit Kleinbild eine 2 Euro Münze formatfüllend fotografierst hast Du etwa einen Abbildungsmasstab von ungefähr 1:1. Das heißt die Münze ist auf dem Film genau so groß abgebildet wie sie in wirklichkeit ist. Durch den Abbildungsmasstab 1:1 hast Du einen bestimmten Schärfetiefenbereich der schon sehr eng ist. Dieser Schärfentiefebereich ist immer gleich, egal mit welcher Brennweite Du fotografierst, es ändert sich nur der Abstand von dem aus Du fotografierst. Beim Tele bist Du weiter weg, beim Weitwinkel mußt Du näher ran.
Wenn Du jetzt mit Mittelformat die Münze auch 1:1 abbildest hast Du exakt den gleichen Schärfentiefebereich. Du hast dann allerdings nicht formatfüllend fotografiert. Da das Negativformat viel größer ist hast Du jetzt viel 'Luft' um die Münze. Wenn Du jetzt hingehst und die Münze z.B. bei 6x6 formatfüllend fotografierst hast du die Münze ja größer im Negativ als sie in Wirklichkeit ist. Du hast dann einen Abbildungsmasstab von vieleicht 6:1 und damit einen viel geringeren Schärfentiefebereich.
Das ganze Spiel setzt sich dann fort je größer das Aufnahmeformat ist. Deshalb gibt es bei Großformatobjektiven Blendenwerte von über 100 um überhaupt noch einen größeren Schärfentiefebereich abbilden zu können.
@ Georg: in der praktischen Fotografie hast Du natürlich recht. Durch Änderung der Brennweite und der Entfernung ändert sich in der Regel auch der Abbildungsmasstab und somit der Schärfentiefebereich. Aber ein bischen Theorie ist doch ab und an auch ganz witzig..... :-))
Also Rainer, richtig klar wird Deine Darstellung nicht. Hier ein erneuter Versuch, jedoch in einer etwas formaleren Art, damit auch klar wird, wovon wir reden.
Vorbemerkung: Objekte verschiedener Entfernung können durch ein Objektiv nicht gleichzeitig mit gleicher Punktschärfe abgebildet werden.
Definition: Die Schärfentiefe ist ein Bereich der Gegenstandsweite, der subjektiv als hinreichend Scharf empfunden wird.
(Gegenstandsweite: Abstand des Gegenstands von der Lins (Linsenmittelpunkt).)
Zu beachten ist, dass die Schärfeempfindung bzw. der Grad der zulässigen Unschärfe eigentlich subjektiv ist.
Zur Berechnung der Schärfentiefe benötigen wir noch eine weitere Definition.
Definition: Die hyperfocale Entfernung H eines Objektives ist die Entfernung der Schärfentiefe, die noch scharf erscheint, wenn das Objektiv auf unendlich gestellt ist.
Die hyperfocale Entfernung hängt von der Brennweite f, der relativen Öffnung (Durchmesser der Blendenöffnung) d und vom Grad der zulässigen Unschärfe ab. Wie gesagt, der Grad der zulässigen Unschärfe ist subjektiv, was uns aber nicht weiter stört. Wir messen ihn mit der Grösse des Zerstreuungskreises c, d.h. jenen Bereich, der auf der Bildebene subjektiv als scharf erscheint. Die hyperfocale Entfernung berechnet sich dann wie folgt:
H = f x d / c.
Da d = f / n ist, wobei n die Blendenzahl ist, können wir auch die hyperfocale Entfernung mit der Blendenzahl wie folgt berechnen:
H = f^2 / (n x c).
Die Berechnung der Schärfentiefe kann dann mit Hilfe der hyperfocalen Entfernung erfolgen:
Schärfe nach vorn = (H x a) / [H + (a - f)]
Schärfe nach hinten = (H x a) / [H - (a - f)]
wobei a die am Objektiv eingestellt Gegenstandsweite ist.
