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Endlich die passenden Bedingungen auch im Rheinland ....
-6°C, windstill, ganz leichter Schneefall am Samstag...
DIE Gelegenheit, ein paar der Flocken auf Lack zu fangen und
die Schönheit unter dem Mikroskop zu betrachten....
Vergrößerung ca. 100x, Rheinberg-Beleuchtung, Blitz.
Euch Allen einen schönen 4. Advent...
@ sterrerd: ok, klar, hätt ich auch ein wenig erläutern müssen.
Wenn man die kleinen Schneekristalle auf den Chip bannen,
will gibt es 2 Varianten:
1. die harte tour: Mikroskop 2 Stunden vorher nach draußen bringen.
Das muß komplett kalt sein.
Dazu die Objektträger auch.
Wenns schneit, die Kamera drauf,
ein paar Flocken einfangen und mikroskopieren und fotografieren.
Bei den Temperaturen, dei schöne Kristalle versprechen (ab -5° abwärts) macht das nicht so lange richtig Spaß.
2. die Warmduscher-Tour (wie hier):
dünnflüssig gemachten Lack (keine Wasserbasis...;-))
draußen im Frost lagern.
Auch die Objektträger natürlich. Alles muß absolut kalt sein.
Fängt's an zu schneien, etwas vom kalten Lack auf das Glas, Rest ablaufen lassen.
Dieser Lackfilm ist etwa 5-10 min feucht genug, dass sich die Kristalle adhäsiv wirklich plan auf den Film legen.
Ist der Lack angezogen, kann man die Objektträger mit ins Haus nehmen,
das Wasser verdunstet, der Abdruck bleibt bestehen.
Quasi ein Dauerpräparat von Schneekristallen.
Dann kann man in aller Ruhe das Ganze
anschaun und fotografieren......
Grüße,
Gerd