Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Favoriten speichern?Mehr Freunde speichern?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
"Das kriegt ihr alles wieder, wenn ihr zur Mutti zurück dürft- oder auch zur Hölle, sagte einer von den Männern, die mit der Kleiderausgabe und dem Einsammeln der Zivilsachen beshäftigt waren. Er hatte eine niedrige Nummer und einen roten Winkel auf seiner Kleidung. Christian verschmerzte besonders die Brieftasche, denn darin befand sich ein Bild von Ria, als sie noch unverheiratet war. Es zeigte, wie sie am Gartenfenster ihres Elternhauses zwei junge Kätzchen in den Armen hielt, und ihre Gestalt und ihr verhaltenes Lächeln erzeugten immer wieder Wehmut in seinem Herzen, für ihn unfaßbar, dass dieses Wesen nicht sein eigen war. So hatte er wenigstens das Bild , das er bei einem seiner Besuche im Hause ihres Onkels heimlich an sich genommen hatte. Und nun war auch dieses weg.“
Peter Prosna „Wege zwischen Dornen und Schlingen“ Kapitel: Transport und Ankunft im Buchenwald
Lieber Adrian, die Augenzeugenberichte machen das hier Dargestellte fast noch unfassbarer als die Bilder. Die hier eingestellten Aufnahmen sind gleichwohl nur ein winziger Bruchteil des Schreckens. Eckhard
Lieber Eckhard,
ich war ja letztens auch dort und habe das Krematorium auf mich wirken lassen. Deine Aufnahmen lassen das Grauen und die Kälte, die ich dabei empfand, wieder deutlich vor und in mir entstehen.
Ich sehe auch den Schatten an der Wand...
@ Kerstin: Liebe Kerstin, das Herz unter den im Museum ausgestellten Überresten habe ich natürlich auch gesehen, aber da Du es bereits eingestellt hattest, nicht auch noch verlinkt. So ergänzen sich unsere Aufnahmen zusammen mit denen Adrians zu einer höllischen Symphonie des Grauens. Eckhard
@ Lieber Bringfried, bei der Massenvernichtung ging es außerordentlich "ordentlich" zu; einer der vielen grausigen Aspekte dieser Zeit. Und dann findet man im Museum ein Bild vom strahlenden Lagerkommandanten mit Sohnemann und der (sinngemäßen) Unterschrift "Papa macht Späßchen!". Eckhard
@ Watndat: Lieber Klaus, das ist das Schreckliche für alle Nachgeborenen, die so etwas zu Gesicht bekommen, zu wissen, dass es Reste von Realität sind und man sich nicht in der Kulisse für einen Horrorfilm befindet. Eckhard
Mir erging es genauso und es wundert mich nicht, dass Du Jahre brauchtest es so zu fotografieren. Ich war in Dachau und konnte einfach keine Fotos machen wie sonst......
@ Werner: Lieber Werner, das ist sozusagen nur eine fc-kompatible Auswahl der Scheußlichkeiten, die es zu sehen gibt; bei anderen Dingen müsste man noch mehr Abstand haben, um sie zeigen zu wollen und zu können. Eckhard
@ Thomas: Lieber Thomas, alles "schreit" einen an, nicht zu fotografieren. Aber das ist ja auch eine Art, sich dem Unaussprechlichem innerlich zu nähern. Aber sich dann sozusagen mit den Regeln der Ästhetik der Fotografie einem solchen Gegenstand nähern zu müssen, das ist schon erschreckend. Eckhard
Liebe Vera, das sollte es auch nicht. Interessanterweise ist die Gedenkstätte eine Einrichtung, die nicht einmal Eintritt nimmt. Das Interesse ist gottlob nach wie vor groß. Es gibt eine sehr gründliche Führung und ein großes Museum, in dem noch viel mehr Schrecklichkeiten gezeigt werden, als das hier möglicht ist. Eckhard
Liebe Vera, natürlich nicht. Weshalb es einem auch so schwer fallen könnte, zu Bildern wie diesen überhaupt etwas zu sagen. Man erfährt jedenfalls an solchen Beispielen - die ja leider nicht nur die Deutschen des vergangenen Jahrhunderts, sondern bis in die Gegenwart andere Völker produzieren -, wie dünn die Decke dessen ist, was wir Kultur nennen, und wie sehr daran gearbeitet werden muss, dass diese Decke nicht zerreißt. Eckhard
Hersteller: Firma Topf & Söhne, Erfurt, Lieferant der KZ-Verbrennungsöfen.
Endlich wird nun dort eine Gedenkstätte eingerichtet.
Die Endkonsequenz der Beseitigung einer Rasse, der Gegner, der übrigen Unliebsamen war die fabrikmäßige Vernichtung durch Vergasung und dann Verbrennung.
Und das ist noch nicht lange her, dass dies Deutsche sich ausdachten.
