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…da sammeln sich die Geier“ so steht es in Matthäus 24, 28 bereits in der Bibel. Auch Sielmann oder Grzimek hätten da nichts anderes gesagt.. Irgendwie haben diese Tiere einen schlechten Ruf; verbinden wir mit Redewendungen wie: „sich wie ein Geier auf etwas stürzen“; „hol’s der Geier“ oder dem „Pleitegeier“ immer Negatives. Dabei sind die großen Raubvögel in der Savanne als „Gesundheitspolizei“ von unschätzbarem Wert. Das Photo entstand im Nechisar-Nationalpark im Süden von Äthiopien. Nicht die Geier waren es, die hier das Wild dezimiert haben. Während der Mengistu-Ära waren die „sozialistischen Großwildjäger“ aus allen Bruderstaaten hier um zu jagen. Davon haben sich die Bestände bis heute nicht erholt. Das Gnu, an dem sich die Geier hier gütlich tun wird wohl eher an Altersschwäche gestorben sein, und nicht als Riss eines Löwen.
„Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige“.
(Leonardo da Vinci)
So brutal scheint das Leben. Aber L.da Vinci hat recht: Der Mensch ist der schlimmste von allen.
Aber das Satz: "Wo das Aas ist..." ist auch im übertragenen Sinne richtig. Dann stürzen sich alle auf dern Einen!!
Lieber Uwe, Dir ein schönes Wochenende.
LG Armin
schön wie umfassend du dieses interessante Thema hier präsentierst. Die Aasesser fungieren ja auch noch als eine Art "Müllbeseitiger" und verdienen ihren schlechten Ruf nun wirklich nicht.
LG