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...ich habe nichts gesehen ------ und bis morgen werden Wind und Schnee alle Spuren verwehen...
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Mein 2.Beitrag zur Digiart-Challenge XLV "Die Bescherung"
hier das Ausgangsbild:
und ein Dankeschön an Esther für die Schere
****Es blaut die Nacht die Sternlein sinken, Schneeflöcklein leis herniedersinken. Auf Edeltännleins grünem Wipfel, häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht den dunklen Tann ein warmes Licht. Im Forsthaus steht bei Kerzenschimmer die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht hat sie den Förster umgebracht. Er war ihr bei des Heimes Pflege seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein: am Niklausabend muss es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh', das Häslein tat die Äuglein zu, erdolchte sie den Gatten mit der Scher`, denn verrostet war das Jagdgewehr.
Vom dumpfen Schrei geweckt rümpft nur der Hase zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase und ruhet weiter süß im Dunkeln, derweil die Sternlein traulich funkeln.
Und auf des Waldes Lichtung läuft des Försters Blut ganz ohne Richtung. Nun muss die Försterin sich eilen, den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen nach Waidmanns Sitte aufgebrochen. Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied (was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück als festtägliches Bratenstück und packt zum Schluss es geht auf vier die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie Silberschellen im Dorfe hört man Hunde bellen. Wer ist's der in so tiefer Nacht im Schnee noch seine Runde macht ?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten auf einem Hirsch dahergeritten "He, gute Frau, habt ihr noch Sachen die armen Menschen Freude machen ?"
Des Försters Haus ist tief verschneit doch seine Frau steht schon bereit : "Die sechs Pakete, heil'ger Mann, 's ist alles was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise. Im Försterhaus die Kerze brennt, ein Sternlein blinkt es ist Advent.
Das ist dir toll gelungen. Das Bild erzählt eine Geschichte. Sehr mystisch, etwas schaurig und
märchenhaft und klasse bearbeitet.
Der Schnee-Schleier ist richtig gut!
LG Bärbel
Sehr schöne Bearbeitung des Ausgangsbilds! Toll, wie Du mit dem Licht gearbeitet hast!
Nicht wundern... ich habe auch einen Schneehasen in Arbeit ;-(
Liebe Grüße, Birgit
Welch blutrünstig Geschichte hat sich hier
in häuslicher Idylle
unter leise rieselndem Schnee abgespielt?!
Die einzige Zeugin
(und Tatwaffe)
war eine Schere
- und sie schweigt...!!
Gruß, Maria
Der Nikolaus-"TATORT" ... Eine Weihnachtsgeschichte der besonderen Art!
Dein Foto passt!
Gut ist wieder der Hinweis auf die Zutat.
Ich muss diese Art der Bea auch ´mal versuchen ...
Meine Güte,....was für ein Kontrast,...
die blutrünstige Schere mit ihrer schaurigen Geschichte, in dieser märchenhaften Weihnachtsstimmung....*g*
Klasse gemacht!
LG Petra