Danke lieber Eckhard dass du es allen zeigst. Gert
Es ist das menschliche in uns was uns an solchen Orten der Unmenschlichkeit zunächst davon abhält Fotos zu machen. Ich hatte immer das Gefühl jedes Bild was ich "hier" mache kann nicht das Ausdrücken was ich empfinde was "hier" passiert ist.....
Wenn ich nochmal an diesen Ort zurückkehre habe ich eine Vorstellung was mich erwartet ich habe etwas mehr Erfahrung ich werde mich besser darauf vorbereiten und dann kann ich vielleicht Fotos machen auf denen wenigstens ich erkenne was ich gefühlt habe.
@ Lieber Thomas, ob Wort, Schrift oder Bild: Gefühle lassen sich nicht in der Weise vermitteln, wie man sie selbst hat; die genannten Medien sind nur Medien für etwas, nicht die Sache selbst. Und man selbst wird sich natürlich am besten an die Gefühle erinnern, die man hatte, wenn man sie sich anhand der eigenen Bilder vergegenwärtigt. Aber andere Leute haben andere Gefühle. Wenn sie denn welche haben. Eckhard
@ Gert: Lieber Gert, unerwähnt blieb bislang, dass das Bild zum 71. Jahrestag der sogenannten "Reichspogromnacht" 1938 eingestellt wurde, übrigens ein sprachlich unzulänglicher Versuch, den Nazi-Ausdruck "Reichskristallnacht" zu überwinden. Diese "Reichspogromnacht" bildete praktisch den Auftakt zur organisierten Menschenvernichtung, die man zuvor bereits jahrelang propagandistisch vorbereitet hatte. Eckhard
Lieber Eckhard, der 9.November ist ja in mehrfacher Hinsicht Gedenktag, unerwähnt:
9. 11. 1918 Ausrufung der Republik in Berlin
9.11. 1923 Hitler-Putsch in München
9.11. 1938 Anzündung der Synagogen
9.11.1967 Studentenproteste in Hamburg (Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren)
9.11. 1989 Öffnung der Grenze zur BRD und Westberlin
Mir schien es wesentlicher, an diesem Tag eher der Pogromnacht in Stille zu gedenken, welche die Vernichtung von Millionen Juden einleitete. Gert
Lieber Gert, die Häufung von Schicksalstagen der Deutschen am 9. 11. ist in der Tat auffällig. Natürlich habe ich mich vor dem Einstellen der Serie gefragt, ob ich es überhaupt machen sollte. Aber man kann einer Sache besser gedenken, wenn man sie sich und anderen vergegenwärtigt; dies ist ein - selbstredend unvollkommmener - Versuch. Martin Walser hat einen erzblöden Essay in der "FAZ" über den 9. 11. veröffentlicht, den man eigentlich in seiner ganzen schandbaren Lumpigkeit einmal zitieren sollte. Eckhard
Lieber Carsten, Du hast ja auch noch Zeit. In deinem jugendlichen Alter habe ich es nicht fotografieren können beziehungsweise Murks produziert, der die innere Erschütterung auf die Fotos übertrug, so dass man sie nicht hätte zeigen können. Das alles kostet viel Überwindung; natürlich verstehe ich insofern jeden, der Eiteitei einstellt und sich hier nicht äußern mag. Eckhard
Ich finde schon, dass Bilder Gefühle vermitteln können, dass Bilder nicht nur auf einem Festhalten eines Momentes beschränkt sind.
Bilder sagen mehr als 1000 Worte....... das Stimmt schon. 1000 Worte, 1000 verschiedene Empfindungen ;-)
Vielleicht gelingt es mir ja mal ein Foto zu machen wo es nur 100 verschiedene Empfindungen gibt.
Lieber Thomas, Bilder für einen Moment machen wir ja beide nicht; ich frage mich auch, was das für einen Sinn haben soll, wenn man so etwas zeigt. Auch die Erinnerungsbilder, die die meisten Leute machen, sind letztlich nicht nur für einen Moment gedacht, aber sie sind natürlich nur für einen selbst interessant.
Bilder finden sich ja auch in den vielen Dokumentationen, die zu diesem Thema inzwischen erschienen sind. Sie zeigen naturgemäß zumeist nur die Reste des Geschehenen. Ganz selten war einmal ein Häftling selbst in der Lage, vor Ort zu fotografieren. Wie dem auch sei, alles das sagt einem nichts, wenn man nicht jene Qualität hat, die Mitleid genannt wird. Eckhard
Dein Bild kommt zwar eher dokumentatorisch rüber, aber was dahinter steckt..., es verschlägt einem immer noch die Sprache. Ich will und kann dazu nicht mehr sagen.
