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Opel Kapitän Hebmüller-Cabriolet von Christian Wiegand ´71

Opel Kapitän Hebmüller-Cabriolet


Von 

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16.05.2010 um 10:05 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Opel Kapitän Hebmüller-Cabriolet

Baujahr: 1939
6-Zylinder Rheihenmotor
Hubraum: 2.473 ccm
Leistung: 55 PS

Sehr seltenes Cabriolet, wltweit git es vielleicht nur noch 5 Stück.

Gesehen auf der
Techno Classica 2010


Der Opel Kapitän wurde zwischen 1938 und 1970 produziert und war zusammen mit dem „Admiral“ und dem 1964 erschienenen „Diplomat“ eines der Oberklassenmodelle von Opel. Alle Kapitän-Modelle haben Sechszylinder-Reihenmotoren mit einem Hubraum von 2,5 bis 2,8 Liter und eine selbsttragende Karosserie.


Der „Kapitän“ war das letzte vor dem Zweiten Weltkrieg neu konstruierte Opel-Modell. Er wurde Ende 1938 vorgestellt und im Frühjahr 1939 auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert. Den Vorkriegs-Kapitän gab es als Limousine mit zwei oder vier Türen sowie als Cabriolet. Bis zur Einstellung der zivilen Pkw-Produktion bei Opel im Herbst 1940 wurden 25.371 Stück hergestellt; 1943 folgten noch 3 Einzelfahrzeuge (Gesamtproduktionszahl 25.374). Der Kaufpreis betrug für die 2-türige Limousine 3575 Reichsmark (RM); die 4-türige Limousine kostete 3975 RM und das 4- bis 5-sitzige 4-Fenster-Cabriolet 4325 RM. Der Wagen war auch im Ausland ein Erfolg.

Die Karosseriebaufirmen Gläser in Dresden und Hebmüller in Wülfrath fertigten darüber hinaus zweisitzige Cabriolets. Diese sind in der Gesamtproduktionszahl von 248 Fahrgestellen bzw. Teileaufbauten für Sonderkarosserien enthalten.

Auszug aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Opel_Kapit%C3%A4n

Doppeltes Lottchen von Christian Wiegand ´71
Doppeltes Lottchen
Von
27.2.10, 18:42
6 Anmerkungen

Hebmüller
Die Karosseriewerke Joseph Hebmüller Söhne – kurz „Karosserie Hebmüller“ – waren Hersteller von Fahrzeugaufbauten für die verschiedensten Automobilmarken. Joseph Hebmüller (* 29. September 1865 in Oßnaggern; † 2. Januar 1919) hatte 1889 das in Konkurs geratene Unternehmen eines Kutschenbauers in Barmen übernommen und unter seinem Namen fortgeführt.

Die Anfänge des Unternehmens
Josef Hebmüller stammte von einem Hof im ehemaligen Ostpreußen, war gelernter Stellmacher und kam als junger Mann zunächst nach Elberfeld, bevor er eine Stelle bei dem Wagenbauer Sauer in Barmen fand. Sauer machte Konkurs, woraufhin Hebmüller am 18. Oktober 1889 den Betrieb übernahm.

Joseph Hebmüller führte sein Unternehmen als handwerklichen Familienbetrieb mit anfangs etwa zehn, in den folgenden Jahren bis zu 20 Mitarbeitern. Einer der Gesellen soll vorübergehend Friedrich Ebert gewesen sein, der spätere Reichspräsident. Hebmüller und seine Frau Elisabeth geb. Fischbacher (* 10. Oktober 1867; † 7. Oktober 1948) hatten vier Söhne, die entsprechend den betrieblichen Erfordernissen ausgebildet wurden. Sie wurden Stellmacher, Wagenschmied und Sattler, und einer erhielt eine kaufmännische Ausbildung.

Beginn einer neuen Ära
Nach dem Tod des Firmengründers 1919 intensivierten die Söhne die Herstellung von Automobil-Karosserien, die kurz zuvor begonnen hatte. Sie entwarfen und bauten Karosserien, unter anderem eine Limousine für ein Fiat-Fahrgestell und einen Lieferwagenaufbau für das Ford-T-Modell. Die wirtschaftliche Lage entwickelte sich positiv, sodass sie in Wülfrath 1924 das Werk II und 1936 das Werk III eröffnen konnten.

