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Ein Portrait, sonst nichts von Agora Bilddiskussion intensiv

Ein Portrait, sonst nichts


Von 

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29.02.2012 um 17:22 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv




Wichtig:

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 29.02.2012 um 17:24 Uhr

Heute wieder ohne einen Erstkommentar.

Wer übrigens gerne mal ein Bild "erstkommentieren" möchte, kann uns gerne eine kurze Mail (Fotomail/Quickmail) senden.

Herzliche Grüße
Euer Agorateam



Colors of Life, 29.02.2012 um 18:34 Uhr

Ungewöhnlicher Bildschnitt. Aber durchaus erlaubt. Blick nach rechts ist eher die seltenere Variante bei Portraits. Normalerweise wandert der Blick des Betrachters von links ins Bild und wird vom Blick des Modells empfangen. Das rechte Auge ist mir zu abgesoffen. Es fehlt hier auch ein Spitzlicht, das Leben einhaucht.


Clara Hase, 29.02.2012 um 20:25 Uhr

was mir auffällt:
Schärfe und Kontraste sind angenehm -
ein kleiner Strich wie Ratscher rechts oben
kein Ohr, ein dunkles Auge ohne Leben

In der Tat ist rechts verschenkter Raum - Platz fürs Ohr :-)
Die Rechte Seite ist leider sehr dunkel -
während sich im linken auge der gesamte Raum spiegelt
Ich weiss auch nciht wie - aber es gibt Leute die es schaffen da ein helles Licht reflektieren zu lassen.

Der Hals ist lang, aber am Kopf Haupthaar hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht - das geht wenn man noch zwei Schritte zurückgeht
etwas Hals und Kragen sollten ja sein - auch ein Stück Schulter wenn man mag

edit - ich habe mir das bild geholt und aufgehellt
das rechte auge ist restlos unterbelichtet - ja, es sieht fast aus als hätte da wer mit dem zeichenstift
die Augenhöhle und den haaransatz nachgestrichen -
das hat was draculahaftes - :-)
da ist also nichts mehr zu retten - und müsste neu gemacht werden.


wird nach Abschluss der diskussion wieder gelöscht




Künzelmann, 29.02.2012 um 20:25 Uhr

Wie ich finde, ein relativ gutes Portrait mit kleinen Fehlern, die weiter oben schon benannt wurden. Kein Foto, wo man sagen würde: Wow!


Alfons Gellweiler, 29.02.2012 um 20:30 Uhr


Ein nahezu vollständig abgeschattetes linkes Auge geht
bei einem Porträt (Großaufnahme) gar nicht, es sei denn
es würde eine bestimmte Aussageabsicht damit unterstrichen.
Derartiges ist hier nicht erkennbar.
So sollte ein »normales« Porträt einfach nicht ausschauen !



I arkadas I, 29.02.2012 um 21:35 Uhr

mag ja so nahe portraits. aber das mit dem linken auge gefällt mir auch nicht wirklich .. es sieht sehr unvorteilhaft aus... und bei portraits so nah kommt es gerade auf die augen an.... da hätte man schon mehr aufs licht achten müssen...
in einer bewerbungsmappe . für nen fotografenjob oder ähnliches wäre man mit dem bild sofort durchgefallen...
. und wenn ich der abgelichtete wäre, würde es mir auch nicht gefallen, wenn man so ein bild veröffnetlichen würde..
. soviel zu dem bild..
. aber immerhin hat das bild mich gereizt. hier mal wieder was zu schreiben. und das is ja auch was ;)
. lg



Klaus-Günter Albrecht, 29.02.2012 um 22:44 Uhr

Das - auf dem Bild rechte - Auge hätte unbedingt aufgehellt werden müssen, z.B. mit einem kleinen Spiegel, besser noch mit einem weißen Karton und einer sekundären Lichtquelle. Ansonsten finde ich die asymmetrische Lichtführung ganz reizvoll.
Freundliche Grüße Klaus



Kommissar Lohmann, 1.03.2012 um 11:12 Uhr

Ich bin der letzte, der "was auf Regeln gibt", aber das mit dem Auge ist so furchtbar, dass ich mich ernsthaft frage warum so ein Bild überhaupt hier zur Diskussion gestellt wird...