Gruß Andreas
Lieber Andreas, ich hatte es technisch gemeint; es sollte eine Funktion geben, dass auch zu öffentlich eingestellten Bildern keine Anmerkungen gemacht werden können. Nun, dieser Thematik treten wir als Erschrockene über die furchtbaren Möglichkeiten des Menschen entgegen, aber diese zeigen sich ja auch nicht nur im "Großen", sondern auch im alltäglichen Kleinen. Eckhard
@ Doris: Liebe Doris, die Möglichkeiten des Menschen im negativen Bereich dürften in der Tat grenzenlos sein. Die Strukturen sind durch die Psychologie der Masse von Le Bon beschrieben worden und konnten den Nationalsozialisten bekannt sein. In jüngerer und jüngster Zeit ist die tödliche Wirksamkeit einer unbefragten Hierarchie durch die bekannten Elektroschock-Experimente nachgewiesen worden. Eckhard
das ist schon erschreckend, wenn man das konkret vor augen hat, von daher finde ich es wichtig, diese stätten zu besuchen - damit meine ich auch "die jungen leute".
lg, stefan
p.s.: sorry für das kleinschreiben... ging einfach schneller ;-)
Lieber Stefan, aus linguistischer Sicht ist die Großschreibung völliger Unfug; sie wird objektiv nicht gebraucht, nirgendwo. Aber wir werden leider von Leuten regiert, die sich die falschen Ratgeber gesucht haben.
Was Buchenwald betrifft, besuchte ich es in den Schulferien; ich denke aber, dass ansonsten gerade auch Schulklassen diesen Ort besuchen. Auch so waren junge Leute da. Das ist, bei allem Fürchterlichen, doch auch wieder erfreulich. Eckhard
Lieber Manfred, vermutlich ist es eine Nuance einfacher, wenn man eine Hinterlassenschaft der Häftlinge fotografiert, nicht die Tötungsmaschinerie selbst.
Anlass für die Veröffentlichung des Fotos bzw. der Serie „Non omnis moriar (1-5)“ war, Du weist darauf auch in deiner Antwort an Gert hin, der 71. Jahrestag der Reichspogromnacht, die eine beispiellose, vom nationalsozialistischen Regime geplante und gelenkte Ermordung jüdischer Bürger im gesamten Deutschen Reich auslöste, die viele der verblendeten Mitmenschen in jener Zeit in vollem Umfang mittrugen oder vor der sie – vielleicht aus nachvollziehbarer Angst um das eigene Wohlergehen und das ihrer Familien – die Augen verschlossen und den Nachbarn oder den einstigen Freund plötzlich nicht mehr kannten, wobei jedoch nicht unerwähnt bleiben darf, dass der unglaubliche Mut Einiger in diesem braunen Sumpf, der das Land verschlang, auch unzählige Leben retten half, indem sie die Menschen versteckten, verpflegten, aus der Gefahrenzone brachten.
Mein Bild „Aus dem Reich der Schatten“, das hier bereits verlinkt wurde, war, ähnlich wie auch bereits das
Anfang 2008, zunächst aus ebendiesem Gedenken heraus eingestellt worden.
Nun muss man die mit dem Einstelldatum verbundene, etwas konzentriertere Sicht auf die Verfolgung, Diskriminierung und organisierten Verbrechen an Menschen jüdischen Glaubens oder auch nur jüdischer Abstammung oder Aussehens in diesem Bild-Kontext unbedingt ausdehnen auf alle Verfolgten, Gefangenen und Getöteten des NS-Regimes, an denen, gerade in solchen Lagern, ähnlich großes Unrecht an Leib und Seele begangen wurde.
Das Konzentrationslager Buchenwald bestand offiziell bekanntlich als sogenanntes Arbeitslager zwischen Juli 1937 und April 1945. Wie man nachlesen kann, waren dort während dieser Zeit etwa 250000 Menschen aus allen Ländern Europas und sogar darüber hinaus inhaftiert, darunter politisch Verfolgte, Juden, Sinti und Roma, Asoziale, Kriegsgefangene oder sogar einfach nur Menschen, die aus anderen Ländern hierher zum Arbeiten verschleppt wurden usw..
Wie unterschiedlich die Zusammensetzung der Häftlingsbelegschaft war, die im Oktober 1944 fast 90000 Menschen umfasste und die im Laufe der Jahre auch sehr stark von den Kriegshandlungen und –schauplätzen der Deutschen beeinflusst war, zeigt auch folgendes Zitat: „Die äußere Bezeichnung der Häftlinge war folgende: Fortlaufende Nummerierung und farbiger Dreieckswinkel an der linken Brustseite und am rechten Hosenbein. Rot für die Politischen, zweitmalig Eingelieferte, sogenannte Rückfällige, mit einem gleichfarbigen Querstreifen über dem Winkel; Grün für Kriminelle, Violett für Bibelforscher, Schwarz für die Asozialen, Rosa für die Homosexuellen, zeitweise Braun für die Zigeuner und in bestimmten Aktionen eingelieferte Asoziale. Die Juden trugen unter ihrer roten, grünen, schwarzen, violetten oder sonstigen Markierung ein querstehendes gelbes Dreieck, so dass ein sechszackiger Stern entstand. Die sogenannten ‚Rassenschänder’ trugen über dem gelben bzw. grünen Dreieck einen querstehenden schwarzen Dreiecksrand.“ (Quelle: David A. Hackett „Der Buchenwald-Report, S. 56)
Die Zahl der Todesopfer wird für Buchenwald insgesamt auf etwa 56000 geschätzt. Darunter waren 11000 Juden, auch völlig unschuldige Kinder.
