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blende 4 (offenblende) wäre in meinen augen noch besser gewesen, um diesen Hintergrund verschwimmender darzustellen. Ich finde, wenn so jemand ``mitspielt``, kann man sich einwenig mehr nach rechts verdrehen, um ihn mehr nach links und das 30ìger schild in die obere ecke zu bekommen.
sympatisches portrait
Ich mag den Einsatz von Teleobjektiven, wenn sie in Heckenschützenmanier eingesetzt werden, in der Streetfotografie auch nicht, aber hier ist das Zusammenspiel zwischen "Motiv" und Fotografin deutlich.
Klasse Bild, brennweitenunabhängiges und überzeugtes
+
Ja, so stelle ich mir Street-Fotografie vor. Das Hauptmotiv gibt sich hier sehr gut vom Hintergrund ab. Dazu noch dieses wunderschöne Bokeh. Ich bin ganz hin und weg. Pro
hm, ich weiß ja nicht wie das bei den Digis ist, aber ein 105er im analogen Bereich firmiert unter den klassischen Portraitbrennweiten, aber auch völlig unabhängig von der Brennweite ein pro für fröhliche Biertrinker
@Etzadle: 105 mm sind bei Kameras wie der 40D aufgrund des kleinen Sensors und der daraus resultierenden Brennweitenverlängerung (Faktor 1,6) nur noch bedingt für Portraits einsetzbar. Bei diesem Bild betrug die Entfernung zwischen Kamera und Mann immerhin fast 8 Meter (exakter: 7,8); wenn's ein Ausschnitt ist, entsprechend mehr.
Für "110 cm Abstand" würde bei der Kamera ein 15mm-Objektiv gebraucht, also eine extrem kurze Brennweite, die an den Bildrändern schon erhebliche Verzeichnungen produziert.
@Transformer: Bei allem Respekt, bei diesem Bild eine "Brenweitendiskussion" führen zu wollen führt doch arg am Thema vorbei...
Generell: Es gibt keine "Regel" nach der streets mit kurzen Brennweiten "zu machen sind"...
Vielmehr gilt , hier bei street wie in anderen Genres: Erlaubt ist was gefällt UND der Sache dient...
Weitwinklig wäre der Hintergund der hier viel der Wirkung ausmacht gar nicht konkret genug zu erfassen gewesen...dessen Komprimierung tat auch Not...und ist dienlich geschehen, meines Erachtens fotografisch alles richtig gemacht hier.
Ob das dann 35mm, 50mm, 85mm oder 300mm Brennweite waren...who cares...??!
Entscheidend ist daß das Foto die Message 'rüberbringt und unmittelbar "anspringt"...und das tut es !
wie @ gerhard und all die anderen (mich eingeschlossen), die betont haben, dass es sich hier bei der aufnahme nicht um einen tele(ab)schuss hinter einer hecke lauernd, handelt, sondern um hautnahe "menschenfotografie", die wir als streetfotografen sehr mögen. und ich denke kaum, dass jutta aus sicherer distanz fotografiert hat - auch wohl keine 8m entfernt, wofür spricht, dass vordergrund und hintergrund nicht *herangeholt* wirken, der mann nur halb drauf ist, sie also recht nah vor ihm steht - ich schätze... höchstens 1,50 bis 2m.
alles möglich, wie mir scheint bei dem was ich sehe und wohl gerade auch mit diesem "zoom" (ist ja keine festbrennweite), wenn ich lese, dass das objektiv eine "nahgrenze von 45 cm in allen brennweitenbereichen" hat, egal, ob man nun umrechnen muss ob des kleinen bildsensors. man kann also durchaus recht nah dran an den mann mit einem *kleinen tele zwischen 135 bis um die 160mm*. für all das brauchts dann sicher kein (extrem)weitwinkel...
ob ein 105er ungeeignet für potraits ist, entzieht sich meiner kenntnis. aber ich habe schon von legendären 85er und 105er portrait-objektiven gehört, es sind aber durchweg festbrennweiten, eines davon habe ich selbst und das eignet sich bestens für portraits bzw. streets, mit dem kann ich aber leider nur einen reichlichen meter rann an den mann oder die frau, sonst wirds eben *charmant unscharf*.
