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Ich habe ihn heute weit oben an einem alten Baum am Ufer des Stuttgarter Pfaffensees (Bärenseen) entdeckt.
Vielen Dank Wolfgang für die schnelle Bestimmung.
Der Schwefelporling bildet oft meterlange Teppiche an den Bäumen, die er als starker Parasit befällt und abtötet.
Er ist nur in jungem Zustand genießbar und je nach Zubereitung durchaus schmackhaft.
Hallo Aufleben,
du zeigst hier wieder ein Bild, da staune ich nur. Es ist mehr als phantastisch. Ich muss wohl in der Natur noch umsichter unterwegs sein, dann würde ich sicher auch mal so prächtige Motive entdecken.
LG
Udo
Ich mag keine Parasiten, aber der Blickwinkel auf dieses "Ungetüm" ist gut und seine Farbe lenkt vom bitteren Beigeschmack ab, dass dieser Baum bedroht ist. Danke für die interessante Info, habe ihn oft gesehen, aber nie genau gewusst, was es darstellt...und essen würde ich ihn nicht. ;-)
Liebe Grüße,
Albi
So prächtig habe ich einen Baumpilz noch nie gesehen.
Wie gut, dass du auf deiner "Fototour" auch nach oben schaust, sonst hätten wir dieses interessante "Gewächs" nicht präsentiert bekommen.
Eine rundum gut gelungene Aufnahme - der Bildaufbau ist wieder einmal perfekt. Sehr gut gefällt mir diese Perspektive mit dem Blick nach oben.
LG Brigitte
Eine sehr schöne Aufnahme die hohen Lichtunterschiede hast du prima in den Griff bekommen der Bildaufbau ist wieder vom Feinsten der Ast über den Pilz führt durch das Bild und verleiht Tiefe macht das Foto interessant und zu was besonderen die Schärfe ist Klasse ein tolles Foto mit interessanter Info dazu Gruß Mattel
Herrrlich anzusehen ist dieser Schwefelsporling in dem scönen Licht, was auf den Baum fällt !
Auch der Bildaufbau ist nicht besser aufzubauen,
Gruß Bernd
Nicht zum ersten, und sicher auch nicht zum letzten Male betrachte ich dieses Bild und komme ins Schwärmen: Wow – was für ein Bild!
Und dann stellt sich die Neugier ein und will untersuchen, wie dieser Eindruck entstehen konnte.
Bei Bildaufbau und Komposition hat natürlich Mutter Natur kräftig mitgeholfen, aber erst der richtige Blickwinkel machte aus den Naturgegebenheiten das Bild.
Die Wahl des Ausschnitts – perfekt.
Auf diese Weise ist ein Bild entstanden, das durch seine Ausgewogenheit von Harmonie und Spannung überzeugt.
Schon durch die leichte horizontale Verschiebung des Porlings aus der Bildmitte nach rechts entsteht eine Spannung, die durch weitere Gestaltungselemente verstärkt wird.
Da wäre das Licht. Gefiltert durch den Baldachin aus Ästen, Zweigen und Blättern, ist es besonders weich und schafft sanfte Übergänge zu farbigen Schatten. Trotzdem setzt es auch Akzente. Am rechten Bildrand liegt er auf dem Relief der Baumrinde.
Zusammen mit den beiden schlangengleich gewundenen starken Ästen bilden sie einen zwar nicht ganz geschlossenen und außerdem stark verbeulten ovalen Rahmen aus Licht, der zum Zentrum hin in Schatten übergeht. Der so vorbereitete Kontrast lässt den Porling wie von innen heraus selbstleuchtend erscheinen.
Kleine, über das ganze Bild verstreute Lichtinseln harmonisieren diese Überbetonung wieder.
Ähnliche Effekte werden bei den Farben erreicht. Während in dem linken Bildteil eine breite Palette von Mischfarben aus Grün, Gelb und Rot vorherrscht, beeindrucken die warmen Ockertöne von Siena bis Umbra im Eichenstamm rechts. Wollten wir jetzt einen starken Farbkontrast aufbauen, so wäre er aus Rot und Grün zu setzen. Das wiederum würde die Harmonie erheblich stören und so nehmen die beiden Kontrahenten sozusagen das Gelb zu Schlichter und werden zum Gelbgrün und Orange – einem wesentlich abgeschwächten Kontrast, der aber ausreicht, unseren Porling als d e n Farbtupfer erscheinen zu lassen.
Die Risse der Eichenrinde ließen sich noch als ausgefranste gerade Linien bezeichnen. Lebhafter geht es da schon bei den dicken Ästen zu, die sich quer durch das Bild schlängeln. Aber auch hier findet die Bewegung ihre höchste Steigerung in dem Baumpilz.
Zwei Linien sind es, die unseren Champion endgültig auf´s Podest heben:
Zum einem die steil aufsteigende linke Begrenzung des Baumes, zum anderen die weniger deutlich erkennbare abfallende Linie im Baum selbst. Im Zusammentreffen bilden sie einen stumpfen Keil, auf dessen Spitze sich der Porling präsentiert.
Abschließend noch ein Kontrast, der im Bild zwar nicht sichtbar, aber von unserem Wissen hinein gedeutet werden kann. Und dieser Kontrast ist von unerbittlicher, gnadenloser Härte:
DIESE SCHÖNHEIT, die uns der Baum so stolz vorführt, IST SEIN TOD!
L G Augustinus
Hallo,
Du hast mal wieder das richtige Auge gehabt und
es ist von den Farbe und der Klarheit her eine wunderschöne Aufnahme geworden. Das sind doch auch Sporen? Was können die alles anrichten?
Trotz allem sieht das Bild interessant aus.
LG. Gertrud