Dieser Makel ist so offensichtlich.
Ich meine er zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters an, als ob jemand ein dicken Pobel an der Nase kleben hätte.

schade für das Bild

aber auch schade für die Sektion



Ilse Jentzsch, 1.03.2012 um 19:18 Uhr

Da es mir wie den meisten hier geht, daß mich das dunkle Auge ungemein stört, habe ich bisher auch nichts geschrieben, denn eigentlich ist alles bereits gesagt.



Clara Hase, 1.03.2012 um 19:56 Uhr

nur mal der Ordnung halber - das linke das rechte auge
ich habs so geschrieben wie ich es sehe - nicht wie Person gewachsen ist
sollte gar ein Veilchen fotografiert werden? duck und wech



Markus M. Schmidt, 1.03.2012 um 20:58 Uhr

Dieses Portrait ist nah, spontan, ungestellt. Quasi aus der Hüfte geschossen. So wirkt es auf mich. Deswegen interessiert mich der Bildschnitt herzlich wenig. Mir kommt es eher auf die Gesamtwirkung an, und die finde ich gut. Interessant, dass die Schärfe auf den Augenbrauen/Stirn liegt. Das könnte einem zu der Meinung verleiten, dass dies ein verkopfter Mensch ist. Aber so wirkt er nicht. Ganz im Gegenteil: Der Blick ist warm, entspannt, freundlich. Das Gesicht drückt eine gewisse Gelassenheit aus. Als ob er in diesem Moment vollkommen zufrieden sei. Gut, die Tiefen saufen rechts ein wenig ab. Aber das kann man getrost noch durch gehen lassen. Diese leichten Kratzer und die Körnung erzeugen einen "Analog"-Look, der zumindest glaubwürdig scheint.
Insgesamt mag ich dieses Bild, auch wenn es technisch nicht perfekt ist. Aber es transportiert Stimmung, Gefühl und darauf kommt es bei Portrait doch an.
P.S.:Da fällt mir noch ein: Schaut euch mal die Portraits berühmter Fotografen an, wie oft da die Schärfe so was von zu wünschen übrig lässt. Und trotzdem ist es ein gutes Portrait!



toscana, 1.03.2012 um 22:59 Uhr

Ein hübscher Kerl, dieses Model.
Und beim nächsten Portrait wird dann die Schattenseite aufgehellt was das Zeug hält, mit: Weiße Jacke von der Freundin, übrige Alufolie von der letzten
Grillparty, Styroporplatte,Rettungsdecke, weißes T-Shirt, Bettlaken usw .Das alles taugt zum Reflektieren.
Viel Spass und viele Grüße von toscana



Detlef Rüping, 2.03.2012 um 8:51 Uhr

Das Portrait zeigt einen sympathischen jungen Mann. Die positive Ausstrahlung ist Grundvoraussetzung dafür, dass man sich überhaupt das Bild eines fremden Menschen gründlicher anschaut.
Man kennt solche Aufnahmen aus den Alben der 50er oder 60er Jahre, aber in diesem Falle spricht die Haar- bzw. Barttracht der Person gegen diesen frühen Entstehungszeitraum. Auch der knappe Schnitt war damals nicht üblich. Nachdem man den langen Kratzer entdeckt und sich über den geringen Dynamikumfang gewundert hat, wird klar, dass es sich offenbar um den Scan eines Papierbildes handelt.
Gezeigt wird praktisch nur eine Gesichtshälfte, denn die andere versinkt in Finsternis und befindet sich außerhalb der Schärfenebene. Als Foto in einem privaten Album erfüllt dieses Bild seinen Zweck. Wer den jungen Mann persönlich kennt, dem wird dieses Foto sein gesamtes Wesen erschließen - auch nach Jahrzehnten noch. Es wirkt natürlich, ungestellt, unverkrampft, authentisch. Das ist deutlich mehr, als man von einem durchschnittlichen Amateurfoto erwarten kann.



Wolf Schroedax, 2.03.2012 um 9:49 Uhr

Lasse ich das Spontanfoto sein, wie es ist - (ich habe ja nur den Abzug) -, amüsiere ich mich über die Krümel auf dem Nasenrücken in Höhe des linken Auges und darüber, dass das Portrait maulbetont wirkt: Kamera zu dicht dran, bzw ein Zacken zu tief. Und ich spüre, dass die Mikrobewegugen der betrachtenden Augen ständig zwischen rechtem Auge und den umbärteten Lippen hin und her pendeln ....



