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Bundesverteidigungminister Franz Josef Jung (CDU)
besucht am Montag, 17.08.09, die Donnerbergkaserne in Stolberg bei Aachen.
Im abgedunkelten Raum beobachtet er die Ausbildung von Rekruten
am Maschinengewehr.
Derzeit sind rund 20 Soldaten aus dieser Kaserne im afghanischen Kriegsgebiet im Einsatz.
Rekruten, die sich länger verpflichten, kommen um einen Einsatz am Hindukusch kaum herum.
Soldaten aus dieser Kaserne leisten regelmäßig Dienst in Kabul bzw. Kundus, Afghanistan.
Rekruten, die sich heute länger verpflichten, kommen an einem solchen Einsatz kaum vorbei.
Und auch, wenn die Regierung das nicht Krieg nennt, ist es genau das.
Die beiden Herren auf dem Bild scheinen sehr genau zu wissen, dass diese Übung für die Soldaten schon sehr bald bitterer Ernst werden kann. Sie - die Soldaten - sind es also, die bedroht sind, bedroht vom Krieg, in den einige von ihnen möglicherweise bald ziehen werden. Denn nichts anderes ist der Einsatz in Afghanistan.
Soldat wird man nicht um nur in der Nase zu bohren oder nur den ganzen Tag durch deutsche Wälder zu rennen und über lustige Hindernisse zu springen... die bösen, bösen Politiker aber auch wieder... tz
Es scheint Dir eher um die Definition des Wortes* Krieg * zu gehen und oder im spezielen wie es der VM definiert.
Die abgebildeten Rekruten werden nur dann in den Einsatz ( Eufor, KFOR oder ISAF ) gehen wenn Sie sich länger Verpflichten und dafür unterschreiben. Diejenigen welche sich schriftlich damit einverstanden erklären werden wohl wissen was Sie tun, den Sie sind ja alt genug. Reine Wehrpflichtige gehen nicht in einen Auslandseinsatz.
Ansonsten liegt es mir fern irgendetwas in die Gesichtsausdrücke des VM oder des Presseoffizieres auf dem Bild dort oben rein zu definieren, da hab ich die Beiden schon mit ganz anderen Gesichtausdrücken fotografiert:)
Das Bild ist sehr gut! Dafür gerne mein Pro!
Ich glaube allerdings nicht, daß man sich heute schon in Aachen bedroht fühlen muss, schon gar nicht der Herr Verteidigungsminister, ganz egal, was er mit seiner Truppe vorhat... :)
Treffender kann man es kaum sagen und wie so oft ist der Bildtext manipulierend:
Thomas Stelzmann, 23.08.2009 um 7:49 Uhr
Ich lasse mal die Beschreibung, die nicht zum Bild gehört, weill ein Bild ohne Text auskommen muss, weg...... was bleibt dann...?
Von Bedrohung keine Spur.
c
Das Bild ist trotzdem intensiv und gut fotografiert. Ob Galerie oder nich is jetzt eh egal.
Ralf Brocher , 23.08.2009 um 7:48 Uhr
Ich habe lange kein Bild von solcher Ausdrucksstärke mehr gesehen. Die Bedrohung wird fast spürbar.