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Gaben ...wir im Herzen haben von Helmut - Winkel

Gaben ...wir im Herzen haben


Von 

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18.08.2010 um 21:40 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Und weil man ihn nun fragte:

„Wo hast Du bloß die Gabe her?“,

ganz offen er nur sagte:

„Die Antwort fällt nicht schwer...



...Die Gabe klopft an diese Tür

des Herzens, das aufmacht;

der Träumer dann im Jetzt und Hier

zur G e g e n w a r t erwacht!“



Erfüllt wird er nun reich beschenkt

mit Liebe, Freud’ und Licht;

fortan er tiefer fühlt und denkt,

das Leben...ein Gedicht...!?



In einer stillen Stunde nun

geistig ins Herz versenkt,

dort, wo es sonst nichts gibt zu tun...,

spontan er plötzlich denkt:



Nun bin ich jetzt das, was i c h b i n ,

ich weiß von Nichts und Niemand;

wo ist denn nun des Lebens Sinn?,

den ich stets suchte, doch nicht fand...



Und wenn die Suche ohne Ziel,

ganz plötzlich man einhält,

weil man erkennt, es ist ein Spiel,

mit uns, mit Gott und mit der Welt.



Der Ernst des Lebens ist dahin,

da gibt es keinen Zweifel;

wer tief im Herz erkennt: I c h B i n ,

der weiß, es gibt kein’ Teufel.



Doch wenn es keinen Teufel gibt,

was soll dann die Boshaftigkeit?

Was ist, wenn jeder jeden liebt?

Ist das dann wohl Gottlosigkeit?



Man kann es drehen und auch wenden,

stets seh’n wir Bös und Gut;

die Bibel sagt: In Seinen Händen

fließt das Erlöserblut.



Doch glaube niemals einem Wort,

das i c h und sonst wer spricht;

schau vielmehr nur an einen Ort,

man nennt ihn K l a r e s L i c h t .



Im letzten Satz wird offenbar,

wie sich das Wort verkehrt;

und somit ist auch sonnenklar,

das Wort zu gar nichts führt.



Das, was man paradox auch nennt,

erzeugt stets der Verstand;

wo Gott beginnt, ist er am End’,

dort ist er ein Niemand.



Aus N i c h t s ein N i e m a n d A l l e s schafft,

den Raum, als auch die Zeit;

fortwährend fließet E i n e Kraft,

geformte Ewigkeit.



Ein Fluss strömt in die Zeit hinein,

aus Ewigkeit gebor’n;

die Liebe ist’s, so strahlend rein,

kein Wesen geht verlor’n.



(erstmals geschrieben, am 22. März 2009
überarbeitet, am 22. November 2009)
© Helmut Winkel

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