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Wow - das ist eigentlich kein Foto sondern ein wunderschönes Gemälde - die meisten von uns haben schon mal schnell fließendes Wasser fotographiert, aber dieses Bild sticht hervor - verrätst du mir, welches Gewässer das war?
Voting-Center, 10.10.2009 um 7:38 Uhr
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 103 pro und 388 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste Mal ;-)
Es gibt viele Langzeitbeichtungen von Stromschnellen und Wasserfällen - diese aber ist einzigartig. Egal wie lange ich auf dieses Foto schaue - immer habe ich das Gefühl, ein Gemälde zu betrachten. Das Foto hat einfach Wirkung - ich komme erst gar nicht auf die Idee, mir über Technik oder eventuelle Fehler Gedanken zu machen - es zieht mich in den Bann und das ist es, was Fotos tun sollten.
schöner Verlauf des Wassers, leider die Kontraste viel zu hoch gezogen, so dass rechts die Überstrahlung und links die abgesoffenen dunklen Partien entstehen, contra
Abstraktion (Abziehung, Absonderung) ist die Heraushebung eines Erkenntnisinhalts durch die willkürliche, aktive Aufmerksamkeit, das willkürliche, absichtliche, zweckbewußte Festhalten bestimmter Vorstellungsmerkmale unter gleichzeitiger Vernachlässigung, Zurückdrängung, Hemmung; anderer Merkmale. Abstrahieren bedeutet das Absehen vom Individuellen, Zufälligen zugunsten des Allgemeinen, Notwendigen, Wesentlichen, Gattungsmäßigen, zunächst bei ARISTOTELES (Anal. post. 74 a 37; Met. 1036 b 3, 1077 b 9; Phys. 187 b 33, 206 a 15). Die Scholastiker betonen den Wert der Abstraktion für die Erkenntnis der Universalien »Per abstrahentem intellectum genera concipiuntur et species«
Abstraktion in der Knust … Abstraktion in der Fotografie … das Weglassens von Einzelheiten und des Überführens auf etwas Allgemeineres oder Einfacheres. Aus einem Fluss, aus Wellen wird etwas Allgemeineres, die Bewegung … und trotzdem muss das Bild wirken.
Abstraktion zur reinen Bewegung, von der Idee her gut umgesetzt, wären da nicht zwei klitzekleine Probleme:
• Wir lesen von links nach rechts, genauso verläuft die Bewegung im Bild von Links nach rechts und lenkt das Auge ohne Eyecatcher aus dem Bild heraus. Diese Problem wäre leicht zu lösen. Man spiegle einfach das Bild und schon passt es, schon würde die Bewegung im Bild den Gegendruck zum unwillkürlichen von links nach rechts Abtasten durch das Auge des Betrachters erzeugen
• Das andere Problem lässt sich nicht so leicht lösen. Dieser dicke, fette weiße, ausgefressene Fleck im Bild. Belichtungsreihe? Wäre das eine Lösung des Problemes gewesen? Ich weiß es nicht.
Kleines Mankos? KO-Kriterium für die Galerie? In meinen Augen schon. Der Weg zum „Bild“ ist eingeschlagen. Noch ein paar Verwuche? Ich bin gespannt
Ein wunderschönes Photo voller Bewegung und Realität, auch der weiße "Fleck" zeigt (meiner Meinung nach) nur auf, wie vielfältig die Natur und wie schwer es ist, ihre Kraft festzuhalten. Es gibt Bilder, die brauchen einen weißen, überbelichteten Fleck, die brauchen den Kontrast. Andere wiederum dürfen keinen haben, weil sie sonst schlichtweg langweilig wären. Dieses ist echt und alles andere als langweilig. Deshalb auch mein persönlicher Favorit. Schade, dass dieses Gemälde, wie es hier schon so oft genannt wurde, es nicht in die Galerie geschafft hat, aber ich bin mir sicher, dass der nächste Vorschlag nicht lange auf sich warten lassen wird;)
A. Luther , 10.10.2009 um 7:38 Uhr
Es gibt viele Langzeitbeichtungen von Stromschnellen und Wasserfällen - diese aber ist einzigartig. Egal wie lange ich auf dieses Foto schaue - immer habe ich das Gefühl, ein Gemälde zu betrachten. Das Foto hat einfach Wirkung - ich komme erst gar nicht auf die Idee, mir über Technik oder eventuelle Fehler Gedanken zu machen - es zieht mich in den Bann und das ist es, was Fotos tun sollten.