edit:
gerade hat mir jemand geschrieben, dass er das gleiche objektiv hat (aber cropfaktor 1,3) und "bei 1,50 nur den kopf drauf hat". also gut, vielleicht sinds auch drei oder vier meter und ich bin tatsächlich ein schlechter "schätzer". :-))
aber das wichtige ist doch, hier besteht eine verbindung zwischen dem der fotografiert wird und der
fotografin, allein das macht diese bilder von jutta so sehenswert! macht streetfotografie aus!
wünsche allen einen schönen tag - mit oder ohne karneval...
@Der Mario: Das steht noch in den EXIFs? Wald, Bäume... :)
Ok, dann ist der gute Mann unter 1,70 und hat eine Bierflasche in der Hand, die kleiner ist als ich dachte; ich bin beim Nachrechnen von 1,80 und einer 26 cm hohen Pulle ausgegangen.
Bei der Entfernungsberechnung ist das Herumhantieren mit einem Cropfaktor Unfug, der ist nämlich schon in der Sensorgröße drin. Grundlagen der Optik, 2. Lehrjahr: Brennweite / Sensorgröße * Objektgröße = Abstand
Daraus ergibt sich eben auch, dass man mit APS-C und 110 cm Abstand – wer hätt’s gedacht – 14,8 mm Brennweite braucht, um 110 cm Höhe im Querformat zu knipsen.
Dies ist wieder ein schönes Beispiel warum es besser ist, die Exif-Daten vor dem Hochladen in die fc zu löschen. Ansonsten läuft man Gefahr, das ein paar "Superschlaue" das Bild anhand seiner Exifdaten zerpflücken anstatt es einfach nur visuell auf sich wirken zu lassen.
@Voting-Ratgeber: Ich würde natürlich nie jemandem widersprechen wollen, der erklärtermaßen seit vier Jahren ausschließlich hier ist, um andere zu belehren – und außerdem sind deine Ratschläge ja so schlecht nicht, solange du das Personenvoting rauslässt :-)
Ein Plädoyer dafür, zukünftig keine Brennweiten mehr anzugeben, und Bilder ausschließlich emotional anzugucken – na, ich weiß nicht. Für die Brigitte oder die „Für Sie“ wäre das sicher passend. Für die fc denke ich bei so einer Forderung eher, da will einer Recht haben, egal wie absurd er dafür argumentieren muss.
Komplette Exif-Daten braucht man allerdings nicht, das ist korrekt. Wie oben demonstriert, reicht ein wenig fotografisches Grundwissen absolut aus.
@Schimmer
Wo betreibe ich denn Personenvoting und vor allen Dingen was verstehst du darunter?
Eine andere Frage die sich mir gerade aufdrängt ist, ob du bei Fotoauststellungen (das Wort Galerie vermeide ich hier bewusst) auch nach den Aufnahmedaten fragst, um das Bild beurteilen zu können. Vermutlich nicht, stattdessen holst du wohl eher deine Lupe raus und zerpflückst die Bilder genauso akribisch wie du es hier teilweise praktizierst.
Egal wie, mach ruhig weiter so. Teilweise ist es recht amüsant wie du hier dein geballtes fotografisches Fachwissen an den Mann (bzw. an die Frau) bringst. :-)
das ergebnis ist doch sehr ansprechend!
danke an @jutta für solche bilder und danke an @gerry, dass du uns allen das bild hier gezeigt hast! bitte mehr davon! :-)
lg kerstin
Das Bild lebt.
Wenn jemand so fröhlich und entspannt in die Kamera lächelt,
ist das ansteckend.
(Von mir hätts ein Pro gegeben, aber das ist unwichtig)
;)
Dieses Foto hat mich auf Deine Seite gebracht, obwohl ich eigentlich keine Zeit habe! Aber ich musste es genauer ansehen! Der Mann strahlt auf den ersten Blick echte Fröhlichkeit und Zufriedenheit aus, aber ich spüre auch Verletzbarkeit und Melancholie! Schwarz - Weiß!!!
