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Kindheit des Lächelns - Strassenkinder in Rio de Janeiro von Hansi F.

Kindheit des Lächelns - Strassenkinder in Rio de Janeiro


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8.03.2011 um 23:49 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
 

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Evelyn Rees, 24.03.2011 um 0:16 Uhr

Ich finde es ist wirklich ein sehr schönes Kinderportrait.
Aber anzunehmen und vor allem andere glauben zu machen, dass so gesund und sauber angezogen Straßenkinder in Rio aussehen, kann ich mir nur durch extreme Unkenntnis der Situation der brasilainischen Straßenkinder erklären.
Sorry, aber das ist schon fast eine Verhöhnung der Betroffenen. Straßenkinder in Rio, haben durch Sicherheitskräfte erschossene und totgeprügelte Freunde gesehen. Werden selbst ständig Opfer körperlicher und seelischer Gewalt. Sind sehr oft extremst drogenabhängig (selbst die Kleinsten schnüffeln schon klebstoff, weil es am billigsten ist), unterernährt und krank. Haben selbst teilweise schon schwere Körperverletzung begangen oder gemordet.
Viele von ihnen müssen sich prostituieren, um zu überleben.
Hättest Du mal einem von diesen armen Opfern der Gesellschaft in Augen gesehen, dann wüsstest Du, dass sie so nicht aussehen. Sie haben weder solch ein gesunde Haut und Zähne, noch solch gute Klamotten, noch solche Unbeschwertheit ausstrahlende Blicke.
Ich meine das nicht böse, aber musste es mal los werden.



Hansi F., 25.03.2011 um 18:25 Uhr

@E.Rees
Nun, formal könnte man unterscheiden zwischen Kindern auf der Straße und Kindern der Straße bzw. "Strassenkindern". Die Übergänge dürften fliessend sein. Erstere verbringen einen Großteil ihrer Arbeits- und Freizeit auf der Straße, kehren aber abends in ihre Favela- und Slumbaracken zurück. Kinder der Straße schlafen unter Brücken, in U-Bahn-schächten und Kanalrohren, ihr Lebensmittelpunkt ist die Straße. Ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft ist langwierig oder unmoeglich.
Hier handelt es sich sicher um erstere, welches die gleichen Geschwister (?) sind wie im folgenden Bild, hier mit einem Bruder. Sie werden offensichtlich von ihren Eltern (?) angehalten alles zu sammeln was sich findet (Baseballmuetzen, Rucksack und leere Dosen) . Haben auf mich nicht den Eindruck von Klebstoffschnueffelnden Taschendieben gemacht. Auch hier duerften die Übergänge fließend sein.
Viele dieser Kinder kommen aus den Armenvierteln am Stadtrand meist im Norden Rio's, streunen in der ganzen Stadt rum, schaffen es dann nicht mehr "nachhause" und werden so sukzessive zu echten Strassenkindern. Das Thema ist umfassend, die message ist die Gleiche:
Die gesellschaftlichen Zentrifugalkraefte auf der sich schnell drehenden Scheibe des Spätkapitalismus suedamerikanischer Praegung treibt die Schwachen und Vernachlaesigten an ihren Rand bis sie schliesslich runterfallen in die Bodenlosigkeit der Kriminalitaet. Nicht selten werden sie dann zu "Traficantes" und erliegen schliesslich im Kampf rivalisierender Drogenbanden oder der brutalen Verfolgung eines ebenso gewalttaetigen Polzeiapparates. Die Haupttodesursache in der Altersgruppe zwischen 9 -19 in RIO ist Mord!
Insgesamt wird in RIO alle 90 -120min. ein Mensch ermordet - ein nicht erklaerter Buergerkrieg.







Janne Jahny, 31.03.2011 um 1:14 Uhr

Nach dem Video (Ross Kemp, das andere geht nicht) ............... mir fehlen die Worte. Ich bin ein hilfloser Beobachter.
Ich war Tourist in dieser Stadt.
Ich wohnte in Santa Teresa. Eines nachts hörten wir aus der Favela Schüsse, Trommelfeuer, mindestens für 20 Minuten.
Ich habe diese Knallerei für ein Feuerwerk gehalten .................................................... damals.
Wie klein ist doch der Schritt vom Touristen zum Voyeur.

Umso mehr schmerzen diese Kinderaugen.



Martin Gratz, 27.04.2011 um 13:22 Uhr

Hey Hansi,ist schon interressant was solch ein freundlich aussehendes Kinderportrait für gesellschaftliche Probleme ans Tageslicht spühlen kann(meine damit die Diskussion und das Video).
Da ich,auf Grund der vielen Fotos,nicht annähernd so viele Urlaubsziele wie Du gesehen habe,kann ich nicht wirklich mitreden.
Mir ist beim Durchblättern Deines feinen Portfilios aufgefallen,daß Du dieses Bild schon einmal hochgeladen hast.
LG Martin




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