Der bereits erwähnte „Buchenwald-Report“ gibt zu dem, was man im Laufe der Jahre bereits gehört und gelesen hat, einen detaillierten Einblick in die Kaltblütigkeit, den Sadismus, die Grausamkeiten, zu denen die Bestien der SS fähig waren. Es ist eigentlich unvorstellbar, wenn man das liest, und doch ist es geschehen. Was man dabei auch ganz besonders verinnerlicht, ist die Tatsache, dass hier oft nicht allein auf Befehl der Kommandantur hin gehandelt wurde, sondern völlig willkürlich, aus Spaß am Erniedrigen, Quälen, am Töten, am bloßen Abschlachten. Die selbsternannten Herrenmenschen waren sich ihrer Sache und ihrer Überlegenheit so gewiss, dass sie am Abend bzw. „nach getaner Arbeit“ ohne Gewissensbisse in ihre Privathäuser und –wohnungen, zu ihren Familien zurückkehren konnten, um dort ein normales und bürgerliches Leben zu führen, wo man sich auch der Kultur und der Kunst nicht verschloss. Das völlig Absurde wird dann noch gesteigert, wenn man liest, dass die Ehefrau des Lagerkommandanten Koch beispielsweise in Madeira-Wein badete, während nur einige hundert Meter entfernt Dutzende täglich einen qualvollen Hungertod starben.
Es ist jedoch nicht nur das Gedenken an die vielen zu Tode Gequälten, die Vorstellung der unglaublichen Gräueltaten, die im Lager im Namen des NS-Regimes und seiner Ideologie verübt wurden, wenn man am Tor steht, über die leere weite Fläche des Appellplatzes und die Fundamente der Baracken blickt und der eisige Wind einen auch im Herbst bereits umfängt ... es sind zugleich Gedanken über den Menschen selbst, ein Nachdenken darüber, was man aus ihm machen konnte und kann, was er aus sich machen ließ bzw. lässt, im positiven wie im negativen Sinn, wenn die äußeren Bedingungen einen entsprechenden Nährboden bilden.
In diesem Zusammenhang ist auch ein Blick auf die „Gemeinschaft“ der Gefangenen selbst interessant. Die Vorstellung von einem dauerhaft übergreifenden Zusammenhalt aller Lagerinsassen, von einer selbstverständlichen und immerwährenden Solidarität untereinander in dieser Not und permanenten Angst wird doch ein wenig relativiert, wenn man versucht, sich die Verhältnisse aufgrunde der Berichte, auch der Schilderungen durch die Augenzeugen, sachlich vor Augen zu führen und sich klarzumachen, soweit dies gelingen mag. Die nackte Angst um das eigene Leben ließ auch unter den Opfern Hierarchien entstehen, die durch die Lagerleitung zu ihrem Nutzen natürlich bewusst gelenkt und geformt wurden. Die Gefangenen konnten sich nach „oben“ arbeiten, was einfachere Lebensbedingungen, mehr Essen, leichtere Arbeit etc. mit sich brachte und die Überlebenschance erhöhte. Dafür wurde auch bespitzelt, denunziert, gequält, gestohlen...
Selbstredend war der Verrohung mancher Mitkameraden unter diesen Bedingungen Tür und Tor geöffnet. Als Beispiel noch ein Zitat aus dem oben bereits erwähnten Buch. „Oftmals rief während des Appells der Rapportführer die BVer [Bezeichnung für ‚Berufsverbrecher‘ oder für ‚befristete Vorbeugehaft‘; worunter man wegen krimineller Delikte mehrfach vorbestrafte Personen zusammenfasste, die von der Kriminalpolizei vorbeugend verhaftet worden waren, nicht selten unmittelbar nach Verbüßung von Haftstrafen], die im Verbrennungsraum (Krematorium) tätig waren und beim Appell nicht teilnahmen, durch den Lautsprecher: ‚Die Vögel vom Krematorium mal‘ rausgucken!‘, worauf die Kerle Leichen packten und zum Fenster hinaushielten. Die Gemütsverfassung, in der der letzte Trauerakt für Tausende sich abspielte, wird dadurch gut charakterisiert.
