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Pfingstrosen aus unsere Garten, noch immer blühen verschiedene Lactiflora sorten.
Paeonia lactiflora
Beheimatet in den gemäßigten Regionen Asiens. Bei uns eher selten als Zierpflanze kultiviert.
Die Weiße Pfingstrose enthält als Hauptwirkstoffe Monoterpenester-Glucoside, deren wichtigster Vertreter das Paeoniflorin ist.
Päonien lieben einen halbschattigen bis sonnigen Platz. Das Herz der Pflanze darf aber nur zwei Finger breit mit Erde bedeckt werden. Zu hoch gepflanzte Pfingstrosen erfrieren, zu tief gepflanzte blühen nicht. Die beste Zeit zum Pflanzen ist der Herbst, solange der Boden noch offen ist. Vorher sollte der Boden gut gelockert werden, und gegen Staunässe dort, wo es nötig ist, eine Drainageschicht angelegt werden. Kompost sollte nicht ins Pflanzloch gegeben werden. Pfingstrosen wachsen langsam und wurzeln tief, bis zu 2 m. Sie holen sich ihre Nährstoffe aus dem Unterboden. Zuviel Stickstoff führt zu Grauschimmelbefall und Kümmerwuchs. Immer an den endgültigen Standort pflanzen, Versetzen quittieren die Pflanzen oft mit Blühunwilligkeit (und zwar über mehrere Jahre hinweg) und spärlichem Wuchs. Allerdings sind auch Berichte bekannt, wo Pfingstrosen das Verpflanzen nicht übelgenommen haben. Sie sind halt eigenwillig. Auch Teilungen werden übelgenommen. Neugepflanze Pfingstrosen lassen sich oft mit dem Blühen Zeit, auch mehrere Jahre lang. Je nach Sorte sind die Blüten sehr groß und schwer und müssen gestützt werden, wobei Staudenringe sehr praktisch sind.
Rückschnitt Nach der Blüte werden im allgemeinen die verblüten Stiele bis fast zum Boden abgeschnitten, um den Samenansatz zu verhindern. Die Blätter können im Herbst, wenn sie braun und eingetrocknet sind, abgeschnitten werden. Allerdings bieten sie auch einen gewissen Winterschutz. Wenn man die vertrockneten Stiele locker zusammenbindet, bieten sie im Winter Schutz vor Kälte und zu viel Feuchtigkeit.
Vermehrung durch Aussaat Offenbar keimen nur die schwarzen Samen, aber nicht die roten. Zur Aussaat im Herbst benötigt man humose, leicht saure Erde. Pfingstrosen sind Frostkeimer. Wenn man den Samen mit Sandpapier leicht anraut, keimt er angeblich leichter. Es kann - so wurde mir berichtet - über ein Jahr bis zur Keimung vergehen. Auch Sortenechtheit ist nicht vorauszusetzen. Insgesamt scheint es schwierig zu sein, aber sicherlich eine interessante Aufgabe für Hobbygärtner/innen.
Geschichtliches Pfingstrosen gibt es seit dem 12. Jahrhundert in unseren Gärten.
Wow!! was für eine Farb-Explosion!!!
Ich habe die oben rechts in Rot.
Aber die grosse abbildung ist das schönste die ich je sah!!!! Vorsicht >> da krabbelt eine Laus!! Nicht das die sich vermehren!!
l.g. Jacqueline