Satz: Die Schärfentiefe hängt von der Brennweite des Objektives f, der Blendenzahl n, der Gegenstandsentfernung a und der subjektiv zulässig empfundenen Unschärfe c ab.
Beweis: Obige Formel für die Schärfentiefe hängt von der Gegenstandsentfernung a, der Brennweite f sowie H ab. H hängt aber von der Brennweite f, der Blendenzahl n und dem zulässigen Unschärfebereich c ab. q.e.d.
Es bleibt zu klären, was Rainer mit dem Abbildungsmassstab meint.
Nun, der Abbildungsmassstab bzw. Vergrösserungsmassstab v lässt sich leicht aus der Brennweite f und der Gesamtweite (Gegenstandsweite a plus Bildweite b (die Bildweite ist die Entfernung des Negatives von dem Linsenmittelpunkt)) nach folgender Formel ermitteln:
v = (a + b)/f.
Es folgt dass
f = (a + b) / v.
Nun können wir die hyperfocale Entfernung umschreiben zu
H = [(a + b)/v]^2 / (n x c)
und die Schärfentiefe zu
Schärfe nach vorn = (H x a) / [H + (a - (a + b) / v)]
Schärfe nach hinten = (H x a) / [H - (a - (a + b) / v)]
Satz: Die Schärfentiefe hängt von dem Abbildungsmassstab v, der Blendenzahl n, der Gegenstandsentfernung a, der Bildentfernung b sowie der subjektiv zulässig umpfundenen Unschärfe c ab.
Beweis: Obige Formel für die Schärfentiefe hängt von der Gegenstandsentfernung a, der Bildentfernnung b, dem Abbidlungsmassstab v sowie von H ab. H hängt aber vom Abbildungsmasstab v, der Gegenstandsentfernung a, der Bildentfernung b, der Blendenzahl n und dem zulässigen Unschärfebereich c ab. q.e.d.
Klaus ist falsch, wenn er wie oben behauptet, dass die Brennweite bei der Schärfentiefe keine Rolle spielt.
Veniamin ist falsch, wenn er denkt, dass die Schärfentiefe nur von Brennweite und Blende abhängt. Da fehlt etwas: die Gegenstandsentfernung.
Georg ist richtig.
Ich bin falsch, wenn ich behaupte, dass Objektive höherer Brennweite haben durch den höheren Abbildungsmasstab einen geringeren Bereich der Schärfentiefe haben. Es muss heissen "niedrigeren Abbildungsmassstab".
Sorry, vielleicht ist es zu lang: Eigentlich ist es einfach. Man schaue sich einfach ein optisches Modell zur Berechnung der Schärfentiefe an. Die formale Herangehensweise macht dann die Einflussfaktoren und deren Zusammenhang mit der Schärfentiefe klar.
Dann kann man schauen, wie sich die Schärfentiefe ändert, wenn man die Einflussfaktoren ändert (was ich hier gar nicht gemacht habe).
Da für gegebenen Objektabstand die Brennweite umgekehrt proportional zum Abbildungsmasstab ist, kann man entweder die Schärfentiefe mit der Brennweite bestimmen oder mit dem Abbildungsmasstab. Ersteres hat sogar den Vorteil, dass man den Bildabstand nicht braucht.
hallo martin,
schade, dass dieses bild abgelehnt wurde. meiner meinung nach, hat es alles was gute fotografie braucht:
da kommt leben rüber! der ausschnitt, die bewegung in den haaren, der blick, die beleuchtung. eine sehr schöne arbeit!
lg aus graz03
sandra
Joe Dehling, 26.02.2003 um 11:42 Uhr
Ein wirklich aussergewöhnliches Portrait, von der perfekten Aufnahmetechnik bis hin zum Modell - leicht exotisch und dieses Schmunzeln :) einfach herrlich. Diese wild hereinhängenden Haare geben dem Ganzen den letzten Pfiff. Exemplarisch gut ..deshalb -> ab in die Gallerie