Nicht pietätvoller vollzog sich der von den Angehörigen der Toten zuweilen erbetene Versand der Asche. Einer der BVer langte sich eine Handvoll Asche aus dem großen Haufen, warf sie in eine Schachtel und schickte sie zur Postversandstelle.“
Aber natürlich werden solche Beispiele die selbstlose Aufopferung, die Hilfeleistung und Schutzmaßnahmen der meisten Lagerinsassen untereinander nicht schmälern. Sie zeigen aber die Differenziertheit der Menschen, die psychologischen Aspekte und Voraussetzungen auch oder ganz besonders unter Extremsituationen, wie man sie aus der Sicht eines heute in einer Konsumgesellschaft Lebenden überhaupt nur ansatzweise nachvollziehen kann.
Die grundsätzliche Schuldfrage bleibt davon unberührt.
Als ich am Lagertor stand, fiel mir der Außenputz des Gebäudes auf, der stellenweise eine Struktur aufwies, die etwas abstrahiert mit den
eines Fischs vergleichbar sein könnte. Vielleicht ist es ein Zufall, vielleicht ist es aber auch - wie die Bauhaus-Form der Inschrift am Lagertor - einer der wenigen „versteckt“ angebrachten, aber weithin sichtbaren und möglichen „Haltepunkte“ für die Seele, die sich die Menschen im Lager geben konnten und gegeben haben. Der Fisch in diesem Fall als Symbol für das Christentum ...
Der Schatten im Bild ist vielfach deutbar. Man verbindet damit symbolisch auch die Seele eines Menschen und wir können ihn im Kontext mit dem Bildtitel für das Nichtvergessen und das Weiterleben derer, die im Lager verbrannt oder verscharrt oder zum Vergasen nach Auschwitz abtransportiert wurden, in unseren Gedanken und Herzen betrachten. Mit dem Schatten an der Wand ist etwas Mahnendes, Ruheloses, etwas stetig Wanderndes verbunden, etwas, das einen nicht loslassen wird und nicht loslassen darf, damit sich so etwas nie wiederholt.
Noch ein ganz anderer Blick auf den Schatten: Auch in einigen Volksmärchen besitzen Menschen, die für Gold ihre Seele dem Teufel verkauft haben, keinen Schatten mehr. Im übertragenen Sinn haben auch die SS-Bestien dem Teufel ihre Seele für Gold, in diesem Fall für Macht und zweifelhaften Ruhm verkauft. Solche Seelen weisen auf das Reich des Todes hin, sie mahnen ...
Was ich in den Anmerkungen zum Bild mit großem Interesse gelesen habe, ist der Aspekt, in einer solchen Umgebung kaum oder nicht wie sonst fotografieren zu können. Nun ist das, was wir dort sehen, eigentlich nur der Rahmen; es sind technische Gegenstände, Stacheldraht, leere Zellen, Mauerreste, Kleidungsstücke, letzte Habseligkeiten in einem Museum ... weite, leere Flächen ... Dabei können wir uns warm kleiden, sind nicht bis auf die Knochen abgemagert, leiden keine Schmerzen, können den Bereich ohne Angst wieder verlassen.
Was uns dort gefangennimmt, ist unser Wissen, sind die Gefühle, das Mitleid, wenn wir versuchen, nachzuvollziehen, was den Menschen angetan wurde, was sie erlitten haben mussten; es ist das Absurde dieses Gegensätzlichen, was die Menschen ausmachen kann, es sind die Bilder, die die Puzzleteile dieser Hölle in uns erzeugen.
Aber wir werden uns an das Geschehene immer nur annähern können, versuchen zu begreifen, auch um es weiterzugeben.
Für mich war das Fotografieren dabei sogar hilfreich. Es ist eine Form des Sehens, des "Verarbeitens der Eindrücke" aus einer gewissen Erstarrung, aus dem Schrecken heraus. Solche Bilder haben natürlich nichts mit einer reinen Dokumentation des Zeitgeschehens zu tun; sie spiegeln - wie deine Serie - Empfindungen und Wissen um diese grauenvollen Ereignisse wider.
Liebe Kerstin, ich denke, dass deine Besprechung hier keiner Kommentierung bedarf; ich hatte ja meinerseits dein Bild "Aus dem Reich der Schatten" besprochen, so dass dort meine Auffassung zu dem Dargestellten nachgelesen werden kann. Daraus seien hier noch einmal die massenpsychologischen und individualpsychologischen Komponenten zitiert:
"Wie das in Buchenwald und anderswo, wovon Vergleichbares berichtet wird, gehen konnte, dass die Bewacher ein „normales“ Leben mit Liederabenden, Zoo und Tannenbaum zu Weihnachten führen konnten, während wenige Meter weiter ihre Mitmenschen verhungerten, erfroren, an Krankheiten starben, erschossen oder vergast und durch den Schornstein gejagt wurden, hat die Psychologie intensiv beschäftigt. Dir sind sicher die einschlägigen, auch verfilmten Experimente (Elektroschock-Experimente Stanley Milgrams) bekannt, bei denen man Versuchspersonen dazu brachte, anderen Leuten (fingierte) Stromstöße immer größerer Stärke zu geben.
