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Er schaut so unschuldig daher, als überlegte er,
wie man den Weihnachtsgedanken den Menschen näher bringen könnte.
Und weil man dieses Fest auch das Fest der Liebe nennt,
hat der Engel sich seinen roten Kaschmirschal umgelegt.
Warm hat er es an seinem Platz
und fast ist ihm ein wenig langweilig.
Die Kundschaft ist weniger geworden,
denn ihre Girokonten sind etwas schmaler geworden.
Die teure Kollektion ist durcheinander geraten.
Neben dem Luxus räkelt sich nun ein wenig Billiglohnland.
Eigentlich ist das eine gute Voraussetzung,
um den ursprünglichen Weihnachtsgedanken,
der mit den Jahren sich verwässerte, wieder aufleuchten zu lassen.
Komparsen in abgetragener Kleidung,
die die Hirten spielen könnten,
gibt es von Jahr zu Jahr mehr.
Da gibt es also eine reiche Auswahl.
Maria und Josef sind aus der Mittelschicht herabgestiegen
und haben gleich noch ein paar lobpreisende Engel mitgebracht.
Nicht so edel wie unser Engel hier,
der hat es noch warm und gut auf seinem ihm zugedachten Platz.
Fast so, als wäre Friede auf Erden.
der richtige Text zum Bild !
allerdings... wenn ich so in den Geschäften bin, muss ich verdammt lange warten, bis ich dran bin !
Weihnachten ist wohl ein Ausnahmezustand, wo jeder alles gibt :-o)
lg Ingrid
Ein gutes Motiv, das den Weihnachtsgedanken und den Kommerz gut zusammenfasst.
Wer schenkt eigentlich nicht gerne.
Das Problem ist nur, nicht mehr Geld auszugeben als man monatlich zur Verfügung hat. Das ist bei dem Überangebot nicht immer einfach.
Der ursprüngliche Weihnachtsgedanke ist mir wichtig, daher gibt es von mir nur Geschenke, die zu meinem Einkommen passen. ...und ich gehe nicht nur Weihnachten in die Kirche...
Weihnachten wird doch schon lange, lange Jahre durch den Konsum bestimmt. Wir, die Menschen, stellen dies immer wieder und wieder fest, aber ändern nichts. Warum eigentlich nicht? Dabei ist der Grundgedanke zum Fest eine schöner.
Deinen Text liebe Heinke habe ich jetzt wieder und wieder gelesen, er ist leider so wahr !
Die Aufnahme ist sehr passend und gefällt mir dennoch gut.
LG Christine
Ach... hört mir auf mit Weihnachten... der Weihnachtsgedanke fehlt doch jedes Jahr mehr. Alles ist nur noch Stress, Hektik, Kommerz, Rennen, Kaufen, Fressen... Eltern müssen ihre mangelnde Zeit für die Kinder mit immer mehr Geschenken wettmachen, die Verkäufer sind unfreundlich, niemand denkt mehr an die Umwelt (Verpackungen sparen? Essen sinnvoll einkaufen, um nicht hinterher die Hälfte wegzuwerfen? 1 Mio Lichter überall anknipsen?)... ich könnte jetzt immer so weiter schreiben, aber dann käme man noch auf die Idee, ich wär nicht zufrieden mit mir und meinem Leben, und das bin ich. ;-)
Auf all die, die nie Langeweile haben, die keinen Glitzer & Glimmer & Kaschmirschal brauchen, um besinnlich zu sein, die lieber mit ihren Kids ins Kino gehen statt das 100ste Playstationspiel anzuschaffen, die die Weihnachtsgans leben lassen und für die der Weihnachtsgedanke doch noch ab und zu aufleuchtet.
Danke Dir für diesen Denkanstoß grad, liebe Heinke! :-)
Liebe Grüße von der Kerstine (die das letzte halbe Jahr zusammengenommen vermutlich nicht so viel hier geschrieben hat wie jetzt unter Deinem Foto *lach*)
Fotografisch, wie immer exzellent Heinke und Deine Botschaft dazu...
Also: "Früher hieß die Zeit vor Weihnachten Advent. Heute heißt sie »Meditative Dynamik« und diese Zeit dauert vom Sommerschlußverkauf bis zum ersten Werktag nach Weihnachten, an dem ein Umtausch von Geschenken möglich ist…"
Dir liebe Grüße Gerd