Matthias von Schramm, 2.03.2012 um 10:32 Uhr

ich finde schon, dass das portrait von seinem analogen charme lebt. über die scanfussel kann ja der gerne reden, der spass dran hat. jedem sein hobby. ich empfinde das foto aber nun überhaupt nicht als spontan. ich glaube, dass hier bewusst gestaltet wurde. die "fehler" dabei wurden gesagt. raum gibt dem portraitierten kopf luft. der fehlt ein wenig. über das "schattenauge" wurde auch alles gesagt. macht leider das bild kaputt.

zum ausdruck. der junge mann hat ein sehr offenes gesicht. ich finde, diese tatsache wurde nicht genutzt. es fehlt ein emotionaler moment, eine sichtbare regung. die hat der junge mann höchstwahrscheinlich auch gezeigt, aber der fotograf hat sie nicht gesehen. so hat der ausdruck passbildcharakter, was der titel "ein portrait, sonst nichts" nicht rechtfertigt. ein portrait ist eine anspruchsvolle disziplin, diese tatsache kann man nicht durch ein "sonst nichts" abschwächen.



lophoto, 2.03.2012 um 13:25 Uhr

ich mag es, weil es natürlich ist und wohl spontan entstanden ist

mir gefällt der blick und der ausdruck allgemein
grauwerte sind gut
die leichte überstrahlung links sört mich nicht auch nicht die hautfetzen an nase und stirn...

mag es genau wie es ist, eben natürlich ungestellt.....



Silenzio, 2.03.2012 um 23:48 Uhr

die beiden letzten anmerkungen bringen es auf den punkt.
ihnen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.



Rauch Albert, 3.03.2012 um 6:22 Uhr

Geh nicht zu nah ran sonst bekommst du einen Nasenmann.
Die Perspektive finde ich unglücklich gewählt, Mund und Nase sind zu dominant.
Die dunklen Stellen machen das Portrait interessant. Es ist ja kein Beautyshot.
Der Scan ist nicht sauber ausgeführt, aber auch dies finde ich keinesfalls störend.
Beachtlich die Gedanken vom Elfenstein - Loch im Kopf, Bürgerkriegsopfer......letztes Bild vom vermissten Sohn? Kopfkino!
Zeitverschwendung wäre eher ein zur Diskussion gestelltes Superweltklassehammerperfektbild.



Falko Sieker, 3.03.2012 um 15:42 Uhr

Gerade bei diesem Foto wäre es nach meiner Ansicht wichtig gewesen ein paar zusätzliche Informationen zu erhalten. Technisch finde ich die Kratzer in dem Foto als nicht akzeptabel.
Der Schärfe. Soll wahrscheinlich auf dem linken Auge liegen. So ganz scheint dies nicht geklappt zu haben, da die Lippen des porträtierten Menschen schärfer sind als das Auge. Das das eine Auge etwas dunkler ist als das andere soll in diesem Falle bestimmt als gestalterisches Mittel benutzt worden sein. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass das andere Auge noch etwas aufgehellt wird. Gerade der Blick in die Augen ist meiner Ansicht nach bei einem Porträt äußerst wichtig. Wenn man die Augenweide klar und deutlich erkennen kann gewinnt so ein Porträtbild auch an Authentizität.
Vom Bildaufbau her ist dieses Bild klassisch nach den Regeln des goldenen Schnitts aufgebaut. In Blickrichtung des Porträtierten wurde auch genügend Platz gelassen.
Ich denke das sind schon so einige Punkte, die aus meiner Sicht hätten verbessert werden können.
Abschließend möchte ich nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich um eine persönliche Meinung handelt. Es ist also mein reiner subjektiver Eindruck von diesem Foto.

LG Falko




Clara Hase, 3.03.2012 um 20:17 Uhr

elfenstein, deine Meinung ist furchtbar - ich sehe nichts davon im Bild -



Colors of Life, 3.03.2012 um 21:46 Uhr

Ich denke das Bild stammt von einem Autor aus dem Youth-Channel und Jugend fotografiert tatsächlich anders als viele von uns alten. Wir beurteilen das Bild nach formalen Kriterien, deshalb muss es aber emotional betrachtet gar nicht so schlecht sein. Vielleicht sind wir da schon zu versaut.