„Stromstoß-Experiment
So leicht werden Menschen zu Folterknechten
Von Christian Stöcker
Die Elektroschock-Experimente Stanley Milgrams sind legendär. Sie gelten bis heute als Beleg dafür, dass auch ganz normale Menschen schnell zu erbarmungslosen Folterknechten werden können. Nun wurde die historische Studie wiederholt - mit ernüchterndem Ergebnis.
Was Stanley Milgram seinen Versuchspersonen im Jahr 1961 antat, darf heute kein Forscher in der westlichen Welt mehr - und seien seine Absichten auch noch so lauter. Nun wurde die Studie über Gehorsam und Gnadenlosigkeit in einer Light-Version wiederholt. Und wieder zeigte sich, wie leicht Menschen dazu gebracht werden können, andere zu quälen. Wie in der Originalstudie ging es eigentlich nur darum, einen "Schüler" - der in Wahrheit ein Helfer des Forschers war - mit Bestrafung zum besseren Lernen von Wortpaaren zu bringen.
Milgrams legendäres Experiment veränderte das Selbstbild der Menschheit auf Dauer, weil er mit einer schlichten Methode vorführte, wie leicht normale Menschen zu Folterknechten gemacht werden können, zu gehorsamen Erfüllungsgehilfen einer zerstörerischen Autorität. Der Großteil seiner Versuchspersonen verteilte Elektroschocks, bis eine vermeintliche Versuchsperson im Nebenraum zunächst vor Schmerzen brüllte und dann plötzlich, aber dauerhaft verstummte.
"Das Experiment erfordert, dass Sie weitermachen", sagte der Herr im weißen Kittel, und die Versuchspersonen drückten noch einmal auf den Knopf. Wollte der Proband erneut abbrechen, sagte der Versuchsleiter: "Es ist unbedingt notwendig, dass Sie weitermachen." Und die Mehrheit tat das auch. Auch wenn der durch jeden Knopfdruck vermeintlich mit Elektroschocks traktierte "Schüler" im Nebenraum schon schrie, scheinbar vor Schmerzen.
Ist die Menschheit heute gnädiger als vor 50 Jahren?
Die Mehrheit der Versuchspersonen ging mit den Elektroschocks bis zum Ende der Skala, bis 450 Volt, in 15-Volt-Schritten. Diese Kombination aus ungewohnter Situation, nicht hinterfragter Autorität und Salamitaktik betrachtete Milgram als Kernfaktoren, die zum erbarmungslosen Verhalten seiner Testpersonen beitrugen. Gerade in den Jahren seit dem 11. September 2001, in denen Folter plötzlich wieder zum Mittel der Politik zu werden schien, wurden Milgrams Ergebnisse oft zitiert, um etwa die Greuel von Abu Ghureib zu erklären. In verschiedenen Varianten ist die Erkenntnis immer wieder erneuert worden - in (fast) jedem steckt ein Folterknecht.
Nun versuchte sich der Psychologe Jerry Burger erneut an Milgrams Versuchsaufbau. Seine implizite Kernfrage: Sind wir heute besser? Hat die Menschheit dazugelernt, lassen wir uns nicht mehr so einfach zu Folterern machen wie damals in den frühen Sechzigern? Das hat schon lange niemand mehr probiert - aus ethischen Gründen: Experimente wie das Original, in dem den Versuchspersonen suggeriert wurde, sie hätten einen Menschen gequält und womöglich dauerhaft geschädigt, gelten heute als nicht mehr vertretbar. In manchen Varianten der Originalexperimente verwies der "Schüler" im Nebenraum schreiend auf eine Herzerkrankung und verstummte dann. Probanden solchem Stress auszusetzen, widerspricht heutigen Ethik-Richtlinien für Experimente.
Weiterdrücken, auch wenn das Opfer nicht mehr reagiert
Also setzte Burger einen niedrigeren Abbruchpunkt an: Bei 150 Volt, im Original wie in der neuen Studie, schrie der "Schüler" zum ersten Mal vor Schmerzen auf. Bei Milgram zögerten die Versuchspersonen hier und wurden zum ersten Mal wirklich unsicher. Wer jenseits von 150 Volt weitermachte, tat das meist bis ganz ans Ende. Mehr als 80 Prozent der Probanden, die 150 Volt verabreicht hatten, drückten bis 450 Volt weiter auf die Knöpfe - auch wenn der Proband irgendwann weder auf die Fragen noch auf die Elektroschocks reagierte.
