Dies ist eine Bezahl-Funktion
Bezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos / Woche hochladen
> Jetzt Bezahl-Mitglied werden
 

Palästinesische Zeitgeschichte (3) von Martin Meese

Palästinesische Zeitgeschichte (3)


Von 

Neue QuickMessage schreiben
14.09.2004 um 4:19 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
in Jordanien

Im Verlauf des Jordans, zwischen dem See Genezareth und dem Toten Meer verbinden drei Brücken Jordanien mit der Westbank

Zum Bild:

Der Grenzposten 500m vor dem nördlichsten Übergang ( Scheich Hussein Brigde) über den Jordan.
Ein Zugang zum braunen Wasser des Flusses ist fast unmöglich, da er hier die Grenze zwischen Jordanien und Israel, bzw. Westbank bildet und das Gebiet dementsprechend militärisch gesichert ist.

Für Interessierte

Zeitgeschichte

Am 29.11.1947 beschloss die UN-Vollversammlung die Teilung Palästinas

Anfang Dezember 1947 beginnen Angriffe und Terrorakte der ;Haganah; ( jüdische Untergrundorganisation) auf palästinensische Dörfer und Zivilisten

Bis zum Datum der israelischen Unabhängigkeitserklärung erobern jüdische Einheiten 21% des von der UN den Palästinensern zugesprochenen Staatsgebietes.



Fortsetzung folgt mit nächstem Bild
Weitere Bilder Jordanien

unter:http://www.pixum.de/viewalbum/?id=1407645



Anmerkungen:

d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.





Günter Müller, 14.09.2004 um 5:23 Uhr

Hallo Martin, schöne Dokumetation und gute Information zur Zeitgeschichte. Weiter so

Gruß aus Der Südeifel nach Damaskus

Günter



Eva Lea Baby, 14.09.2004 um 6:48 Uhr

Interessantes Foto und eindrücklicher Text.
LG; Eva



L.eric ..©, 14.09.2004 um 7:29 Uhr

tja, deine infos sind goldes wert. richtigstellung der täter-opferrolle ist wichtig, denn es wird hier immer nur von den bösen palästinensern berichtet, die grundwurzel allen übels war die teilung des landes und des desinteresses der engländer, für friedliche koeistenz zu sorgen . . .

geL



Pascal @ GAIA, 14.09.2004 um 8:06 Uhr

Deine Seri ist stark! Gut das das jemand macht ;o)

lg Pascal



Romano Cotti-Gubler, 14.09.2004 um 8:08 Uhr

Dieses Bild sieht- trotz schönem Lichteinfall- irgendwie trostlos aus. Und das wiederum passt gut zum geschichtlichen Hintergrund. Die Situation des Plästinensischen Volkes ist ja auch trostlos.( spreche nicht von den Terroristen!)Th


L.eric ..©, 14.09.2004 um 8:25 Uhr

@romano cotti-gubler

wobei gerade diese trostlosigkeit zum terror führt . . .
denke, du bist ein 10 jähriger bub, zum leben zu wenig, zum sterben zuviel . . .
bombenangriff, deine familie ausgelöscht, du bleibst übrig, bombe kam von israelis . . . .
wie geht es dir dann ?
was geht in deiner gefühlswelt vor ??
eventuell hass, rache ??
und dann . . . . .
tja, alles ist logisch nachvollziehbar . . . .
nur der chef der israelis, dessen namen ich nicht mal schreiben will, der hat es noch nicht kapiert, der sollte statt vielem essen mehr in den kibuz und denken . . . .

geL



Zwecke, 14.09.2004 um 10:09 Uhr

Dein Foto mit dem Text dokumentiert die gesamte Trostlosigkeit des palästinensischen Volkes.
Dort wird es keinen Frieden geben, nicht in naher Zukunft und auch nicht später.
MfG Horst



Ilona Abel, 14.09.2004 um 10:18 Uhr

Obwohl es auf Deinem Foto zwar trostlos aber auch friedlich aussieht, ist es ein immer wieder brodelnder Hexenkessel, in dem es auch wahrscheinlich nie Ruhe geben wird, wenn sich nicht das Denken aller Beteiligten ändert. Schade, für ein geschichtlich so interessantes und landschaftlich so schönes Land.
lg Ilona



