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Lotus Esprit von Christian Wiegand ´71

Lotus Esprit


Von 

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27.07.2009 um 20:47 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Baureihe: Esprit
Baujahre: 1976–1977
Motor: R4
Hubraum: 1973 cm³
Leistung: 118 kW / 162 PS
Drehmoment: 190 Nm
Max-V: 221 km/h
0-100km/h: 6,80 sek.
Leergewicht: 900 kg

Der Lotus Esprit ist ein von 1976 bis 2003 gefertigter Mittelmotor-Sportwagen des britischen Kleinserienherstellers Lotus. Im Laufe seiner fast dreißigjährigen Modellgeschichte wurde er in mehreren Versionen mit verschiedenen Saug- und Turbomotoren angeboten. 2009 kommt mit dem Evora der lang geplante Nachfolger (Projekt Eagle) des 2003 eingestellten Esprit auf den Markt.

Die ersten stilistischen Entwürfe für den Esprit beruhten auf Vorschlägen von Giorgetto Giugiaro. Sie sahen die Verwendung eines dem Lotus Europa sehr ähnlichen, wenn auch etwas größeren Rahmens vor. Der Esprit wurde 1972 in Turin vorgestellt, doch während der drei Jahre zwischen der Vorstellung des Prototyps und dem Produktionsbeginn wurde der Originalentwurf entscheidend verbessert (Lagerung der Hinterradaufhängung mit Dreiecks-Versteifungen, Verkleidungen der Karosserie in anderer Form, Lotus-907-Motor aus Leichtmetall mit zwei oben liegenden Nockenwellen). Bei dem Motor handelte es sich um den gleichen, der bereits ab 1972 im Jensen-Healey verwendet wurde. Das Getriebe der endgültigen Ausführung, ein Citroën-Fünfgang-Schaltgetriebe, war identisch mit dem Getriebe des Maserati Merak. Der Esprit war während seiner gesamten Produktionszeit ausschließlich mit Klappscheinwerfern erhältlich.

Anfangs hatte der Esprit nicht den erhofften Erfolg, doch wurde 1978 trotzdem eine zweite Serie (S2) vorgestellt. Anlässlich des Genfer Auto-Salons 1980 stellte Lotus eine Ausführung mit Ladermotor vor, den Turbo Esprit, der mit der 2,2-l-Ausführung des Sechzehnventilers Lotus 907 ausgerüstet war. Dieser Motor, der für den Sunbeam Lotus entwickelt worden war, konnte dank seines Turboladers Garett AIResearch eine Höchstleistung von 154 kW erreichen. Im gleichen Jahr wurde ein weiterer Esprit, auch dieser mit 2,2-l-Motor, jedoch ohne Turbolader, vorgestellt. Er hieß S 2,2. Dieses Modell konnte von 0 auf 96 km/h in 6,7 Sekunden beschleunigen, die sportlichere Ausführung Turbo Esprit in 5,6 Sekunden. Ab 1996 gab es auch eine Ausführung mit 32 Ventilen und 260 kW, die aus dem 3,5-l-Biturbo-V8 (Lotus-918-Motor) 400 Nm schöpfte und in 4,9 s von 0-100 km/h beschleunigte, sowie eine kleinere Version mit dem bisher verbauten Vierzylinder. Letztere besaß 2,0 l Hubraum und war als Einstiegsmodell GT bis 1999 im Programm.

Bekannt wurde der Lotus Esprit vor allem durch seine Rolle als James-Bond-Auto in den Filmen Der Spion, der mich liebte (1977), In tödlicher Mission (1981) und durch seine Auftritte in den Filmen Pretty Woman (1990), Filofax – Ich bin du und du bist nichts (1990) sowie Basic Instinct (1992). Außerdem gab es in den frühen 90er Jahren eine sehr erfolgreiche Computerspiel-Serie (Lotus Esprit Turbo Challenge), die sich hauptsächlich um den Esprit (in späteren Teilen auch Elan und Elise) drehte, wodurch der Lotus Esprit noch einmal an Bekanntheitsgrad gewann.

Auszug aus Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lotus_Esprit


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