Burger ließ deshalb nur virtuelle Stromstöße bis 150 Volt austeilen. Wenn Probanden danach weitermachen wollten, hielt der Versuchsleiter sie davon ab. Es handele sich um "Gehorsam light", schreibt Alan Elms, der in den Sechzigern mit Milgram zusammenarbeitete, in einem Kommentar zu Burgers Studie. "Wenn man den Mann schreien hört 'lasst mich raus, ich halte es nicht mehr aus', ist das der Punkt, an dem der Stress, für den man Milgram kritisiert hat, einsetzt", sagt Burger über seine Studie, die nun im "American Psychologist" erscheint.
In der "Light"-Version waren nicht ganz so viele Versuchspersonen bereit, nach dem Schmerzensschrei noch weiterzumachen - 70 Prozent hätten auch den Knopf für 165 Volt noch gedrückt. Die Abweichung zum Original ist jedoch nicht einmal statistisch bedeutsam.
Um zu überprüfen, ob der mäßigende Einfluss einer zweiten Person daran etwas ändern würde, schleuste Burger in einem zweiten Experiment eine vermeintliche Co-Versuchsperson ein. Sie weigerte sich ab einer Spannung von 90 Volt, weitere Schocks zu verteilen. Doch trotz des guten Beispiels übernahmen die meisten der Versuchspersonen an dieser Stelle freiwillig die Aufgabe des Knöpfedrückens - und 65 Prozent der Teilnehmer hätten auch unter diesen Bedingungen nach dem Hilferuf noch weitergemacht. Ein "überraschendes und enttäuschendes" Ergebnis sei das, sagt Burger.
"Ernstzunehmende Lücke"
Eins mache seine Studie jedoch deutlich: Die "Vorstellung, dass die Menschen in den frühen sechziger Jahren irgendwie einfacher zu Gehorsam zu bewegen waren", sei nicht haltbar.
Milgrams früherer Mitarbeiter Elms zeigte sich einerseits schockiert von Burgers Ergebnissen. Er habe in Interviews immer wieder der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass die Ergebnisse aus den Sechzigern heute nicht mehr replizierbar wären, schreibt Elms in einem Kommentar. "Da gehen meine hoffnungsvollen Erwartungen über deutlich geringeren Gehorsam dahin!"
Er verweist jedoch auf Vorsichtsmaßnahmen, die Burger getroffen hat und die in seinen Augen das Ergebnis schwächen: Burger akzeptierte nur Versuchspersonen, die das Milgram-Experiment eigenen Angaben zufolge nicht kannten. Und er ließ von Psychiatern Interviews durchführen, um Menschen auszuschließen, denen die Stresssituation des Experimentes hätte Schaden zufügen können. Die nach dieser Doppelauswahl übriggebliebenen Probanden könnten möglicherweise "beträchtlich gehorsamer sein" als Durchschnittsmenschen, spekuliert Elms.
Ein zweiter Kommentator, der Psychologe Arthur Miller, spricht in der gleichen Ausgabe des "American Psychologist" sogar von "ethischem Overkill" in Burgers Studie. Man könne die Arbeit mit den Originalexperimenten nicht sinnvoll vergleichen. Dennoch seien Studien wie die Burgers gerade heute wieder dringend nötig, sie "füllen eine ernstzunehmende Lücke". Miller: "Die Bedingungen und Gründe zu verstehen, die Menschen dazu bringen, physischen Schmerz zu verursachen und Strafen bis hin zu Mord zu verteilen, insbesondere auf Befehl innerhalb einer Organisationshierarchie, ist heute vielleicht wichtiger als je zuvor."“
Der psychologische Mechanismus ist ganz einfach. Der Mensch ist unter geeigneten Bedingungen dahingehend manipulierbar, dass er seine Verantwortung an eine scheinbar kompetente Autoritätsperson delegiert, so dass er selbst von Verantwortung frei ist. Die Nationalsozialisten haben sich diese Einsicht in Verbindung mit den Erkenntnissen der bereits in den dreißiger Jahren bekannten Psychologie der Masse zunutze gemacht, um ein ganzes Volk durch jahrelange gezielte Propaganda so weit zu bringen, dass es Juden nicht mehr als vollwertige Menschen ansah. Die Konsequenzen sind bekannt.
„Le Bon wurde neben Scipio Sighele (1891) mit seinem berühmtesten Buch Psychologie der Massen (Psychologie des foules, 1895) zum Begründer der Massenpsychologie und für die Soziologie bedeutsam.
Er vertritt die Auffassung, dass der einzelne, auch der Angehörige einer Hochkultur, in der Masse seine Kritikfähigkeit verliert und sich affektiv, zum Teil primitiv-barbarisch, verhält. In der Massensituation ist der Einzelne leichtgläubiger und unterliegt der psychischen Ansteckung. Somit ist die Masse von Führern leicht zu lenken.
