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Wow, wie hast Du das denn hinbekommen, das sieht ja echt stark aus...nur der Fels im VG klar der Rest im Nebel...super gesehen und abgelichtet, da werd ich wohl gelich mal voten müssen.
VG Sabine
Christian, in diesen „Chor“ der ersten begeisterten Anmerker kann ich jetzt nicht so ganz ohne Abstriche einstimmen und möchte das auch differenziert begründen:
Erst einmal fasziniert mich das Motiv an sich - keine Frage. Auch es in s/w darzustellen ist für mich eine sehr gute Entscheidung hier gewesen. Dadurch kommt die Wirkung noch unmittelbarer, direkter, unterstreicht das Raue des Klimas dort und der isländischen Küste. Die feinen Strukturen des riesigen Felsens - als Zentrum des Motivs - kann ich genau studieren, sie sind gut herausgearbeitet.
Deine Aufnahmetechnik der Langzeitbelichtung unterstreicht das Flair der Aufnahme. Dadurch wirkt der Felsen wie auf einer Platte serviert, gleich wenn er in einem vom Meer und den Stürmen geschaffenen „See“ - Teil des Meeres - steht (so es durch den Schnitt deines Bildes erscheint)
Der Uferschwung hinter dem Felsen entlang- und den Blick in die Ferne führend, empfinde ich zu dem Felsen als einen Kontrapunkt, als ausgleichend, eben Harmonie vermittelnd.
Die Steilküste ist hier für mich der Kritikpunkt. Sie liegt wohl, schon durch die Entfernung bedingt und die Luftfeuchtigkeit dort – so ich mir vorstelle – etwas im Dunst. Das kommt sehr ansprechend und bringt eben genau den Felsen in einem klaren Kontrast dazu, hebt ihn in gleicher Blickebene sehr gut davor ab oder stellt ihn frei.
Bei genauer Betrachtung aber bekomme ich den Eindruck, dass diesem Dunstigen noch etwas „nachgeholfen“ wurde, was ich davon ableite, dass an der Steilküste - besonders, aber nicht nur, im linken Teil - „Stellen“ zu sehen sind, die auf mich unnatürlich wirken, also nicht so, wie sie die Natur geschaffen hat; nicht so, wie ein natürlicher Dunstschleier wirkt, also eher von Bearbeitungsspuren herrühren könnten. Sie sind mir insgesamt zu flächig, zu glatt.
Und das gefällt mir hier eben nicht so.
LG Steffi
P.S. Während ich meine Gedanken niederschrieb, sah ich, es ist zwischenzeitlich im voting – dieses Mal nur skip
interessante aufnahme die in sw , denke ich, die stimmung untermalt.
mein kritkpunkt waere nur die brandung die ich vieleicht voll mit ins bild gebracht haette. eine kleinigkeit sozusagen.
lg birdy
Ich kann weichgespülten Brandungen nichts abgewinnen und finde den Bildaufbau mit dem sehr dominanten Felsen, der den Schwung der Uferlinie so brutal schneidet auch nicht gelungen.
c
Der Felsen mit seiner Textur ist beeindruckend. Durch die lange Belichtungszeit und die Bearbeitung wird er aber vollkommen aus dem Kontext gerissen und der Landschaft wird ihre Eigenständigkeit genommen. Der Felsen, der durch die Komposition schon zu schwer ist, wird noch schwerer, die Horizontalen lösen sich auf und halten die Komposition nicht mehr. Das quadratische Format ist unruhig, der schwarze Rahmen drückt das Bild zusätzlich. Wirklich schade!
Gruß, Harry
@harry k.
>Der Felsen, der durch die Komposition schon zu >schwer ist, wird noch schwerer, die Horizontalen >lösen sich auf und halten die Komposition nicht mehr
wobei der Felsen im Vordergrund eher zu schweben scheint und bei längerem hinschauen dieser Eindruck verstärkt wird.
Vielleicht ein UFO ??? ;-)
@ Adamo Bress :
Mit dem Schweben hast du vollkommen recht. Wie von mir beschrieben, der Felsen ist aus dem Kontext (die umgebende Landschaft) gerissen.
Die Schwere entsteht nicht, wenn man sich den Felsen im einzelnen betrachtet, die Schwere des Felsens hängt für mich an der Position im Bild (zu tief). Da ist keine Basis, auf dem er stehen kann.
Und Adamo: ich war nahe dran! ;-)
Ich möchte mich an dieser Stelle erstmal natürlich für das Sternchen bedanken, aber auch sagen, dass ich diese Art der sachlichen Auseinandersetzung mit dem Bild wirklich schätze. Ich bin wirklich niemandem böse, wenn hier auch kritische Stimmen zu Wort kommen.
Es sei, es handelt sich thematisch um den schwarzen Rahmen ;-)
Ich freue mich auf den Tag, wenn hier "mal wieder" Bilder erscheinen, die nicht bis ins letzte bearbeitet, bearbeitet, bearbeitet wurden. So, wie auf dieser Aufnahme- nein!!
Also bitte- dass sieht "Niemand" so in natura. Ich hab keinen blassen Schimmer wo die meisten hier an dieser Stelle eigentlich hinwollen. Wenn das Bedürfniss an einer anderen Welt besteht- kein Thema!
Und noch etwas für die Kritiker meiner Anmerkung - dann schreibt doch endlich einmal - - -
"Super veränderte Landschaft" - - genial eingesetztes Bildbearbeitungsprogramm" - - "Photoshop"ing vom feinsten" - - "so könnte es sein- ist es aber nicht"!
Es wirkt nicht- überhaupt nicht!!
Christian Barten, 7.02.2010 um 10:03 Uhr
Ein weiteres Bild vom Christian welches mich in seiner Einzigartigkeit und Qualität überzeugt.