Wolfgang



harry k., 4.03.2012 um 2:39 Uhr

Clara, nur weil du davon nichts im Bild siehst, ist die Meinung nicht furchtbar ...
(das meine ich jetzt nicht böse, betrifft aber die Kultur der Bildbesprechung)



Matthias von Schramm, 4.03.2012 um 7:32 Uhr

elfenstein, deine meinung ist furchtbar ... ehrlich.


Ilse Jentzsch, 4.03.2012 um 8:24 Uhr

Und genau aus dem Grund, den Juri hier anführt, bin ich der Meinung, daß man Portraits bei Agora nicht besprechen sollte. Es ist doch anzunehmen, daß zw. dem Fotografen und dem/der portraitierten Person eine emotionale Bindung besteht, also käme es mir nie in den Sinn z.B. über Hautschuppen und ähnliche körperliche Dinge hier mäkelnd zu schreiben.
Anders mag es sich bei Akt verhalten, wo zw. Fotograf und (zumeist) weibl. Modell keine pers. Beziehung besteht.
Mir jedenfalls fällt es recht schwer bei einer solchen pers. Aufnahme Fehler zu suchen und zu beschreiben. Die Ausnahme war hier das etwas zu dunkle Auge, was mehr oder weniger jeder gleich als zu dunkel empfand.



Max Stockhaus, 4.03.2012 um 8:45 Uhr

Finde es völlig o.k. Portraits hier zur Diskussion zu stellen.
Schließlich sind wirklich gute Portraits eines der schwierigsten Aufgaben in der Fotografie überhaupt.
Ich denke, der Fotograf dieses Bildes hat aus der Diskussion hier etwas lernen können.
Kommentare unter der Gürtellinie müssen nicht sein, disqualifizieren in erster Linie allerdings den Kommentator selbst.

lgm



Clara Hase, 4.03.2012 um 11:24 Uhr

also Portraits zu bemäkeln finde ich auch ok
aber auf den Menschen an sich einzusteigen und so wie elfenstein seinen ausdruck zu beschreiben - das ist schon ziemlich heftig
gut, ich sagte auch ähnlich das dunkle auge erinnret vielleicht auch an Veilchen

Aber über das Modell hab ich gar ncihts gesagt - bei Fraunslüd findet man es immer schön"""
was auch dämlich ist - weil jedes Gesicht soll schön präsentiert werden - wobei schön auch die persönliche ausstrahlung ist -
da gehts dann aber beim Betrachter wieder weiter - bei der aussstrahlung - die eine kommt an und wird als sympathisch angesehen - und die andere fällt unter die rubrik "lieber nicht begegnen möchte"
das ist von Betrachter zu Betrachter sehr individuell.

Die Erwähnung des Kratzers ist eine sachliche Sache - ob das Bild nun gescannt wurde oder einen Ratscher hat, weil man das Foto liebt - wie auch immer - da muss man auch keinen elefanten aus einre Mücke machen - aber erwähnen.

Die Haltung und Bildaufteilung sind auch sachlich und nciht weil die Person in sich schief getrickt ist.
also auch sachlich.

Ob man ein Gesicht leiden mag oder eher nicht - ist persönlich gefärbt -


Der Ausdruck ist sympathisch - auch mit dem dunklen Augen - keine Frage - sag ich so, empfinde ich so. Wir bewerten aber nicht die Person, sondern das Foto und wie es gemacht wurde, auch nicht von wem - völlig Schnuppe - Sonderbonus gibts derzeit im Möbelhaus



Klaus der knipser, 4.03.2012 um 12:50 Uhr

mein vorschlag :

lasst diese einleitenden worte und fasst das ganze am ende mal zusammen mit brauchbaren hinweisen für den jeweiligen fotografen .



Clara Hase, 4.03.2012 um 13:20 Uhr

die zusammenfassung hatte ich mir auch schon mal gewünscht - und zwar vom Fotografen selbst, was er für sich aufgenommen hat

vielschreiberin
fühle mich grad angesprochen einsiedlerkrebs
ich lerne aber auch dabei



Alfons Gellweiler, 4.03.2012 um 13:49 Uhr


Was wir in dieser Sektion Bild für Bild lernen können:
Alle Kamerabesitzer sind Künstler
und kompetente Kritiker gleichermaßen.
Gravierende Fehler sind Stärken.
Alle Fotos sind eigentlich gut.
Alles liegt im Auge des Betrachters.
Halleluja !



Agora Bilddiskussion intensiv, 4.03.2012 um 16:22 Uhr

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