In der Psychologie der Massen vertritt Le Bon die Thesen, dass
• die Masse im Gegensatz zum dazugehörigen Individuum ihre Kritikfähigkeit einbüße
• die Masse nicht durch Argumente überzeugt werden könne
• die Masse uneigennützig, gegebenenfalls auch tugendhaft oder heroisch handle
• die Masse gegen Veränderungen sei
• sich die Grundüberzeugungen der Masse nur sehr langsam veränderten
• die Masse leicht erregbar sei
• die moralischen Urteile einer Masse unabhängig von der Herkunft oder dem Intellekt ihrer Mitglieder sei
•
Le Bon begründet seine Thesen mit vielerlei historischen Fallbeispielen, vor allem aus der Zeit der Französischen Revolution.“
Es gehört zu den widerlichsten Episoden aus der Kulturgeschichte der Menschheit, dass eine Bewegung, die die Freiheit des Dritten Standes zum Ziel hatte, in Mord und Totschlag endete. Und dass ausgerechnet Anhänger des absolut Bösen wie die Nationalsozialisten daraus lernen konnten."
Der Titel meines Bildes ist natürlich nicht zufällig gewählt, wie überhaupt es seinen Grund hat, dass gerade dieses Bild aus der Serie zur Diskussion gestellt wurde. Es ist natürlich eine innere Verbindung zu dem Bild angedeutet, das Du zur überlieferten Uhrzeit der Befreiung von Buchenwald eingestellt hast. Der Schatten als Signum des Menschlichen bleibt, auch wenn die Opfer zu Asche und Rauch vergangen sind. Es war ein besonderer "Glücksfall" bei allem Grauen für den Fotografen, dass die Eine in Buchenwald ein Herz fand, der Andere einen Schatten. Eckhard
Ich glaube, ich habe hier ganz gute Beiträge geliefert, lieber Eckhard, die auch Substanz haben und aufklärend wirken. Ich würdige nochmals, dass du dies hier zeigst.
Gert
Ich weiß nicht, lieber Eckhard, warum ich bei diesem Bild keine Anmerkungsbeteiligung hatte. Vielleicht fiel es mir damals wie heute schwer, angemessene Worte zu finden. Das Grauen, von dem dieses Foto berichtet, ist mir aus vielen filmischen und literarischen Darstellungen sehr gegenwärtig und kann auch mit meinen bescheidenen Einsichten nicht annähernd hinreichend kommentiert werden. Richtig und wichtig ist, nie den Mantel des Vergessens hier überzuwerfen. Man sieht ja, dass die Greueltaten wohl nie auszurotten sind und in immer wieder anderen Teilen der Erde trotz aller Zivilisation ständig wieder neu aufflackern.
@ Karl-Dieter: Lieber Karl-Dieter, ich kann gut verstehen, dass man sich zu einem solchen Thema nicht äußern mag, und zwar deshalb, weil das da gezeigte Grauen auch noch in den spärlichen Überresten kaum erträglich ist. Auch ich habe erst jetzt überhaupt die Hemmung überwunden, dort zu fotografieren - übrigens ist der Kreis der Hölle fotografisch noch lange nicht ausgeschöpft, aber man wird dergleichen auch wieder dosieren müssen. Eckhard
ich schaue es mir mindestens schon zum drittenmal an;
und immer noch fallen mir nicht die richtigen Worte
ein, die ich dazu schreiben möchte .......
Grausam !!! aber deutsch, deutsche Gründlichkeit ..,
die Auftragsannahme und Ausführung der Ofenbaufa.
genauso wie dieses mörderische, menschenverachtende System, das von diesem ' Volk der Dichter und Denker' (Richter und Henker ...) hevorgebracht wurde ...
ja, dieser Schatten ..., er wird uns noch begleiten (und sicher / hoffentlich als Mahnung auch noch einen Teil
- zumindest - der uns folgenden Generationen !!! )
Lieber Michael, wenn ich nicht irre, wird die Firma Topf & Söhne gerade in Erfurt als Erinnerungsort ausgestellt. Als Nachgeborener kann man aus den hier angesprochenen Ereignissen nur lernen. Warum aber Verbrecherorganisationen, die die Möglichkeiten der Demokratie ausnutzen, um sie abzuschaffen und wieder die Hölle einzuführen, hierzulande nicht verboten werden, ist nicht zu begreifen. Eckhard
tja - mit "deutscher Gründlichkeit" dieses alles erdacht und in die Tat umgesetzt ... einfach unfaßbar, denn unschuldig sind nicht nur die jüdischen Kinder, sondern auch die Erwachsenen für mich ...
Liebe Brigitte, natürlich sind alle Opfer unschuldig. Aber Hitler – gestern sah ich eine Dokumentation über seine Familie – war so irre, daß sogar eine geisteskranke Verwandte von ihm in einer „Heilanstalt“ vergast wurde. Eckhard