Das Werk II übernahmen die Gebrüder Hebmüller von dem in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Automobilhersteller Wilhelm Körting, für den sie Karosserien gebaut hatten. Wegen des geringeren Lohnniveaus in Wülfrath wurde dieses Werk die Hauptfabrikationsstätte, während in Barmen Reparaturen ausgeführt wurden. Aufträge kamen in den 1920er-Jahren unter anderem von Austro-Daimler in Wien, F. N. in Belgien und Dürkopp in Bielefeld, die die Chassis anlieferten, auf denen Hebmüller hochwertige Aufbauten fertigte, entweder als Einzelstücke oder in Kleinserie.

Seit den 1930er-Jahren arbeitete Hebmüller auch für Großserienhersteller wie Ford und Opel, die ihre Cabriolets und offenen Sportwagen zum Teil in Wülfrath bauen ließen.

Das VW-Hebmüller-Cabriolet
Das wahrscheinlich bekannteste Produkt von Hebmüller war ein zweisitziges Cabriolet auf der Plattform des VW Typ 1, von dem heute (2009) noch 136 Exemplare existieren[1]. Weniger bekannt ist das offene viersitzige Polizei-Einsatzfahrzeug, das ebenfalls auf der Basis des VW Typ 1 gebaut wurde.

1948 fertigte Hebmüller drei Prototypen des zweisitzigen Cabriolets mit voll versenkbarem Verdeck und einem elegant gewölbten, langgezogenen Heck. Das Volkswagenwerk bestellte 2000 Stück dieses Wagens, dem man trotz des hohen Preises von 7.500,00 DM zu Beginn der Serienproduktion 1949 gute Absatzchancen einräumte. 1950 wurde der Preis auf 6950,00 DM gesenkt. Geliefert wurde das Hebmüller-Cabriolet vorzugsweise in Zweifarbenlackierung schwarz/rot oder schwarz/elfenbein. Zierleisten betonten die gestreckte Linie, und die Innenausstattung entsprach gehobenen Ansprüchen.

Brandkatastrophe und Vergleich
Statt der geplanten 2000 VW-Cabriolets stellte Hebmüller nur 696 Stück her, da ein Großbrand am 23. Juli 1949 die Produktionsanlagen zerstörte. Der 1951 abgeschlossene Wiederaufbau und die damit einhergehende Modernisierung der Produktionsanlagen überstiegen die Finanzkraft des Unternehmens; denn der finanzielle Gesamtbedarf war durch die Versicherungssumme nicht abgedeckt und die Banken kündigten trotz guter Auftragslage die Kredite. In der Folge verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation derart, dass das Unternehmen, das auch Cabriolets für Borgward, DKW und andere baute, im Mai 1952 den Vergleich beantragte und danach den Betrieb mit einer Belegschaft von über 700 Mitarbeitern einstellte. Aus Restbeständen an Bauteilen fertigte das Karosseriewerk Karmann in Osnabrück anschließend noch zwölf oder 14 VW-Hebmüller-Cabrios.
Rund ein Jahr pachteten Vidal & Sohn aus Hamburg-Harburg das Werk, das danach an Ford verkauft wurde.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hebm%C3%BCller


Weitere automobile Raritäten findet Ihr
in meinen vier Fotohomeordnern „Traumwagen 20...“
Ich freue mich über jeden Besuch !

Anmerkungen:

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Thomas Schöfer, 16.05.2010 um 10:09 Uhr

Wow! Sehr schöner Oldtimer! Klasse festgehalten!
Gruß, Thomas



Karlheinz Rosenkranz, 16.05.2010 um 10:14 Uhr

Herrliche Aufnahme eines Klassikers.
Ich liebe Oldtimer.
Habe sofort mal Deine Fotos durchgeklickt, ich kann nur sagen: Spitze.
VG Karlheinz



Günter Pilger, 16.05.2010 um 12:43 Uhr

Schönes Auto, aber die Lackierung lässt meine Augen brennen :-)
Gruß Günter



Michael P. Brauner, 16.05.2010 um 16:44 Uhr

Ich schliesse mich dem Günter an, die Lackierung erscheint auch mir zu schrill und nicht der Epoche entsprechend.

Gruß Michael



Achim.Ludwig, 18.05.2010 um 17:07 Uhr

Klasse Aufnahme von einem schönen Oldtimer.
Gruß Achim.



Black Pearl Design, 24.05.2010 um 21:25 Uhr

Boh was für ein Schmuckstück...
Klasse der glänz ja richtig edel...
Liebe GRüße Katharina



V 60, 30.05.2013 um 13:41 Uhr

fehlt nur noch die SHELL Muschel ...


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