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Beliebt und anerkannt in ihrer Stadt, das war SIE. Bewunderung von allen
Seiten. Wie schafft Sie es nur: Beruf, Kinder, Haushalt, Ehrenämter, alles
unter einen Hut zu bringen. Dazu Ihre gepflegte Erscheinung. Rundum perfekt.
Für ein Interview lud sie Reporter zu sich ein, präsentierte voller Stolz
ihr Haus, tischte ein gepflegtes Essen auf und erzählte voller Stolz, daß
sie sich neben all ihren Verpflichtungen auch noch um ihre alte Mutter
kümmert.
Die Tür geht auf, die Mutter schaut herein und sagt mit leiser Stimme. "Die
Kinder sind versorgt, das Abendessen steht bereit, die Wäsche ist fertig.
Den Abwasch mache ich später. Ich gehe jetzt erst einmal einkaufen."
Wie so oft. Hinter die Fassade blicken.
Sich nicht vom Schein blenden lassen.
"und die im Dunkeln sieht man nicht"
Deine Zeichnung ist die Sahne zum
Kuchen. :-)
... --- ... <sprachlos>
vera, das muß ich wie einige vor mir erst in ruhe verdauen, besonders den untertext zum bild.
das alles löst auch bei mir betroffenheit aus.
gruß col
Veeera ...!!!... Donnerwetter ...!!!...
ein sonntäglicher Höhenflug ...???...
Das sitzt ...!!!... in WORT und BILD ...!!!...
eine komplette Sonntagspredigt ...!!!...
Ich bin baff ...!!!... und überwältigt ...!!!...
mlg phi+++
Da hattest du dir aber was vorgenommen! Und es ist total geglückt: ein überragendes Bild mit dazu gehörigem passenden Text, ohne sentimental zu werden. Gratulation!
LG
Roland
Durch eine Fotomail bin ich auf deine Aufnahme aufmerksam geworden.
Sehr gut getroffen ...und die Aussage des Titels und des Zitates trifft sehr gut und allzu häufig zu.
Gruß Katrin
das schattendasein einer mutter - besser kann man es gar nicht darstellen....und leider wird so vieles als selbstverständlich hingenommen! bin beeindruckt!
lg
monika
Zwei Fragen für Nicht-Veganer Kann es wirklich der Wert des Lebens sein anderen Spezies vom Intellekt her überlegen zu sein? Kann man gleichzeitig anderen das Recht zu leben versagen und es selbst beanspruchen?
Niemand will wissen, wer die Arbeit macht.
Wegen der Mutter wäre kein Reporter erschienen.
Alles sucht den Superstar, niemand den glanzlosen Malocher...Was wir brauchen sind Idole!
"Wer baute das siebentorige Theben?
In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?
...
Selbst in dem sagenhaften Atlantis
Brüllten doch in der Nacht, wo das Meer es verschlang,
Die Ersaufenden nach ihren Sklaven.
...
Der junge Alexander eroberte Indien.
Er allein?
Cäsar schlug die Gallier.
Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?
Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte
Untergegangen war. Weinte sonst niemand?
..."
(B.Brecht)
Ganz klasse Foto was so richtig durch die Geschichte wirkt. "mit fremden Federn schmücken"... kein feiner Zug. Die Moral bleibt immer mehr auf der Strecke.
LG Katja