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Renault 16 von Christian Wiegand ´71

Renault 16


Von 

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10.08.2010 um 18:11 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Gesehen am Meilenwerk Düsseldorf
anlässlich der „Tour de Düsseldorf“
dem Treffen französischer Automobile

Jedes Jahr wählen 32 Motor-Fachjournalisten aus aller Welt unter den neuen Modellen ein „Auto des Jahres“. Dieses Auto hat besondere Bedingungen in Technik, Sicherheit und Komfort zu erfüllen. Der Renault 16 brachte alle Voraussetzungen mit: Er hat angetriebene Vorderräder. Sie ziehen den Wagen immer sicher dorthin, wohin man ihn lenkt. Er hat Einzelradaufhängung und 32 cm lange Federwege. So behalten alle Räder unabhängig voneinander, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen, ständig Kontakt zur Straße. Er hat lastabhängige Bremsen: Je schwerer der Wagen beladen ist, umso fester greifen sie zu. Er hat einen variablen Innenraum, 5 Türen und bequeme Sitze.
Dazu viele andere außergewöhnliche Merkmale z.B. Leichtmetallmotor, hermetisch verschlossenes Kühlsystem, Drehstromlichtmaschine. Wegen seiner vielen Vorzüge wurde der Renault 16 zum „Auto des Jahres“ 1965 / 66 gewählt.

Renault 16: 55 PS, 7.850,- DM
Renault 16 TA Automatik: 67 PD, 9.130 DM
Renault 16 TS: 83 PS, 8.980 DM

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Der Renault 16 – kurz R16 – ist ein Mittelklassefahrzeug von Renault. Von Januar 1965 bis Januar 1980 wurden rund 1.850.000 Exemplare gebaut.


1961 erteilte der damalige Leiter von Renault, Pierre Dreyfus, den Auftrag zur Entwicklung eines neuen, familientauglichen Fahrzeuges. Gaston Juchet entwarf daraufhin das Design des R16. Das Resultat war eine Mischform aus Stufenheckkarosserie und Kombi.

Ab dem 2. Dezember 1964 wurde die Nullserie gefertigt, im Januar 1965 begann die Serienproduktion. Er gilt als das erste Fahrzeug mit einer Schrägheckkarosserie in der oberen Mittelklasse und wurde in einem neu gebauten Werk in Sandouville bei Le Havre produziert. 1965 wurde der R16 zum Auto des Jahres 1966 gewählt. Die Bauweise von Frontmotor und Frontantrieb in Verbindung mit einem Schrägheck wurde später in der Autokompaktklasse zum Standard, aber auch in der Mittelklasse und der gehobenen Mittelklasse gibt es hierfür ebenfalls Beispiele (VW Passat, Audi 100 Avant).

Von 1973 an wurde der Renault 16 in einer TX-Variante mit 93 PS angeboten, der sich äußerlich durch Doppelscheinwerfer von den übrigen Modellversionen unterschied. 1974 wich der Aluminiumgrill bei einer weiteren Überarbeitung einem aus Plastik.

Der Motor war längs hinter der Vorderachse (wie auch beim R4 und seit 1934 bei den großen Citroënmodellen 7, 11 und 15CV) angeordnet, das Getriebe, das durch eine Lenkradschaltung betätigt wurde, saß in Fahrtrichtung vor dem Motor. Der R16 wurde ausschließlich als Fünftürer angeboten.


Eine Besonderheit stellten die unterschiedlichen Radstände der linken und der rechten Fahrzeugseite dar. Genau wie bei den Modellen R4, R5 und R6 resultierten diese aus der Anordnung der Torsionsstäbe, welche bei anderen Fahrzeugen üblicherweise nebeneinander, beim R16 aber hintereinander angeordnet waren. Dadurch konnten längere Federstäbe eingesetzt werden, aber man benötigte keine stabile und schwere Aufhängung in der Wagenmitte. Bemerkenswert war die daraus resultierende weiche Federung, die eine relativ hohe Geschwindigkeit auch bei größeren Streckenunebenheiten erlaubte. Der lange Federweg wurde durch lange Torsionsstäbe in Verbindung mit ebenfalls sehr langen Stoßdämpfern ermöglicht: die hinteren Stoßdämpfer reichten bis zur Oberkante der Rücklehne.


Die Bauweise der Rücksitzbank ermöglichte eine große Variabilität des Kofferraumes. Sie konnte mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug komplett ausgebaut werden und vergrößerte so das Ladevolumen auf bis zu 1600 Liter Stauraum. Im Normalfall betrug das Ladevolumen bei eingebauter Rücksitzbank 346 Liter. Insgesamt bestanden sieben Möglichkeiten zur Anordnung der hinteren Bank: Unter anderem konnte die Lehne der Rücksitzbank auch unterhalb des Dachhimmels befestigt und die Sitzfläche nach vorne geklappt werden.

Außergewöhnlich war bis zum Produktionsende die Beibehaltung der Lenkradschaltung: Der Schalthebel sowohl für das manuelle wie auch für das Automatikgetriebe ragte an der rechten Seite aus der Lenksäule heraus. Diese Anordnung sowie die Platzierung der Handbremse im Fußraum des Fahrers schafften Platz für ein geräumiges Fach wie auch eine Armlehne zwischen den Vordersitzen. Einige Modellvarianten verfügten darüber hinaus über eine elektrische Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber in den Vordertüren.

Auszug aus Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Renault_16

Anmerkungen:

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Matthias Renk, 11.08.2010 um 0:13 Uhr

Hallo Christian,
hast ja wieder schöne Bilder rein gesetzt, schreib hier was rein, der R 16 scheint besser in Schuss zu sein, als der, den ich beim etzten Treffen auf Zollverein gesehen hab, da hörte man das Auto ja rosten.
Auch die die letzten beiden Bilder mit dem Schärfeverlauf, ich hab so was schon mal gesehen, mich selbst noch nicht daran versucht.
VG matthias



Uwe Riema, 11.08.2010 um 19:46 Uhr

Soso, der R16, eines der Autos meiner Kindheit...
LG Uwe



Markus Albert Wiedenmann, 10.02.2013 um 21:24 Uhr

klasse..und dieses Auto war so was von gut,...hatte selber einen gelben R16TS mit ESD...diesem Auto heule ich heute noch nach


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