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Luminanzmasken & Picture Postcard Workflow von Horst-Peter Traub

Luminanzmasken & Picture Postcard Workflow


Von 

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23.04.2011 um 19:33 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Hier mal ein vorher-nachher Vergleich für eines meiner typischen Panoramen. Übrigens liegt die vermutete objektive Bildwahrheit in der Mitte zwischen den Bildern. Es war weder so bunt noch so trüb. Leider ist der Kontrastumfang bei einem Panorama oft so hoch, dass man mehrere Belichtungen anfertigen muss. Hier habe ich drei Belichtungen mit -2,0,+2 EV gemacht.

Um zu prüfen, ob der Aufwand von der Perspektive her überhaupt lohnt, stitche ich immer kurz die mittlere Belichtung. Das Ergebnis seht ihr oben.
Der Weg zur unteren Version dauert schon mal 2 Stunden.
Batchverarbeitung mit HDR-Tools bringts leider oft nicht recht, weil jedes Einzelbild des Panoramas lokal errechnet wird und dadurch die Unterschiede zu groß sind wenn man sie zusammensetzt. Egal welches Verfahren man nimmt, ein Bild ist immer dabei, welches dann nicht mehr passt, Halos hat oder einfach zu hell oder dunkel ist.

Hier die vollmanuelle Alternative:
Für jedes der Bild-Segmente lege ich die drei Belichtungen übereinander.
Nun kommt das Luminanzmaskenverfahren von Tony Kuyper ins Spiel:
http://goodlight.us/writing/tutorials.html

Eine Luminanzmaske ist eine Maske deren Durchlässigkeit abhängig von der Helligkeit ist. Man kann sie auf Tiefen, Lichter, Mitteltöne genau einschränken.
Oben liegt das dunkelste Bild, was den knackigen Himmel liefert. Das Bild wird mit einer schwarzen Maske ausgeblendet.
Mit einer Luminanzmaske für die Lichter erzeugt man eine Selektion und malt mit einem weißen Pinsel auf der Maske, so dass langsam die dunkle Version des Himmels erscheint. Vorteil: Extrem genau und ohne Halos steuerbar.
Das helle Bild ganz unten mit +2EV wird zunächst voll ausgeblendet, indem man eine weiße Maske auf das mittlere Bild legt. Nun erzeugt man eine Maske für die Tiefen und eine für die ganz tiefen Tiefen. Mit STRG und Klick auf die Tiefenmaske erzeugt man eine Auswahl und anschließend
zieht man die tiefen Tiefen mit STRG und Klick ab. Das Ergebnis ist eine Selektion für die Tiefen, welche die ganz dunklen Stellen aber auslässt und damit den Kontrast beibehält. Mit dieser Selektion malt man auf der weißen Maske mit schwarzer Farbe und blendet so langsam die gewünschten hellen Teile des Bildes durch.
Die Intensität der Pinsel sollte man nach Bedarf variieren.
Tony erläutert die Erstellung der Masken und das ganze Verfahren in einem ausführlichen Tutorial.

Die fertigen 7 Bilder habe ich anschließend gestitcht und dann mit dem Picture Postcard Workflow von Dan Margulis bearbeitet:
http://www.kelbytraining.com/instructors/dan-margulis.html

Dadurch kommt wieder mehr Kontrast und Farbe ins Bild.

Das Ergebnis in etwas größer und später dann doch noch etwas kontrastreicher abgedunkelt:
Prunstwiete Panorama von Horst-Peter Traub
Prunstwiete Panorama
Von
23.4.11, 23:45
3 Anmerkungen

Anmerkungen:

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Torsten S. aus Schwerin, 24.04.2011 um 22:02 Uhr

Sehr interessant. Deine Bilder sprechen für sich. Ich arbeite auch mit Luminazmasken nur das ich auf die Auswahlautomatiken von PS zurück greife und nicht mit dem Pinsel arbeite. Dafür sind meine Panos auch nicht so brilliant wie deine.
Gruß apollo



Drossel, 1.05.2011 um 21:54 Uhr

Danke für die hilfreiche Anleitung! Die Ergebnisse sprechen für sich.


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