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Was du nicht willst... von Matthes P.

Was du nicht willst...


Von 

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9.02.2005 um 1:19 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Heimliche Aufnahme in der Quarantänestation des größten Vogelexporteurs in Djakarta.
Hauptabnehmerland:
Deutschland

Anmerkungen:

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Reiner Kober, 9.02.2005 um 6:48 Uhr

sauerei, jeder ego der sich solche tiere anschaft,
und jeder der diese tiere besorgt gehört in den knast.



Marlies Ortmann, 9.02.2005 um 7:36 Uhr

Welchen CITES-Status haben Wild- und Nachzuchttiere dieser Art? Soweit mir das bekannt ist, züchtet man in diesen Ländern auch schon "fleißig" nach. Wie ist die Einfuhrbeschränkung Seitens der EU von solchen Tieren, wenn sie in den Exportierenden Ländern nachgezüchtet wurden? Leider nützen Quarantänestationen dort nicht mehr viel, wo die Psittakose längst persistiert. Und Deutschland ist ein sehr psittakose(chlamydien)feundliches Land; Das war es leider schon, bevor wir uns mit Quarantänevorschriften geschmückt haben. Jetzt greifen unsere eigenen Quarantänemaßnahmen und die aus den Importländern kaum noch, weil diese nicht für viele andere gehandelte Tierarten nicht gelten. Aber in all diese anderen Heimtierarten persistieren genau diese Keime. Chlamydien-Erreger, -Antikörper und -Erkrankunge sind deshalb nicht gerade selten hier. Und man dämmt so etwas nicht ein, indem man gerademal Quarantänemaßnahmen für Sittichen und Papageien vorschreibt. Hier liegt das Problem. Man lasse seine Heimtierbestände (Mäuse, Degus, Ratten, Katzen und Sittiche) besser niemalsnich auf Chlamydien testen - man könnte erschrecken. Was ich sagen will ist; Die Psittakose als Zoonose ist mittlerweile derart verbreitet (auch beim Menschen), dass man die exotischen Vögel längst nicht mehr als die einschleppende Spezies betrachten kann.
Grüße



Jacky Kobelt, 9.02.2005 um 11:25 Uhr

empörend ! Wobei ganz klar zum Ausdruck kommt, dass wir mit unserem Konsumverhalten an diesem Übel mitschuldig sind.
Braucht wahrscheinlich noch Mut so eine heimliche Aufnahme zu machen. Vielen Dank für die Dokumentation und den Diskussionsanstoss.
lg Jacky



Marlies Ortmann, 9.02.2005 um 11:49 Uhr

Was genau ist denn das Übel? Vielleicht gibt es keine Einheitsmeinung rund ums Thema. Aber ich hätte schon gern mal gewusst, was der Eine oder Andere denn meint.
Grüße



Matthes P., 9.02.2005 um 14:51 Uhr

@Marlies:
Satus WA II.
Manche Unterarten sind auf kleineren Inseln endemisch und daher akut von der Ausrottung bedroht.
Da sie in der Regel nur echte Spezialisten auseinanderhalten können, werden sie problemlos unter dem Namen der Hauptart eingeführt.

Übel 1:
Es handelt sich um Wildfänge, obwohl es genügend Nachzuchten in D, CH, NL gibt.
Übel 2:
Die Tiere sind *nichts wert*, darum werden unverträgliche Arten auf engstem Raum zusammengepfercht, hier Trichoglossus und Eos.

Folge:
Die Tiere 3,5,7 auf der Stange von links sind leicht erkennbar so gut wie tot.

Ansonsten haben Artenschützer für solche Aufnahmen schon mit dem Verlust der Ausrüstung und mehr bezahlt.



Sara Peterhans °°°kleiner Falke°°°, 9.02.2005 um 17:28 Uhr

Hey sie sind wenigstens nicht in ein Röhre gesteckt worden und man hat ihnen nicht die Augen zugenäht wie es Wilderer bei Greifvögeln machen!

Greift bitte nicht diese Halter an die die Vögel aus nachzuchten bekommen...




Wegen dem Foto und dem Hintergrund, find ich scheisse, typisch Menschen.



Marlies Ortmann, 9.02.2005 um 17:53 Uhr

> greift bitte nicht
Wieso nicht, Sara? Aus Nachfrage und Kundschaft etabliert sich die züchtende und handelnde Szene doch?
Matthes' Einschätzung hat mich schon beeindruckt.
Grüße



Sara Peterhans °°°kleiner Falke°°°, 9.02.2005 um 19:52 Uhr

@Marlies, warst du jemals in einer einheimischen Nachzucht?

Naja weiss ja nicht wie die vielen tropischen Tiere nachgezüchtet werden, aber bei Greifvögeln die nachgezüchtet werden gehts nicht so zu. Falls du den letzten Satz unter meiner Anmerkung nicht gelsen hast, da steht was ich zu Wilderern stehe, danke.



Matthes P., 10.02.2005 um 2:38 Uhr

Zur Klarstellung:
Nichts gegen Erhaltungszucht.
Es gibt Artenschutzprogramme, ohne die manche Arten längst vom Erdboden verschwunden wären.
Hier geht es um kriminelle Geschäftemacher und diejenigen, die durch Nachfrage das Trauerspiel am Laufen halten.



Marlies Ortmann, 10.02.2005 um 7:53 Uhr

Nun, Sara, sage mir doch klipp und klar deine Meinung, wenn sie dich drückt. Wenn ich mir nur mittels angedeuteter Sätze eine Bild verschaffen soll, dann geht das mit hoher Wahrscheinlichkeit schief. Sorry, wenn ich dich falsch verstanden haben sollte. Ich traue mich nochmal: Ich bin zu der Ansicht gelangt, dass Zucht zum Zweck von Artenschutzprogrammen nicht getrennt von der Zucht läuft, wie sie für die Exotenhaltung als Lobbystatus stattfindet. In vielen Fällen läuft es doch eher so: Es wird schlicht und einfach vermehrt und hinterher Artenschutz und Artenschutzzuchtprogramm drüber geschrieben. Wo aus einem Artenschutzprogramm zu viele Nachkommen hervorgehen, gelangen diese auf den Heimtiermarkt.


Sara Peterhans °°°kleiner Falke°°°, 10.02.2005 um 17:59 Uhr

Sara Peterhans °°°kleiner Falke°°°, gestern um 17:28 Uhr
Hey sie sind wenigstens nicht in ein Röhre gesteckt worden und man hat ihnen nicht die Augen zugenäht wie es Wilderer bei Greifvögeln machen!

Greift bitte nicht diese Halter an die die Vögel aus nachzuchten bekommen...




Wegen dem Foto und dem Hintergrund, find ich scheisse, typisch Menschen.

____________________________________________-


Und Ich kenne einen Wanderfalkenzüchter bei mir in der Nähe, der Züchtet für die Falknerei und für die Auswilderung, solche Tiere leben entweder frei oder bei einem falkner, der den Vogel hegt und pflegt, so jemand lässt ihn nicht wie einen Sittich in der winzigen Käfigvoli verschimmeln, glaub mir..

Ich hasse Menschen die Wildfänge machen und sie verschachern, übel!

Und Ich habe einen kleinen Zoo zu Hause, ich würde mich aber nie anmassen sie MEIN Eigentum zu nennen, ich lebe mit den Tieren und benutze sie nicht.
Sie sind Familienmitglieder, einen Tropenvogel würd ich mir nie zu tun.



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