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Deine Worte die du auf deiner Seite über die Fotografie vorausgestellt hast, kann ich nur unterstützen, dass die Bilder erst im Kopf und dann in der Kamera entstehen sollten.
Es gibt aber auch andere Fotografen oder Lichtbildner, die nur das erfassen dürfen, was man ganz klar und deutlich und offensichtlich sieht und jeder Betrachter auch zu sehen hat, das sind die techn. Berungsfotografen. Ich fotografierte in knapp 60 Jahre die meiste Zeit nur das was die Kamera sieht und zu sehen hat. Die Umstellung, war daher für mich nicht so einfach, die Dinge anders zu sehen, also mehr vom Kopf aus.
Doch beide Techniken haben ihre Berechtigung nebeneinander und können sich nicht gegeseitig ausschließen und jeder für sich beanspruchen auf dem richtigen Weg zu sein.
Die Kunst der Fotografie, bei der es im FC vorwiegend geht, ist gleich der Kunst die zum gemalten Bild führt und hierzu gibt es einen in Stein gemeiselten Spruch:
Der Maler sollte nicht das malen was er vor sich sieht, sondern was er in sich sieht. Wenn er nichts in sich sieht, dann sollte er auch nicht malen, was er vor sich sieht.
Diese Gedanken über den Maler könnte man genauso in der Fotokunst verwenden. In deinem Bild auf dieser Seite geht es vorwiegend um das Bild, das der Fotograf in sich sah und gibt gleichzeitig den anderen Betrachter frei Wahl in dem Bild ihr eigenes Bild im Kopf zu sehen. Danke für die Anregung, mal über seine Bilder nach zu denken. Gruß Erich