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ein häufiges Motiv
oft fotografiert man sich so als Schattenriss
dies tun auch fc-ler, auch wenn sie nicht "der mit der Nikon kämpft" heißen
hier waren wir auf den Schwellen einer stillgelegten Bahnstrecke bei Zarrenthien unterwegs und da Hagen nicht konnte,
war ich der einzigste Aktive aus der fc
als Wanderer zu Fuß
in gleißender Mai-Sonnen-Hitze
das Lich war ideal
hier rechnete sich die Kamera-Automatik
der einfchen KodakEasyShare
das optimale Licht im Schatten aus
... vielleicht ist es einfach der Reiz, sich mal nur als Fläche zu sehen?
... mal keine Probleme zu fühlen?
... das Ich reduziert auf eine bestimmte Anzahl Quadratzentimeter?
... mal Aussteigen - aus dem Ich?
ja - das hat wohl schon jeder Fotograf mal probiert
irgendwann lässt dann aber das Verlangen nach
weil eben mehr dazu gehört zu einem Menschen?
mehr als diese dunklen Quadratzentimeter?
Kompliment an Elke Cent für die wunderschöne Anmerkung und an Werner für seinen Mut, dieses Bild einzustellen. Das kurzzeitige Schattendasein der Pflanze wertet das Foto enorm auf. Gruß Rolf
aha ein sonnenuhr a`la werner
wenn der schatten nach links wandert bis an die andere schiene ...dann kommt der 3 uhr zug durchgefahren...dann wirds richtig schattig..
glaube wir 2 führen ein schattendasein
Lieber Werner, wie jeder redliche Mensch, der seine Seele nicht dem Teufel verschrieben hat, hast Du auch deinen Schatten noch, den Du je nach Sonnenstand dort hinwerfen lassen kannst, wo Du willst: Entsprechende Bilder habe ich auch bei anderen Fotografen gesehen als den hier tätigen; ich selbst habe auch dergleichen. Was die Motivation solcher Bilder ist, kann ich nicht genau sagen. Manchmal geht es mir so, dass ich durch die Präsenz oder die Spiegelung meiner selbst im Bild zeigen will, dass ein Foto nicht objektiv ist, sondern vom Menschen gemacht. Ein andermal geht es um eine bildliche Umsetzung von "Alles Leben ist ein Schatten!" Gut, dass da am Ende der Filmbiographie von Ferdinand Sauerbruch seine Frau sagt: "Aber doch auch viel Licht!" Eckhard