Denny Richter, 14.09.2004 um 10:42 Uhr

Hallo Martin,
wieder ein herrliches Bild und interessante Infos über die Lage dort.
Ich bin damals über alle 3 Übergänge zwischen den Ländern einmal drüber. Der absurdeste ist der mittlere, welcher für Jordanien ja offiziell nicht mal als Grenzübergang gilt, da er ins Westjordanland führt. Ich hab damals mit meinem Rad für 3 Stunden in der brennenden Sonne auf der Brücke zwischen den beiden Ländern gestanden, da die Jordanier mein Visum nicht anerkannt haben (im Norden hat's mit dem gleichen Visum keine Probleme gegeben) und die Israelis mich nicht einfach wieder einlassen wollten, da es ihnen suspekt war, dass ich nach 5 Minuten wieder zurückwollte. So sass ich an der Brücke, unter mir der kleine, idyllische Fluss und über mir auf jeder Seite des Flusses Wachtürme, auf der sich im Abstand von 10 Metern die Soldaten den ganzen Tag grimmig anschauten. Im toten Niemandsland ringum zerschossene Häuser, Bunker und Minenwarnschilder. Kein tolles Gefühl.
Irgendwann hat mich dann ein Militärbus abgeholt und ich durfte mich etliche Stunden durchsuchen und befragen lassen, bevor ich wieder aus dem Gelände hinausgelassen wurde. Insgesamt habe ich 10 Stunden im Bereich den Grenzpostens zugebracht, ohne auch nur einen Meter vorwärts gekommen zu sein. Wenn man sich jetzt noch vorstellt, dass ich als "Ausländer" bevorzugt behandelt wurde, kann man sich ausmalen welche Hürden die Palestinenser überwinden müssen, um ihre Familien auf der anderen Seite zu besuchen.
Das war 2000, also als die Situation sich eigentlich zu entspannen schien. Ich denke seitdem haben sich die Verhältnisse und Bedingungen nicht gerade vereinfacht.

Liebe Grüße,
Denny



Klaus Kieslich, 14.09.2004 um 11:18 Uhr

Da schliesse ich mich Ilona voll an !
Gruß Klaus



Alta- Photos, 14.09.2004 um 12:30 Uhr

danke für die serie martin!
@denny, die behandlung für die palästineser sieht heute so aus, dass sie an den granzübergängen z.b. raffah warten müssen, teilweise 3-4 wochen. sie kommen weder rein noch raus. ein bekannter hat für eine strecke von 25 km von gaza-stadt bis raffah (grenze sainai) 12h gebracht, an der grenze wurde er abgewiesen mit der begründung "für heute ist schluss". fragt man sich, warum man 12 h braucht für die strecke, sei folgendes angemerkt. die straßen zwischen den städten im gazastreifen und auch die angrenzende landschaft richtung meer wurde 3x3m ausgebaggert. d.h. aus dem taxi mit gepäck aussteigen, bis zum meer laufen entlang dem graben und dann wieder zurück, diese prozedur hinter jeder stadt, dann noch die israelischen posten, da wartet man auch ein paar stunden bis man durchgelassen wird. usw. bei dir kamen auch 10h zusammen.
@l.eric, ich schließe mich deinen ausführungen unter einer einschränkung an. diese betrifft den "chef der israelis". es ist ein trugschluss das palästinaproblem an diesem herrn festzumachen.. kein israelischer premierminister war bis dato bereit die besetzten gebiete zu räumen.
diesem herrn haben wir es zu verdanken, dass die brutalität einer besatzungsmacht transparent gemacht wurde. er möchte gern den palästinakonflikt hinter den weltweiten kampf gegen den terrorismus verstecken. man nennt ihn zwar immer als auslösende person für die 2. intifada, aber die auslösung ist die unerträgliche situation für die palästinenser in den besetzten gebieten.

das bild gibt die trostlosigkeit sehr gut wieder.

gruss gaby



Gerhard Busch, 14.09.2004 um 14:29 Uhr

Ein trauriges Dokument nahöstlicher Zeitgeschichte.
Gruß Gerhard



Rudolf Kasper, 14.09.2004 um 14:37 Uhr

Das Foto gibt die vorherrschende Situation gut wieder.
lg Rudi



Joachim Kretschmer, 14.09.2004 um 14:49 Uhr

. . . ich lese mit großem Interesse . . . danke für die interessante Bild- und Textinfo . . .
Viele Grüße, Joachim.



Jürgen Schäfer, 14.09.2004 um 19:27 Uhr

...solche Fotos und Infos sind für mich das Interessanteste an der FC!
Gruß Jürgen



Frank Przybilla, 14.09.2004 um 19:31 Uhr

Nun brodeln die Emotionen hoch. Sicher bei diesen Thema selbstverständlich.
Das Zeigen von Macht, die Lust an der Willkür, - das Ende jeder Vernunft und Einsicht.
Was sind wir Menschen doch für erbärmliche Geschöpfe.

Die Art wie Du Deine Doku vorträgst finde ich sehr, sehr gut!
Gruß Frank



Claudia L. R., 14.09.2004 um 20:01 Uhr

...... wahnsinnig trostlos und wahnsinnig traurig .....
lg claudi



Gerdi Hübner, 17.09.2004 um 8:11 Uhr

ich merke doch dass ich im Geschichtsunterricht irgendwie nie so recht aufgepasst habe
schön dass es dich hier in der FC gibt um dieses Manko auszugleichen :-))
lg
gerdi



Navegante Elcano, 1.12.2006 um 1:17 Uhr

Vielen Dank Mr.Arafat


d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.


 
Informationen zum Foto
  • 1.383 Klicks
  • 20 Kommentare
  • 1 mal als Favorit gespeichert
Schlagworte
Verlinken/Einbetten

Bei folgenden Diensten verlinken:

keine Werbung mehr?



vorheriges (1921/1920)