Ein sehr gelungenes Foto!
LG Antja
Dieses Foto erinnert mich sehr an DDR-Fotografie, wo Menschen auch sehr direkt und authentisch aufgenommen wurden. Ein sehr wirkungsvolles, ansprechendes, positives und gefühlvolles Bild. Ich habe es schon an anderer Stelle gesagt: Dass so ein Foto im Voting abgelehnt wird, aber dagegen gekünstelt gestellte Aufnahmen, wo krampfhaft mit plakativen Maßnahmen Bildaussagen konstruiert werden, beim Voting durchgewunken werden, wirft meiner Meinung nach ein sehr schlechtes menschliches und sehr skuriles Licht auf diese fc. Es zeigt mir, wie doch viele Fotografen hier in ihren Einstellungen doch offenbar von der gekünstelten Welt der Medien beeinflusst werden, ohne dass sie es bewusst wahrnehmen. Viele ringen nach dem technisch perfektem Bild. Dieser allseitig aufgelegte und vorgezeigte Perfektionismus und das akribisch und pedantisch vorgebrachte Technikgesäusel entblößen dann doch eher einen großen Mangel auf der Gefühlsebene. Die Frage ist: Wie ein Foto wirkt. Und dieses Foto wirkt. VG Jörg
Das Bild löst Fröhlichkeit aus, auch wenn diesem Herrn manchmal sicher nicht danach zumute ist.
Eine feine Aufnahme, die ich mir anschaue und sie genieße und dabei wenig Verständnis habe, für diese Anmerkungen hier.
Muß so eine Aufnahme wirklich technisch perfekt sein..?
N.
mehr als @Künzelmann gesagt hat, kann ich auch nicht sagen
Ja, genau mein Eindruck, die FC ist im Voting zu sehr Medien-Perfektionistisch-Hochglanz beeinflusst
Wird Zeit das wir schauen wie wir gemeinsam schauen wie wir von diesem Trip runterkommen
...
Und ich kann immer nur noch sagen, dass mich das Foto emotional anspricht - muss reichen
vfg Markus ml194
Weil’s mich doch langsam wirklich verblüfft: Eine Forderung nach „technischer Perfektion“ oder gar „Hochglanz“ erscheint weder im Voting noch danach. Irgendwer hat ohne nachzudenken gemeckert, das sei ein Hinterrücks-Tele-Abschuss (was Blödsinn ist, der Kerl grinst ja in die Kamera), irgendwer hat darauf mit noch mehr Blödsinn geantwortet („das ist 1,10m weg“), und ich habe daraufhin eine Grundformel der Optik zur Entfernungsbestimmung erklärt, weshalb sich ein paar Leute blamiert vorkamen und rumzeterten. Das war’s.
@Heinrich von Schimmer: "Stille Post"...^^...funktioniert auch mit geschlossenen Augen (nicht) ...:-))
Deine Erklärung der Grundformel der Optik zur Entfernungsbestimmung mag gut gemeint gewesen sein, machte die an sich schon groteske Diskussion aber leider erst endgültig zur Farce ;-)
...weil es im Kontext völlig belanglos ist ob das Bild aus 1 oder 10 Meter Entfernung aufgenommen wurde.
Es ist doch eigentlich ein quasi "selbsterklärendes" Bild.
Erschütternd dabei ist wie wenig dennoch begriffen wurde, teilweise...
Mich freut daß es auf die Startseite kam und somit nach dem Voting noch vielen Menschen mehr dadurch gezeigt wurde.
Die Leute,die ein Contra gegeben haben sind nur neidisch!.Immer wieder schaffen es sinnlose,nutzlose,nichts mit der Fotografie zutun habender Bilder in die Galerie!.
Dieses Foto ist sehr geil.Ich hätte definitiv ein PRO gegeben!.
harry k., 18.02.2012 um 0:31 Uhr
pro